Köpfe der Kommunikation

Henning Beck

Status: Henning Beck ist Autor und Vortragsredner beim Science Slam.

Geboren am 23. November 1983

Bio: Henning Beck studiert in Tübingen Biochemie. Er arbeitet als freier Berater für Kommunikation und Innovation in der San Francisco Bay Area. Beck agiert beim Science Slam, ein wissenschaftliches Kurzvortragsturnier. Dabei präsentiert er innerhalb von zehn Minuten eigene Forschungsthemen in populärwissenschaftlicher Sprache. Er schreibt für das “Geo Magazin” und als Kolumnist für die “Wirtschaftswoche” sowie seit 2013 auch Sachbücher. Beck lebt in Frankfurt am Main.

E-Mail: beck@henning-beck.com

Profile:
Wikipedia
henning-beck.com (eigene Webseite)

Henning Beck im Interview in der turi2 edition #12, Vorbilder:

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Henning Beck bei turi2:

  • Willkommen im Club: Sven Schoderböck.

    Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: E-Commerce-Chef Sven Schoderböck ist seit Jahrzehnten die treibende Marketingkraft hinter der Online-Erfolgsgeschichte vom Musikhaus Thomann. Schoderböck ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Jessica Peppel-Schulz, Andreas Marggraf und Henning Beck.
    turi2.de/koepfe (Profil Schoderböck)

  • Die Top 5 der Podcasts und Videos bei turi2 im März 2021.


    Vorder­türen, Führer­häuser und Gender­sternchen: Chefredakteurin
    Brigitte Huber präsentiert im Video- und Podcast-Interview von turi2 die neue “Gala” und steht damit an der Spitze der meistgenutzten Videos und Podcasts bei turi2 im März. 919 Nutzerinnen sehen und hören, was Huber über die Neuausrichtung des Promi-Blatts zu erzählen hat. Fast 800 Hörerinnen lauschen Patricia Schlesinger, wie sie als Intendantin den RBB führt. Das Clubfrühstück mit CDU-Politikerin und Autorin Diana Kinnert übers Gendern und soziale Einsamkeit zählt knapp 600 Video- und Podcast-Abrufe.

    >>> Die Top 5 in einer Playlist

    Platz 1:
    “Wir gehen durch die Vordertür” – Chefredakteurin Brigitte Huber zeigt die neue “Gala”.
    919 Abrufe (427 Views bei YouTube + 254 Views bei Twitter + 82 Views bei Linked-in + 156 Downloads & Streams für den Podcast)

    Platz 2:
    In Führerhaus statt im letzten Wagen: So lief das turi2-Chefingespräch mit Patricia Schlesinger.
    787 Abrufe (625 Views bei YouTube + 164 Downloads & Streams für den Podcast)

    Platz 3:
    Über Gendersternchen * und Einsamkeit – so lief das Clubfrühstück mit Diana Kinnert.
    597 Abrufe (390 Views bei YouTube + 207 Downloads & Streams für den Podcast)

    Platz 4:
    “Dummheit als Geschäftsmodell” – so lief das Clubfrühstück mit Henning Beck und Alexander Leinhos.
    387 Abrufe (215 Views bei YouTube + 172 Downloads & Streams für den Podcast)

    Platz 5:
    Freund oder Feind der Redaktion? So lief die turi2-Montagsrunde über Clubhouse und Social Media.
    298 Abrufe (119 Views bei YouTube + 179 Downloads & Streams für den Podcast)

    Stand: 03.04.2021, 20:00 Uhr

    >>> Die Top 5 der Videos und Podcast im Februar.

  • “Dummheit als Geschäftsmodell” – so lief das Clubfrühstück mit Henning Beck und Alexander Leinhos.


