artcount
  • News
  • Zukunft
  • themenwochen
  • Köpfe
  • Jobs
  • Termine
  • edition
  • podcast
  • werben bei turi2
  • suchen auf turi2
  • FAQ
  • werben bei turi2
  • Team
  • Newsletter
  • themenwochen
  • Köpfe
  • Firmen
  • Termine
  • Edition
  • podcast
  • turi2.tv
  • turi2 folgen
  • Partner
  • RSS-Feed
  • Datenschutz
  • Impressum

turi2 edition #18: Kapitale Fragen an Uwe Hochgeschurtz.

13. Juli 2022

Hauptsache vier Räder: Als Student parkt Uwe Hochgeschurtz Luxuskarossen in Paris als Ferienjob ein. In Köln düst er später mit dem Taxi durch die Straßen. Und heute ist der Auto-Fan verantwortlich für das erweiterte Europageschäft der Opel-Mutter Stellantis. Im Geld-Fragebogen der turi2 edition #18 verrät Hochgeschurtz, dass die beste Investition seines Lebens trotzdem keine Karre war.

Der beste Geld-Rat meiner Eltern
„Lass die Finger von Dispo-Krediten, auch wenn die Bank sie wärmstens anbietet. Und halte Dir immer mindestens zweitausend Mark Reserve auf dem Konto.“ Das sind Worte meines Vaters, die habe ich mir gemerkt und bin damit immer gut gefahren. Er ist Unternehmer gewesen, Jahrgang 1931, und hat sich in den Wirtschaftswunderzeiten etwas in Köln aufgebaut, ohne sich jemals zu verschulden. Damit ist mein Vater ein leuchtendes Vorbild für mich.

Damit habe ich mein erstes Geld verdient
Zum Aufbessern meines Taschengelds habe ich im Alter von 15 Jahren Reklameblättchen in die Briefkästen unseres Viertels gesteckt. Und ich erinnere mich noch gut an das stolze Gefühl, als ich nach dem Realschulabschluss als Lehrling das erste Einkommen auf dem Konto hatte. Darauf ließ sich aufbauen: Nach der Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann habe ich das Fachabitur gemacht und danach studiert.

Meine erste große Anschaffung
Ein gebrauchtes Mofa. Es stammte vom italienischen Hersteller Malaguti und ich habe dem Vorbesitzer 1.000 Mark auf den Tisch legen müssen. Viel Geld – damals mit 17, aber ich habe immerhin zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Die Fahrten haben Spaß gemacht – und ich habe das Mofa wirklich gebraucht, um zu meinem Arbeitsplatz zu kommen.

Mein kuriosester Aushilfsjob
Ein Semesterferien-Job als Wagenmeister im Luxushotel Pullman Windsor in Paris. Für mich als Auto-Fan und Student an der Uni Paris Dauphine ein echter Traumjob, denn als „Voiturier“ durfte man die Luxuskarossen der Hotelkunden einparken. Ganz in der Nähe des Arc de Triomphe die tollsten Autos der Welt fahren und damit auch noch Geld verdienen – ich konnte mein Glück kaum fassen. Aushilfsjobs hatte ich übrigens viele, aber es musste immer was mit Autos sein. Ob Baustoffe ausfahren, Kataloge verteilen oder Medikamente zustellen. Auch den Kölner Taxischein habe ich gemacht. Seitdem kenne ich die Stadt wie meine Westentasche.

Ich könnte mein Geld auch verdienen als
Da gäbe es viele Möglichkeiten. Einzige Bedingung: Es muss etwas mit Autos zu tun haben. Die sind nun mal meine große Leidenschaft.

Die beste Investition meines Lebens
Die erste Immobilie. Kann ich nur empfehlen – es zahlt sich aus. Auch weil man weiß, wofür man sein Geld ausgibt und wofür man einen Kredit aufnehmen muss.

Die schlechteste
Ein Sparbuch. Das war damals schon wegen der niedrigen Zinsen kein gutes Geschäft und wäre heute, wo es oft schon Negativzinsen gibt, erst recht nicht zu empfehlen.

Die schönste Art Geld auszugeben
Mit Familie und Freunden in einem guten Restaurant. Es muss gar nicht ganz teuer sein, aber mir macht es einfach Spaß, gut zu essen, guten Wein zu trinken. Das sind schöne Erinnerungen; meine drei Kinder schwärmen noch heute von gemeinsamen Abenden. Übrigens: Nicht nur in Frankreich kann es gesellschaftlich von Vorteil sein, sich ein wenig mit Wein auszukennen.

Wichtiger als Geld ist
Gesundheit, Glück, Frieden – also fast alles, was man sich mit Geld nicht kaufen kann. Aber man braucht auch Geld, um ein paar gute Dinge genießen zu können. Deswegen schadet es sicher nicht, ein bisschen was davon zu haben – auch mit Blick aufs Alter.

(Foto: Opel Automobile GmbH)

Dieser Beitrag ist Teil der turi2 edition #18 Kapital – alle Geschichten hier im E-Paper:

    • Kurz und KNAckig: Jana Ballweber kritisiert Arbeitsverweigerung der Medienpolitik.

