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Auflagen sinken, Publikum schrumpft: Wie Lokalmedien relevant bleiben.

4. März 2025

Lokal­journalismus in Deutsch­land steht unter Druck: Auf­lagen sinken, Ver­lage fürchten, dass ihr Publikum auf längere Sicht aus­stirbt. Auf der Suche nach einer nach­haltigen Finanzierung setzen Medien­häuser wie Ippen oder Schwäbisch Media auf Reichweite und schnelle Klicks, andere auf Exklusivität und lokale Recherchen. Jonathan Sachse, der bei “Correctiv” das Netzwerk Correctiv.Lokal verantwortet, stellt in seinem Gast­beitrag beide Modelle gegen­über und zeigt, wie Lokal­medien relevant bleiben können. Seinen Text veröffent­lichen wir in der Reihe Das Beste aus epd Medien bei turi2.

Bei epd Medien weiterlesen

von Jonathan Sachse

Wer die Veränderungen im Lokaljournalismus verstehen will, sollte nach Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern blicken. In der Landeshauptstadt erfuhr die Redaktion der “Schweriner Volkszeitung” (SVZ) im Spätsommer 2023: Rund ein Viertel der Stellen fällt weg. Ein halbes Jahr später verschmolz das Lokalmedium mit dem “Nordkurier”. Wer svz.de aufrief, landete nun auf nordkurier.de. Die lokale Identität blieb nur in Print und E-Paper erhalten. Wenige Monate später folgte ein weiterer Personalabbau. Seitdem sind in Schwerin weniger Reporterinnen und Reporter unterwegs.

Der Grund für diesen Wandel: Im Januar 2024 kaufte die Schwäbisch Media Nordkurier Mediengruppe (SV Gruppe) die SVZ. Auch der in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg erscheinende “Nordkurier” gehört zur SV Gruppe. Seitdem gibt es keine Bezahlschranke mehr, Reichweite zählt mehr denn je. Wenn Artikel oft geklickt werden, steigen auch die Werbeeinnahmen.

Generalistische Themen

Um das Ziel zu erreichen, müssen die SV-Redaktionen ihren Fokus ändern. Ihre Hauptaufgabe ist nicht mehr, über die wichtigsten Entwicklungen in bestimmten Regionen zu berichten. Die Hälfte ihrer Zeit sollen sie in “generalistische lokale Themen” investieren, die andere Hälfte in “fachspezifische Themen”. So beschreibt es der Geschäftsführer der SV Gruppe, Lutz Schumacher.

Ein Generalist versucht, möglichst breit verschiedene Themen abzudecken. Gleichzeitig sollen dieselben Personen in der Redaktion bestimmte Fachthemen bearbeiten. Schumacher nennt als Beispiele den Bau von Verkehrswegen oder Veränderungen im Gesundheitswesen, die eine ganze Region betreffen. “Unser Haus ist sehr den Regionen verpflichtet, in denen wir leben und arbeiten”, sagt er.

Auf die Frage, wie viele Redaktionsstellen zuletzt in Schwerin abgebaut wurden und ob 2025 weitere folgen, antwortete Schumacher nicht. Stattdessen schrieb er von einer Strategie “zur Erhaltung und sogar zum Ausbau des lokalen und regionalen Journalismus”. Er erklärte auch nicht, wie die Redaktion noch Zeit für Recherchen und den Dialog vor Ort findet. So steht die Frage im Raum, ob für den lokalen Blick weniger Zeit bleibt.

Themenwelten Wohnen und Wirtschaft

Nur eine Stunde von Schwerin entfernt beobachtet Andreas Ebel, was sich in der SV-Gruppe verändert. Er ist Chefredakteur der “Ostsee Zeitung” (OZ), die zur Madsack Mediengruppe gehört. Bisher war seine Redaktion in der Landeshauptstadt nur mit einem Kollegen vertreten, der sich hauptsächlich um landespolitische Berichterstattung gekümmert hat. Mit dem Wandel bei der SV scheint Ebel für sein Blatt eine Chance zu sehen. Im Sommer 2024 wurde ein zweiter Redakteur in Schwerin eingestellt, der auch lokale Themen angehen soll. “Insbesondere aus den Themenwelten Wohnen, Einkaufen, Wirtschaft und Arbeitswelt”, sagt er. Derzeit wird eine dritte Redaktionsstelle vor Ort besetzt.

