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Morten Wenzek vom “Tagesspiegel” gibt 6 Tipps für Social Media – der 3. wird Dich schocken.

22. April 2024

I like! Vom “Tagesspiegel” lernen, heißt siegen lernen – womöglich: Morten Wenzek lässt tief blicken und präsentiert die Geheimnisse der Social-Media-Strategie des “Tagesspiegel”. Er gibt 6 Tipps, die den Job leichter, erfolgreicher und spaßiger machen. Wenzek ist seit 2021 Social-Media-Chef des “Tagesspiegel”, zuvor war er vier Jahre bei “Bild”.
 

 
Von Morten Wenzek
 
Tipp 1: Wir machen Journalismus mit Memes
Wir lieben Memes: Wir liebes es, über Memes zu lachen, sie zu teilen und Freund:innen zu zeigen. Denn die pointierten Beobachtungen über alltägliche Situationen machen gute Laune. Doch Memes sind viel mehr als nur lustige Bildchen. Laut Dirk von Gehlen (Autor von Meme. Reihe Digitale Bildkulturen) stehen Memes für die Popularisierung, Polarisierung, Personalisierung von Inhalten. Es geht also weniger um etwa ein Bild aus einer TV-Serie mit lustigem Spruch, sondern um die genannten drei P. Für das Social-Media-Team des “Tagesspiegel” ist Meme-Journalismus eine Herangehensweise, um Inhalte persönlicher zu transportieren und shareable zu machen. Wir nutzen die Mechanik von Memes, um Nutzenden Lust darauf zu machen, journalistischen Content zu teilen, zu kommentieren und zu liken.

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Tipp 2: Link in Bio ist unser Jackpot
Zugegeben: Spätestens seitdem sich Boomer darüber lustig machen, klingt der Insta-Claim “Link in Bio” ein wenig verbraucht. Aber nur, weil die Short-Links auch als Marketing-Tool funktionieren, müssen sie für den Journalismus kein No-Go sein. Ich finde zudem, dass Journalistinnen und Journalisten sich viel stärker um das Marketing ihrer eigenen Artikel und Produkte kümmern sollten. Für uns sind Links, die wir in unserer Instagram-Bio hinterlegen, der größte Hebel, um Social-Media-Nutzende zu Abonnierenden unseres Abo-Modells auf tagesspiegel.de zu machen. “Link in Bio” hat dabei einen höheren Stellenwert als Instagram-Stories oder andere Kanäle. Durch unsere Erfahrungen, journalistisches Bauchgefühl und regelmäßige Zahlen-Analysen wissen wir genau, welche Inhalte wir dort platzieren können und müssen, um Social-Media als relevanten Wachstumshebel für die Marke “Tagesspiegel” zu etablieren.

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Tipp 3: Reichweiten können einbrechen (Stichwort: TikTok)
Keine andere Social Media-Plattform wird so sehr gehypt wie TikTok – und nicht erst seit gestern. Viele Medien probieren sich hier aus, auch der “Tagesspiegel”. Uns gelangen Erfolge mit Videos, die Millionen Abrufe erzielen und tausende Kommentare einsammeln – wow, was für ein Potenzial für Journalismus! Zur Wahrheit gehören aber auch dutzende TikToks, die kaum Reichweiten erzielten. Das ist bei uns so und auch bei anderen deutschen Publishern. Eine solche Volatilität ist einzigartig und sollte für alle Social-Media-Managerinnen und -Manager ein Appell sein. Macht einen Realitätscheck: Muss meine Marke auf diesen Hype aufspringen? Wie kann ich mich mindestens zweigleisig aufstellen, um planbare Erfolge feiern zu können, auch wenn mir ein Reichweiten-Standbein wegbricht.

Tipp 4: Versuch’s mal mit Fotos auf TikTok
Ein heißer Tipp, um Eure TikTok-Reichweite wieder nach oben zu schrauben: Fotos. TikTok selbst bietet schon länger die Option der Foto-Posts an. Damit haben wir schon viel experimentiert und schöne Erfolge gefeiert. Fotos auf TikTok sind eine ziemlich heiße Spur. Warum? Weil sie gut performen und TikTok zudem an einer eigenen App nur für Fotos arbeitet (TikTok Notes). Wenn Ihr genau hinseht, erkennt Ihr, dass wir hier den zweiten Instagram-Tipp auf TikTok verlängert haben.

Tipp 5: Social Media und Podcasts müssen Hand in Hand gehen
Ich glaube, kein Medium hat bisher die Herausforderung gemeistert, Podcasts richtig, richtig gut auf Social Media darzustellen. Audio- oder Zitate-Kacheln können auf Dauer nicht die Lösung sein. Die “Tagesspiegel”-Strategie ist folgende: Wir greifen die Themenwelten der Podcast-Folgen auf – und filmen neue Social Videos. Dr. Mandy Mangler, Host unseres populären “Gyncast”-Podcasts, kommentiert in einzigartiger Art und Weise gynäkologische Inhalte – und zwar nicht nur am Micro, sondern auch vor der Kamera. Auch auf aktuelle, politische Entwicklungen und Entscheidungen können wir mit Video-Updates zu den “Tagesspiegel”-Podcasts reagieren. Das kommt gut an. Der Account des “Gyncasts”, dem Gynäkologie-Podcast des Tagesspiegels, hat über 21.000 Fans auf Instagram.

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Tipp 6: Community-Management darf Spaß machen
Es heißt ja, Social Media und nicht UNsocial Media – wer also nur sendet, sendet, sendet, macht etwas falsch. Nicht nur, weil die Algorithmen Kommentare und Interaktion lieben, sondern auch weil die Resonanz unserer Community für uns ein wichtiges und wertvolles Feedback ist. Dass wir eng monitoren und Hasskommentare entfernen, versteht sich dabei von selbst. Ich möchte ein Plädoyer dafür halten, dass Community-Management Spaß machen soll. Jede Marke, ganz besonders aber Medienmarken, sollten ein aktiver Teil ihrer Community sein, Präsenz zeigen. Und wenn ein witziger Kommentar dabei herausspringt, macht die Arbeit mehr Spaß. Versprochen.
 
Dieser Text ist Teil der Themenwoche Social Media.
 
(Foto: Nassim Rad, “Tagesspiegel”)

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