turi2 am Morgen: Social Media, NOZ/mh:n, Kölner Stadt-Anzeiger.

Bündnis fordert Mio-Förderung alternativer sozialer Netzwerke +++ NOZ/mh:n steigert digitale Erlöse durch dynamische Paywall +++ Peter Seiffert wird Chief Content Officer Digital des "Kölner Stadt-Anzeiger" +++

13. November 2025

Socialternative: Bündnis fordert Mio-Förderung alternativer sozialer Netzwerke.

Ein Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert von der Politik mehr Unterstützung für alternative soziale Netzwerke. In einer Pressemitteilung wendet sich das Bündnis an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, den deutschen Kanzler Friedrich Merz und die Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen. Anlass ist der Europäische Gipfel zur Digitalen Souveränität, der in der kommenden Woche in Berlin stattfindet. Das Bündnis stellt vier konkrete Forderungen an die Politik, darunter eine Förderung des gemeinnützigen, dezentralen Fediverse in Höhe von 30 Mio Euro jährlich. Das Fediverse ist ein Verbund sozialer Netzwerke, die untereinander verbunden, dezentral, ohne Algorithmen und gemeinwohlorientiert sind. Welche Organisationen hinter dem Aufruf stehen – und was sie außerdem fordern…
weiterlesen auf turi2.de, kna.de (€), evangelische-zeitung.de, offene-netzwerke.eu

Kurz und KNAckig: Warum wir nicht alle im selben digitalen Omnibus sitzen.

Mit ihrem “Digitalen Omnibus” will die EU nicht weniger als Digitalregulierung grundlegend überarbeiten und vereinfachen. Ziel ist es, verschiedene bestehende Regelungen u.a. zu Datenschutz, Datennutzung und KI in einem einheitlichen Rahmen zusammenzuführen. Doch leider gelingt das nicht, urteilt Jana Ballweber in unserer Kolumne “Kurz und KNAckig”, die wir gemeinsam mit dem KNA Mediendienst veröffentlichen. Ballweber befürchtet die Aufweichung bestehender Regeln oder deren Anpassung an deren ohnehin unzureichende Umsetzung.
weiterlesen auf turi2.de

Zahl des Tages: Insgesamt 64 % der Deutschen haben in den letzten zwölf Monaten Phishing-Versuche erlebt, sagt eine Yougov-Umfrage für Web.de und GMX. Mit 47 % sind die meisten von ihnen per E-Mail kontaktiert worden, 26 % telefonisch und 23 % per SMS. Die häufigste Betrugsmasche ist eine falsche Paket- oder Zustellbenachrichtigung.
turi2.de

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Das Line-up der MVFP Zukunfts- und Digitalkonferenz füllt sich!
Am 19. Februar geht es in Berlin um Future of Money, Future with AI und Future of Change. Auf der Bühne stehen .a. Catherin Anne Hiller (FUNKE), Marcel Semmler (Bauer Media), Sigrun Kaiser (Blue Ocean), Wolfram Wildhagen (SKY) und die Rudolf Müller Mediengruppe dabei.
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– NEWS –

Rechenspiele: Mediengruppe NOZ/mh:n hat ihre Paywall vollständig auf eine dynamische, nutzungsbasierte Steuerung umgestellt. Dabei reduziert die Verlags­gruppe die Verschlussrate der Artikel auf rund 30 % und erreicht damit nach eigenen Angaben eine höhere Loyalität der Nutzer. Die “Media Time” sei “signifikant” um rund 40 % gestiegen. Die Paywall werde nun erst ausgespielt, wenn die Wahrscheinlichkeit eines Abo-Abschlusses – basierend auf dem individuellen Verhalten der Nutzer – als hoch bewertet wird.
presseportal.de

Wechselt die Rhein-Seite: Der “Kölner Stadt-Anzeiger” schafft die Rolle des Chief Content Officers Digital und besetzt sie mit Peter Seiffert. Er wird zugleich Vize-Chefredakteur und soll die Print- und Digitalredaktion vernetzen sowie die Content-Strategien vorantreiben. Seiffert kommt von RTL News, wo er den digitalen Wandel in verschiedenen Funktionen mitgestaltet hat. Er hat u.a. die Videostrategie und den Aufbau von Traffic-Netzwerken für RTL+ verantwortet.
turi2.de

Was mit Medien? Altkanzler Olaf Scholz sagt der “Zeit”, dass er künftig “regelmäßig publizieren” möchte. Er wolle “nicht nur Erinnerungen”, sondern auch “Themen, die mich umtreiben”, bearbeiten. Ihm sei seit dem Ende seiner Kanzlerschaft “noch deutlicher geworden, wie wenig man in der medialen Begleitung der Politik von dem mitbekommt, um das es wirklich geht”. Er verweist auf Artikel über Migration, “in denen nichts über konkrete Gesetzesvorhaben steht”.
zeit.de (€)

Listige Sache: Die Medienanstalten veröffentlichen zum zweiten Mal eine Liste mit Public-Value-Angeboten aus privater Hand. Da diese besonders zur Meinungsvielfalt beitragen, müssen sie für User u.a. auf Smart-TVs oder Radios leicht auffindbar sein. Die meisten der 324 Angebote sind Radiosender, aber auch die Apps von “Bild”, “Welt” und ntv oder Pay-TV-Kanäle von Sky. Die Liste gilt drei Jahre.
die-medienanstalten.de, medien.epd.de (€)

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TV und Streaming smart verzahnt
Mehr als 67 Mio. Menschen pro Monat können nicht irren: Ob linear oder im Streaming – starke Marken und fesselnder Content schaffen Wirkung. Mehr Insights zur ONE BRAND Strategie gibt es hier.

