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“Im besten Fall werden die Fans das nächste Sommermärchen mit der Farbe Magenta verbinden“ – Arnim Butzen übers Sport-Sponsoring.

6. Juni 2024

Das Blut von Arnim Butzen pocht magentafarben. Seit 20 Jahren wirkt der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Organisationspsychologe bei der Deutschen Telekom, seit 2022 führt er Magenta-TV. Arnim Butzen spricht im Rahmen der Themenwoche Sport mit Peter Turi über das Engagement der Bonner bei der Fußball-Europameisterschaft. Er verrät, warum er auch auf Frauen-Fußball setzt, wie die Telekom Breitensport fördert und warum der Slogan #VOLLDABEI nichts mit Alkoholgenuss zu tun hat. Hier weiterlesen.


Euer EM-Hashtag ist #VOLLDABEI. Klingt für mich ein bisschen nach exzessivem Alkohol-Genuss.
Das höre ich zum ersten Mal (lacht). Für uns bedeutet #VOLLDABEI, dass wir allen Fans in Deutschland das volle Euro-Gefühl ermöglichen. Es geht uns um Partizapition an diesem einzigartigen Event. Wir wollen alle mitnehmen und unseren Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam einen unbeschwerten EM-Sommer genießen können. Allein zwei Millionen Gäste erwarten wir in Deutschland. Wir bieten ihnen besondere Momente: in den Fan-Zonen der UEFA, in denen unser MagentaTV-Programm läuft, in den Stadien durch zahlreiche Ticketaktionen oder das Fahnenteam-Programm, das wir exklusiv für unsere Kunden geöffnet haben. Dazu unbegrenztes Datenvolumen und MagentaTV – das meinen wir mit #VOLLDABEI!

Wie genießt Du Fußball – Team Bier & Sofa oder Team Fanmeile?
In erster Linie bin ich Team Family & Friends – meine beiden Söhne sind gerade im perfekten Alter, um die Euro in vollen Zügen zu genießen. Deshalb freue ich mich besonders darauf, mit ihnen und Freunden die Spiele zu schauen. Und das ein oder andere Mal wird es uns sicher auch ins Stadion verschlagen.

Wie viele Millionen investiert die Telekom eigentlich rund um die EM – und warum?
Die genauen Zahlen werden wir nicht kommentieren. Natürlich ist die Euro 2024 für die Telekom mit einem umfassenden Engagement verbunden. Aber wir als größtes deutsches Telko-Unternehmen sind überzeugt, dass wir auf vielen Ebenen von diesem Investment profitieren werden. Sei es als Technik-Enabler oder für unsere Produkte mit Glasfaseranschlüssen, Mobilfunkkunden und natürlich mit MagentaTV. Hier haben wir neben den drei parallelen Kanälen auch aufwändig produzierte Inhalte im Programm. So etwa Studio Pille-Palle, unser Late-Night-Magazin mit Fahri Yardim und Jonas Hector und Felix Lobrecht und seine Comedy Halbzeit. Und nicht zuletzt wird unsere Marke nachhaltig profitieren. Im besten Fall werden die Fans in Deutschland das nächste Sommermärchen auch mit der Farbe Magenta verbinden.

Wieviele Kerzen in der Kirche hat die Deutsche Telekom eigentlich angezündet, als Julian Nagelsmann mit Toni Kroos und den Siegen gegen Frankreich und Holland die pessimistische Grundstimmung im Lande komplett in Richtung Euphorie gedreht hat?
Natürlich ist für eine positive Grundstimmung der sportliche Erfolg wichtig. Noch wichtiger ist, dass sich die Fans wieder mit der deutschen Mannschaft identifizieren können. Und da hat Julian Nagelsmann mit seinem Team im Frühjahr einen wichtigen Schritt gemacht, der sicher für die Stimmung in Deutschland hilfreich war. Jetzt heißt es: Am Freitag gegen Griechenland nochmal zeigen, wozu wir fußballerisch in der Lage sind. Und diesen Optimismus anschließend mit ins Turnier nehmen.

