Weimer würde sein “Konservatives Manifest” heute anders formulieren.


Rudert zurück: Medienminister Wolfram Weimer relativiert im Funke-Podcast "Meine schwerste Entscheidung" Aussagen aus seinem umstrittenen Buch "Das konservative Manifest: Zehn Gebote der neuen Bürgerlichkeit". In dem Werk hatte er nach eigenen Aussagen Thesen des Kulturhistorikers Oswald Spengler aus der Weimarer Republik aufgegriffen, die "natürlich nicht" seiner Meinung entsprechen. "Wenn ich das heute noch mal schreiben würde, würde ich das anders schreiben und auch klarer", sagt er und ergänzt: "Ich bin ja weit weg von jeder Form von völkischem Denken." Er habe mit dem Buch erkunden wollen, was wertkonservative Menschen ausmacht. Er wolle es nicht proklamatorisch verstanden wissen. Weitere Themen sind u.a. die Gründung des Magazins "Cicero" und die Entscheidung, Unternehmer zu werden.
open.spotify.com (55-Min-Podcast), via faz.net

(Foto: BKM / Kay Henschelmann)