Köpfe der Kommunikation

Susanne Aigner-Drews


Status: Susanne Aigner-Drews ist Chefin von Discovery Networks Deutschland und für die Sender Eurosport, Dmax und TLC verantwortlich.

Bio: Susanne Aigner-Drews studiert Kommunikationswissenschaften und leitet anschließend Marketing und Vertrieb beim Deutschen Sportfernsehen. Außerdem führt sie drei Jahre lang die Geschäfte der Agentur Media Plan. Bevor sie 2011 in die Geschäftsführung von Discovery Networks berufen wird, verantwortet sie für fünf Jahre die Werbezeitenvermarktung von Dmax.

E-Mail: Susanne_Aigner-Drews@discovery.com

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Liegt die Zukunft im Pay- oder im Free-TV? Susanne Aigner-Drews in der turi2 edition #13:

Susanne Aigner-Drews in der turi2 edition #8 “Erfolg”:

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Susanne Aigner-Drews bei turi2:

    • Liegt die Zukunft im Pay- oder im Free-TV, Susanne Aigner-Drews?


      Friedliche Nebeneinander: Discovery-Chefin
      Susanne Aigner-Drews freut sich über die wachsende Vielfalt im Fernsehen. In der turi2 edition #13 will sie sich nicht zwischen Pay- und Free-TV entscheiden – dass die Zahlungsbereitschaft zuletzt gestiegen, freut sie aber. Sie können den Gastbeitrag hier im kostenlosen E-Paper lesen oder das Buch hier gedruckt bestellen.

      Wussten Sie, dass allein in Deutschland über 440 Fernsehprogramme registriert sind? Diese Vielfalt spiegelt wider, wie relevant Bewegtbild heute für die Menschen ist. Die Lust an Bewegtbild-Content – egal ob Information oder Unterhaltung – ist ein Trend, der sich 2020 noch verstärkt hat. Free- oder Pay-TV? Immer mehr Nutzer*innen antworten: Beides!

      Wenn ich persönlich an den ersten Corona-Lockdown im Frühjahr zurückdenke, frage ich mich: Wie hätte ich diese Phase der Kontaktbeschränkungen und des erhöhten Informationsbedarfs ohne Bewegtbild verbringen können? Offensichtlich ging es sehr vielen Menschen genauso. Im Frühjahr waren es vor allem lineare TV-Angebote, die bei den Zuschauer*innen besonders begehrt waren – und zwar über alle Zielgruppen hinweg. Fast drei Viertel der zusätzlichen Bewegtbildnutzung entfielen damals auf klassisches, lineares TV. Gleichzeitig stieg aber auch der Zuspruch für die On-Demand-Nutzung von Bewegtbild.

      Vielfalt im Videomarkt bezieht sich nicht nur auf die Menge der verfügbaren Angebote, sondern auch auf die Vielfalt der Nutzungsszenarien. Dieses Wissen um ein breit gefächertes und situationsabhängiges Nutzungsverhalten leitet uns bei Discovery. Discovery steht für Bewegtbildvielfalt – und ist bestens aufgestellt, um die Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen auf verschiedensten Plattformen abzudecken. Wir agieren wir in der deutschsprachigen Region und in den Benelux-Staaten genauso wie international: als Multiplattformanbieter, ebenso aktiv im Free- und Pay-TV wie in digitalen Kanälen und on demand.

      Parallel zur Beliebtheit unserer klassischen TV-Angebote sehen wir, dass die Zahlungsbereitschaft im Pay-Bereich stetig wächst. Die Umsätze aus Pay-TV und Video-on-Demand sind 2019 in Deutschland auf rund 3,9 Milliarden Euro gestiegen – ein Plus von über 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

      Persönlich blicke ich gespannt auf die technologischen Möglichkeiten und Entwicklungen, die unseren zukünftigen Bewegtbildkonsum bestimmen werden. Ich bin mir sicher, dass wir in nicht allzu weiter Ferne noch ganz andere virtuelle Räume und Plattformen für Information, Unterhaltung und Kommunikation nutzen werden. Für einen bekennenden Fernseh-Fan wie mich werden das paradiesische Zustände.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #13 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

    • Discovery-Chefin Susanne Aigner bekommt Zusatz-Verantwortung für Benelux.

