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Ein Spannungsfeld: Uwe Kammann fasst die Public-Value-Konferenz zusammen.

15. Oktober 2022

Konferenz-Kritik: Auf der Zweiten Europäischen Public-Value-Konferenz in Leipzig diskutieren Expertinnen, wie Medien Gemeinwohl durch Vielfalt erreichen können. Dass der Begriff Vielfalt “nicht auf einen einfachen Nenner” zu bringen ist und sich keine “einfachen Handlungs­anweisungen ableiten” lassen, zieht sich “wie ein roter Faden durch die Tagung”, schreibt Uwe Kammann bei epd Medien. turi2 veröffentlicht den Beitrag in Kooperation mit epd Medien in der wöchentlichen Reihe Das Beste von epd Medien bei turi2.

Von Uwe Kammann / epd Medien

Mit der Frage, wie die Medien zum Gemeinwohl beitragen können, beschäftigte sich die Zweite Europäische Public Value Konferenz am 5. und 6. Oktober beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Leipzig. Die rund 40 Referentinnen und Referenten gingen bei der Tagung, die vom MDR gemeinsam mit der Handels­hoch­schule Leipzig ausgerichtet wurde, auch der Frage nach, wie Journalismus und Wissenschaft bei der Bewältigung der Krisen unserer Zeit zusammenwirken können. Vertrauen sei jedenfalls ein wichtiger Schlüssel zu der Antwort auf die Frage, wie gesellschaftliche Kommunikation in einer sich immer stärker aus­differenzierenden Gesellschaft gelingen kann, schreibt Uwe Kammann.

Von multiethnisch bis multikulturell, von multilingual und auf jeden Fall auch zunehmend entgrenzt und global vernetzt: Es ist unübersehbar, dass unsere Gesellschaft sich immer stärker ausdifferenziert. Mit der Folge, dass auch jene Tendenzen zunehmen, die sich unter “heterogen” subsummieren lassen. Partikulares – gerade auch beim Anmelden von Interessen, seien es solche von Gruppierungen oder Individuen – scheint überproportional zuzunehmen, wird vielfach mit Vehemenz eingefordert.

Bleibt dabei etwas auf der Strecke? Ist Gemeinsinn als wichtiges Integrations­merkmal der Gesamt­gesellschaft von vornherein als gestrig oder als überflüssig verdächtig? Bekommt Vielfalt als Eigenschaft ein Übergewicht im Zusammenleben? Und: Welche Funktion kommt bei diesem Prozess den Medien zu, speziell jenen, die in öffentlich-rechtlicher Verfassung in erster und in letzter Lesart dem Gemeinwohl verpflichtet sind?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Kongresses, der drei Jahre nach einer ersten Public-Value-Konferenz in Leipzig ausloten sollte, in welchem Verhältnis Gemeinwohl und Vielfalt zueinanderstehen, zueinander stehen sollten. Dass es sich um ein Spannungsfeld handelt, betonte ZDF-Intendant Norbert Himmler in seiner Videobotschaft.

Noch eindringlicher umriss Karola Wille, Intendantin des gastgebenden MDR, in ihrer Eröffnungsrede die inneren Spannungs­linien. Wenn Vielfalt häufig mit immer größeren Ansprüchen im Einzelnen gleichgesetzt werde, wie sei dann auf der anderen Seite “das für eine funktionierende Gesellschaft notwendige Gemeinsame” zu suchen und zu schaffen? Denn dieses Verbindende und Gemeinsame sei schließlich ein wesentlicher Kern des Gemeinwohls.

Im Laufe der zwei Kongresstage ließ sich immer wieder fragen, ob Eigensinn und Gemeinsinn gleichsam natürliche Feinde oder im Ansatz doch ein Geschwisterpaar sind. Der Titel dieser zweiten Public-Value-Konferenz ließ allerdings eine vielleicht irritierende Eindeutigkeit mitschwingen: “Gemeinwohl durch Vielfalt in den Medien”. Das “durch” dürfte manche Fragezeichen provoziert haben.

Nun hat, was den Gesamt­zusammenhang von Medien und Gesellschaft betrifft, gerade ein prominenter Autor eine ziemlich dunkle Diagnose geliefert, mit Blick auf den notwendigen Vernunftgrund eines aushandelnden Gesellschafts­diskurses. Und so wurde Jürgen Habermas wegen seines aktuellen Buchs “Ein neuer Struktur­wandel der Öffentlichkeit” gleichsam zum abwesenden Star der Diskussion. Bei der Soziologin Jutta Allmendinger leuchtete der Buchumschlag am Pult signalrot auf, als sie die Tendenz zum Auseinander­driften zwischen Ich und Wir beschrieb, obwohl doch jedes Individuum sich ohne einen ausreichenden sozialen Bezug nicht konstituieren könne.

