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Zitate im Netz

  • Zitat: Florian Schroeder über hysterische Debatten und Meinungsfreiheit.

    "Es ist auch falsch, Menschen grundsätzlich als Gesprächspartner abzulehnen, weil sie einem nicht ins Konzept passen. Es geht um Auseinandersetzung und nicht um moralische Selbstvergewisserung."

    Kabarettist Florian Schroeder regt sich im "Spiegel"-Interview über die "woke" Blase und die rechts-reaktionäre Fraktion auf, die sich gegenseitig den Mund verbieten wollen.
    spiegel.de (Paid)

  • Zitat: Moritz Möller ruft Marken dazu auf, mit ihrem Werbegeld Statements zu setzen.

    "Es ist nicht zeitgemäß, einfach nur Produkte verkaufen zu wollen. Auch Unternehmen sind Treiber einer Gesellschaft und wer Konsumenten hat, der hat auch Verantwortung."

    Der Marketing-Leiter der Lebens­mittel­marke Veganz, Moritz Möller, sagt bei Horizont, dass Marken ihr Werbe­budget sinnvoll einsetzen müssen. Veganz wirbt über mehrere Wochen hinweg nicht bei Facebook, um auf Hate Speech aufmerksam zu machen.
    horizont.net (Paid)

  • Zitat: Tijen Onaran und Laura Karasek über die ungerechte Behandlung von Frauen im Wahlkampf.

    "Wie sieht sie aus, kriegt sie rote Flecken im Gesicht, ist ihre Stimme laut? Wir reden nie über den schlecht sitzenden Anzug von Friedrich Merz."

    Unternehmerin Tijen Onaran sagt im "Süddeutsche"-Doppel-Interview, dass man im Wahlkampf vor allem an den Diskussionen über Annalena Baerbock sieht, dass Frauen grundsätzlich "anders behandelt werden".

    "Wie man's macht, macht man's falsch als Frau. Bist du zu hart, wirkst du zwar kompetent, aber verbittert und unsympathisch. Bist du zu aufgebrezelt, bist du eine Tussi."

    Autorin und Investorin Laura Karasek bemängelt, dass der "Slot, in dem eine Frau mal genau richtig ist", so schmal sei, "dass man ihn fast nicht treffen kann".
    sueddeutsche.de (Paid)

  • Zitat: Fritz Jergisch beschreibt die Boulevardisierung der Qualitätsmedien.

    "Wenn die 'New York Times' auf Facebook 20 Meldungen raushaut, sehe ich wahrscheinlich nur die drei unterhaltsamsten davon. Die anderen 17, die vielleicht hochrelevant, aber ein bisschen trockener sind, sehe ich gar nicht."

    Der österreichische Satire-Website-Gründer Fritz Jergisch beschreibt im "Standard", warum auch Qualitätsmedien einer schleichenden Boulevardisierung unterliegen – beeinflusst durch Algorithmen.
    derstandard.at

  • Zitat: Thomas Voigt spricht von Kompromissen bei der Corporate-Zeitschrift “Now”.

    "Beide Seiten mussten Kompromisse eingehen."

    Thomas Voigt, Kommunikationschef der Otto Group, erklärt im Interview mit dem "Journalist" die Produktion der Corporate-Zeitschrift "Now": Gemeinsam mit der "Geo"-Redaktion sei ein "nahbares und spannendes" Heft entstanden, alle Beteiligten würden aber auch "die Grenzen dieser Zusammenarbeit" kennen.
    journalist.de, turi2.de (Background "Now")

  • Zitat: Peter Kloeppel erklärt, warum die TV-Duelle noch immer von so vielen Menschen gesehen werden.

    "Das ist ein bisschen so wie in die Kirche gehen: Auch dort harrt man aus, bleibt bis zum Schluss und hört sich den Segen an, statt nach der Hälfte zu gehen."

    RTL-Anchorman Peter Kloeppel sagt im "Spiegel"-Interview, "Millionen von Menschen" bleiben bei den TV-Duellen seit 2002 am Ball, weil sie das als ihre "staatsbürgerliche Pflicht" sehen. Zuschauerinnen fänden die "direkte Konfrontation" der Kanzlerkandidatinnen "spannend".
    spiegel.de (Paid)

  • Zitat: Herbert Grönemeyer fordert zur Wahl auf – und äußert deutliche Kritik an der Koalition.

    "Wir können uns sicher nicht in vier Jahren mit dem bewährten Slogan herausreden: 'Habe ich erstmal abgewartet, leider falsch eingeschätzt.'"

    Musiker Herbert Grönemeyer ruft über seine Social-Media-Kanäle zum Wählen auf, die Politik der Koalition sei zuletzt u.a. "träge" und "mutlos" gewesen. Beim Klimaschutz brauche es einen "Rhythmuswechsel und eine neue Dringlichkeit".
    youtube.com via spiegel.de (5-Min-Clip)

  • Zitat: Insta-Chef Adam Mosseri vergleicht Tote im Straßenverkehr mit Social Media.

    "Wir wissen, dass durch Autounfälle mehr Menschen sterben als ohne. Aber im Großen und Ganzen schaffen Autos mehr Wert als sie vernichten. Ich denke, bei Social Media ist das ähnlich."

    Instagram-Chef Adam Mosseri reagiert im Podcast von Recode auf eine Facebook-Untersuchung zu den Schäden, die Instagram bei jungen Menschen anrichtet – und erklärt, wie er das Netzwerk zu einem freundlicheren Ort machen will. Den Auto-Vergleich findet er im Nachhinein bei Twitter "less than perfect".
    vox.com (mit 67-Min-Audio), onlinemarketing.de, turi2.de (Background)

  • Zitat: Sibel Kekilli ist genervt vom Fernsehprogramm.

    "Es gibt doch fast nur noch Krimis, schlichte Komödien, Arztserien und Quizshows. Als Zuschauerin bin ich da schon etwas beleidigt, dass man mich so unterfordert."

    Schauspielerin Sibel Kekilli ärgert sich im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" über fehlenden Mut in der deutschen Film- und TV-Branche. Kekilli fordert mehr Raum für "Abenteuer und Experimente", weniger Fokus aufs alte Publikum – und bessere Sendeplätze für innovative Inhalte. Als Vorbild nennt sie Dänemark.
    noz.de (Paid)

  • Zitat: Markus Lanz stichelt gegen RTL.

    "Einer unserer langjährigen Mitarbeiter sitzt angeblich mit Jan Hofer in einem Büro. Falls das so ist, dann schick uns gerne mal ein Beweisfoto – als Abschreckung für die anderen, was ihnen so blüht, wenn sie wechseln."

    ZDF-Talker Markus Lanz sagt in seiner Dankesrede beim Deutschen Fernsehpreis, sein Team sei so gut, dass viele von der Konkurrenz abgeworben würden. Dabei schießt er gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber RTL, fügt aber sicherheitshalber an: "Spaß beiseite".
    dwdl.de

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