    Algorithmen an der Macht: “Im Netz nichts Neues”, diese Erkenntnis, formuliert von Vodafone-Kommunikationschef
    Alexander Leinhos, steht am Ende des turi2 Clubfrühstücks am Sonntag. Zuvor hatte Hirnforscher und Wissenschaftserklärer Henning Beck u.a. berichtet, dass Google-Mitarbeiterinnen ihm bei der Recherche zu seinem neusten Buch davon abgeraten haben, bei Google nach Informationen zu suchen, wenn er wirklich zu neuen Erkenntnissen kommen will. Als Problem identifiziert die Talk-Runde um Tessniem Kadiri und Peter Turi die Algorithmen von Google, Facebook, Netflix & Co, die jeder Nutzerin auf sie zugeschnittene Inhalte zeigen und den Menschen in gewisser Weise das Denken abnehmen: Die Dummheit der Menschen werde in den sozialen Netzwerken zum Geschäftsmodell, sagt Beck. Er sieht unsere Gesellschaft in einer ähnlichen Situation wie zu Zeiten Immanuel Kants vor 230 Jahren.

    Beck wünscht sich denn auch “eine neue Form von Mündigkeit und Aufklärung” in Sachen Facebook und Social Media. Die Menschen sollten die Mechanismen der Netzwerke kennen und sich bewusst machen, dass jeder Post für jede individuell optimiert ist. Er verdammt die Netzwerke nicht, sondern plädiert für eine bewusste und kritische Nutzung, etwa gezielte Auszeiten. Denn dem Reiz der Plattformen kann sich auch unser Podium nicht entziehen: Alexander Leinhos sagt, dass er zuletzt TikTok exzessiv erkundet hat, Henning Beck verliert sich gerne mal bei Twitter und Peter Turi gibt zu, zuletzt Clubhouse fast suchtmäßig genutzt zu haben.
    turi2.tv (62-Min-Video /-Podcast), turi2.de/podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de, turi2.de/clubraum (weiteres Programm)

  • Gutjahr+Turi – Der Podcast ohne Namen und Konzept #1.

    Konstituierende Clubhouse-Session: Mit viel prominent-kollegialer Unterstützung haben Journalist und Blogger Richard Gutjahr und turi2-Gründer Peter Turi am Donnerstagabend ihren “Podcast ohne Namen und Konzept” gestartet. Ihr Ziel: In insgesamt zehn Sessions Inspiration und Ideen für die Nutzung von Audioformaten und Hörräumen zu finden. Die Clubabende laufen jeden Donnerstagabend live auf Clubhouse und tags drauf als turi2-Podcast. Bereits zur Premiere hat sich die turi2-Community aktiv eingebracht – auf dem Podium haben u.a. n-tv-Journalistin Carola Ferstl, der beratende Blogger Thomas Knüwer, die Fotografin Anne Hufnagl, der Neurowissenschaftler Henning Beck und der Immobilien-Unternehmer Konstantin Neven DuMont mitdiskutiert und Einfluss auf das Konzept des Podcasts genommen.

    So erklärt Henning Beck etwa, dass es bei Clubhouse mehr um Content geht als auf anderen Plattformen, weil kein Bild ablenkt: “Ein Drittel unseres Hirns ist mit der Bildverarbeitung beschäftigt”, erklärt der Forscher – das falle hier weg. Zudem sei der Kontakt zu anderen Menschen ein “urmenschliches Bedürfnis”, deshalb hält Beck Audio-Räume wie Clubhouse auch nicht für einen kurzlebigen Hype. Fotografin Anne Hufnagl, die u.a. auf der Pioneer One von Gabor Steingart für die Optik sorgt, findet Bilder auf Clubhouse dagegen besonders wichtig, gerade, weil es in der App so wenige davon gibt: “Ich klicke auf Bilder der Leute, die ich ansprechend finde.”

