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Die Kirchen verlieren Mitglieder, doch die Nachfrage nach ethischer Einordnung wächst. Das macht eine “christliche Perspektive” zum Wettbewerbsvorteil, auch gegenüber der dpa, sind PubliKath-Geschäftsführerin Andrea Rübenacker und KNA-Chefredakteur Bernward Loheide überzeugt. Im Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow sprechen sie über Glaubwürdigkeit von konfessionellem Journalismus und User Needs – und sie erzählen, dass man für einen Job bei der Katholischen Nachrichten-Agentur eine “christliche Musikalität” braucht, Bewerberinnen und Bewerber aber nicht bibelfest oder fromm sein müssen. weiterlesen auf turi2.de
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Zahl des Tages: Mit 960.000 Zusehenden verabschiedet sich das Promi-Magazin “Gala” am Samstag vom Bildschirm. Die letzte Ausgabe umfasst einen Rückblick auf dreieinhalb Jahre Sendungsgeschichte, RTL stellt das Format im Rahmen seines Sparkurses ein. Die Quote bei den 14- bis 49-Jährigen liegt bei 6 %, bei den 14- bis 59-Jährigen bei 6,5 %. dwdl.de, turi2.de (Background)
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Future Media Now 2026 | Zukunfts- & Digitalkonferenz | 19. Februar | Berlin/Livestream Was bringt die Zukunft der Medienwelt? Was tun mit Gefahren durch AI-Bots & AI Overview? Wie geht Change? Dies und mehr ist Thema bei der FMN mit u.a. FUNKE, Vogel Communications, Bauer Media, SKY, Blue Ocean & Tagesspiegel. Mehr erfahren
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Botschaft wegen Botschaft: Der Verband jüdischer Journalistinnen und Journalisten moniert die Verpixelung eines “Bring them home”-Anhängers eines Gewinners der Kabel-Eins-Kochshow “Mein Lokal, Dein Lokal”. Der Satz sei eine “unpolitische, humanitäre Forderung”. Bei einer TV-Wiederholung solle die Verpixelung wegfallen, sonst würde der Eindruck entstehen, Kabel Eins stelle sich “auf die Seite der Terroristen der Hamas”. Ein Sender-Sprecher sagt “epd medien”, dass man die Sendung ohne politische Botschaften habe zeigen wollen. juedische-journalisten.org, medien.epd.de (€)
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Neue Runde: Die Kampagnenorganisation Campact meldet einen weiteren juristischen Erfolg gegen “Nius”. Die rechtspopulistische Website darf u.a. nicht mehr behaupten, eine Campact-Spende an die Grünen könnte der Versuch sein, staatliche Zuwendungen an die Partei zurückzuführen, urteilt das Landgericht Hamburg. Das Landgericht München I hatte im Oktober 2024 bereits entsprechend geurteilt. campact.de, turi2.de (Background)
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Macht Ernst: Die “Zeit” kündigt an, “in einigen Tagen” umfangreichere Teile ihres Podcast-Archivs hinter die Bezahlschranke zu stellen. Nur die drei aktuellsten Folgen von Angeboten wie “Alles Gesagt?”, “Augen zu?” oder “Und was machst du am Wochenende?” bleiben kostenlos zugänglich, für alles Weitere braucht es ein Podcast-Abo oder ein reguläres Abo. zeit.de (2-Min-Ankündigung)
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Steigt Rhein: Kölner Stadt-Anzeiger Medien und Dienstleister D-Force-One partnern für “die vertriebliche Betreuung im deutschen Einzelverkauf” der über 900 Ausgaben pro Jahr von “Express”, “Kölner Stadt-Anzeiger” und “Kölnischer Rundschau”. D-Force will “den Einzelverkauf konsequent auf Marktausschöpfung ausrichten”, gibt Geschäftsführer David Löffler zu Protokoll. d-force-one.de, turi2.de (Background)
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Den Duden freut’s: Pay-TV-Anbieter Sky verpasst seinem Sender Syfy ein Rebranding. Der 2003 gestartete Kanal heißt ab 26. Januar Sky Sci-Fi, bestätigt ein Sprecher gegenüber “Digitalfernsehen” und “DWDL”. Inhaltliche Änderungen solle es nicht geben. In Großbritannien hört der Kanal schon seit 2022 auf den neuen Namen. digitalfernsehen.de, dwdl.de
