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Mein Homescreen: Torsten Beeck.

23. Januar 2016

Social-Media-Chef Torsten Beeck vom “Spiegel” ist mit 267 installierten Apps auf Rekordjagd – und steckt Bento-Babo Ole Reißmann hausintern in die Tasche. Dank kluger Organisation versinkt Beeck dennoch nicht im digitalen Messi-Nirwana. Und Stau umgeht er mit seiner Geheimtipp-App Waze. (Foto: Raphael Raue)

Ich sortiere meinen Homescreen selten um. Was nicht auf Seite 1 und 2 stattfindet, verschwindet schnell aus meinem Wahrnehmungsfeld. Der Homescreen meines iPhones ist ein fragiles Gebilde, wenn ich etwas ändere, muss es dafür einen guten Grund geben. Vielleicht hätte ich aus Marketinggründen unsere Apps zeigen sollen, aber tatsächlich gelange ich in die Spiegel Online– und die Bento-App meist über Push-Benachrichtigungen, den “Spiegel” lese ich auf dem iPad.

267 Apps sind zurzeit auf meinem iPhone 6 Plus installiert, 4689 Fotos und Videos, aber keine Musik, die liefert Spotify. Nur wenn ich Die Ärzte hören will, muss ich über Google Play Music streamen. Bei der Organisation der Apps im hinteren Bereich pendele ich immer wieder zwischen einer Sortierung in Ordnern und sehr vielen Seiten. Kürzlich habe ich mit einer komplett alphabetischen Ordnerstruktur experimentiert, musste aber feststellen, dass ich Apps eher über Logo und Farbe identifiziere. Wer soll sich merken, dass die Testversion von Periscope unter B liegt (Betascope)?

Kommunikation findet sehr viel im Facebook Messenger statt. Aber es gibt durchaus Menschen, die mir ausschließlich Direktnachrichten in Twitter schreiben. Das frisst dann auch gut 30 Prozent meines Akkus, Facebook folgt mit 28 Prozent. WhatsApp habe ich für meine Mutter, Mails für Amazon und die Kollegen. Noch nicht ganz auf Seite 1 geschafft hat es Slack, das aber immer wichtiger wird. Da ich dort meist über Benachrichtigungen einsteige, muss es aber nicht auf dem Homescreen sein. Ich habe gelesen, dass die jungen Leute Snapchat benutzen, deshalb mache ich von Zeit zu Zeit auch Snaps für die Generation Y. Die App “Telefon” ist nur aus nostalgischen Gründen auf dem Homescreen und wird quasi nicht genutzt.

Über meinen Posteingang, Wunderlist und Trello (auf Seite 2) organisiere ich den Alltag, insgesamt liegen da immer etwa 50 Elemente, die normalerweise im Laufe der Woche wieder verschwinden. Für regelmäßigen Nachschub ist aber gesorgt. Wenn jemand weiß, ob es eine anerkannte Störung ist, dass man die roten Notifications an den Apps nicht gut erträgt und sofort draufklicken muss, möge er sich mit mir in Verbindung setzen.

Ich bin außerdem einer von etwa fünf Menschen, die noch Swarm nutzen, aber ich checke auch weiterhin immer und überall mit dem Foursquare-Nachfolger ein. Das ist vielleicht ein wenig obsessiv, denn selbst ich kann nicht beantworten, warum jemand wissen müsste, dass ich gerade beim Zahnarzt bin. ¯\_(ツ)_/¯

Relativ neu auf der ersten Seite ist Waze. Dort habe ich zwar seit fünf Jahren einen Account, hatte die Navi-App, die inzwischen zu Alphabet gehört, aber lange aus den Augen verloren. Das Besondere daran ist, dass Nutzer aktiv und live Ereignisse melden und die Karte korrigieren können – daraus entsteht eine spannende Community. Funktioniert in San Francisco großartig, in Hamburg fehlen teilweise aktive Nutzer, es gibt aber keine bessere kostenlose App für die Navigation im Auto. Wenn ich zu Fuß unterwegs bin, nutze ich seit einiger Zeit nicht mehr Google Maps, sondern die Karten-App von Apple, weil die auch perfekt mit der Apple Watch kommuniziert.

Eher aus psychologischen Gründen ist Runkeeper auf dem Homescreen: Es erinnert mich daran, dass ich dringend zum Sport gehen sollte.
twitter.com/torstenbeeck, facebook.com/torstenbeeck, instagram.com/torstenbeeck, torstenbeeck.com, Snapchat: torstenbeeck

Vorige Woche zeigte Bild.de-Chef Julian Reichelt seinen Homescreen.
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