    Auf eine Kritik haben Gutjahr und Turi sofort reagiert: Damit am Ende kein Podcast von alten, weißen Männern entsteht, versprechen sie, sich um die von der Community vorgeschlagenen Frauen als Gäste für die nächsten Ausgaben zu bemühen: Carline Mohr, Sham Jaff, Samira El Ouassil und Maja Göpel. Außerdem soll es, anders als bei der Premiere, keinen rein männlichen Einführungstalk mehr geben.
    turi2.tv (70-Min-Video/-Podcast auf YouTube) turi2.de/Podcast, spotify.com, podcast.apple.com, deezer.com, audionow.de

  • Clubhouse-Tipp: Hirn-Experten Elena Gross und Henning Beck sprechen über den Lockdown.

    Clubhouse-Tipp: Neurowissenschaftlerin Elena Gross und Science Slammer Henning Beck (Foto) sprechen am Freitag zum Thema: “Neuro Nerds – Macht uns der Lockdown dumm?” Sie widmen sich aktuellen Erkenntnissen aus Hirnforschung und Psychologie und beantworten die Frage, was mit unserem Denken passiert, wenn wir nicht unter Leute kommen.
    joinclubhouse.com, turi2.de (Henning Beck im Interview in der turi2 edition #12)

    Hirnforscher Henning Beck in der turi2 edition über das menschliche Bedürfnis nach Vorbildern.

  • Hirnforscher Henning Beck im Vorbilder-Fragebogen.


    Vorbild ohne Vorbilder: “Ein wirkliches Vorbild hatte ich nie”, sagt Hirnforscher
    Henning Beck im Vorbilder-Fragebogen zur turi2 edition #12. Für ihn als Wissenschaftler sind Vorbilder gar nicht so wichtig, erklärt er. Gerade in der Forschung müsse man auch seinen eigenen Weg gehen. Schon als Kind war Beck mehr an der Wissenschaft als an den Wissenschafts-Vermittlern interessiert: Er erzählt von einem VHS-Mixtape der spannendsten Natur-Dokus – ob Joachim Bublath oder Heinz Sielmann die Sendungen präsentiert haben, war ihm dabei ganz egal. Beck selbst will vor allem vermitteln, dass Wissenschaft Spaß macht.
    turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.de (Interview aus der turi2 edition #12)

    Mehr von Henning Beck bei turi2: turi2 edition #12: Dr. Henning Beck über das menschliche Bedürfnis nach Vorbildern.

  • turi2 am Sonntag: Markus Söder, Henning Beck, Daimler.

    Von Andreas Grieß, Markus Trantow und Elisabeth Neuhaus.


    Markus Söder zitiert aus Hassbotschaften.
    Zitierfähig: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder liest in seiner Rede beim virtuellen CSU-Parteitag Hassbotschaften vor, die er seit Ausbruch der Corona-Pandemie erhalten hat. Darin nennen die Absender*innen Söder etwa einen “Volksmörder und Kinderschänder” oder schreiben: “Ich werde Sie erschießen, in Scheibchen schneiden und Tigern zum Fraß vorwerfen”. Söder begründet den Schritt mit dem Wunsch, “wachrütteln” und zeigen zu wollen, dass immer mehr Menschen an Verschwörungen und Fake News glauben.
    weiterlesen auf turi2.deyoutube.com (5:15-Stunden-Video, startet mit Söder-Zitaten)


    turi2 edition #12: Dr. Henning Beck über das menschliche Bedürfnis nach Vorbildern.
    Auf der Meta-Ebene: “Würden wir unser Leben lang auf die Elterngeneration hören, dann säßen wir heute noch in der afrikanischen Savanne und es gäbe keinen Fortschritt”, sagt Hirnforscher Henning Beck. Warum Menschen auch entferntere Bezugspersonen brauchen, an denen sie sich orientieren – und warum Beck selbst lieber darauf verzichtet, anderen nachzueifern, erklärt er im großen Interview mit Heike Turi. Lesen Sie das ganze Gespräch hier als Online-Text oder im kostenlosen E-Paper der turi2 edition #12. Hier können Sie das gedruckte Buch bestellen.