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Schwache Reaktion: Musk-Plattform X lässt nur noch Bezahl-User KI-Bilder generieren. Der Dienst steht in der Kritik, weil Chatbot Grok zuletzt vielfach genutzt wurde, um Menschen, darunter auch Kinder, sexualisiert darzustellen. Darauf hatten die EU-Kommission und die britische Medienaufsicht Ofcom kritisch reagiert. persoenlich.com, turi2.de (Background)
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Sind Ihnen Fakten so heilig wie uns? Dann laden wir Ihre Redaktion zu einem kostenfreien Test unseres neuen KNA-Tickers ein. Zahlreiche Medien haben sich bereits für unseren Nachrichtenkompass entschieden. Weil wir eine andere Perspektive liefern. Vereinbaren Sie jetzt einen Test mit uns: www.kna.de
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“Das Zusammenspiel aus einem unregulierten technischen Angebot einer Plattform und der hermeneutischen Verfügbarkeit der Opfer im digitalen Raum erzeugt bei den männlichen Nutzern das gruselige Gefühl einer Selbstverständlichkeit, ja geradezu Beiläufigkeit ihrer Handlungen.”
Samira El Ouassil kritisiert im “Spiegel” die “strukturelle Ermöglichung” der Entwürdigung von Betroffenen durch die Bildbearbeitung auf X und schreibt: “X ist hiermit nun offiziell die App zur automatisierten sexuellen Belästigung von Frauen und Kindern.” spiegel.de (€)
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Wir graturilieren den Geburtstagskindern des Tages:
Maybrit Illner, ZDF-Polit-Talkerin, wird 61.
Janina Kugel, Managerin und Aufsichtsrätin, wird 56.
Jule Gölsdorf, Journalistin und Moderatorin, wird 50.
Georg Thanscheidt, Pressesprecher Landesbüro Bayern bei Greenpeace, wird 57.
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Netzwerken, weiterbilden, feiern – hier trifft sich die Kommunikationsbranche in dieser Woche:
Konferenzen, Festivals, Talks 13.1.: Jahresauftakt der PR-Branche Österreich, Wien 14.1.: Best of Events + BrandEx, Dortmund 14.-18.1.: Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik, Berlin 16.-17.1.: History Talks – Deutschlandfunk Podcastfestival, Köln
Seminare & Webinare 14.1.: Kommunikation und Führung als Motor in Veränderungssituationen, Online 15.1.: KI im Abo- und Verlagsservice, Online
Alle Events auf turi2.de/termine. Fehlt dein Termin? Trage ihn kostenlos auf turi2.de/join ein!
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Meistgeklicktes Thema am Freitagabend: Die 20-Uhr-Ausgabe der “Tagesschau” ist auch 2025 die meistgesehene Nachrichtensendung. presseportal.de
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Hör-Tipp: “BR24 Medien” befasst sich mit dem Druck auf die Öffentlich-Rechtlichen in der EU und Großbritannien. ARD-Korrespondent Arne Bartram berichtet etwa von Pro-ÖRR-Demonstrationen in Litauen, wo eine geplante Gesetzesänderung die Unabhängigkeit der Medien bedrohen könnte. Katharina Weiß von Reporter ohne Grenzen glaubt, dass sich dieses Jahr “so ein bisschen entscheidet, ob Europa seine eigenen Medienstandards verteidigt”. ardaudiothek.de (26-Min-Audio)
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Umgedichtet: Einbrecher haben tausende Schließfächer der Sparkasse Gelsenkirchen-Buer aufgebrochen, die darauf offenbar auch auf ihrer Website reagiert. Noch im November sei das Angebot als “sicher vor Einbruch” beworben worden, schreibt Frank Überall in der “Kölnischen Rundschau”. Heute sei von einem “zugangsbeschränkten Ort außerhalb der Wohnung” die Rede. Das passt besser, schließlich steht nirgends, wessen Zugang beschränkt wird. rundschau-online.de, wdr.de (Background)
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