Was wäre eine EM wert, bei der die deutsche Mannschaft sang- und klanglos in der Vorrunde ausscheidet?
Ein gutes sportliches Abschneiden des deutschen Teams wäre natürlich hilfreich. Gerade die Beispiele im Eishockey mit der Silbermedaille bei der WM 2023 und die Basketballer mit dem WM- Sieg haben gezeigt, wie eine Euphorie entstehen kann. Das haben wir mit MagentaTV ganz nah begleitet und es ist ein sehr gutes Gefühl, auf diesem Weg nah dran zu sein. Aber die Euro wird unabhängig vom Abschneiden des deutschen Teams ein herausragendes Sportevent sein. Auch bei der letzten Fußball-WM haben wir nach dem Ausscheiden in unseren Nutzungszahlen gesehen, dass die Fans den sportlichen Wettbewerb weiter intensiv verfolgen.

Das wünscht sich nur keiner. Was ist am Ende fürs Team MagentaTV ein Wunschergebnis: Imagewerte hoch, 100.000 neue Nutzer für MagentaTV?
Wie gesagt: Die letzte WM lief aus Sicht von MagentaTV hervorragend. Wir hatten beim exklusiven Viertelfinale zwischen Brasilien und Kroatien mit 2,3 Millionen Zuschauern die höchste Zuschauerzahl überhaupt und insgesamt mehr als 35 Millionen Zuschauer beim Turnier. Wir haben auf verschiedenen Ebenen konkrete Ziele, natürlich auch für MagentaTV. Wir sind überzeugt, dass wir die Kundenzahlen deutlich steigern und auch langfristig viele neue Kunden von unserem Produkt überzeugen können.

Was macht Dich so sicher?
Die Euro liegt für uns terminlich sehr günstig. Denn während des Turniers wird sich zum 1. Juli im TV-Markt durch den Wegfall des Nebenkostenprivilegs einiges ändern. Der Vermieter darf dann die Kabel-Gebühren nicht mehr automatisch auf seine Mieter umlegen. Millionen von Haushalten haben dadurch erstmalig die Chance, ihren TV-Anbieter frei zu wählen. Wir sind überzeugt, dass wir für diese Haushalte das beste Gesamtpaket bieten. Und das sehen wir schon aktuell am erhöhten Interesse an MagentaTV.

Ist Sponsoring ein Marathonlauf, um mal aus dem Bild zu fallen?
Wir laufen ausdauernd vorne mit beim Sponsoring. Von daher: Ja. Wir engagieren uns schon länger beim DFB, beim FC Bayern München, beim 1. FC Köln und bei den Telekom Baskets. Für MagentaTV ist die Euro 2024 das dritte große Fußball-Event in den letzten drei Jahren. Auch das hat dazu beigetragen, dass MagentaTV heute die am stärksten wachsende TV-Plattform ist.

Apropos Marathon: Was macht die Telekom bei Olympia in Paris?
Wir konzentrieren uns bei unseren Großevents bewusst auf ausgewählte Leuchttürme wie die Euro- und Weltmeisterschaften im Fußball. Die Euro 2024 ist auch inhaltlich ein anspruchsvolles Projekt, nach der EM gehen schon bald wieder die neuen Saisons in den Fußball-Ligen los. Das Schöne bei MagentaTV ist ja, dass unsere Kunden trotzdem nichts verpassen. Sie können alle Programme zu Olympia von unseren Partnern ARD, ZDF und auch Eurosport sehen. Wir werden bei Olympia intensiv Basketball und Frauen-Fußball begleiten.