Welche Folgerungen sich daraus für die Medien ergeben, wie eine zunehmend hybride Gesellschaft mit den individuellen Einzel­positionen und stets neu changierender Interaktionen alle herkömmlichen festen Beziehungen sprengt, das verdeutlichte ORF-Redakteur Klaus Unterberger in einem höchst anschaulichen “Wimmelbild”. Er, der beim ORF schon seit weit mehr als einem Jahrzehnt in zahl­reichen Kolloquien die neuen Anforderungen an die gemeinwohl­orientierten Medien erörtert, präsentierte auch in Leipzig kein Patentrezept.

Aber er demonstrierte eindringlich, dass die frühere Konstellation mit kuratierten, also von Profis konzipierten und gestalteten Programmen respektive Inhalten unwieder­bringlich vorbei sei. Insofern müssten die Medienhäuser sich wesentlich verändern. Bei allen beunruhigenden und als bedrohlich empfundenen Verwerfungen und Disruptionen: Ein “Zugriff auf eine neue Identität” sei nicht möglich, “ob es moralisch gefällt oder nicht”.

Gleich anfangs hatte Karola Wille klargestellt, dass der im Public-Service-Gedanken verankerte gesellschaftliche Nutzen “im Diskurs mit der Gesellschaft immer wieder selbstkritisch reflektiert und belegt werden” müsse, er mithin kein Selbstläufer sei – und dies ganz unabhängig von den Verfehlungen an der Führungsspitze des RBB, die zwar das ganze System belasteten, aber nicht zu einer Pauschal­verurteilung führen dürften.

Diese Differenzierung nahm später auch die rheinland-pfälzische Staats­sekretärin Heike Raab auf. Sie sprach von einer “Vertrauenskrise”, die keine “Systemkrise” sei. Reform­bedarf bestehe gleichwohl, doch seien die Länder, deren Rundfunk­kommission sie steuert, bei der Gestaltung eines neuen Medien-Staatsvertrags auf einem “guten Weg”, um beispielsweise gesellschaftliche Ziele wie eine verstärkte Teilhabe und “echte Interaktion” zu erreichen.

Beim medien­politischen Teil des Kongresses entspann sich eine Diskussion um das Vorhaben der Europäischen Kommission, mit einem European Media Freedom Act sowohl die privaten als auch die öffentlich-rechtlichen Medien in einen neuen regulatorischen Rahmen einzuspannen, mit einer bei der Kommission angesiedelten Aufsichtsbehörde (“The Board”); und dies als “Verordnung”, also verbindlich für alle Mitglieds­staaten. Heike Raab zeigte Skepsis, ob diese neue Ebene Vielfalt fördern könne: “Ich will auch nicht alles regulieren.” Sie lobte das deutsche Mediensystem, das gerade in nicht-demokratischen Staaten als “absoluter Lichtblick” gesehen werde.

Tobias Schmid, Direktor der nordrhein-westfälischen Landes­medienanstalt, hielt erkennbar wenig bis gar nichts von diesem “ambitionierten Ansatz” der Kommission. Er sieht dabei wegen mangelnder Staatsferne Freiheiten ebenso in Gefahr wie die bislang national geprägten Kompetenzen bei der Medienregulierung, die damit auf einen “therapeutischen Gesprächskreis” reduziert werde.

Hintergrund solcher Regulierungs­szenarien ist die Dominanz der amerikanischen Internet­konzerne, eine Vorherrschaft, der bislang keinerlei wirksame europäische Konstruktion entgegen­gesetzt wurde. Klaus Unterberger warnte eindringlich vor einem “Ausverkauf an Netflix und einem Appeasement gegenüber Google”, hatte allerdings auch kein Rezept parat.

Der Kommunikations­wissenschaftler Christoph Neuberger vom Weizenbaum-Institut warb an diesem Punkt für starke eigene Initiativen, so mit der Gestaltung selbstbestimmter Plattformen: “Es sind andere Instrumente, andere Räume notwendig.” Er warnte davor, Vielfalt zu überschätzen, und verwies darauf, dass der früheren Mangelverwaltung heute eine “überbordende Fülle” im Netz gegenüber­stehe. Vielfalt und Relevanz stünden in einem Spannungs­verhältnis, sagte er. Ähnliches gelte für die Konsequenzen hinsichtlich gesellschaftlicher Erfordernisse: “Konsens ist das glatte Gegenteil von Vielfalt.”

