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turi2 edition #16: Womit gewinnt eine alte Nachrichtensendung junge Leute, Pinar Atalay?

31. Dezember 2021

Next Gen News: Ihr Wechsel von der ARD machte Schlagzeilen – seit 2021 moderiert Pinar Atalay die RTL-Nachrichten. In ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #16 erklärt die Journalistin, wie sie versucht, die nächste Generation für News zu begeistern. Sie spricht sich dafür aus, jungen Menschen eine Stimme und jungen Themen mehr Platz in der Berichterstattung zu geben. Das sei ein “täglicher Kampf um Aufmerksamkeit”. Einer ihrer größten Gegenspieler dabei: Social Media.

Von Pinar Atalay

Sie werden Zitrusjugend genannt, die jungen Grünen, deren Farbe an die Limette erinnern soll, die Jungen bei der FDP sind zitronengelb. Sie sitzen frisch im Bundestag. Auch bei den Erstwählerinnen und -wählern ging es bei der Bundestagswahl 2021 sauer zu. Sauer auf die Große Koalition, hoffnungsvoll FDP und Grüne wählend.

Die junge Generation ist politisiert wie lange nicht und sie will informiert werden. Wir als gutes altes Fernsehen, ich als gute alte Nachrichtenfrau im Linearen wollen auch sie ansprechen, mit Infos und Fakten versorgen. Wir wollen diesen Job nicht ausschließlich dem Netz oder Social Media überlassen.

Das gelingt uns bei RTL auch immer wieder. Gerade beim Wahl-Triell, das ich mit Peter Kloeppel moderiert habe, haben viele Jüngere zugeschaut. Bei “RTL Aktuell” und “RTL Direkt” liegen wir in der Zielgruppe 14 bis 49 immer wieder vorne. Es ist ein täglicher Kampf um die Aufmerksamkeit, vor allem gegenüber Social Media. Der Markt ist fragmentierter, Nachrichten müssen so erzählt werden, dass sie im Bewegtbild-Überfluss wahrgenommen werden.

Da hilft uns Journalistinnen und Journalisten unser Handwerk. Immer wieder zu zeigen, dass wir gelernte, verlässliche Strukturen haben, dass wir recherchieren, dass wir die Politik hinterfragen und Menschen eine Stimme geben, auch der Jugend. Auch sie müssen in Interviews präsent sein, ihre Themen müssen Beachtung finden, aus ihrer Perspektive. Klimakrise und Zukunftsangst. Corona-Krise, die den jungen Leuten viel abverlangt. Aber auch Innovation, Digitalisierung – Themen, die uns alle und besonders die Jüngeren bewegen.

Es geht um Relevanz und um die richtige Ansprechhaltung. Als Anchorwoman ringe ich jeden Tag um die richtigen und verständlichen Worte in meinen Moderationen, will so viele Menschen wie möglich erreichen. Das Informationsbedürfnis steigt – und so hoffe ich, dass uns auch die jungen Leute weiter vertrauen und wahrnehmen. Wir haben sie in jedem Fall im Blick.

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #16 über Nachhaltigkeit.

Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #16 – direkt hier im Browser als E-Paper:

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