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Mein Homescreen: Nikolaus Röttger.

19. März 2016

Bei Nikolaus Röttger, Chefredakteur der deutschen Wired, macht es dauernd “Ping” – entweder klingeln Breaking-News oder Nachrichten aus der Redaktion. Aber sein iPhone hilft ihm auch beim Runterkommen: Mit früheren “jetzt”-Kollegen tippt er Bundesliga-Ergebnisse, mit der App Headspace bringt sich der Tech-Journalist meditativ ins Gleichgewicht.

Nachrichten und Nachrichten – daraus besteht mein Leben. Die einen Nachrichten, die Messages, laufen über Skype (vor allem für die tägliche Wired.de-Koordination), WhatsApp (privat), den Facebook-Messenger, Telegram (manchmal) und SMS (sehr, sehr selten). Richtig gut ist – ich habe es selbst erst nicht glauben können: Microsofts Outlook-App, in der sich Mails mit einem Wisch wegsortieren lassen.

Die anderen Nachrichten, die News, laufen über das Wired.de-Bookmark, Facebook, Breaking News, Feedly, Flipboard, Nuzzel, Twitter – und in Pocket. Ich liebe Pocket, eine Bookmarking-App für großartige Geschichten. Jetzt warte ich auf den Erfinder einer App, die mir die Zeit schenkt, all diese Geschichten auch zu lesen.

Im Ordner “Tools” stecken vor allem Apps und Links, mit denen ich den Traffic auf Wired.de beobachte (Google Analytics, Chartbeat) oder die sozialen Netzwerke scanne (Hootsuite). “Fotografie” beinhaltet unter anderem die Kamera und Instagram. Google Fotos speichert alle Bilder in der Google Cloud und macht sie durchsuchbar nach Orten und Dingen. Ein schlauer Algorithmus baut aus Bildern und Videos automatisch Collagen oder Reiseberichte. Das funktioniert manchmal erstaunlich gut (manchmal auch gar nicht). Die App Slidebox hilft beim Sortieren der Bilder auf dem Handy mit einer Wisch-und-Weg-Tinder-Funktion: Ein Swipe nach links und das Foto bleibt auf dem Handy, ein Wisch nach oben und das Foto landet im Papierkorb.

Netflix, Amazon Video, die Sonos-App, um die Lautsprecher zu steuern, ist alles in “Musik & TV”; auf der Kindle-App habe ich schon 1.000-Seiten-Bücher gelesen, Runkeeper: seit zwei Wochen wieder bei 10 Kilometern.

Ein Platz ist für Apps reserviert, die ich testen will: Aktuell Splash, ein Angebot, das in Berlin gemacht wird und gerade einen Preis in Austin bei der SXSW gewonnen hat. Mit dem Programm lassen sich 360-Grad-Videos machen. Vorher war auf dem Test-Platz die neue “Glamour”-App, die im Condé-Nast-Innovation-Lab entstanden ist. Davor wiederum hatte ich die Quartz-News-Messaging-App getestet sowie Fashionfreax, eine Art Instagram für Modefans mit gelungener M-Commerce-Funktion. Der Algorithmus soll darauf trainiert werden, die Kleider auf den Fotos zu erkennen, diese oder ähnliche Produkte lassen sich dann aus der App heraus kaufen.

Von der Teststation auf einen festen Platz hat es die Internet-Radio-App von Detektor.fm geschafft. Immer dienstags spreche ich mit den Kollegen über die Digitalthemen der Woche. Das Spannende an dem Medien-Startup Detektor.fm: Sie haben ihre Vormittagssendung mit Hilfe von Crowdfunding finanziert und sie brechen das lineare Hören auf. Man kann dem Radio zwar im Livestream folgen, aber auch alle Wortbeiträge in der App schön übersichtlich sortiert nachhören.

Jetzt noch drei Lieblingsapps:
ShareTheMeal, eine App gegen den globalen Hunger: Gründer Sebastian Stricker habe ich vor anderthalb Jahren kennengelernt, da war seine App noch eine Idee; inzwischen ist sie Teil des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen. Diese Woche wurde die App auf dem SXSW in Austin mit einem Interactive Innovation Award ausgezeichnet. Die Idee: 40 Cent reichen, um ein hungerndes Kind einen Tag lang zu unterstützen, mit ShareTheMeal kann jeder entsprechend spenden. Für einen Tag, eine Woche oder länger. Im November und Dezember wurde über die App so viel Geld gesammelt, dass 20.000 syrische Flüchtlingskinder in Jordanien ein Jahr lang ernährt werden können. Aktuell wird für Schwangere und stillende Mütter in der syrischen Stadt Homs gesammelt.

Kicktipp, die Tipp-Fußball-App: Seit Anfang der Nullerjahre tippe ich mit ehemaligen Kollegen des “jetzt”-Magazins jede Bundesligasaison. Da ich in diesem Jahr schon ein paar Spieltage vergessen habe, ist die App letzte Woche auf meinen Homescreen gelandet. Immerhin für Platz 2 reicht es derzeit gerade noch. Dirk Schönleben vom “SZ-Magazin” liegt vorn, Chefredakteur Timm Klotzek ist nah an mir dran, Sueddeutsche.de-Kollege Dirk von Gehlen schlägt sich in dieser Saison erstaunlich gut, nur was ist eigentlich mit Rekordmeister Matthias Kalle vom “Zeit-Magazin” los?

Headspace, eine Meditations-App: Das Ding ist wirklich großartig, wenn man sich darauf einlässt. Mit liebevoll gezeichneten Erklär-Videos, die verschiedene Abschalt-Techniken vorstellen. Ich nutze die App seit gut einem Jahr, allerdings mit Unterbrechungen. “Why Happiness Is hard and how to make it easier”, hieß der Vortrag von Gründer Andy Puddicombe jetzt bei der SXSW Interactive. Es war die Closing Keynote, 2.500 Zuhörer meditierten mit ihm. Puddicombes Idee: Runterkommen kann man üben, seinen Kopf trainieren – so wie man seinen Körper im Gym fit hält. Und zehn Minuten Konzentration bekommt man sogar in einen streng durchgeplanten Tag. Für mich die perfekte Antwort auf das ständige Ping der Nachrichten und der Nachrichten.

Vorige Woche zeigte Marcus Schwarze, Digital-Chef der “Rhein-Zeitung”, seinen Homescreen.
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