Mein Homescreen: Enita Ramaj.


Enita Ramaj, Chefredakteurin der Bauer-Portale Cosmopolitan.de, Madame.de und Männersache.de, findet sich im Home Office ganz gut zurecht, da sie vor ihrer Zeit bei Bauer selbstständig war. Jedoch fehlt dabei der Weg zur Arbeit mit dem Rad, auf dem sie sich normalerweise über Spotify beschallen und inspirieren lässt.

Seit Anfang März sind fast alle Kolleg*innen und Teams bei Bauer Media Deutschland im Home Office. Für mich war es leicht, mich in die neue Situation einzufinden, da ich vor meiner Tätigkeit bei Bauer bereits zweieinhalb Jahre selbstständig war und daher ans Remote-Arbeiten gewöhnt bin. Was mir jedoch fehlt, ist der direkte Austausch mit den Kolleg*innen. Und ich liebe es, am Morgen mit dem Fahrrad ins Büro zu fahren – mit meiner Lieblingsplaylist von Spotify auf den Ohren.

Spotify ist die App, die ich sowohl privat als auch geschäftlich am häufigsten nutze. Auf coole Musik und gute Podcasts kann ich einfach nicht verzichten. Die neue TikTok-Playlist sorgt bei mir für gute Laune. Im Kopf gehe ich dabei direkt alle TikTok-Dance-Moves durch. Neben Spotify auch eine App, die ich zurzeit sehr häufig nutze. Mich begeistern ebenso Podcasts – aktuell werde ich von Gemischtes Hack sehr gut unterhalten. Der Podcast ist sehr witzig, überraschend und authentisch zugleich. Ich recherchiere auch auf Spotify nach außergewöhnlichen Podcast-Konzepten und habe mich dabei für unseren neuen “Cosmopolitan”-Podcast Auf ein Date mit … inspirieren lassen, der an die gleichnamige beliebte Heft-Rubrik anknüpft. Aktuell steigt bei den Usern das Bedürfnis nach gutem Entertainment. Da kommt unser neuer Podcast gerade richtig, zumal wir etwas bieten, was in Zeiten von Kontaktbeschränkungen doch eher selten ist: Ein Date, wenn auch nur ein akustisches, mit tollen Persönlichkeiten, die mit uns über “Mutausbrüche” sprechen. Begonnen haben wir mit Chartstürmer Nico Santos. Alle 14 Tage geht es turbulent und unterhaltsam weiter mit Schauspielerin Jella Haase, Schauspieler Frederick Lau und Rapper Samy Deluxe. Hören Sie ruhig einmal rein.

Meine ständigen Begleiter im Job sind Google Analytics (Android), Slack (Android) und Microsoft Teams. Via Google Analytics habe ich jederzeit die Entwicklung des Website-Traffics unserer Marken im Blick. So können wir in Echtzeit beobachten, wie ein bestimmtes Thema bei den Usern ankommt und welche Artikel besonders relevant für die Zielgruppen sind. So überlassen wir unsere Themenauswahl nicht dem Zufall.

Slack und Microsoft Teams nutzen wir nicht erst seit Home-Office-Zeiten. Diese beiden Messaging-Tools sind schon lange ein hilfreicher Partner unseres Redaktionsalltags. Darüber bin ich mit den Kolleg*innen unterschiedlicher Abteilungen im Austausch – über verschiedene Channels, Gruppen oder auch regelmäßige Calls. Die Messaging-Tools machen das Miteinander und das Zusammenarbeiten während der Zeit im Home Office um so vieles leichter und bringt uns alle noch näher zusammen. Auch im Hinblick auf die enge Verzahnung und Zusammenarbeit von Digital und Print ist das super.

Privat nutze ich für die Kommunikation mit Familie und Freunden WhatsApp. Ich bin ein großer Fan von Sprachnachrichten, weil das superschnell geht und jede*r die Chance hat, die Nachricht dann abzuhören, wann es am besten passt. Diese Flexibilität erleichtert mir meinen Alltag.

Der Tipp für die folgende App mag vielleicht überraschen, da sie auf den ersten Blick super simpel erscheinen mag: Ich liebe die Notizen-App sowohl beruflich als auch privat – beispielsweise für den Einkauf im Supermarkt, die Geschenkliste für die Familie und die Job-Projekte. Ich bin ein großer Fan von To-do-Listen. Ich strukturiere meine Aufgaben in der Notizen-App nach Priorität. Heißt, während Meetings halte ich hier schon meine Gedanken, Ideen oder das im Gespräch vereinbarte fest. Das Praktische dabei: danach kann ich mir super einfach die Notizen via E-Mail, Messaging-Tools oder WhatsApp weiterleiten. So erspare ich mir den Notizplaner in der Tasche, die bei mir nicht allzu groß ist, und die digitale Verschriftlichung im Anschluss.

Zum Abschluss verrate ich Ihnen sehr gerne die App, ohne die ich nicht leben kann: Instagram. Ich liebe es, täglich Bewegtbilder und Fotos von meinem Netzwerk, Freunden und Familie zu sehen. Dadurch fühle ich mich upgedated und inspiriert. Durch die Ausgangsbeschränkungen versuche ich via DIY, endlich Projekte in meiner eigenen Wohnung voranzutreiben und mich kreativ auszuleben. Dabei hilft mir Instagram. Ich kann in einzelnen Ordnern meine liebsten Beiträge speichern. Das hilft mir am Ende sehr, mich beispielsweise für eine passende neue Wandfarbe zu entscheiden.

Zuletzt zeigte uns Yoram Roth, Fotokünstler und Mit-Eigentümer der Stadtmagazine Zitty und Tip Berlin sowie des Berliner Lokals Clärchens Ballhaus, seinen Homescreen. Alle bisher erschienenen Beiträge finden Sie unter turi2.de/mein-homescreen.