Dass der Begriff Vielfalt nicht auf einen einfachen Nenner zu bringen ist, dass sich daraus nicht einfache Handlungsanweisungen ableiten lassen, das zog sich als roter Faden durch die Tagung. Schon bei der Einführung verwies Karola Wille auf die damit verbundenen Kontroversen und Polarisierungen bis hin zum Vorwurf des reinen Modethemas. Klaus Unterberger wiederum sieht die Gefahr eines im Establishment verorteten reinen “Elitediskurses”. Er warnte davor, Vielfalt als “rein positiven Bekenntniswert” zu verstehen: “Vielfalt funktioniert nicht als moralischer Imperativ.”

Immer wieder ging es natürlich auch um die Rolle der Netz­plattformen, einmal als Konkurrenz, aber auch als Träger für öffentlich-rechtliche Inhalte, in Einzelfällen – wie beim Jugendangebot Funk – ausschließlich. Sabine Frank, Leiterin Government Affairs und Public Policy bei Youtube, stellte allen Vorhaltungen und allgemeinen Manipulations­verdächtigungen entgegen, dass es dank der Vielzahl von Plattformen heute “eine viel größere Vielfalt als vor zwanzig Jahren” gebe. Basis für die Nutzung seien die Hausregeln, doch habe sie auch nichts gegen eine übergeordnete Regulierung – sofern sie kohärent sei.

Gegen die Einschätzung von Arte-Deutschland-Geschäftsführer Markus Nievelstein, Youtube sei “das Fernsehen der Generation 20 plus”, wird Sabine Frank sicherlich nichts einwenden. Für die französischen Partner von Arte stehe diese Feststellung übrigens gar nicht infrage, sagte Nievelstein. Wichtig sei für die Sender, sich als Transmissions­riemen zu verstehen und die kuratorische Funktion wahrzunehmen.

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue sah bei eifrigem Bespielen von nicht-eigenen Plattformen durchaus nicht den großen Vorteil der Erweiterung der Möglichkeiten, sondern auch das Risiko der “Ressourcenverschwendung”. Die Sender müssten mithin ihre eigenen Stärken bewusst ausspielen.

Als zweiten Strang hatten die Veranstalter dem Kongress eher handwerklich-journalistische Fragestellungen eingezogen, konzentriert auf zwei Großthemen: einmal die Corona-Pandemie, welche in den Hochzeiten alle Medien stark beherrscht hat, und den Klimawandel, dessen Bedeutung in immer höherem Maße erkannt wird – bei einem großen Dilemma: dass die wahrscheinlich gravierenden globalen Folgen derzeit nur in Einzel­erscheinungen zu erkennen sind, für ein großes Publikum also eher abstrakt erscheinen.

Am Beispiel der Pandemie ließ sich nachverfolgen, wie prekär das Verhältnis von Wissenschaft und Journalismus sein kann und wie sich die Formen der Bericht­erstattung und die Linien der Aufmerksamkeit verändern und verschieben können. Lothar Wieler, als Präsident des Robert-Koch-Instituts zeitweilig dauerpräsent in den Medien, gab aufschlussreiche Einblicke in seine Erfahrungen. Eine war für ihn wesentlich: dass Sachverhalte ignoriert werden, “wenn sie politisch nicht mehr opportun sind”.

Die Komplexität des Geschehens habe die Gefahr von “Überinformation und Desinformation” gefördert, sagte Wieler. Vielfach sei es nicht gelungen, die unterschiedlichen Bewertungen der jeweiligen Lage auch als Folge der prinzipiellen Offenheit der wissenschaftlichen Konstellationen zu vermitteln. “Kohärenz ist in pluralistischen Gesellschaften nicht möglich.” Mit der Folge eines tendenziellen Schwerpunktwechsels: vom Wissenschaftsjournalismus zum politischen Journalismus. Für Wieler ist die Schlussfolgerung aus seinen Erfahrungen eindeutig: “Vertrauen ist der Schlüssel für gute und effektive Kommunikation.”

Christian Hoffmann, Professor für Kommunikations­management an der Universität Leipzig, zeichnete die Entwicklung der Formen und Schwerpunkte in der Pandemie-Berichterstattung nach, mit klaren Feststellungen: beispielsweise, dass die Personalisierung nach den ersten noch tastenden Expertenanfragen sich zu Auftritten in den Talkshows verdichtet habe (“der Ritterschlag”). Und dass Twitter auch hier zum zentralen Medium geworden sei, einfach, “weil alle dort sind”. Auch die eintretende “Themenermüdung” erwähnte er, was allerdings nichts an der wesentlichen Tatsache ändere, dass der Journalismus “entscheidend für die Wahrnehmung” sei. Er habe ein größeres Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen Medien festgestellt, während gegenüber den sozialen Medien eine große Skepsis geherrscht habe.

