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Mein Homescreen: Teja Adams.

22. Oktober 2016

Social-Media-Konzepter Teja Adams, 33, führt uns durch seinen digitalen Tag. Der Coach und Projekt-Koordinator für die ARD ist stolzer Besitzer von 171 Apps, die alle handverlesen sind. Als Hamburger braucht er zwingend die Wetter-App Celsius, als Projektarbeiter Wunderlist und als Sozialmedien-Supermann Canva.

8.941, 460, 19, 171. Mit diesen Zahlen werden Sie beim Lotto am Samstag kein Glück haben, aber mit Blick auf meine iPhone-Einstellungen sind sie ein Treffer. 8.941 Bilder habe ich auf meinem iPhone 6, 460 Videos, 19 Musik-Titel (sorry, Apple, it’s Spotify now!) und 171 Apps. Aber diese 171 Apps sind genau gewählt.

Um einen Platz auf meinem Homescreen zu bekommen, muss sich eine App schon verdammt anstrengen. Auch wenn ich in meinem Arbeitsleben das Neue liebe, bei der Anordnung meiner Homescreen-Apps bin ich sehr beständig, nur selten kommt hier etwas Neues drauf. Und wenn, muss die App meinen harten internen Design-Usability-Nützlichkeit-im-Alltag-Test bestehen.

Reihe 1 ist bei mir voll auf Kommunikation getrimmt. Ich liebe iMessage, weil es klar strukturiert und angenehm clean designed ist. Ich benutze WhatsApp, weil da – nach wie vor – alle sind. Ich lebe in Facebook, weil das Privat und Job zugleich ist. Und browse durch Twitter, weil es immer noch mein liebstes Social Network ist.

Meine Favorite-Wetter-App ist Celsius. Warum? Weil ich sie gar nicht aufmachen muss, um zu sehen, wie warm/kalt (Hallo Hamburg!) es ist. Die Entwickler nutzen ziemlich clever das Notification-Badge von iOS aus. Ansonsten bin ich aber ein großes Fan von Get things done – kleine weiße Zahlen in roten Kreisen an Apps mag ich eigentlich gar nicht.

Meinen Alltag organisiere ich mit Wunderlist – da ich oft in mehreren Projekten gleichzeitig drinstecke, liebe ich das kleine “Pling”-Geräusch bei jeder erledigten Aufgabe. Bei denen bleibe ich überall mit Slack auf dem Laufenden. Anno Oktober 2016 kann man hier ja schon sagen: We call it a Team-Communication-Klassiker. Meine E-Mail-App der Wahl ist Spark. Sie kann so viel mehr als die Apple-Standard-App und ist extrem schick und funktional gestaltet. Gleiches gilt für Fantastical. Eine bessere Kalender-App gibt es nicht.

Foto knipse ich mit Camera+. Foto-Einstellungen, Bearbeitung, Farbfilter, Sharing – die App ist für mich die beste Kamera-App auf dem iPhone. Noch recht frisch auf meinem Homescreen und hart erkämpft (siehe oben) ist Canva. Schon lange eine tolle Web-App, kann ich jetzt auch mobil super schnell schöne Share-Pics zusammenbasteln. Unbedingt ausprobieren! Faktor: “Womit hast du das denn gemacht?!”

Zum Ende des Tages sortiere ich dann mit Bring aus der Schweiz meine Einkäufe mit der Familie – oder bestelle mit mir Deliveroo schnell aus dem Restaurant etwas nach Hause (sorry Lieferheld, Lieferando und Co. – hier kommt was auf euch zu), lese mit Blinkist noch mal ein 200-Seiten-Buch in zehn Minuten und ende mit der App und dem Panorama, mit dem ich in den Tag gestartet bin: der Tagesschau – vor dem Hamburger-Hafen-Hintergrund. ❤️

Vorige Woche gewährte Barbara Bialas von Audimax Medien Einblick in ihren Homescreen.
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