Wiedervorlage: Das wichtigste aus KW 42/20.


Wiedervorlage: Was in Kalenderwoche 42 wichtig war – für alle Meinungsmacher*innen, die es verpasst haben:

Virologin Sandra Ciesek haben die "provokanten Fragen und deren Sinn" in ihrem Interview mit dem "Spiegel" irritiert, twittert sie. Sie führten dazu, "dass Frau sich weiter aus solchen Dingen zurückzieht". Die Interviewerinnen hatten Ciesek u.a. "Quotenfrau" genannt. Die Fragen seien "ganz sicher nicht beleidigend gemeint", hält "Spiegel"-Wissenschaftschef Olaf Stampf dagegen.
twitter.com (Tweet Ciesek), twitter.com (Tweet Stampf), turi2.de (Background)


Inside Medieninsider: Im Video-Interview mit turi2.tv sprechen Marvin Schade und Matthias Bannert über ihr Projekt Medieninsider. Die beiden Gründer sprechen über Abo-Zahlen, den Männer-Überschuss im Medienjournalismus und die Frage, ab wann sie mit ihrem Unternehmen Geld verdienen wollen.
weiterlesen auf turi2.de, turi2.tv (9-Min-Video)


Frauen nach vorn: Die frühere Siemens-Personalchefin Janina Kugel wünscht sich in einem "Spiegel"-Gast­beitrag mehr Frauen in Führungs­positionen. Kein einziges deutsches Groß­unternehmen werde von einer Frau geleitet oder erreiche einen Frauenanteil von 30 %, was Kugel "beschämend" nennt.
spiegel.de


Steingart vs. Spiegel: Gabor Steingart spricht im "Meedia"-Interview über seine Streit-Historie mit dem "Spiegel" und lädt das Nachrichten-Magazin zum Interview ein. Das Leben sei "zu kurz für Erbfeindschaften", sagt er. "Ich verlange keine Liebe von meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, nur Fairness."
meedia.de (Paid), turi2.de (Background)


SWR-Intendant Kai Gniffke will, dass sich die ARD stärker mit konservativen Inhalten befasst, sagt er im "Zeit"-Streitgespräch mit Wolfgang Kubicki. Es gelte, "respektvoll mit diesen Haltungen umzugehen". Kolleg*innen rät er, "sich mit öffentlichen Bekundungen ihrer privaten Meinung zurückzuhalten, etwa auf Demos".
zeit.de (Paid)