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Mein Homescreen: Mario Sixtus.

14. Mai 2016

Mario Sixtus, Journalist, Blogger und vor allem Elektrische Reporter, kann nicht nur super älteren Zielgruppen (ZDF) das Internet erklären. Er weiß sogar noch, wie Swarm vor dem Krieg hieß – die exotischste App auf seinem überraschend hypefreien Android-Homescreen.

Wahrscheinlich besitze ich den langweiligsten Homescreen aller Smartphone-Nutzer auf der eurasischen Kontinentalplatte. Am aufregendsten ist mutmaßlich noch das Hintergrundbild: ein zerschrammter Container, den ich einmal im Hafen von Hong Kong fotografierte.

Darauf liegt im obere Drittel ein Wetter-Widget, das – Sapperlot! – weiß, wo ich mich gerade aufhalte (derzeit: Wien) und das die jeweils passenden Wettervorhersagen zu diesem Ort ikonografiert. Dabei ist es auch nicht zuverlässiger als jede Wettervorhersage in jedem Medium auf diesem Planeten: Die Tage vier und fünf sind immer gelogen oder mindestens geraten und finden sich in diesem Fall nur aus Angebergründen der Widget-Entwickler auf dem Screen.

Da man Uhrzeiten und Wetter bekanntlich nie genug haben kann, befinden sich unter dem großen, mit meinem Aufenthaltsort mitreisenden Widget noch zwei kleinere, die mir in Echtzeit die aktuellen atmosphärischen und chronografischen Zustände von Hong Kong und New York einblenden.
Nicht, dass das in irgend einer Weise relevant für mein Leben wäre, aber als Journalist muss man ja immer so tun, als denke man mindestens global.

Facebook und Twitter nutze ich tatsächlich fast ständig, um mein Hirn, das die Aufmerksamkeitsspanne eines jungen Äffchens besitzt, mit ausreichend Reizen und Impulsen ruhig stellen zu können.

Daneben der Check-In-Button von Swarm (vor dem Krieg: Foursquare), den ich hauptsächlich nutze, weil ich das Gedächtnis eines 207-Jährigen besitze und manchmal vergesse, wo ich heute schon war oder wo ich gerade bin.

Den Messenger von Facebook nutze ich regelmäßig, um der NSA, die dort bekanntlich alles mitliest, falsche Vorstellungen meines Lebens und noch falschere Vorstellungen der deutschen Grammatik unterzujubeln. Daneben Instagram, weil Quadrate glücklich machen (oder was dachten Sie, warum Ritter Sport so erfolgreich ist?).

Spotify (App) habe ich installiert, damit all die eitlen, selbstverliebten Musiker an mir nicht auch noch Geld verdienen. Pack!

Und Weather Pro (App) zeigt nicht nur fünf, sondern 14 Tage Wetter an, wobei hier natürlich ebenfalls ab einschließlich Tag vier alles gelogen ist. Aber zehn derart detailliert gelogene Vorhersagen bieten andere Apps nicht.

Runtastic (App) setze ich ausschließlich ein, um auf Facebook mit meinen Laufstrecken anzugeben. In meinem Alter bleibt einem ja sonst nicht viel Freude.

Daneben: Google Maps, die ich hauptschlich nutze, weil ich das Gedächtnis eines 207-Jährigen besitze und manchmal vergesse, wo ich heute schon war oder wo ich gerade bin.

Der Rot-Weiße Umschlag daneben enthält aktuelle Korrespondenz mit Menschen meines Alters. Jüngere Leute nutzen bekanntlich keine E-Mail sondern praktizieren Beischlaf in Stadtparks.

In der untersten Reihe links eine furchtbar nervige App, die oft Lärm macht. Warum, habe ich noch nicht heraus gefunden. Daneben SMS, was so was wie Mail ist, nur nicht ganz. Und dann noch: Ein Browser fürs Internetz und ein Fotoapparat für, wenn ich in Stadtparks Dings, na, Tiere fotografiere.

Vorige Woche zeigte “Women’s Health”-Chefredakteurin Angela Meier-Jakobsen ihren Homescreen.
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