Mein Homescreen: Michael Krause.


Michael Krause, Europa- und Afrika-Chef von Spotify, ist ein mobil-smarter Arbeiter. Das Handy ersetzt ihm Sekretärin, Stellenanzeigen, Tickets und Papier-Bücher. Den Speicher ordentlich voll macht aber nicht Musik, sondern ein liebes Laster: Krause hat mehr als 100 Spiele-Apps installiert.

WorkWorkWorkWork: Mein Homescreen wird dominiert von Apps, die mir meinen Arbeitsalltag erleichtern. Im Grunde ist mein Handy mein komplettes Arbeitszimmer! An manchen Arbeitstagen benutze ich meinen Laptop gar nicht mehr. Besonders nützlich finde ich sämtliche Google-Apps (Calendar, Drive, Docs etc.) und Workplace als Social Media für die Arbeit. Recruiting und Kontaktmanagement laufen über LinkedIn und Xing, mit Concur organisiere ich die Reiseabrechnungen und genehmige Spesen meiner Kollegen.

Travel: Ich verantworte bei Spotify nicht nur die Märkte Europa und Afrika mit vielen internationalen Standorten, sondern pendle sehr häufig von Hamburg nach Berlin. Da ich extrem viel unterwegs bin, darf die App der Deutschen Bahn nicht fehlen, genauso wenig wie Waze für Autofahrten. Ich nutze aber auch Uber (Android) und MyTaxi sowie diverse Airline-Apps – alles gut sortiert in Unterordnern, um den Überblick zu behalten. Weather Pro hilft beim Packen der richtigen Kleider und um zu schauen, welches Wetter die Kollegen im Ausland gerade genießen können oder im schlechtesten Fall ertragen müssen.

Social Media: Ich denke, ich bin für mein Alter recht aktiv in den sozialen Medien. Meine Aktivität bei Facebook sinkt allerdings immer mehr und ich nutze es fast nur noch privat. Auf Instagram poste ich häufig Reisebilder. Ich checke die App viel zu oft und muss mich sehr zwingen, sie ab und an auch mal nicht zu öffnen, wenn ich mein Handy entsperre. Auf Twitter poste ich vor allem berufliche News zum Musikstreaming aus der ganzen Branche.

Work Hard, Play Hard: Wer viel reist, wartet viel. Wenn ich zwischendurch mal abschalten möchte, lese ich Bücher auf dem iPhone. 2017 habe ich tatsächlich alle meine Bücher auf dem Smartphone gelesen. Zuletzt “What does this Button Do?” von Bruce Dickinson, “Finding my Virginity” von Richard Branson und “Die Optimierer” von Theresa Hannig. Um abzuschalten spiele ich sehr gerne Games und habe über 100 (!) Spiele-Apps installiert. Doch nur eine schafft es seit Jahren auf meinen Homescreen: Hearthstone (Android). Ein Online-Kartenspiel, nach dem ich süchtig bin und was ich mindestens einmal täglich spiele. Manchmal schaue ich abends sogar heimlich Hearthstone-Turniere auf Twitch …

Medien: Die Bild-App sehe ich sehr kritisch, was den journalistischen Ansatz angeht. Aber sie hält sich auf meinem Homescreen, weil ich es trotzdem sinnvoll finde, mich damit auseinanderzusetzen. Als Gegengewicht ist gleich daneben die Zeit-App mit meines Erachtens ausgewogeneren Nachrichten.

Last but not least (Achtung, Werbung): Ein absolutes Muss ist für mich natürlich Spotify – täglicher Quell der Freude und Inspiration in Sachen Musik und Podcasts. Ich höre gerne Hip-Hop zum Runterkommen (Rohstoff ist eine super Spotify-Playlist) und Punkrock zum Aufputschen (mein aktuelles Lieblingsalbum ist Sturm & Dreck von Feine Sahne Fischfilet). Auf Reisen höre ich gerne Podcasts – OMR (Online Marketing Rockstars), A16Z (über Tech und Kultur), On the way to New Work etc.. Und Montagmorgen auf dem Weg nach Berlin läuft immer die neueste Episode von Fest & Flauschig.

Zuletzt zeigte Franziska von Lewinski, Digital-Vorstand bei FischerAppelt, ihren Homescreen. Alle bisher erschienenen Beiträge finden Sie unter turi2.de/mein-homescreen.

Ein Gedanke zu „Mein Homescreen: Michael Krause.

Kommentare sind geschlossen.