    Zahl des Tages: Insgesamt 1,19 % der Corona-Tests vom 14. bis zum 20. September waren laut RKI positiv. Das ist der höchste Wert seit mehr als zehn Wochen. In der Vorwoche lag die Zahl noch bei 0,86 %. Dies sei ein Hinweis darauf, dass die erhöhten Fallzahlen keines­wegs nur mit erhöhten Testzahlen zu erklären sind.
    tagesschau.de

    – NEWS –

    Daimler und Ex-Konzernchef Dieter Zetsche, 67, machen ihre Trennung final: Zetsche tritt den Posten des Aufsichtsratschefs 2021, anders als geplant, nicht an, sagt er der “FAS”. Grund sei der Vorwurf, Zetsche sei mitverantwortlich für die Probleme, die der Autobauer habe. Dass er “von manchen nicht als Hoffnungsträger, sondern als Belastung angesehen würde – nein, das brauche ich nicht”, sagt er der Zeitung.
    faz.net (Paid), spiegel.de

    Friedensfürst? Der Medienjournalist und Ex-ARD-Sprecher Steffen Grimberg (Foto) ist der neue Chef des tief zerstrittenen Berliner DJV-Verbandes JVBB. Susanne Stephan und Andreas Oppermann sind seine Stellvertreter*innen. Im Juli war der Vorstand wegen “Differenzen” geschlossen zurückgetreten.
    djv-berlin.de, turi2.de (Background)

    USA: Amy Coney Barrett soll auf die verstorbene Ruth Bader Ginsburg folgen, Donald Trump nominiert sie als neue Richterin am Obersten Gerichtshof der USA. Barrett gilt als tiefreligiöse Abtreibungs­gegnerin. In der Vergangen­heit votierte sie u.a. gegen Obamacare und die Ehe für Homo­sexuelle.
    nytimes.com, dw.com

    Meistgeklickter Link am Samstag: Springer-Chef Mathias Döpfner dürfte kaum Steuern für das Aktien-Geschenk von Friede Springer zahlen.
    manager-magazin.de

    “Zum viel zitierten ‘Wächteramt’ der Presse, welche die Mächtigen kontrolliert, kommt seit wenigen Jahren eine zweite, ungeschriebene Aufgabe hinzu: die Eindämmung demokratiezerstörender Social-Media-News.”

    In seinem Beitrag zum 75. Geburtstag des “Tagesspiegel” betont Verleger Dieter von Holtzbrinck die überregionale Bedeutung der Hauptstadtzeitung.
    tagesspiegel.de

    “Diese ganze Diskussion, die finde ich großartig. Die zwingt uns Komiker dazu, zu reflektieren. Und 20 Jahre später zu sagen: Hey, was du damals gemacht hast, das geht nicht mehr.”

    Komiker Kaya Yanar distanziert sich bei “Walulis Woche” von früheren Blackfacing-Auftritten.
    ardmediathek.de (30-Min-Video), morgenpost.de

    – BACKGROUND –

    ARD hat in Sachen Diversität noch viel zu tun, kommentiert Daniel Bouhs. Zwar wird mit Christine Strobl eine Frau Programmdirektorin, alle anderen neu besetzten Posten gehen aber an Männer. Auch beim Migrationshintergrund und Führungskräften aus Ostdeutschland habe die ARD Nachholbedarf.
    wdr.de (5-Min-Audio), turi2.de (Background)

    Hör-Tipp: Die “Tagesschau” setzt online vor allem auf mobile Nutzung, sagt Juliane Leopold im Podcast Medien – Macht – Meinung. Das betreffe nicht nur die Gestaltung der Website, sondern auch Schichtpläne. Künftig will die “Tagesschau” über ihre Kanäle mehr Frauen erreichen, sagt Leopold.
    podigee.io (31-Min-Audio), turi2.de (Profil Leopold)