      Discovery strafft seine Strukturen, um “agiler” im Markt zu agieren. Deutschland­chefin Susanne Aigner (Foto) verantwortet zusätzlich das Benelux-Geschäft, der bisherige Regional-Geschäftsführer Alco De Jong verlässt Discovery. UK-Chef James Gibbons übernimmt künftig auch die skandinavischen Märkte.
      presse.discovery.de, meedia.de

    • Guido Bolten wird Programmchef bei Discovery Deutschland.

      Discovery Deutschland holt Guido Bolten (Foto) als Programmchef. Er kommt von Burda Studios Pictures und nimmt bei Discovery den Posten von Oliver Nowotny ein, der das Unternehmen im Februar 2019 verlassen hat. Bolten verantwortet die Marken DMAX, TLC, Home & Garden TV, Discovery Channel und Animal Planet. Er berichtet an Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews.
      discovery-networks.de, turi2.de (Background)

    • Berufe mit Zukunft: F wie Fernsehchefin – Susanne Aigner-Drews.


      Plattformagnostische Powerfrau:
      Susanne Aigner-Drews kümmert sich als Chefin von Discovery Networks Deutschland um die Sender Eurosport 1 und 2, Dmax und TLC. Für die turi2 edition #8 erzählt sie Tatjana Kerschbaumer über die Zukunftsstrategie, Zuschauer-Daten und warum sie selbst – ganz entgegen der Gender-Planung – am liebsten Dmax schaut.

      Das Porträt über Fernsehchefin Susanne Aigner-Drews finden Sie auch in unserem frei zugänglichen E-Paper zur “turi2 edition #8” auf Seite 158.

      Ein unerfolgreicher Tag beginnt bei Susanne Aigner-Drews hektisch. “Wenn ich mich morgens hetzen muss und nicht in Ruhe in der Zeitung blättern kann…” – kein guter Start für die Chefin von Discovery Networks Deutschland. Ob der Tag doch noch passabel wird? “Ich frage mich nicht täglich: War ich erfolgreich oder nicht?” Wobei es natürlich Tage gibt, an denen Aigner-Drews‘ Erfolge klar messbar werden. “Zahlen sind immer ausschlaggebend. Habe ich die Zahlen geschafft oder nicht?” Die Zahlen passen seit 2006, so lange arbeitet die 49-Jährige schon für Discovery.

      Discovery Networks Deutschland kennt man als Zuschauer eher unter den Namen der dazugehörigen Sender: Eurosport 1 und 2, Dmax und TLC. Die Eurosport-Kanäle bringen – klar – Sport, Dmax inszeniert sich mit Thunfischfänger- und Schrottplatz-Dokus als Kanal für harte Kerle, TLC bedient die Damenwelt mit Hochzeits-, Traumhaus- und True-Crime-Sendungen. Die energische Aigner-Drews, die in ihrem Büro im Münchner Lehel nur ein Stehpult hat, kümmert sich um das alles und noch viel mehr: Programm, Distribution, Finance. “Als Geschäftsführerin bin ich für alle Geschäftsbereiche zuständig. Wie soll ich da zu allem was erzählen?”