Die lokale Berichterstattung in Schwerin soll die Reichweite erhöht und zu mehr Digital-Abos geführt haben. Das Lokalmedium verkauft in Schwerin das Abo unter dem Namen “OZPlus”. Derzeit werde überprüft, “ob wir für die Schwerinerinnen und Schweriner einen Newsletter anbieten”, sagt Ebel.

Hyperlokale Nachrichtenwüsten

Seit der Veröffentlichung der “Wüstenradar”-Studie (epd Medien) gibt es genauere Zahlen und Anhaltspunkte, wie es um den Lokaljournalismus in Deutschland steht. Christian-Matthias Wellbrock und Sabrina Maaß von der Hamburg Media School haben untersucht, wie sich die Situation der Tageszeitungen seit der deutschen Wiedervereinigung verändert hat. In den vergangenen 30 Jahren ist die Anzahl der Lokalzeitungen in Deutschland deutlich zurückgegangen. In knapp der Hälfte der 400 Landkreise und kreisfreien Städten existiert nur noch eine wirtschaftlich eigenständige Zeitung, es sind sogenannte Einzeitungskreise.

In Mecklenburg-Vorpommern hat die SV Gruppe abseits der Küstenregionen ein Monopol. Zwar gibt es mit “Katapult MV” ein vergleichsweise junges Lokalmedium, jedoch berichtet “Katapult MV” kaum tagesaktuell und ist nur punktuell im ländlichen Raum aktiv. Wenn die Journalistinnen und Journalisten der “Schweriner Volkszeitung” und des “Nordkuriers” weniger Zeit haben, Dörfer und Städte zu besuchen und aufwendige Geschichten zu recherchieren, verschwindet der Lokaljournalismus in manchen Regionen vollständig. Aus einer Nachrichtensteppe werden so hyperlokale Nachrichtenwüsten.

Ein Blick in die USA zeigt, was diesen Regionen in Zukunft drohen könnte. Dort haben mehrere Studien die negativen Folgen von Nachrichtenwüsten dokumentiert. In Regionen ohne Lokaljournalismus gibt es weniger politischen Wettbewerb, mehr Polarisierung und mehr Fehlverhalten in der Politik und in Unternehmen.

Hinweise bleiben unbeachtet

Der Lokaljournalismus erfüllt immer weniger seine Watchdog-Funktion, das zeigt sich bereits jetzt. Dies erlebt das gemeinwohlorientierte Medienhaus Correctiv in seiner alltäglichen Arbeit. Jede Woche erreichen die Redaktion Hinweise von Menschen aus ganz Deutschland, die Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten suchen, um Fehlverhalten bei ihnen vor Ort aufzudecken.

Die Correctiv-Redakteure fragen oft: Haben Sie schon Kontakt mit dem Lokalmedium vor Ort aufgenommen? Manchmal können sie eine Kollegin oder einen Kollegen vor Ort ermitteln. Oft haben die Hinweisgeber jedoch festgestellt, dass entweder kein Lokalmedium mehr präsent ist oder die Redaktionen zu eingespannt sind, um eine Recherche zu starten. So werden zahlreiche Hinweise zu Machtmissbrauch von Bürgermeistern, fragwürdigen Praktiken in Krankenhäusern oder möglicher Kindeswohlgefährdung in Kindergärten nicht journalistisch verfolgt.

Neue Akteure

Eine weitere Konsequenz ist: Andere Akteure, die wie Lokalzeitungen aussehen, aber nicht journalistisch arbeiten, übernehmen die Rolle der Lokalmedien. Im Juni 2024 berichtete der MDR über das thüringische Anzeigenblatt “Kurier”, das in Altenburg verteilt wird. Im Blatt standen verschwörungsideologische Inhalte und Texte, die als Aufrufe zu Gewalt verstanden werden konnten. Der Präsident des Thüringer Amtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hatte Zeitungen wie dem “Kurier Altenburg”, “Neues Gera” und der “Thüringer Rundschau” bereits 2022 vorgeworfen, dass sie “zur analogen Kommunikation von Neuen Rechten, Rechtsextremisten und deren Umfeld in die Mitte der Gesellschaft” dienten.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern landen unter dem Namen “Blitz” kostenlose Anzeigenblätter in den Briefkästen. Der Mecklenburger Blitz Verlag in Neubrandenburg gibt an, die Zeitungen in einer Auflage von rund 800.000 Exemplaren zu drucken. Es ist das einzige Printprodukt im ländlichen Raum, das neben den Zeitungen der SV-Gruppe eine relevante Reichweite hat. Die Inhalte wirken auf den ersten Blick nicht tendenziös und sind nicht mit den oben thematisierten Gratiszeitungen zu vergleichen. Dennoch gab es Kritik, weil “Blitz” im Jahr 2022 eine prorussische Veranstaltung des rechtsextremen Magazins “Compact” bewarb.