    Lese-Tipp: Die “WamS” interviewt die beiden Neuzugänge der 20-Uhr-“Tagesschau”. Julia-Niharika Sen bezeichnet Nachrichten­sendungen als “Kompassnadeln”, die Orientierung geben. Constantin Schreiber sieht gegenderte Aussprache noch nicht im Alltag angekommen. Das Aufsagen weiblicher und männlicher Form findet er dagegen “vernünftig”.
    “Welt am Sonntag”, S. 26 (Paid), turi2.de (Background)

    Klick-Tipp: Am 27. September 1945 erscheint die erste Ausgabe des “Tagesspiegel” – mit nur vier Seiten. Zum Jubiläum gibt’s eine gedruckte Sonderausgabe und online ein bisschen Selbstbespiegelung: Interviews und Videos mit Redaktionsmitgliedern und ein Blick hinter die Kulissen der Hauptstadtzeitung.
    tagesspiegel.de


    Wir graturilieren: Michael Maillinger, Geschäftsführer von Kantar Media, wird heute 57. Seinen Geburtstag feiert er mit seinem zehnjährigen Sohn beim “Männerwochenende”. Was das Beste am abgelaufenen Jahr war, beantwortet Maillinger knapp: “Die Zeit vor der Corona-Pandemie”. Für das kommende Jahr hofft er, wieder viele Menschen persönlich treffen zu können. Glückwünsche sind auf jedem Weg willkommen, allerdings “bevorzugt elektronisch”, zum Beispiel via E-Mail.
    weiterlesen auf turi2.de

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    Exotischer Gehölzschmuck: Gerade jetzt im Herbst sind Bäume und Sträucher die Hingucker im Garten – mit ihren leuchtend rot-orange bis gelben Blättern und vielleicht noch einigen reifen Früchten ziehen sie die Blicke auf sich. Wir stellen Ihnen ein paar besondere Schönheiten vor. www.rtv.de.

    – BASTA –

    FussballNach dem Spiel ist während des Spiels: Brighton freut sich in der Premier League über den Schlusspfiff und damit über den Punktgewinn gegen Manchester United. Doch die Freude kommt zu früh: Nach dem vermeintlichen Spielende gibt es per Videobeweis noch einen Elfmeter für ManU – so viel Glück toppt sogar den berühmten Bayern-Dusel.
    faz.net

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  • turi2 edition #12: Dr. Henning Beck über das menschliche Bedürfnis nach Vorbildern.


    Auf der Meta-Ebene: “Würden wir unser Leben lang auf die Elterngeneration hören, dann säßen wir heute noch in der afrikanischen Savanne und es gäbe keinen Fortschritt”, sagt Hirnforscher
    Henning Beck. Warum Menschen auch entferntere Bezugspersonen brauchen, an denen sie sich orientieren – und warum Beck selbst lieber darauf verzichtet, anderen nachzueifern, erklärt er im großen Interview für die turi2 edition #12 mit Heike Turi.

    Sie sind Neurowissenschaftler, Buchautor, Kolumnist. Sie haben promoviert, waren Deutscher Meister im Science Slam. Eine ungewöhnliche Karriere – hatten Sie dafür ein Vorbild?
    Nein, ich habe niemandem nachgeeifert. In der Wissenschaft geht es um Erkenntnisgewinn und Sachverstand, nicht um Personenkult. Ich habe zwar heute noch eine von mir selbst gemixte Videokassette mit den besten Natur- und Wissenschafts-Dokus im Regal stehen – mit tollen Köpfen von Heinz Sielmann bis Joachim Bublath – aber mich haben immer mehr die Inhalte interessiert als die Personen.

    Wie erklären Sie das Phänomen Vorbild? Wozu brauchen wir sie?
    Das Bedürfnis nach einem Vorbild ist ein grundlegendes psychologisches Phänomen. Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie im Nebel steuern oder ohne Landkarte die Welt durchwandern sollen. Sie suchen nach Fixpunkten, an denen sie sich orientieren können. Vorbilder sind so eine Art Referenzpunkt, ein Maßstab, neudeutsch Benchmark, mit dem ich mein eigenes Verhalten, meine Ziele und Handlungen abgleichen kann. Vorbilder geben Sicherheit und vereinfachen unser Leben.

