turi2 am Abend: Warner Bros. Discovery, Correctiv, Thomas Gottschalk.

EU könnte beim Skydance-WBD-Deal eingreifen +++ Correctiv ist in Russland unerwünscht +++ Thomas Gottschalk ist von "Bambi"-Nachfragen genervt +++

24. November 2025

Den Sternen zu nah? EU-Kommission könnte sich in WBD-Übernahme durch Paramount Skydance einschalten.

Die EU-Kommission erwägt, erstmals das neue Europäische Medienfreiheitsgesetz, kurz EMFA, auf einen internationalen Mediendeal anzuwenden, berichtet das “Handelsblatt” im Rahmen der Geschichte “Trumps globaler Medienkrieg”. Die Kommission prüft demnach ein Eingreifen in die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Skydance Paramount. Die Zeitung beruft sich auf Gespräche mit mehr als einem Dutzend Spitzenbeamten, Diplomaten und Brancheninsidern. In Brüssel wachse die Sorge vor einer “politisch motivierten Medienkonzentration” rund um Skydance-Paramount-Besitzer Larry Ellison, der als enger politischer Verbündeter von Donald Trump gilt.
weiterlesen auf turi2.de, epaper.handelsblatt.com (€)

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– NEWS –

Liebesgrüße aus Moskau: Die russische Generalstaatsanwaltschaft erklärt das gemeinnützige Medienhaus Correctiv zur “unerwünschten ausländischen Organisation”. Mit der Einstufung stelle der russische Staat die Arbeit von Correctiv pauschal unter Strafandrohung. Russen können für jede Form der Zusammenarbeit mit Correctiv verfolgt werden. “Wir bewerten den Schutz potenzieller Quellen und Gesprächspartner aus Russland neu. Wir werden unsere Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern”, sagt David Schraven, Publisher von Correctiv.
correctiv.org, kress.de

Scheues Reh: Entertainer Thomas Gottschalk will nicht mehr auf Fragen nach seinem verpatzten “Bambi”-Auftritt antworten. “Es nervt mich inzwischen”, sagt er der dpa. Man müsse sich um ihn auch keine Sorgen machen. Bei der Gala am 13. November hatte er bei der Übergabe des Burda-Preises an Sängerin Cher den Faden verloren und offensichtlichen Unsinn geredet, für den er sich später entschuldigte. Er sei nun 75 und verabschiede sich aus dem Geschäft.
t-online.de, turi2.de (Bambi)

Strategisch kreativ: Die Koalition Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland, k3d, fordert eine “nationale Gesamtstrategie” für ihre Branche. Dadurch solle die internationale Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Zentrale Forderung eines Positionspapiers ist eine bessere Verzahnung von Bund, Ländern und EU. Das Bündnis veröffentlicht das Papier anlässlich des Kongresses “Zukunft unternehmen” in Berlin.
presseportal.de

Straßen-Dialog: Der History Channel schickt sein YouTube-Format “Change My Mind” der Agentur Happygang in Serie. Die Pilotfolge hat sich mit höheren Abrufzahlen und mehr positiven Kommentaren gegen das Konkurrenz-Format Clash der Generationen durchgesetzt. Moderatorin Miriam Cissé diskutiert darin mit Passanten verschiedene Thesen zum gesellschaftlichen Wandel.
dwdl.de, hearstnetworks.de, youtube.com (14-Min-Video, Pilotfolge)

Wer stiehlt ihm die Quote? “Wer stiehlt mir die Show” auf ProSieben geht mit einem Tiefstwert zu Ende. Am Abend schauten nur 0,82 Mio Menschen linear zu. Es ist erst das zweite Mal, dass die TV-Werte der Sendung unter 1 Mio liegen, dennoch sieht Uwe Mantel bei “DWDL” “Abnutzungserscheinungen” des Formats von Joko Winterscheidt. Die gesamte zehnte Staffel erreicht beim jungen Publikum weniger Marktanteile als die neunte.
dwdl.de