Mit “Clickbait” die Reichweite erhöhen

Wie lange Lokalmedien noch gedruckt werden, ist angesichts des andauernden Zeitungssterbens unklar. Die SV-Gruppe hat für ihre Medien entschieden, dass sie auf große Online-Reichweite setzen sollen, dies geht auf Kosten einer hyperlokalen Berichterstattung. Diesem Trend folgen auch größere Verlage in Deutschland wie die Mediengruppe Ippen. Ihnen wird vorgeworfen, dass sie versuchen, mit “Clickbait” die Reichweite zu erhöhen, also mit Überschriften, deren Inhalt vom Text nicht gedeckt ist. Auf eine Anfrage dazu hat Ippen nicht geantwortet.

Auf Reichweite zu setzen, ist wichtig, um Lokaljournalismus zu finanzieren. Doch der Ertrag muss in die Redaktion und ihre Kernarbeit fließen. Diese ist zeitintensiv und verdient Anerkennung. Nicht jede Analyse, jeder Faktencheck oder jede Recherche erzielen Rekordklickzahlen. Dennoch sind besonders diese Texte relevant.

Hier setzt das Netzwerk Correctiv.Lokal an. Wir vernetzen mehr als 1.800 Medienschaffende, die Lokaljournalismus als eine Dienstleistung für die Menschen vor Ort empfinden. Zeit für Recherchen ist ein elementarer Faktor. Der Dialog mit den Menschen vor Ort ist eine zweite zentrale Säule. Im Netzwerk berichten Kolleginnen und Kollegen häufig vom Druck im eigenen Medienhaus, “viele Klicks” oder “Abos” zu generieren, der den eigentlichen Auftrag überschatte. Gleichzeitig suchen sie nach Lösungen, um den Lokaljournalismus zu finanzieren und sammeln Argumente, wie sie im eigenen Haus selbstwirksamer werden können.

Lokale Recherchen zu Klimathemen

Durch die Vernetzung sollen die Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten entlastet werden. Auf einer digitalen Austauschplattform sind Recherchegruppen zu Rechtsextremismus, der Klimakrise, Schulen und Kitas entstanden. Rund 29.000 Nachrichten sind im Netzwerk seit der Gründung 2018 versendet worden. Einmal im Jahr treffen sich Journalistinnen und Journalisten aus dem Netzwerk auf einer Lokaljournalismus-Konferenz in Erfurt, um den Austausch vor Ort zu intensivieren und sich fortzubilden.

Zudem versendet Correctiv.Lokal regelmäßig “Rezepte” ans ganze Netzwerk mit Material aus aufwendigen Recherchen, die sich ins Lokale übertragen lassen. Mit einer Datenauswertung berichteten bundesweit Lokalmedien, wie überlastet die Frauenhäuser in der eigenen Region sind, so dass sie keine Frauen und Kinder mehr aufnehmen können. Oder sie folgten fragwürdigen Geldflüssen aus eingestellten Strafverfahren, die Richterinnen und Richter an Organisationen vor Ort frei verteilt haben.

Es sind bereits mehr als 600 lokale Recherchen zu Klimathemen entstanden, die Wirkungen erzielen. Zuletzt warnten Mietervereine – basierend auf Recherchen aus dem Netzwerk – vor missbräuchlichen Wärmeverträgen. Nach einer weiteren Recherche kündigten mehr als 40 Gasversorger eine Prüfung von Tarifen an, die irreführend als “klimaneutral” vermarktet wurden. Auch auf lokaler Ebene gab es Reaktionen, die Lokalmedien aufgriffen.

Regionale Themenagenden

Den Wert von lokaler Präsenz zeigt auch das Projekt “Deine Stimme, deine Themen” von Correctiv.Lokal und sechs Lokalredaktionen. Diese wollten besser verstehen, welche Themen für die Menschen vor der Bundestagswahl wichtig sind und sich weniger von den Debatten treiben lassen, die von den Parteien auf die Agenda gesetzt werden. Dafür haben sie in ihren Regionen gefragt: “Worüber sollen die Kandidatinnen und Kandidaten im Wahlkampf sprechen?” und “Welche Frage würdest du den Kandidatinnen und Kandidaten dazu stellen?”