    Gibt es eine neurowissenschaftliche Erklärung dafür?
    Das menschliche Gehirn ist daran interessiert, einen Plan davon zu haben, was passieren könnte. Unser Gehirn stellt permanent Hypothesen auf und gleicht unsere Handlungen und die Reaktionen der Umwelt mit diesen Hypothesen ab. Man nennt das Predictive Coding: Durch das Antizipieren, also das gedankliche Vorwegnehmen einer Situation, sind wir Menschen in der Lage, uns auch in einem völlig neuen Umfeld schnell zurechtzufinden. Wenn wir das Grundmuster unseres Denkens auf die Gesellschaft übertragen, dann übernehmen die Vorbilder die Funktion der Hypothese. Wir machen uns ihre Erkenntnis, ihr Verhalten oder ihre Geisteshaltung zu eigen und orientieren uns daran. Das erspart uns Zeit und gibt uns eine gewisse Form von Absicherung.

    Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #12 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

    Wie wichtig sind Vorbilder für die menschliche Entwicklung?
    Vorbilder sind ein extrem wichtiger Baustein für unser Werden. Kinder machen nach, was Erwachsene vormachen. Sie lernen durch Imitation, sie schauen sich von ihrer nächsten Umgebung Dinge ab. Stellen Sie sich vor, Sie wären ganz allein auf der Welt, ohne jegliche Richtschnur, ohne Vorbilder. Sie bräuchten Jahre für Ihre Entwicklung.

    Wie verändern sich Vorbilder im Laufe eines Lebens?
    Mit der Pubertät werden die eigenen Eltern und Erwachsene als Vorbilder erst einmal unbedeutend – und das ist gut so! Würden wir unser Leben lang auf die Elterngeneration hören, dann säßen wir heute noch in der afrikanischen Savanne und es gäbe keinen Fortschritt. Teenagern und Jugendlichen kommt es mehr darauf an, was Gleichaltrige sagen. Ab Anfang 20 weiten wir unsere Peer Group nochmals aus, es kommen neue Freunde und Bekannte dazu. Andere Autoritäten treten ins Leben: Professoren an der Uni, Kollegen am Arbeitsplatz. Bis ins hohe Alter stellen wir unseren eigenen Mix an Vorbildern zusammen.

    Wer waren Ihre Vorbilder als Kind?
    Ich hatte nie eine Person als Vorbild. Ich habe niemandem nachgeeifert. Ich habe lieber das gemacht, was man mir nicht empfohlen hat. Ich habe die Dinge hinterfragt und Vorbilder dazu genutzt, um mich abzugrenzen und zu schauen, wo ich anders bin. Es sind eher Ideen, die mich faszinieren: der kategorische Imperativ von Immanuel Kant – wunderbar! Aber war Immanuel Kant deshalb mein Vorbild? Wohl kaum, denn Kant war ein Mann, der die Stadt Königsberg nie verlassen hat. Kant hat von der Welt so gut wie nichts gesehen. Dafür gibt es Darwin oder Alexander von Humboldt – aber die hatten wieder andere Macken.

    Wer sagt uns, wer ein gutes Vorbild ist?
    Niemand. Ob ein Vorbild als Vorbild taugt, müssen wir selbst herausfinden. Das nennt man Freiheit oder die Kunst des Lebens: eigene Entscheidungen zu treffen und unsere Erfahrungen damit zu machen. Dazu kommt, dass das Vorbild einen Widerspruch in sich birgt. Denn einerseits schaffe ich mir mit meinem Vorbild einen gewissen Schutzraum und setze mir einen Handlungsrahmen. Andererseits provoziere ich mit einem Vorbild auch Widerspruch. Eltern oder Freunde werden sich an meinem Vorbild womöglich reiben.


    Ganz leger: Henning Beck ist Meister darin, Erkenntnisse der Neurowissenschaft in Büchern und auf der Bühne locker und kurzweilig zu erklären.

