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Mein Homescreen: Daniel Bröckerhoff.

14. November 2015

Daniel Bröckerhoff, 36, Nachtarbeiter bei heute+, verschickt Penis-Bilder nur verschlüsselt. Sein Homescreen ist ein Fest für Fanatiker der guten Ordnung. In den Untiefen der bröckerhoffschen Ordner-Strukturen findet sich prima Klo-Lektüre, viel ernsthafte Information und Praktisches zur zwischenmenschlichen Kommunikation. (Foto: ZDF/Jule Roehr)
 

“Nur” 83 Apps habe ich auf meinem iPhone installiert. Ich bin da sehr spartanisch. Die meisten Apps lösche ich schnell wieder, wenn ich sie nicht regelmäßig nutze. Bei mir ist alles in Ordnern, bis auf die allerwichtigsten Apps, die ich schnell an der Hand haben will. Dazu gehört Threema, eine Form verschlüsselter Kommunikation, die leider nicht mehr so viele Menschen nutzen wie zu Snowden-Hochzeiten. Aber meine Familie schwört drauf. Und Dick-Pics bleiben da, wo sie hingehören.

Meine persönliche Facebook-Seite verwalte ich mit Facebook Mentions. Nur damit kann ich auch direkt ins Facebuch livestreamen und als Bröckerhoff-Seite bei heute+ kommentieren. Mentions ist mittlerweile meine bessere Facebook-Timeline. Da ich hier noch einmal von vorne anfangen musste mit dem Folgen von Seiten oder Personen, lasse ich nur noch eine Handvoll dort auftauchen. Seitdem geht es meinem Social-Media-Stresslevel sehr viel besser und ich konnte die Bluthochdruck-Tabletten wieder absetzen. Die brauche ich jetzt nur noch, wenn Pediga-Populisten oder die Erdogan-Verehrer sich mal wieder an mir abreagieren.

Für Selfies, Kinder- und Babyschnappschüsse nutze ich die klassische Kamera-App. Für sehr viele Selfies und Kinderbaby-Schnappschüsse. Neulich bin ich zum zweiten Mal Vater geworden. Tweetbot ist die bessere Twitter-App. Mehr Features, weniger hässlich. Dafür leider teuer und ständig wollen Sie mir Updates andrehen. Passt also zu Apple.

Wie Bento spricht auch heute+ mit sich selbst über den Messenger Slack. Mir persönlich fehlt manchmal eine verschachtelte Konversation wie in den guten alten Foren. Aber wenigstens haben wir so kein Mail-Chaos und das ist wertvoller als ein kleines Steak. Der große “heute”-Verteiler reicht an manchen Tagen schon, um halb den Verstand zu verlieren. (Die andere Hälfte geht an solchen Tagen drauf, wenn die Pediga-Populisten oder Erdogan-Verehrer kommen.)

Meine geheimen Tipps sind wahrscheinlich gar nicht so geheim. Tame macht meine Twitter-Timeline verdaulich. Die meistgeteilten Artikel aus meinem Stream oder dem von Kollegen wie Ezra Klein – da weiß ich mittags nach dem Aufwachen immer sofort, was die Kommune gerade aufregt. Alien Blue lässt mich Reddit browsen, meine Lieblingsnetzgemeinschaft, die immer zwischen Wahnsinn, wertvoll und widerlich pendelt.

Beste Klo-Unterhaltung ist 9gag, die kleine Schwester von Reddit. Sie ist aber tatsächlich auch tauglich, um die eine oder andere virale Geschichte zu entdecken. Phonto ist die bessere Photoshop-App, in der ich manchmal Zitat-Collagen für Instagram bastele. Man kann aber auch Babyschnappschüsse mit Herzchen versehen. Würde ich selbstverständlich niemals tun. Fontasy installiert Google-Fonts auf dem Gerät, so dass man sie z.B. in Phonto nutzen kann.

Live-Fernsehen aufs Handy bringt mir Magine TV. Hab ich zu einem günstigen Jahresabonnement bekommen, das sie wahrscheinlich Ende des Jahres so nicht verlängern werden. Aber die App bietet die beste Programmübersicht und buffert unfassbar schnell, so dass ich wohl verlängern werde. Buffer ermöglicht mir das zeitverzögertes Posten in meine Netzwerke. Mittlerweile ist das auch super in iOS integriert. Feedly ist der beste Feedreader von Welt. Ever. Geht eigentlich etwas ohne Smartphone? Ja. Schlafen. Das sogar sehr gut.
danielbroeckerhoff.de, twitter.com/doktordab

Vergangene Woche zeigte Google-News-Lab-Chefin Isabelle Sonnenfeld ihren Homescreen.
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