Mehr als 2.000 Menschen haben sich an den Umfragen beteiligt, die in Kooperation mit Correctiv umgesetzt wurden. Aus den Antworten haben die Lokalmedien jeweils ihre eigene regionale Wahlagenda erstellt. Die Listen mit den Top-Themen stehen online. Die Redaktionen konfrontierten die Kandidierenden mit Fragen dazu und richteten danach ihre Schwerpunkte in der Berichterstattung bis zur Bundestagswahl am 23. Februar aus.

Zentrale Begegnungsplätze

Die beteiligten Redaktionen investierten viel Zeit, um Menschen vor Ort zu erreichen, die sie sonst nicht ansprechen. Sie verteilten Postkarten und suchten das Gespräch an zentralen Begegnungsplätzen. Mit dabei waren das “Bürgerportal Bergisch Gladbach”, “Rums” in Münster, “Viernull” in Düsseldorf, das “Stader Tageblatt”, “Wokreisel” in Dahme-Spreewald und “Kolumna” in Lindau.

Für die Redaktion von “Kolumna” war das in den Wochen vor der Wahl der erste öffentliche Auftritt. Die Gründerinnen suchten und fanden bis Anfang Februar 700 zahlende Abonnentinnen und Abonnenten, die in Lindau am Bodensee neuen Lokaljournalismus ermöglichen. Mitte Februar feierte das neue Medium seine “Premierenparty”.

In Lindau bekommt man eine Vorstellung, welche Stärken im Lokaljournalismus liegen. Es gibt dort eine zentrale Bushaltestelle, an der alle Busse für einige Minuten einen Zwischenstopp einlegen, bevor die Fahrten weitergehen. Es ist ein Begegnungsort in der Stadt, an dem das Team von “Kolumna” präsent war, um sich bekannt zu machen und Stimmen aus der Bevölkerung zu sammeln.

Communitys aufbauen

Die Nähe zu den Menschen schafft Vertrauen. Durch Gespräche werden Hinweise für Recherchen und Themen gegeben, die für die Menschen im Ort wichtig sind. Gleichzeitig besteht die Chance, eine Community aufzubauen, die bereit ist, für Lokaljournalismus zu zahlen, weil sie die Menschen in den Redaktionen kennt. Was in Lindau der Busbahnhof ist, kann in anderen Städten der Marktplatz, das Einkaufszentrum, die Eisdiele oder der Baumarkt sein. Wenn Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten dort präsent sind, können sie für die Menschen am Ort relevant bleiben.

In Geschichten, die so, häufig gepaart mit Dialog-Formaten, entstehen, steckt ein Wert, der nachhaltig auch zu einer zukunftsträchtigen Finanzierung für ein Medienhaus beitragen kann. Wie solche Recherchen aussehen können, zeigen jede Woche Reporterinnen und Reporter in ganz Deutschland. Wie Jonathan Lindenmaier von der “Augsburger Allgemeinen”. Durch seine Datenanalyse wurde bekannt, dass es in Deutschland weiterhin zahlreiche Städte gibt, die Adolf Hitler zum Ehrenbürger ernannten und dies bis heute nicht zurückgenommen haben. Nun beobachtet der Reporter, wie die Politik reagiert.

Lokale Blogs

Für die “Nürnberger Nachrichten” berichteten Nina Kammleiter und Nina Eichenmüller, wie eine Frau aus der Region in die Fänge einer Sekte geriet und für ihre Familie unerreichbar wurde. Die Öffentlichkeit erfuhr über die Gefahren der Gruppe, die um Anhänger warb.

Solche Reporterinnen und Reporter setzen sich für einen starken Lokaljournalismus ein. Sie kommen aus klassischen Tageszeitungen, arbeiten im Radio, haben selbst ein Lokalmedium gegründet oder arbeiten für kleine TV-Sender oder lokale Blogs. Sie brauchen die Unterstützung von Redaktionsleitungen, Verlegern, dem Publikum und anderen Akteuren wie Stiftungen, die dazu beitragen, Lokaljournalismus dauerhaft zu finanzieren.

Über den Autor:
Jonathan Sachse ist Journalist und einer der Gründer des gemeinwohlorientierten Medienhauses Correctiv, das unter anderem durch Spenden von Privatpersonen und Zuwendungen von Stiftungen finanziert wird. Er verantwortet das Netzwerk Correctiv.Lokal.

Dieser Text erscheint in der Reihe “Das Beste aus epd Medien bei turi2”.
zum Beitrag auf medien.epd.de
weitere Beiträge der Reihe auf turi2.de

(Foto: Imago/Imagebroker, Correctiv, Montage: turi2)

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