Ist der Breitensport noch verankert in der Gesellschaft? Die Vereine haben fast alle Nachwuchssorgen.
Die Telekom engagiert sich auf vielen Ebenen, auch im Breitensport und beim Thema Inklusion. Zuletzt haben wir intensiv die Special Olympics, Blindenfußball und Rollstuhl Basketball begleitet. Auch schaffen wir mit der Live-Berichterstattung auf MagentaSport Reichweiten für Nachwuchs- und Frauensport und damit den Athletinnen und Athleten die verdiente Bühne. Und wir helfen in einer Technologie-Partenerschaft mit Sporttotal, Amateurfußball zu streamen. Da kann die Oma ihrem Enkel beim Spiel von zuhause aus zuschauen, auch wenn sie 300 Kilometer entfernt wohnt.

Ist MagentaTV für die klassischen Medien eigentlich mehr Partner oder Konkurrent?
Wir sehen uns definitiv als Partner im Markt für Inhalte und auch für die Distribution von Inhalten. Grundsätzlich sind wir überzeugt, dass ein kollaborativer Ansatz in dem weit diversifizierten Content- und Anbietermarkt allen nutzt. Wir positionieren uns als besten Aggregator für jedes Content-Angebot, sei es für klassische lineare TV-Angebot oder für Streamingdienste.

Gibt es für MagentaTV und die Deutsche Telekom ein Thema, das größer ist als Fußball?
MagentaTV bietet mehr als Fußball: ein großes Spektrum an Entertainment-Inhalten mit Eigenproduktionen und Partner-Angeboten. Sport ist dabei eine wesentliche Komponente, in der linearen Nutzung ist Livesport einer der wichtigsten Inhalte. Wir haben ein breites Sportangebot bei MagentaTV, zum Beispiel das attraktivste Bundle-Angebot im Markt – unserer MegaSport Option mit WOW, Dazn und MagentaSport. Darüber hinaus haben wir exklusive Sportrechte, zum Beispiel die 3. Fußball-Liga, die Frauen-Bundesliga, die Deutsche Eishockey-Liga und die Euroleague der Basketballer.

Klingt fast schon wie Breitensport.
Ja, aber es gibt auch unsere Leuchtturm-Events: die großen Turniere wie Welt- und Europameisterschaften im Basketball, Eishockey und eben im Fußball. Und Fußball ist in Deutschland bei den Fans weiterhin mit Abstand die Sportart Nr. 1. Dennoch setzen wir auch auf die Entwicklung anderer Teamsportarten, bei Basketball und Eishockey ist uns das hervorragend gelungen.

Warum braucht MagentaTV einen eigenen EM-Song – “Komm schon“ von Tim Bendzko?
Der Song transportiert aus unserer Sicht eine emotionale Grundstimmung – ganz so, wie wir sie uns für die EM wünschen. Er holt die Menschen ab und begleitet sie für einen Sommer, an den sie sich noch lange erinnern werden. Und wenn Komm schon Teil dieser positiven Erinnerung ist, dann haben wir zusammen mit Tim Bendzko einen guten Job gemacht.

Welche Sportart wird der Aufsteiger 2024/2025?
Von den Sportarten glauben wir, dass wir mit Fussball, Frauen-Fussball, Eishockey und Basketball genau die Teamsportarten besetzen, die weiterhin die beste Entwicklung nehmen und das größte Potenzial haben. Bei den Wachstumsraten sehen wir weiter das Thema Frauen-Fußball auf dem Vormarsch.

Bei welchem Sport wird man Dich sehen?
Ich trainiere die Jungs-Mannschaft meiner Söhne und bin deshalb vor allem an der Seitenlinie zu sehen – und sicher auch gut zu hören, denn so ein Fussballplatz voller Kinder ist gerade für die Trainer manchmal auch verbale Schwerstarbeit (lacht).

Wer wird Europameister?
Deutschland.

    3 Tipps für TV-Sportler zur EM – von Arnim Butzen

    • 1.: Studio Pille-Palle mit Fahri Yardim und Jonas Hector, zehn Folgen bei MagentaTV

      • 2.: Fußballwunder: von Bern bis Berlin, Doku von MagentaTV zur Euro über die Geschichte der Nationalmannschaft

        • 3.: Die Reaction Show mit 18 Ausgaben und Influencern. Von MagentaTV

Fotos: Telekom

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