Zitat: Helge Fuhst sieht Corona-Krisen­bericht­erstattung im Nach­hinein kritisch.


"Selbst gut gebildete Zuschauer denken, wir bekämen Direktiven aus der Politik. Das ist einfach falsch. Viele glauben, dass Journalismus früher unabhängiger und objektiver war. Ich bin davon überzeugt, dass es genau umgekehrt ist. Vor Jahrzehnten war es normal, dass Generalsekretäre bei Chefredakteuren anriefen."

ARD-Aktuell-Vizechef und "Tagesthemen"-Moderator Helge Fuhst widerspricht im "RND"-Interview dem Eindruck mancher Zuschauer, die "Tagesschau" hätte "ein Interesse daran, etwas schlecht­zureden". Die lang andauernde Corona-Krisen­bericht­erstattung sieht er im Nach­hinein kritisch und würde künftig "schneller den Alltag wieder zulassen".
rnd.de via digitalfernsehen.de

(Foto: NDR/Hendrik Lüders)