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turi2 edition #15: Sat.1 versucht die Attacke mit Akku.

29. August 2021

Strom im Blut: Die Rennserie Formel E ist nah am Zeitgeist – jung, urban, umweltschonend und trotzdem Spartensport. Die Extreme E setzt mit ihren abgelegenen Strecken noch einen drauf. Austragungsorte sind Senegal, Grönland oder Patagonien. Wie die Rennserie mit dem neuen TV-Partner Sat.1 auch medial die Pole Position erobern will, beschreibt Roland Karle in der turi2 edition #15.

Seit 2014 zeigt die Formel E, dass Rennsport auch anders geht: umweltschonend, vollelektrisch, ohne “Benzin im Blut”. Die Übertragungsrechte sichert sich anfangs Sky, dann für fünf Jahre Discovery für Eurosport und Dmax. Die Formel E gewinnt Jahr für Jahr Aufmerksamkeit und Sympathie – bleibt aber Insider-Ereignis und Fernseh-Spartensport.

Das soll sich jetzt ändern. Seit Januar 2021 düsen die Elektro-Fahrzeuge unter telegener Obhut der ProSiebenSat.1-Gruppe. Zuständig ist die Sportbusiness-Einheit SevenOne-Sports, übertragender Sender Sat.1. Es handele sich dabei um eine “langfristige Vereinbarung”.

Die Formel E ist ein weltweites Ereignis. Sie tourt in der Saison 2020/21 durch Riad, Rom, Valencia, Monte Carlo, Puebla, New York, London, Berlin. Anders als in Formel 1 oder DTM gibt es keine Möglichkeit, nachzutanken. Die Fahrerinnen müssen mit der Energie des Akkus über das gesamte Rennen auskommen. Speziell ist der “Attack Mode”: Fährt der Wagen über einen bestimmten Bereich der Strecke, steigt die Motorleistung.

Es sind nicht nur die sportliche Dramaturgie und die neue Technologie, die der Formel E eine besondere Ausstrahlung verleihen. “Die Rennwagen fahren in der Regel mitten durch die Stadt, dadurch wird der Sport nahbar und erlebbarer“” sagt SevenOne-Sports-Geschäftsführer Thomas Port. Die Fahrerinnen der Formel E sind zwischen 20 und 30, digital geprägt und an Umweltthemen interessiert. “Das Publikum tickt ähnlich” so Port. Gut für den Sender: Überdurchschnittlich viele junge Leute verfolgen Live-Übertragung und Berichterstattung. Weltweit haben mehr als 150 Millionen Menschen die ersten sieben Rennen der Saison gesehen, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.

Dazu hat auch Sat.1 beigetragen: In der Spitze erreicht der Sender bis zu 1,7 Millionen Zuschauerinnen am Renntag, im Schnitt eine halbe Million. “Damit liegen wir über unseren ursprünglichen Erwartungen”, resümiert Port. Eurosport/Dmax kamen in der Vorsaison im Schnitt auf kaum 100.000 Zuschauerinnen.

Neben der Formel E startet in der Sendergruppe auch die Extreme E durch, eine Rennserie für Elektro-SUVs. Sie steuert Orte an, die besonders vom Klimawandel betroffen sind: Senegal, Grönland, Patagonien. Am Rennort sind keine Zuschauer, die Beteiligten mitsamt Autos und Equipment reisen mit dem ehemaligen Postschiff St. Helena, um Emissionen zu vermeiden. Die Extreme E fühlt sich nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gleichstellung verpflichtet: Jedes Team besteht aus einer Frau und einem Mann.

“Unser Ziel ist ganz klar, die Formel E und die Extreme E aus der Nische herauszuholen und sie zu reichweitenstarken, nachhaltigen Motorsportereignissen im Fernsehen zu entwickeln”, betont Port.

So schaffe SevenOne-Sports über TV, Digital- und Audiokanäle, Social Media und mit der zu Jahresbeginn gestarteten Plattform Goingreen.de ein “eigenes Ökosystem rund um E-Mobilität und Nachhaltigkeit”. Das Interesse der Werbepartner ist geweckt: Neben Hugo Boss und Bosch zählen dazu auch die Autobauer Porsche und Mercedes Benz.

Foto: Picture Alliance

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #15 über Bewegung. Hier das kostenlose E-Paper lesen!

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