Die Deutsche Bank wird digital: Joris Hensen über die Digitalfabrik und die Schnittstelle dbAPI.


Tag der offenen Bank: Die Digitalisierung reißt auch in der Finanz-Industrie Mauern ein. Am Rande Frankfurts arbeiten mehr als 400 Entwickler und Projektmanager in der Digitalfabrik der Deutschen Bank. Jens Twiehaus schaut sich für die turi2 edition5 vor Ort um. Und Innovations-Experte Joris Hensen gibt im turi2.tv-Video Einblick in eine neue Ära: “Wir brechen das alte Denken auf, indem wir Produkte nicht mehr nur selbst entwickeln.”

Die Deutsche Bank muss momentan gewaltig sparen. Doch in die IT und in digitale Projekte investiert der internationale Finanzkonzern. In den kommenden Monaten soll sich das Personal der Digitalfabrik verdoppeln. Immer mehr Partner sollen mit ins Boot kommen. Joris Hensen leitet das Team dbAPI, das eine sichere Schnittstelle zur Verfügung stellt: Externe Partner sollen sich an den Datenschatz der Deutschen Bank dranhängen und neue Produkte entwickeln.

Hensen will “neue Produkte, die überraschend sind”. Er nennt das “beyond banking” und als Beispiel eine App, die Reisebuchung mit Daten über den Kontostand vermischt. Nutzer sollen auf einen Blick erfahren, ab wann sie sich wieder einen Urlaub erlauben können. Hensen ist prinzipiell offen für alle Partner, auch wenn sie Google und Facebook heißen. Konzerntypisch umständlich sagt er: “Wir gehen prinzipiell offen rein in die Überlegung der Partnerschaft.”
turi2.tv (3-Min-Interview auf YouTube)

Über seinen Besuch in der Digitalfabrik schreibt Jens Twiehaus in der: