WDR nennt Gewerkschafts-Forderungen “utopisch”, Streik habe “keine relevanten Auswirkungen”.

Warnstreiks im Westen: Der WDR bezeichnet die DJV-Forderung von 10,5 % mehr Einkommen auf "DWDL"-Anfrage als "utopisch". Man handle "wirtschaft­lich verantwort­ungsvoll" und könne daher "nur das Geld ausgeben, das sicher zur Verfügung steht", argumentiert der Sender. Ziel sei ein "zukunftsfähiger und gerechter Honorar­rahmen für den gesamten WDR". Der laufende Warnstreik habe laut Sender "keine relevanten Auswirkungen" aufs Programm. Im Radio sind jedoch Regional­nachrichten teils ausgefallen, auch einige TV-Lokalzeiten könnten laut dem DJV nicht gesendet werden. Laut dem Verband beteiligen sich rund 750 Beschäftigte an dem 24-stündigen Warnstreik.
dwdl.de, djv.de, turi2.de (Background DJV-Forderung), turi2.de (Background Streik)