Was geht verloren, wenn Kinder nicht mehr lesen, Sandra Peter?


Pro Print: Sandra Peter, Chefredakteurin des Kinder-Medien-Verlags Blue Ocean, weiß, dass Kids Themen, die sie interessieren, über alle Gattungsgrenzen hinweg verfolgen. Gerade bei den bis 12-Jährigen steht Print hoch im Kurs, schreibt sie in der turi2 edition #13. Gedrucktes garantiert eine displayfreie Zeit und die Batterie ist nie leer. Sie können den Gastbeitrag hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch hier gedruckt bestellen.

Drei Sender im TV, zuweilen noch mit Testbild. In Sachen Mediennutzung muss mein 11-jähriger Sohn denken, ich käme aus dem Dino-Zeitalter. Er lebt medial so, wie es für mich als Kind der 80er noch Science Fiction war: Hörspiele über smarte Lautsprecher, Gaming auf Smartphones, Tablets und Spielkonsolen. Lineares Fernsehen? Ist bei Grundschülern oft mehr Ausnahme als Regel. Aber ausgerechnet die Medien-Klassiker, Kinderbücher und -zeitschriften, sind beim Nachwuchs nach wie vor beliebt.

Kein Wunder: Wenn Kinder zwischen sechs und zwölf ein Thema interessiert, konsumieren sie jeden Schnipsel, egal ob digital oder physisch. Medien auf Papier genießen als Garanten displayfreier Zeit zudem großes Vertrauen bei Eltern. Geht es bei Büchern um großes Kino, liefern Kinderzeitschriften Spiel, Spaß und Spannung mit dem Potenzial, selbst Lesefaule von Seite zu Seite zu tragen. Auf die Technik ist beim Magazinkonsum Verlass: Der Akku von Papier ist nie leer. Allenfalls der der Taschenlampe unter der Bettdecke.

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