Zugekaufte G+J-Magazine haben “digitale Zukunft”, glaubt Funke-Manager Jesper Doub.


Funkelnder Neustart? Jesper Doub (Foto), Chef der Funke Medien National Brands, sieht in den von RTL gekauften G+J-Titeln "Gala", "Brigitte" und "Eltern" eine "digitale Zukunft", sagt er im Interview mit "Horizont"-Redakteur Roland Pimpl. Die Magazine würden "schon einen sehr guten digitalen Footprint mitbringen". Sie könnten "hier und da nur noch etwas mehr Engagement und Schub vertragen". Auf Rendite­erwartungen angesprochen, spricht Doub von Spielräumen seitens der Gesellschafter: "Wir haben eine Verleger­familie, die an Journalismus in seiner gesamten Bandbreite glaubt." Die Gründung von Ressort-Zentral­redaktionen schließt er aus. Synergien wolle man dennoch nutzen, zum Beispiel im Food-Bereich bei Rezepten. Dabei komme es aber "stets auf die richtige Balance" an. "Ab einem bestimmten Punkt zerstört die kaufmännische Effizienz die journalistische Qualität", so Doub.
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(Foto: IMAGO / Sven Simon)