Andreas Bönte (ARD-Alpha) sah durchaus einen Fortschritt gegenüber dem Medizin-Großthema, das Mitte der 80er Jahre in den Medien omnipräsent war: AIDS. Damals, so erinnert er sich, seien die Journalisten so panisch gewesen wie die Menschen selbst. Diese Erfahrung habe durchaus zur Angst vor erneuter Polarisierung führen können. Grundsätzlich übrigens könnten die Medien “ohne Gesichter, ohne Experten nicht agieren”.

Für Korinna Hennig, die als NDR-Wissenschaftsredakteurin in Kooperation mit dem Virologen Christian Drosten den sehr erfolgreichen Podcast “Coronavirus Update” auf die Beine gestellt hat, stellte eine Reaktion des Publikums heraus: “Gut, dass ihr die Fragezeichen benannt habt.” Ihr bisheriges Fazit: Lieber einmal mehr nachdenken, auch eine Leerstelle als Information anerkennen, vor allem aber auch: immer die möglichen Wirkungen bedenken.

Ob ihre Erfahrung “Wir zimmern das Schiff zusammen, während wir lossegeln” auch sonst gelten kann? Sibylle Anderl, im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” für die Wissenschaft zuständig, hält der Improvisation eine klare Systematik beim Thema Klimawandel entgegen. Dies sei eine “Jahrhundert­aufgabe”. Wichtig sei die Frage, welcher Zielgruppe welche Komplexität zuzumuten sei. Hilfreich seien inter­disziplinäre Teams. Bei der Aufbereitung des Themas, bei dem manche Akteure starke Interessen vertreten, gelte es, eine “Balance zwischen Optimismus und Alarmismus” zu wahren.

Was wiederum auf einen Grundsatz verweist, der bei allem die Basis sein könnte und sollte: Stets die Relevanz und den Wert im Auge zu haben, den Vorgänge und Ereignisse für die Gesellschaft und damit für deren allgemeines Wohl haben.

Bei der Frage, wie und mit welchen Instrumenten sich Qualität in den Medien bestimmen lasse, zitierte die Mainzer Kommunikations­wissenschaftlerin Birgit Stark zwar selbstironisch das Bonmot vom “Pudding an die Wand nageln”, doch plädierte sie leidenschaftlich für ein kontinuierliches Qualitäts­monitoring, das die Arbeit sinnvoll unterfüttern könne. Und sie schob ihr Credo gleich hinterher, um alle Anstrengungen beim begleitenden Diskurs zu rechtfertigen: “Länder mit einem hohen öffentlich-rechtlichen Medienniveau haben auch einen hohen Demokratie-Standard.”

Der Diskurs, in der Tat, ist anstrengend – dies war auch in Leipzig eine durchgängige Erfahrung. Die Verklammerung des Theorieteils mit der Frage, wie sich der stark dynamisierte gesellschafts­orientierte Gemeinwohl­anspruch auf die journalistische Praxis auswirkt, führte zu einer Überfülle an Aspekten und Facetten. Was, und dies bedauerten viele aus dem Publikum, die Referate und Podien so einschnürte, dass für Fragen, Anmerkungen oder auch Kommentare keine Zeit blieb. Ein Kuriosum, denn zum allgemeinen Fazit, eingesammelt auf farbigen Karten, gehörten vor allem Forderungen wie Teilhabe, Offenheit für Impulse, Einbeziehen, Augenhöhe, Loslassen.

Doch das wird sicher bei einer dritten Public-Service-Konferenz zum praktischen Konsens gehören. Denn abgeschlossen ist natürlich gar nichts. Systemausrichtung muss immer, wie der Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernseh­gesellschaft (SRG) Gilles Marchand betonte, “immer neu bestimmt werden”. Dass Leipzig mit dieser öffentlich-rechtlichen Selbstvergewisserung, zu der alle einschlägigen Medienhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie die Wissenschaft beitragen, derzeit ein Alleinstellungs­merkmal hat, steht für ein erfreuliches Engagement, ebenso wie die begleitenden drei “Leipziger Impulse” als Grundsatzpapiere.

Ex oriente lux, hieß es früher. Was an den Ursprung eines für die Gesellschaft ebenso wichtigen Wortes wie für jeden Einzelnen erinnert: Orientierung.

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