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Der ARD-Vorsitzende Florian Hager kann sich Live-Sondersendungen in der Mediathek vorstellen. Der “Brennpunkt” im TV sei zwar weiter wichtig: “Wenn aber das Ereignis nicht so enorm ist, dass man zwingend das normale Fernsehprogramm aufbrechen muss, dann ist auch eine Livesendung in der Mediathek ein gutes Mittel”, sagt er der “Süddeutschen Zeitung”. Generell versuche die ARD, “grundsätzlich dahin zu kommen, dass uns die Mediathek wichtiger ist als das Lineare”. Hager geht mit Blick auf Prognosen der Medienforschung davon aus, dass es ab 2030 mehr non-lineare als lineare Nutzer geben wird: “Das ist der Punkt, für den wir bereit sein müssen, das ist für uns überlebensnotwendig.” sueddeutsche.de (€)
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Zahl des Tages: Auf 9,1 Mio Nutzer fällt im Juli die Netto-Reichweite des ProSiebenSat.1-Streamers Joyn, 1,3 Mio weniger als im Vormonat. Dennoch habe die On-Demand-Nutzung im Vorjahrs-Vergleich um 96 % zugelegt, u.a. dank der “Villa der Versuchung” und “Die Spreewaldklinik”. Konkurrent RTL+ meldet indes ein VoD-Nutzungsvolumen von rund 39 Mio Stunden bei den 14- bis 49-Jährigen, 26,6 % mehr als 2024. presseportal.de, media.rtl.com, digitalfernsehen.de
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Meinungsstark: Vergleiche sind laut Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar toxisch. Rechtzeitig loslassen, empfiehlt er hingegen. Weshalb? Das beantwortet er im Interview mit der Apotheken Umschau.
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Minister, bleib bei deinen Leisten? DJV-Chef Mika Beuster wirft Wolfram Weimer (Foto) nach seiner Gender-Verbot-Empfehlung beim ÖRR eine “gravierende Kompetenzüberschreitung” vor. Die Redaktionen müssten übers Gendern in Beiträgen weiterhin selbst entscheiden dürfen: “Das geht einen Kulturstaatsminister schlicht und ergreifend nichts an.” Zuvor hatte Weimer in seiner Behörde das Gendern verboten – nun empfiehlt er allen öffentlich geförderten Institutionen nachzuziehen. Sprachempfehlungen wie diese sind jedoch nicht bindend. deutschlandfunk.de, djv.de
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Verzerrte Wahrnehmung? Die “FAZ” wehrt sich in einem Statement gegen eine Erklärung von Frauke Brosius-Gersdorf, in der sie der Zeitung – ohne sie namentlich zu nennen – einen “ehrabschneidenden Journalismus” vorwirft. Das Blatt wertet die Vorwürfe der Juristin als ein “Zerrbild unserer Berichterstattung”. Man habe “mit großer Sorgfalt” recherchiert, berichtet und kommentiert, heißt es. Nachrichtlich sei es geboten gewesen, über die Bedenken in mehreren Landesregierungen zu berichten. frankfurterallgemeine.de, kress.de, turi2.de (Background)
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Noch nicht das Ende: Bertelsmann– und RTL-Group-CEO Thomas Rabe geht davon aus, dass es “zwingend” zu einer “weiteren Konsolidierung” im EU-Medienmarkt kommt, berichtet “DWDL”. Dies sei unausweichlich, da es im globalen Streaming-Wettbewerb einzig auf Größe ankomme. Rabe ist optimistisch, dass die Behörden den Sky-Deal durchwinken werden – “hoffentlich eher früher als später” werde man 2026 grünes Licht bekommen. dwdl.de
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Ballwechsel: Der ehemalige deutsche Tischtennis-Profi und BVB-Fan Timo Boll soll Markenbotschafter für Borussia Dortmund werden, berichtet “Bild”. Demnach soll er für den Fußball-Klub “vor allem den asiatischen Markt erobern”. In China genießt Boll große Popularität, dort gilt Tischtennis als Volkssport. Boll wird damit das erste Testimonial, das keinen Fußball-Background hat. bild.de
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Fußballfrei: ProSieben zeigt kommenden Mittwoch doch nicht die Supercup-Begegnung zwischen Paris St. Germain und Tottenham Hotspur – “kurzfristig aus lizenzrechtlichen Gründen”, wie der Sender der dpa mitteilt. Von der Uefa heißt es, der Rechtegeber UC3 habe keiner Free-TV-Ausstrahlung zugestimmt. P7S1 hatte die Partie ursprünglich von Dazn sublizenziert. welt.de
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Schweben auf Cloud sieben: Der SWR geht für Cloud-Lösungen im Infrastruktur- und Medienumfeld eine Kooperation mit Stackit ein – dem Cloud-Provider der Schwarz-Gruppe, Mutter von Lidl und Kaufland. Ziel sei es, “die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der ARD und weiterer öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Europa zu fördern”. swr.de
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Gaza-Krieg: Die israelische Armee hat im Gazastreifen fünf Medienschaffende des katarischen Senders Al Jazeera getötet. Die Armee bestätigt dies und spricht von einem “gezielten Angriff”. Israel wirft Al-Jazeera-Journalist Anas al-Scharif vor, eine Terrorzelle der Hamas angeführt zu haben. Al-Jazeera bestreitet dies. tagesschau.de, spiegel.de, aljazeera.com
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EuGH-Urteil: Sudoku-Hefte unterliegen ermäßigten Mehrwertsteuersatz. mvfp.de
Auf Frequenzen von NRW1 läuft seit Freitag BigFM NRW. linkedin.com
Dazn sichert sich Rechte an englischen Fußball-Turnieren “Emirates FA Cup” und “FA Community Shield”. presseportal.de
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“Das größte Missverständnis von Pressemitteilungen ist, dass sie für die Presse sind.”