      Sie probiert es dann doch. Bei Eurosport bemüht sie sich darum, regelmäßig die großen Sportevents zu übertragen – die Bundesliga, Olympia. Das bedeutet Verhandlungen, Rangeln mit der Konkurrenz wie Sky und den Öffentlich-Rechtlichen. Bei Dmax achtet Aigner-Drews darauf, dass die “harten Kerle” ihrer Shows authentisch sind: “Wir leben von unseren Protagonisten. Unsere männlichen Zuschauer haben ein Bedürfnis nach Eskapismus, nach Abenteuer und Fernweh, aber sie wollen Normalos sehen. Die Protagonisten dürfen nicht zu reich oder schön sein; nicht wirken wie Superstars.” Bei TLC könnten laut Aigner-Drews noch mehr Frauen einschalten – derzeit hat der Sender 60 bis 70 Prozent weibliche Zuschauer. Sie selbst schaut aber – ganz entgegen dervGender-Planung – am liebsten Dmax. “Oder Wintersport auf Eurosport”.

      Den Sport hat Aigner-Drews im Blut, immerhin arbeitete die studierte Kommunikationswissenschaftlerin insgesamt sieben Jahre als einzige Frau im Management des Deutschen Sportfernsehens. Zusätzlich hat sie drei Jahre Geschäftsführer-Erfahrung bei der Karlsruher Agentur Media Plan im Kreuz. Dann kam der Anruf von Discovery. Aufregend war das damals, genau das Richtige für jemanden, der für die USA schwärmt und immer in Bewegung bleibt. Discovery war 2006 noch komplett auf Pay-TV ausgerichtet; als erster Free-TV-Sender ging Dmax an den Start. “Wir sind vielleicht nicht der größte Player im deutschen Markt, aber weltweit gehören wir zu den ganz Großen”, sagt Aigner-Drews. Zum Erfolg in Deutschland tragen 180 Festangestellte bei – und die Tatsache, dass die Chefin manchmal Entscheidungen schlucken muss. “Wenn eine weltweite Entscheidung fällt, sind wir ein Teil des Ganzen und involviert”.

      Was auch hilft beim Erfolg: “Wir kennen unsere Zuschauer recht gut“, sagt Aigner-Drews. Wenn die Dmax-schauenden Herren sich für Thunfischfänger interessieren, mögen sie auch “Goldrausch in Alaska”. Natürlich: “Vieles ist ein Erfolg, manchmal klappt es nicht. Auf das ganze Jahr gesehen ist Dmax unser erfolgreichster Sender. Bei Einzelevents liegt manchmal Eurosport im Hinblick auf die Marktanteile vorn.”

      Läuft also bei Discovery. Und bei Aigner-Drews selbst – wie steht es da um den Erfolgshunger? “Ich brauche die Herausforderung und Spaß an der Arbeit, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn man mir den Vorsitz eines DAX-Konzerns anbieten würde, würde ich mir das sicher überlegen. Aber hier ist noch genug zu tun.”

      Die Zukunft hat die Senderchefin schon angepackt – unter anderem mit der Plattform 7TV, ein Joint Venture zwischen ProSiebenSat.1 und Discovery. Sie soll sich zum Gegenangebot für Netflix und Amazon entwickeln. Derzeit können mobile User dort ihre Lieblingsformate von Kabel eins, Sat.1 Gold, TLC und vielen weiteren sehen; ein Pfund gegen Netflix und Co wäre aber wohl nur mit großer Kultserien-Power zu schaffen. Dinge, die Aigner-Drews im Auge behalten muss. Senderchefin ist kein linearer Job mehr: “Wir sind ja auch plattform-agnostisch. Wir sind einfach bei möglichst vielen.”

      Lesen Sie alle Erfolgs-Geschichten der turi2 edition #8 – direkt hier im Browser als E-Paper. Oder abonnieren Sie die Buchreihe hier.

    • 7TV will drei neue Digital-Marken aufbauen.

      7TV, Streamingdienst von ProSiebenSat.1, startet drei digitale Angebote: Das Food Network soll Deutschlands größte Food-Plattform werden, sagt Discovery-Chefin Susanne Aigner-Drews zu Kress.de. Der Sender Home & Garden TV, der im Juni in Deutschland startet, soll gleichzeitig auch als Digitalmarke ausgebaut werden. Aus Motortrend, einer Bewegtbild-Marke, die aus einer US-Zeitschrift hervorgeht, soll ebenfalls eine Digitalplattform entstehen.
      kress.de

    • Eurosport erwartet weitere Zersplitterung der Bundesliga im TV.

