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Mein Homescreen: Tobias Gillen.

21. Mai 2016

Basic-Thinking-Chef Tobias Gillen, 23, leitet einen der traditionsreichsten deutschen Blogs – und hängt auch als Tech-Experte am langen Arm von Facebook. Neben fünf Zuckerberg-Apps lagert Gillen auf seinem Handy-Homescreen Podcasts und unnützes Wissen. In Blogging-Pausen schießt er digital mit Pfeilen und Figuren um sich.

Ins Apple-Ökosystem bin ich irgendwann hinein gerutscht. Deshalb nutze ich neben meinem Macbook auch ein iPhone – damit komme ich nach wie vor am besten klar. Bei der Arbeit habe ich zwar auch das ein oder andere Mal ein Android-Gerät in den Fingern, überzeugen konnte mich aber bislang nichts.

Meinen Homescreen organisiere ich soweit möglich in Reihen, die für mich logisch erscheinen. Die oberste Reihe besteht aus dem Safari-Browser – immer im Privat-Modus –, der Beta-Version der Basic-Thinking-App, die wir aktuell testen, einem Direktlink zu unserem Ableger MeinLeben.digital sowie der Musik-App von Apple, die ich seit Apple Music sehr ausgiebig nutze (und gleichzeitig oft genug verfluche).

In der Kategorie “Organisation” darunter finden sich die üblichen Verdächtigen – also Kontakte, der Kalender, meine Erinnerungen und meine Notizen, die ich zunehmend nutze und durch die Synchronisation mit allen Apple-Geräten als sehr praktisch empfinde. Fast täglich höre oder schaue ich Podcasts, meist alles was irgendwie mit Wissenschaft zu tun hat – von Quarks & Co. über Wissen vor 8 bis zur Sendung mit der Maus ist da alles dabei. Entsprechend groß ist übrigens mein Schatz an unnützem Wissen. Satire und Comedy findet dort auch seinen Platz – zum Beispiel Extra3.

Lineares Fernsehen lässt mich immer mehr im Stich, deshalb findet sich seit ein paar Wochen auch die Amazon-Video-App auf meinem Homescreen. Diesen Platz belege ich aber variabel mit der Streaming-App, mit der ich aktuell eine Serie schaue (Amazon Video akut wegen Homeland, Staffel 1-4).

Facebook nimmt einen großen Platz ein auf meinem Homescreen. Mit der normalen App, dem Messenger, dem Seitenmanager sowie Instagram und Mentions ist Facebook viel zu prominent vertreten. Zugegeben: Das ist nur Show – irgendein Zwang verbietet es mir, die Apps, die ich wenig nutze (Seitenmanager und Instagram etwa) von den anderen Facebook-Apps zu trennen. Manchmal bin ich komisch, ich weiß.

Für die Kommunikation im Redaktionsteam nutzen wir Slack, es wird getwittert, gesimst, telefoniert und gemailt – immer weniger gewhatsappt (ich kann nicht glauben, dass ich das Wort gerade wirklich geschrieben habe!). Mit der WordPress-App checke ich neue Kommentare, die Analytics-App von Google verrät mir etwas über die aktuellen Zahlen unserer Projekte und mit Buffer planen wir die Social-Media-Aktivitäten.

Ein wirkliches Schmuckstück ist die Smart-Home-App der Telekom. Seit einem Test des Systems für Basic Thinking bin ich davon nicht mehr losgekommen und habe es mir dann selbst angeschafft – durch den modularen Aufbau hat meine Familie dann gleich für die nächsten zehn Jahre Weihnachtsgeschenke für mich.

Die zweite Seite meines Homescreens ist übrigens mit allerlei Ordnern belegt – zum Beispiel für Finanzen, die Firma, Medien, Streaming, Fotografie, Dokumente, Sport (1. FC Köln natürlich), Shopping, Reisen und Spiele. Ich spiele nur selten – wenn, dann aber Clash Royale, wo man sich in kurzen Drei-Minuten-Spielen gegen andere Nutzer mit Pfeilen und Figuren beschießen kann – ich nenne es modernes Schach, meine Freundin albern.

Vorige Woche zeigte der Elektrische Reporter Mario Sixtus seinen Homescreen.
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