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Marke sucht Partner: Fiskars und Burda kümmern sich mit #beebetter um die Wildbiene.

2. Juni 2023

Gemeinsam summen: Die Garten-Marke Fiskars will mit Burda Wildbienen retten – das soll sich nicht nur für die Natur, sondern auch fürs Image lohnen. Seit 2021 spricht eine 360-Grad-Kampagne die Kundschaft am Gartenscheren-Stand im Baumarkt genauso an wie das Publikum auf Social Media. Kundinnen bekommen Saatgutkellen geschenkt und Blühwiesen gespendet. Es gehe “nicht nur um Absatzzahlen”, heißt es von Fiskars, sondern um Biodiversität. Dieser Beitrag ist einer von 17 Marken-Cases aus der turi2 edition #21 und Teil der turi2 Marken­wochen – bis 11. Juni beschäftigen wir uns auf turi2.de mit starken Marken und den Menschen dahinter.

Von Anne-Nikolin Hagemann

Wenn Menschen ihre Liebe zu Bienchen und Blümchen entdecken, frohlocken die Hersteller von Gartengeräten. Aber 2020 überlegt Fiskars aus einem anderen Grund, was es zum Schutz von Biodiversität beitragen könnte, sagt Barbara Roßmann, verantwortlich für die Marketing Activation bei der Marke: “Nachhaltigkeit ist im Unternehmen seit 30 Jahren stark verankert. Aber wir hatten es noch nicht geschafft, das dem Kunden glaubwürdig greifbar zu machen.” Also macht man sich auf die Suche nach einem starken Partner, der das ermöglicht – und findet Burdas #beebetter-Initiative zum Wildbienenschutz. Damit verfolge Burda nicht nur dasselbe Ziel wie die Marke, sondern biete als Verlag auch die nötige “Kommunikationspower”, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen, so Roßmann.

Die Marke Fiskars liegt im Premium-Segment, eine Gartenschere mit 25 Jahren Garantie kostet rund 45 Euro. “Wenn man nicht nur über den Preis kommen möchte, muss man darauf schauen, was den Kunden in seinem Leben bewegt”, sagt Roßmann. Und das sei aktuell eben auch das Thema Biodiversität, “von dem unser aller Überleben abhängt”. Als Marke habe Fiskars “auch eine Verpflichtung zu zeigen, wie man es auf Balkon und im eigenen Garten richtig machen kann. Und das, ohne Greenwashing zu betreiben.”

Seit 2021 ist Fiskars Partner von #beebetter. Vermarktet wird das in einer 360-Grad-Kampagne: vom #beebetter-Logo am Fiskars-Stand im Gartencenter über Aktionen wie geschenkte Saatgutkellen und gespendete Blühwiesen bis zu Social-Media- und Influencer-Events rund um die Wildbiene. 2021 sitzt Fiskars in der Jury des #beebetter-Awards, der naturnahes Gärtnern auszeichnet. Advertorials in den Online- und Printumfeldern der Gartentitel von Burda geben Tipps zur bienenfreundlichen Gartenpflege und setzen so Fiskars-Produkte in Szene.

Fiskars profitiert von einer großen Reichweite innerhalb der Zielgruppe rund um “Mein schöner Garten” und anderen Blüten-Blätter. “Und von unserer Expertise, langjähriger Erfahrung und dem Vertrauen der Leser und User in unsere Marken”, sagt Christian Jehle, Director Digital Garden & Living bei Burda.

Konkrete Kosten der Partnerschaft mit Burda will Barbara Roßmann nicht nennen. Nur so viel: “Es ist ein durchaus ordentlicher Betrag.” Aber der sei “sinnstiftend und umfassend besser investiert als in einzelne Kommunikationsmaßnahmen”. Die #beebetter-Partnerschaft hat Fiskars auch in Austausch gebracht mit anderen Partner-Marken, die ebenfalls Biodiversität und Nachhaltigkeit als Purpose definieren – etwa den Bio-Gartenbaupräparate-Hersteller Neudorff oder den Honig-Vertreiber Breitsamer. Und natürlich zahlt sie auch auf die Marke ein: “Es ist uns gelungen, die Marke Fiskars mit relevanter Emotionalität aufzuladen. Der Zielgruppe zu zeigen, dass es uns nicht nur um Absatzzahlen geht.” Das zeige sich im positiven Kundenfeedback.

Auch Christian Jehle betont, dass es Burda um mehr als Monetäres geht – auch wenn die Zusammenarbeit für den Verlag “natürlich finanziell relevant” ist. Wichtiger seien die langfristige Partnerschaft und die neuen Projekte mit Fiskars “weit über das klassische Anzeigengeschäft hinaus”. So ist etwa das Fiskars-Kundenmagazin entstanden – erstellt vom Burda-Verlag.

Ziel: Grünes Markenversprechen greifbar machen.

Clou: Aktionen um Saatgut und Schaufel ergänzen Advertorials.

Fazit: Echtes Engagement wirkt nachhaltiger als Greenwashing.

 
Alle Geschichten der turi2 edition #21 – direkt hier im Browser als E-Paper:

 
Foto: PR

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