turi2 edition #13: Alexander Leinhos über das Arbeiten im Home-Office.


Pro und Contra: Vodafone-Kommunikationschef Alexander Leinhos überrascht es, wie gut manche Arbeit rein online läuft. Führung und Kreativität ließen sich aber besser in der Offline-Welt umsetzen: “Die Digitalisierung mag virtuelle Brücken bauen, dennoch sitzt jeder vor seinem Schirm an seinem eigenen Ufer”, schreibt er in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen.

Wir haben seit März Demut und Dankbarkeit gelernt. Überfluss und Freizügigkeit sind endlich – wie Klopapier, Desinfektionsmittel und Dienstreisen. Was Corona mich gelehrt hat, war zum Guten wie zum Schlechten: Wer hätte gedacht, dass Pressekonferenzen, Hintergründe, Interviews auch rein online funktionieren? Und dann sogar mehr Journalisten in “Teams“ zusammenkommen als im realen Leben? Ganz ohne Pressemappen heften, ausleuchten, ins rechte Licht setzen.

In der Führung hat mich das Virus zu Teilen verzweifeln lassen: Die Digitalisierung mag virtuelle Brücken bauen. Aber dennoch sitzt jeder vor seinem Schirm an seinem eigenen Ufer. Und ruft oder schaut dem anderen drüben zu. Kreativität aber entsteht am Lagerfeuer. Dort, wo Menschen wirklich und körperlich zusammenkommen.

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Als Mensch und Familienvater habe ich 2020 gelernt: Wir sind für Multi-Tasking nicht gemacht. Mails während der Video-Calls? Schlechte Idee. Kinder “wegwedeln“ während der Vorstandssitzung? Noch schlechter. Mein Vorsatz für 2021: den Moment bewahren.

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