      Bundesliga im TV wird in Zukunft noch weiter zersplittert, prognostizieren Eurosport-Chef Peter Hutton und Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews im “Bild”-Interview, das “kein Fußball-Fan gerne liest”. Aigner-Drews sieht darin aber “auch mehr Flexibilität” für den Zuschauer. Zu den Olympischen Winterspielen in Südkorea will Eurosport stark in Technik investieren und die TV-Zuschauer mit Analysetools und Daten-Journalismus überraschen.
      “Bild”, S. 11 (Paid)

    • Discovery steigt bei ProSiebenSat.1-Streaming-Dienst 7TV ein.


      Netzfernsehen: ProSiebenSat.1 und Discovery Communications verbünden sich als Streaming-Partner. Die Discovery-Sender Dmax und TLC sind künftig live und on-demand auch über die ProSiebenSat.1-Plattform 7TV abrufbar – zusätzlich zu den bisherigen Sendern ProSieben, Sat.1, Kabel Eins und Sixx sowie ProSieben Maxx, Sat.1 Gold und Kabel Eins Doku. Ausgewählte Inhalte von Eurosport sollen folgen. Das Joint-Venture stehe weiteren Partnern offen, die ihre Inhalte bei 7TV einbringen wollen, teilen beide Medienkonzerne mit.

      Bisher hat die Nutzung von 7TV 2,99 Euro im Monat gekostet, nun ist sie nach Registrierung kostenfrei – finanziert durch Werbung. Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews freut freut sich darüber, die eigenen Inhalte in einem “dynamischen und ambitionierten Streamingangebot” künftig “auf alle Bildschirme zu bringen”. Christian Dankl, Chef der werbefinanzierten On-Demand-Angebote bei ProSiebenSat.1, kündigt “neue technologische Optionen” an, um 2018 “in die nächste Phase eintreten” zu können. Nach einem CEO für das gemeinsame Joint-Venture werde derzeit gesucht.
      dwdl.de, turi2.de (Background)

    • “Kicker” macht TV-Show mit Eurosport.

      Eurosport-kicker-Hagemann@NadineRupp600
      Freundschaftsspiel: Das Fußballmagazin Kicker kommt ins Fernsehen. Ab Mai läuft kicker.tv jeden Montag um 18.15 Uhr bei Eurosport sowie parallel als Livestream auf kicker.de und eurosport.de. Die 60-Minuten-Sendung will nicht weniger als “das Streitgespräch im Fußball auf eine neue Ebene bringen”, schreiben Sender und Magazin vollmundig in einer Pressemitteilung. Moderator Marco Hagemann (im Bild oben), bisher Kommentator bei Eurosport, RTL und Spox.com, begrüßt wöchentlich einen Fußball-Experten vom “Kicker” und bis zu drei weitere Studiogäste, um “kontrovers, tiefgründig und leidenschaftlich zu diskutieren”.

      Toni Schnell, Geschäftsführer des Nürnberger Olympia-Verlags, schwärmt in schönster PR-Sprache von einem “langgehegten Herzenswunsch”. Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin der Eurosport-Mutter Discovery Networks, sieht in der Kooperation die Chance, den Sender mit “lokaler Relevanz” weiter zu wachsen. (Foto: Eurosport/Nadine Rupp)
      eurosport.de, kicker.de

    • Neue Chefin für Eurosport Deutschland.

      Eurosport Deutschland: Susanne Aigner-Drews, Deutschland-Chefin des neuen Besitzers Discovery Communications, übernimmt auch die Führung beim Sportsender. Vorgänger Bernd Daubenmerkl gehe “auf eigenen Wunsch”.
      new-business.de, digitalfernsehen.de