Larissa Holzki, KI-Chefin beim “Handelsblatt”, stößt bei Linked-in eine Debatte über die Relevanz von Pressemitteilungen an. Aus ihrer Sicht sei die PM dazu da, “damit die Kommunikationsabteilung intern sagen kann: ‘Das ist das, was wir an die Presse gegeben haben'”. Anlass der Diskussion war ein Beitrag von Kommunikationsberater Stephan Dörner. linkedin.com (Holzki), linkedin.com (Dörner)
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35 Jahre lang hat Schauspielerin Marie-Luise Marjan die “Mutter Beimer” in der WDR-Serie “Lindenstraße” verkörpert. Anfangs war Helga “Mutter” Beimer Hausfrau und dreifache Mutter, später Geschäftsführerin eines Reisebüros und dreifache Großmutter. Noch heute, fünf Jahre nach der Einstellung der Serie, wird Marjan “Mutter Beimer” genannt. Am 9. August hat sie ihren 85. Geburtstag gefeiert. Für “epd Medien” porträtiert Thomas Gehringer die “Mutter Beimer”-Darstellerin, die völlig fein damit ist, mit der Rolle verwachsen zu sein. weiterlesen auf turi2.de
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Wir graturilieren den Geburtstagskindern des Tages:
Birthe Kretschmer, Medienmanagerin, wird 44.
Ilana Rolef-Heberling, Head of Brand Transformation & Communication bei PwC Deutschland, wird 43.
Christoph Arras, Leiter Produktmanagement Digitale Medien bei der ARD, wird 51.
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Meistgeklicktes Thema am Freitag: Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius-Gersdorf zieht ihre Kandidatur zur Verfassungsrichterin zurück und äußert in diesem Zusammenhang scharfe Kritik an der Rolle der Medien. turi2.de
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Hör-Tipp: “Du müsstest doch tot sein”, hat Judith Rakers sich nach einem Gleitschirm-Unfall beim Dreh für die WDR-Reisesendung “Wunderschön” 2021 gedacht. Bei “Hotel Matze” erzählt die Ex-“Tagesschau”-Sprecherin, dass sie sich “wie durch ein Wunder” nichts gebrochen habe. Sie möchte nun keine lebensgefährlichen Aktionen mehr für die Kamera machen. Der WDR hatte damals mitgeteilt, Rakers habe sich den Arm geprellt. open.spotify.com (110-Min-Audio) via spiegel.de, turi2.de (Background)
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Schumacher-Soap: Nach Sixt nimmt nun auch dessen Konkurrent Finn den viralen Wirkaufendeinauto.de-Spot mit Ralf Schumacher auf die Schippe – und verteilt Spitzen gegen Sixt-Protagonistin Cora Schumacher. Ralf Schumachers Lebensgefährte Étienne Bousquet-Cassagne beteuert, Auto-Sparabos seien ihm “bums egal”. Er lege mehr Wert auf guten Service und Flexibilität, “absolut ohne Drama”. Wenn jetzt noch eine Parodie auf die Parodie der Parodie folgt, ist die Trilogie komplett. youtube.com (43-Sek-Clip), finn.com, campaigngermany.de (frei nach Anmeldung), turi2.de (Background)
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