      Wenn es um den Umgang mit Instagram, TikTok & Co geht, ist aktuell Australien das große Vorbild der Medienpolitiker: Dort ist es Unter-16-Jährigen nun gesetzlich verboten, Social Media zu nutzen. Wenn es nach einigen deutschen Politik-Promis geht, könnten junge Menschen auch hierzulande bald...
      weiterlesen
    • Blick in die Glaskugel: Wie Gerald Hensel Markenverantwortliche zukunftsfest machen will.

      “Brand Future Scenarios” sollen mit KI die Zukunft erlebbar machen, um Markenverantwortliche in der Strategiearbeit zu unterstützen. Gerald Hensel von der Marketingberatung Superspring erzählt im Rahmen der Themenwoche Zukunft bei turi2, welcher Mehrwert entsteht, wenn aus Zielgruppe...
      weiterlesen
    • Es graswurzelt was: Wie das Jahr 2026 die Zuversicht in Medien, Wirtschaft und Politik zurückbringen könnte.

      Die Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht schwarz für das Land. Diese ernüchternde Bilanz steht ganz am Anfang einer repräsentativen und tiefenpsychologischen Studie, hinter der die Initiative 18, #UseTheNews und die Marktforschungsagentur Rheingold Salon stehen. Mitte Mai 2025 kam die Stud...
      weiterlesen
    • Premiere für die Flimmerkiste: Vor 100 Jahren lief der erste Fernseher.

      Viereckige Augen vom Glotzen: Als 1926 der erste mechanische Fernseher lief, war dessen Siegeszug kaum abzusehen. Ob Castingshows oder Wettspiel-Abend und “Tagesschau” oder Tier-Doku – was als Technikexperiment begann, endete als Massenmedium im Wohnzimmer, beschreibt Daniel Zander i...
      weiterlesen
    • Ist das ein Trend, oder kann das weg? Von Trends, Hypes und allem dazwischen.

      Trends sind leise Verhaltensänderungen, Hypes dagegen laute Versprechen ohne Belege, finden Christian Simon und Johannes Klingebiel. Die Hosts des Podcasts “Hype Institut” sortieren in ihrem Gastbeitrag für die Themenwoche Zukunft das aktuelle Buzzword-Bingo und loten die Grenzen der...
      weiterlesen
    • “Die Menschen entwickeln nicht mehr automatisch Freude, nur weil etwas ‘nachhaltig’ ist.” Sebastian Ackermann über die Kommunikation von erneuerbaren Energien und sein TikTok-“Dilemma”.

      Hat der Begriff “Energiewende” ausgedient? Sebastian Ackermann, Leiter Kommunikation und Marke bei EnBW, spricht im Interview mit turi2 lieber von der “Transformation der Energieinfrastruktur”, auch weil der Begriff “Energiewende” sich zunehmend abnutze und au...
      weiterlesen
    • Mut zur Schnecke: Warum Philosophin Rebekka Reinhard der “Raketen-Geschwindigkeit” der KI mit Langsamkeit begegnet.

      Ausgerechnet ein Magazin über KI setzt auf gedrucktes Papier als “Artefakt”, das zur Langsamkeit zwingt. “human”-Chefredakteurin Rebekka Reinhard erklärt im Auftakt-Interview zur Themenwoche Zukunft bei turi2, warum sie Haptik gegen die “Raketen-Geschwindigkeit̶...
      weiterlesen
    • Kurz & KNAckig: Jana Ballweber über “Sensationslust” im Fall Burgard.

      In der Berichterstattung über den Rückzug von Jan Philipp Burgard als “Welt”-Chefredakteur haben Medien eine “fußballkommentatorenhafte Sensationslust” an den Tag gelegt und “jede Umdrehung scheibchenweise vermeldet”, schreibt KNA-Redakteurin Jana Ballweber in...
      weiterlesen
    • Wort & Bild Verlag bringt mit “Apotheken Umschau Medicus” erstes Kaufmagazin an den Kiosk.

      Wort für Geld: Der Wort & Bild Verlag bringt heute das neue Print-Magazin “Apotheken Umschau Medicus” an den Kiosk, das auf 124 Seiten Meilensteine der Medizingeschichte thematisiert. Es ist in der 70-jährigen Verlagsgeschichte das erste Kaufmagazin. Es kostet 9,95 Euro. “W...
      weiterlesen
    • Ein Meisterwerk der Freiwilligkeit – Wikipedia feiert 25. Geburtstag.

      Täglich schlagen Millionen Menschen Informationen bei Wikipedia nach. Dahinter stecken wiederum Millionen Menschen, die in ihrer Freizeit Artikel verfassen. Ein System, das in 25 Jahren unersetzlich geworden ist, beschreibt Anna Mertens in unserer Rubrik NewsKNAcker, die wir zusammen mit der KNA...
      weiterlesen

    Artikel-Navigation

    ← turi2 am Abend: Helge Fuhst, Jan Philipp Burgard, GIK. turi2 am Morgen: Wort & Bild Verlag, Wikipedia, Wolfram Weimer. →

Werktags um 7 und 17 Uhr die wichtigsten News aus Medien, Marketing und PR als Newsletter. Jetzt abonnieren!

Loading...

Suchen auf turi2.de

Banner turi2 Themenwoche
Impressum, Datenschutz, Mediadaten, FAQ, RSS-Feed, Termine
Dieses Blog läuft mit WordPress