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turi2 edition #15: Die große Fahrt der Camping-Magazine.

6. September 2021

Ein Bett im Kornfeld: Immer mehr Menschen suchen im Camper die Freiheit. Und das nicht erst seit Beginn der Pandemie. Magazine wie “Promobil”, “Reisemobil International” und “Auto Bild Reisemobil” liefern die passende Wegbeschreibung – und freuen sich über steigende Auflagen.

Von Roland Karle

Die guten Nachrichten finden kein Ende. Jedenfalls für alle, die sich geschäftlich mit Camping und Caravaning, also dem Urlaub mit Wohnwagen oder Wohnmobil, befassen. 2020 erzielte die Branche mit 12,5 Mrd Euro ihren siebten Umsatzrekord in Folge, im Juli 2021 blickt sie laut Caravaning Industrie Verband CIVD auf “das beste Halbjahr ihrer Geschichte” zurück. In Zahlen: Von Januar bis Juni wurden 62.839 Fahrzeuge neu zugelassen, was über 15 % mehr entspricht als in der ersten Jahreshälfte 2020.

“Wir gehen davon aus, dass der Markt auch in den nächsten Jahren weiterwächst”, sagt Stephan Fritz. Der Manager der “Auto Bild”-Gruppe bei Axel Springer beobachtet, dass “es schon jetzt zum Teil längere Wartelisten für Reisemobile als für E-Autos gibt”. Davon profitieren auch die dazu passenden Medien: Im Segment rund um Camping und Caravaning steigen sowohl die Printauflagen als auch die Zugriffe auf E-Paper, Apps und Websites. “Wir passen uns geänderten Lesegewohnheiten und Informationsbedürfnissen an”, sagt Axel Sülwald, Redaktionsleiter von “Auto Bild Reisemobil”. Auf autobild.de veröffentlichte Artikel rund ums Campen gehören dort zu den erfolgreichsten.

Zugleich wird die Branche vom demographischen Wandel profitieren, denn kaufkräftige Best Ager sind ein Motor des Wachstums. Und: Caravaning hat auch bei jungen Leuten an Renommee gewonnen, die gerne draußen, flexibel und nachhaltig urlauben. Von einem “hippen Lebensgefühl” spricht Oliver Graßy, Geschäftsführer bei Dolde Medien. Dort erscheint ein halbes Dutzend Titel zum Thema, unter anderem “Reisemobil International”, die Nummer zwei im Segment.

Nummer eins mit mehr als 80.000 verkauften Heften ist das 1983 gegründete “Promobil”. Der Klassiker erscheint in der Motor Presse Stuttgart, die mit “Caravaning” einen weiteren Generalisten sowie etliche Spezialtitel herausgibt, zum Beispiel “Promobil Campingbusse”, das Einsteiger-Heft “Camping Starter” und “Clever Campen”. “Die Interessen und Zielgruppen differenzieren sich, darauf reagieren wir mit neuen Angeboten”, erklärt Publisher Stefan Karcher. Ob es darum geht, Fahrzeuge auszuwählen, Stellplätze zu finden, Touren zu planen: “Unsere Leserschaft erwartet praktische Tipps und kompetente Informationen”, sagt Karcher.

Die “Stellplatz-Radar”-App von “Promobil” hat den jahrelang als Katalog gedruckten “Stellplatz Atlas” mittlerweile abgelöst. Sie umfasst Infos, Bewertungen und GPS-Daten zu mehr als 23.000 Stell- und Campingplätzen. Seit dem Relaunch vor vier Jahren wurde die App rund 800.000 Mal heruntergeladen und zählt aktuell etwa 200.000 Nutzerinnen im Monat.

Best Ager auf Tour: Auch Ad-Alliance-Chef Matthias Dang (Foto) ist der Faszination für Urlaub im Reisemobil erlegen. Beim Campen genießt er “das Gefühl von Freiheit und völliger Flexibilität”. Er sagt: “Das ist für mich der perfekte Urlaub.” Dang mag es, “Menschen aller Couleur” auf seinen Reisen zu begegnen. Mit dem eigenen Camper hat der 54-Jährige schon viel von Europa erkundet, mit einer gemieteten Variante auch schon die USA “unsicher gemacht”. Einen Lieblingsplatz hat er nicht. Am schönsten ist “jeder Ort, der uns Weitblick schenkt”.

Fotos: Privat / Mediengruppe RTL

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #15 über Bewegung. Hier das kostenlose E-Paper lesen!

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