MinusSieben: Bei ProSiebenSat.1 sinkt der Konzernumsatz im 3. Quartal um 7 % auf 820 Mio Euro. Das führt der Konzern auf das “herausfordernde Konjunkturumfeld sowie die Entkonsolidierung von Verivox im 1. Quartal” zurück. Organisch beträgt das Minus 2 %. Das Adjusted Ebitda fällt um 27 % auf 76 Mio Euro. Insgesamt hat der Konzern 2025 in den ersten neun Monaten mit 2,5 Mrd Euro 5 % weniger umgesetzt als im Vorjahr.
dwdl.de, prosiebensat1.com

Jugend fordert: 150 junge Medienschaffende haben bei der Konferenz “Beyond News” sieben Forderungen an unterschiedliche Stakeholder der Medien formuliert. Unter dem Punkt gesellschaftliches Vertrauen fordern sie etwa von Medienhäusern “substantielle” Investitionen in vertrauensbildende Inhalte, offene Fehlerkultur und den Austausch mit Menschen.
presseportal.de

Schutz statt Verbot: Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia spricht sich gegen pauschale Regelungen wie Verbote von digitalen Geräten oder bestimmter Online-Angebote für einzelne Altersgruppen aus. Dies würde die Teilhabe junger Menschen an der digitalisierten Lebenswelt “erheblich einschränken”. Stattdessen plädiert die FSM für flexible, technische Schutzansätze.
presseportal.de

Gezielter Druck: Die London-Korrespondentin der ARD, Annette Dittert warnt vor einer konzertierten Kampagne rechter britischer Medien und US-Präsident Donald Trump gegen die BBC. Zwar habe der Sender beim Zusammenschnitt einer Rede von Trump “grobe handwerkliche Fehler” gemacht, dies rechtfertige aber nicht den völlig “überproportionalen Druck”, sagt Dittert dem “KNA-Mediendienst”.
evangelische-zeitung.de, turi2.de (Background)

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– NEWS-TICKER –

RTL+ wirbt im Premium-Paket jetzt auch innerhalb einer Sendung. dwdl.de

Reformstaatsvertrag passiert Hauptausschuss in Brandenburg – 4 BSW-Abgeordnete verlassen Partei. digitalfernsehen.de

Hito Steyerl gestaltet die Kunst-Edition 46 des “SZ-Magazins”. swmh.de

Amy GmbH übernimmt KI-Tool RadioADMaker. amy.radio

– ZITAT –

“Wenn du im linearen Fernsehen in den richtigen Formaten stattfindest, redet das ganze Land über dich. Das hat eine enorme Kraft und einen anderen Stellenwert als Social Media.”

RTL-CCO Inga Leschek sagt im “Horizont”-Porträt, dass sie und ihr Team “Themen schaffen wollen, über die am nächsten Tag gesprochen wird”. Leschek verbringe selbst viel Zeit mit den prägenden Gesichtern der Sendergruppe und habe ihre Nummer auch einem Duo einer “anderen großen, deutsch-italienischen Sendergruppe” gegeben, schreibt Katrin Ansorge.
emag.horizont.net (Heft 46/25, S. 10, €)

– COMMUNITY –

Wir graturilieren den Geburtstagskindern des Tages:

Julia Jäkel, frühere CEO von Gruner + Jahr und Multi-Aufsichts­rätin, wird 54.

Jennifer Lachman, Geschäftsführerin beim Manager Magazin Verlag, wird 44.

– TOP-JOBS –

Täglich die neusten Job-Angebote aus Medien, Marketing und PR.

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Meistgeklicktes Thema gestern Abend: Die Mediengruppe Bayern in Passau übernimmt die Mediengruppe Oberfranken in Bamberg.
turi2.de

Hör-Tipp: Der “Business Insider”-Podcast “Macht & Millionen” widmet sich in der 100. Folge der Korruptionsaffäre um den LKW-, Bus- und Maschinen-Hersteller MAN im Jahr 2009. Dabei ging es u.a. um Bestechungszahlungen an staatliche Stellen und Geschäftspartner. Host Lars Petersen findet an dem Fall spannend, dass eine riesige Durchsuchung zwar auf einem “harten” Verdacht basierte, “die eigentlichen Bomben” aber erst dadurch ans Licht kamen.
open.spotify.com (58-Min-Audio)

– BASTA –

KI? K.O.: Im “Spiegel” echauffiert sich Redakteur Markus Böhm über Googles Fußball-Liveticker. Dessen “erbärmliche Qualität” umfasse “alles, was an KI-Texten nervt”, darunter “Kauderwelsch”, falsche Spielstände und Redundanzen. Er bilanziert: “Nach rund 50.000 Zeichen Google-Ticker” zum Spiel Bayern vs. Paris “sehnte ich mich plötzlich sogar nach TV-Reporter-Phrasen und selbst dem Textmodus alter Fußballmanager-Videospiele.”
spiegel.de

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