Next Level: Marktforscher Nielsen befördert Michael Murrins zum Managing Director JICs, Broadcasters & Publishers in der EMEA-Region. Der Nielsen-Manager soll die Beziehungen zu Medienhäusern, Vermarktern und Messgremien ausbauen. Zuletzt gestaltete er als International Product Lead Streaming die internationale Streaming-Messstrategie von Nielsen mit.
meedia.de, horizont.net (€)

Gesünder klicken: Die Hamburger Agentur Digitas erweitert ihre Zusammenarbeit mit der AOK. Die Publicis-Tochter, bisher für UX-Research zuständig, gewinnt “Kreation/UX/UI” hinzu. Der Auftrag soll einen geschätzten Wert von knapp 10 Mio Euro haben und mindestens vier Jahre laufen – mit Option auf Verlängerung auf maximal sechs Jahre.
horizont.net (€), meedia.de

Altersfrage: Snapchat fordert in Australien Hunderttausende Nutzer zur Altersverifizierung auf. Grund ist das Inkrafttreten eines Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren am 10. Dezember. Snapchat schätzt die Zahl der betroffenen australischen Nutzer zwischen 13 und 15 Jahren auf etwa 440.000.
handelsblatt.com

– NEWS-TICKER –

Schauspieler Udo Kier, 81, ist tot. tagesschau.de

Delta Radio aus Kiel sendet nur noch digital. radioszene.de

Wiener Monatszeitung “Das Feuilleton” macht vorerst dicht. derstandard.at

Ticket-Registrierung für ESC hat begonnen. derstandard.at

EU genehmigt Mega-Übernahme von IPG duch Omnicom. meedia.de

– ZITATE –

“Wer das Wort ‘Zwangsgebühr’ wählt, will provozieren. Das ist legitim, ich weiß nur nicht, ob es zur Rolle eines Kulturstaatsministers passt.”

Linda Zervakis, als Journalistin für die ARD und ProSieben aktiv, empfindet den Begriff “Zwangsgebühr”, den auch Wolfram Weimer nutzt, für den Rundfunkbeitrag als abwertend. Im Gespräch mit der “NOZ” begrüßt sie Diskussionen über die Finanzierung des ÖRR, “aber bitte auf der Grundlage von Fakten, nicht mit Reizvokabeln”.
presseportal.de

“Ich weiß, wie schwer es sein kann, den ersten Schritt zu machen, vor allem wenn es darum geht, das Unverständliche zu begreifen. Aber ich möchte euch versichern, dass ihr euch nicht schämen müsst. Die Schande liegt bei euren Angreifern, nicht bei euch.”

Die Französin Gisèle Pelicot, Opfer zahlreicher Vergewaltigungen, äußert sich ein knappes Jahr nach dem Urteil gegen ihren Ehemann, der als “Teufel von Avignon” bekannt wurde, wieder öffentlich. Sie reagiert in einem Brief an “Bild” auf die Initiative des Blatts “Gegen Gewalt an Frauen”.
bild.de, turi2.de (“Bild”-Initiative)

– COMMUNITY –

Meistgeklicktes Thema heute Morgen: “taz”-Journalist Jan Feddersen wird Co-Host des Podcasts “Based”.
turi2.de

Lese-Tipp: Als “Radio für rassistische Opas” bewertet Steady-Gründer Sebastian Esser das Radio-Angebot von “Nius”, das in immer mehr Regionen im Digitalradio empfangbar ist. Esser hört “eine eklektische Mischung aus englischsprachigen Mainstream-Pop, Nachrichtensendungen und Auszügen aus den Nius-Podcasts”, die ihn an ultrarechte Talkradios in den USA erinnert.
steady.page

– BASTA –

Ruhe in Frieden: Das einstige Prestige-Projekt Doge von Donald Trump, mit dem Elon Musk Milliarden US-Dollar einsparen sollte, ist Geschichte. Laut Medienrecherchen haben die Aktionen der Behörde nur 12,4 Mrd Dollar eingespart, selbst aber Kosten in Milliarden-Höhe verursacht. Sich selbst einzusparen, ist vermutlich die größte Leistung von Doge.
t-online.de

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