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Am Rande des AGF Forums in Frankfurt macht Tobias Schmid Hoffnung darauf, dass ein Level Playing Field, dessen Fehlen gerade deutsche Medienunternehmen im Wettbewerb mit Big Tech immer wieder bemängeln, geschaffen werden kann. Im Video-Interview mit turi2-Chefredakteur Markus Trantow kritisiert der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, dass sich die Medienregulierung noch immer zu stark am Ausspielweg, bzw. der Technologie orientieren muss. Seiner Meinung nach müsse die Regulierung am Schutzgut ausgerichtet werden, etwa dem Jugendschutz, dem Schutz der Menschenwürde oder der Vielfalt. Weitere Themen des Gesprächs sind der Versuch von ProSiebenSat.1, die Inhalte von ARD und ZDF beim Streamer Joyn zu integrieren, und die Aussicht, dass sich wohl bald auch Netflix und Prime Video von der AGF messen lassen. turi2.de/tv (8-Min-Video auf YouTube ansehen), turi2.de (Zusammenfassung lesen)
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Zahl des Tages: An 5 Tagen sendet Stefan Raab seine neue Show bei RTL in dieser Woche live – Montag bis Freitag von 20.15 Uhr bis 20.30 Uhr. “Ich bin hier jeden Abend der Woche am Start. Jeden verdammten Tag. Supergeil, oder?”, lässt sich der Entertainer zitieren. Scheibchenweise hatte Raab über Instagram immer weitere Sendetage angekündigt. “DWDL” hört, dass das neue Format nach der ersten PR-Woche regulär mittwochs läuft. presseportal.de, dwdl.de, instagram.com, turi2.de (Background)
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Alles wieder gut: Auf den zwischenzeitlich öffentlich ausgetragenen Zwist mit der DFL bei der Bundesliga-Auktion blickt Dazn-Deutschland-Chefin Alice Mascia im Gespräch mit der “FAZ” gelassen zurück: “Ich finde nicht, dass wir harsch waren.” Es bestehe ein sehr gutes Verhältnis zu Hans-Joachim Watzke, Sprecher des DFL-Präsidiums: “Es kann mal tough zugehen in unserem Geschäft, aber es bleibt immer respektvoll”, so Mascia. Dazn hatte 2024 gegen die Vergabe des wichtigsten Pakets an Sky geklagt. Die DFL warf dem Sport-Streamer vor, vereinbarte Zahlungen verspätet geleistet zu haben. Was Mascia jetzt von der Liga fordert… weiterlesen auf turi2.de, faz.net (€)
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Schwere Vorwürfe: Der frühere deutsche US-Botschafter und Trump-Anhänger Richard Grenell fordert, dem ZDF-Korrespondenten und Washington-Büroleiter Elmar Theveßen das Visum zu entziehen. Er wirft Theveßen vor, zu Gewalt gegen Menschen aufzurufen, die anderer politischer Meinung als er seien. Theveßen war für eine Aussage im Umfeld der Ermordung des rechten Aktivisten Charlie Kirk kritisiert worden. Das ZDF sagt zu “Bild”, Theveßen bedauere, “an der Stelle nicht ausführlicher gewesen zu sein”. zeit.de, x.com, bild.de
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Erster Verlag wehrt sich: Der Verlag von “Rolling Stone” und “Variety”, Penske Media, verklagt Google wegen der AI-Overviews. Der US-Konzern wirft dem Such-Riesen vor, Penske-Texte ohne Zustimmung für die KI-Zusammenfassungen zu nutzen. Zudem würde der Traffic der Verlags-Portale reduziert. Google widerspricht und argumentiert, die KI-Zusammenfassungen würden den Traffic auf eine größere Vielfalt von Websites leiten. taz.de, axios.com
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Keine Bedenken: Die KEK gibt grünes Licht für die Übernahme von Sky Deutschland durch RTL – der Deal sei mit Blick auf die Meinungsvielfalt unbedenklich. Jetzt steht noch die wettbewerbsrechtliche Prüfung durch die EU-Kommission aus, die wohl 2026 kommen wird. Insgesamt würden Sky und RTL nach Abzug von Regionalfenstern und Dritt-Sendezeiten einen Zuschaueranteil von 18,2 % erreichen. medien.epd.de (€), digitalfernsehen.de, turi2.de (Background)
