Mein Homescreen: Hendrik Groth.


Hendrik Groth, Chefredakteur der “Schwäbischen Zeitung”, nutzt seinen Homescreen als komplette Kommandobrücke für Redaktion und Blatt. Google Maps rettet den Zugereisten, wenn er sich im pittoresken Schwabenland verfährt.

Mein Smartphone ist für mich gleichermaßen Nachrichtenzentrale, Kommunikationstool, Monitoringsystem und Unterhaltungsgadget. Dementsprechend ist auch mein Homescreen aufgebaut. Die wichtigste App ist ganz oben links, es ist die vom MSV – und das gilt unabhängig von der Liga! Dann kommen die Apps der Schwäbischen und Spiegel Online für schnelle, relevante Informationen. Besonders die individualisierten Push-Mitteilungen erleichtern mir das erheblich.

Zunehmend konsumiere ich Nachrichten auch via Facebook– und Twitter-App. Ich habe mir dort mein Netzwerk so aufgebaut, dass ich nicht nur Nachrichten von Medien erhalte, die ich ohnehin nutze, sondern den Kreis weiter gefasst. So versuche ich aus der Filter-Bubble rauszukommen.

Über Slack habe ich schnellen Kontakt zu meinen Redakteuren – in der Zentrale, in den Lokalredaktionen, in Stuttgart, in Berlin. Die App ist ideal, um auch von unterwegs auf dem Laufenden zu bleiben. Wir haben da zielgerichtet Themen- und Ressortkanäle angelegt.

Über Feeds laufen relevante Datensätze und Nachrichten automatisch ein. Über Nachrichten und WhatsApp kommuniziere ich vor allem privat. Ohne Google Maps wäre ich in unserem Verbreitungsgebiet noch immer von Zeit zu Zeit aufgeschmissen. Wenn ich mich doch mal verfahre, kann ich mit der App Theta S und der dazugehörigen 360 Grad-Kamera zumindest die schönen Landschaften festhalten.

Daten sind für uns, gerade im Digitalen, Gold wert. Sie geben uns wichtige Hinweise, ob wir mit Themensetzungen und –priorisierung richtig liegen. Wir setzen da auf eine Kombination aus Google Analytics und Chartbeat. Dank der Apps kann ich zu Hause auf der Couch liegen und in Echtzeit sehen, wohin sich das Userinteresse gerade bewegt.

Darüber hinaus bin ich ein großer Fan von Spotify und Instagram. Beide Apps überzeugen mich mit digitaler Exzellenz, Individualisierbarkeit und Einfachheit in der Bedienung. Drei Dinge, die wir uns bei unseren großen Relaunches in diesem Jahr sehr genau anschauen werden.

Zuletzt gab Karsten Schmehl, Redakteur bei BuzzFeed, einen Einblick auf seinen Homescreen. Alle bisher erschienenen Beiträge finden Sie unter turi2.de/mein-homescreen.