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Kölner Neuzugang: Der DFB vergibt sein noch offenes Free-TV-Paket für den DFB-Pokal von 2026/27 bis einschließlich 2029/30. Neu an Bord ist RTL, das insgesamt 15 Top-Spiele der Männer live zeigen darf. Auch Highlight-Rechte für TV und Streaming sind Teil des Deals. Das ZDF überträgt ebenfalls 15 Partien. media.rtl.com, presseportal.zdf.de, turi2.de (Background)
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Auf Shopping-Tour: Software-Firma Affinity, in Deutschland Mutter von Opinary von Pia Frey, übernimmt das französische Startup Affilizz, Anbieter von KI-basierten Shopping-Widgets zur Monetarisierung von Content. Die Technologie wird Teil von Affinitys Affiliate-Plattform NucleusLinks, zu deren Kunden u.a. der “FAZ”-Verlag, Groupon und Utopia gehören. turi2.de
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Herzlich willkommen: Morgen öffnet der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) bei der Jahrestagung in Berlin seine Zukunftswerkstatt. Worum es geht? Um alles! Um das Selbstverständnis der Branche, um digitale Souveränität und die Rückeroberung des digitalen Werbemarkts. Mehr erfahren!
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“Manchmal reicht die Schilderung dessen, was Leute anstellen.”
“Tagesspiegel”-Herausgeber Giovanni di Lorenzo betont im Gespräch mit Volontären, es sei bei der Benutzung von Begriffen wichtig, den Lesern zu vertrauen und sie nicht zu bevormunden. Medien hätten der AfD zu schnell den Stempel “rechtsextrem” oder “rechtsradikal” gegeben, was zu einer “Abstumpfung” in Teilen der Bevölkerung geführt habe. Er empfiehlt als Gegenmittel Fakten, dann brauche es kein besonderes “Framing”. tagesspiegel.de
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Wir graturilieren den Geburtstagskindern des Tages:
Bettina Rust, Podcasterin und Moderatorin, wird 57.
Sascha Schwingel, Ufa-Chef, wird 54.
Stephan Seiler, Journalist und Berater, wird 45.
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Meistgeklicktes Thema am Freitagabend: Der turi2-Schwestertitel “kress pro” dokumentiert die letzte Rede der scheidenden Vize-Chefredakteurin Melanie Amann beim “Spiegel”. kress.de
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Lese-Tipp: Taugt “Really Simple Licensing”, kurz RSL, als neues KI-Vergütungsmodell für Publisher? “Meedia”-Chefredakteur Frank Puscher schlüsselt auf, welche Chancen und Herausforderungen das System bietet. Grundgedanke ist, dass die Lizenzierungsbedingungen in der Server-Datei “robots.txt” liegen und automatisch ausgelesen werden. Wie das genau funktioniert, welche Parallelen es zum deutschen Leistungsschutzrecht gibt und warum Verlagsriesen wie Springer wohl auf eigene Verhandlungen setzen werden. meedia.de (€)
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Zeit für Zeitungen: 54,4 Millionen Menschen in Deutschland greifen mindestens einmal pro Woche – gedruckt oder digital – zu einer der 316 Tageszeitungen in Deutschland. In der Themenwoche Zeitungen blickt turi2 in den Maschinenraum von Verlagen, Vermarktern und Verbänden. Wir fragen nach dem Stand der digitalen Transformation, nach Innovationen, Erfolgen und Herausforderungen. Mehr erfahren >>>
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Baerbock and the City: Grünen-Politikerin und Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, verteidigt ihre selbstironischen Instagram-Inszenierungen in New York. Sie wollte ein jüngeres Publikum erreichen, sagt sie der “BamS”: “Da hat niemand hier meine Rede aus der Vollversammlung angeschaut.” Blöd nur, dass auch so viele Erwachsene auf Insta chillen. bild.de
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