    Früher hat fast jeder ein Vorbild genannt, heute sagen viele: Ich brauche keins. Wie kommt das?
    In Zeiten des Umbruchs oder wirtschaftlicher und politischer Unsicherheit neigen Menschen dazu, sich starke Persönlichkeiten als Vorbild zu suchen. In Zeiten des Wohlstands, des Glücks, der Harmonie braucht es weniger Vorbilder. Wir kommen aus einer langanhaltenden Zeit des Wohlstands und der Sicherheit. Dazu kommt ein gewisser Demokratisierungsprozess: In unserer pluralen Gesellschaft wird die Art und Weise, wie wir uns bewegen, informieren und konsumieren, immer fragmentierter. Man hat dann weniger ein generelles Vorbild, sondern schaut sich hier und da etwas ab.

    Was bedeuten Vorbilder für unsere Kultur?
    Von anderen lernen, ohne immer wieder selbst auf die Nase fallen zu müssen, ist Teil von Kultur. Stellen Sie sich vor, das Rad müsste immer neu erfunden werden – das wäre schon lästig. Vorbilder ermöglichen es uns, schneller voranzukommen. Wo wäre die Musik, wo die Malerei, wo die Wissenschaft, wenn wir nicht auf Vorbilder zurückgegriffen hätten? Dieser Aspekt wird übrigens auch in der Evolutionsbiologie in Bezug auf eine andere Spezies heiß diskutiert. Der Tintenfisch ist ein recht intelligentes Wesen. Aber er stirbt früh und betreibt keine Brutpflege. Er hat also nicht die Möglichkeit, sein Wissen an seine Nachkommen weiterzugeben. Sollte sich das in ein paar Millionen Jahren einmal ändern, so wäre das der Startschuss für eine neue Kultur.

    Sie haben in den USA studiert und gearbeitet – gibt es interkulturelle Unterschiede bei der Wahl von Vorbildern?
    Ich war in Kalifornien und da gibt es tatsächlich eine progressivere und fortschrittlichere Art, mit den Dingen umzugehen und aus Fehlern zu lernen. Die Leute probieren viel aus und scheitern viel, sie machen Fehler, stehen wieder auf und haben danach eigentlich ein besseres Standing als zuvor. Steve Jobs ist ein gutes Beispiel: In den USA orientiert man sich gern an Menschen, die sich trotz Scheiterns wieder nach oben gearbeitet haben. Ich kenne dort Investoren, die investieren grundsätzlich nur in Leute, die schon mal gescheitert sind, weil die bewiesen haben, dass sie wieder aufstehen können. Wer in Deutschland insolvent geht, hat einen negativen Schufa-Eintrag und wird gemieden.

    In Pandemie-Zeiten sind Wissenschaftler im öffentlichen Diskurs wichtiger geworden. Spüren Sie den Popularitätsschub?
    Punktuell ja. Es ist verständlich, dass bei einem naturwissenschaftlichen Problem das Interesse an naturwissenschaftlicher Information wächst. Aber ich kann mich gut an die Zeit nach dem 11. September erinnern. Da wusste plötzlich jeder Bescheid über Terrorsysteme. Das Interesse daran ebbte dann mit der Zeit auch wieder ab. Jetzt erkennen die Menschen auf einmal Viren. Aber hätten wir statt einer Pandemie einen Blackout gehabt und wären zwei Monate ohne Strom gewesen, dann könnte nun jedes Kind die Kilowattstunde erklären. Das Interesse an Wissenschaft ist also relativ und oft vorübergehend.


    Spieglein in der Hand: “Ob ein Vorbild als Vorbild taugt, müssen wir selbst herausfinden”, sagt Henning Beck

    Die Wissenschaft hätte doch jetzt die Chance, ihr jahrzehntelanges Schattendasein zu beenden.
    Ich muss sagen, die öffentliche Wertschätzung von Wissenschaft war schon mal weiter als jetzt. Die Mondlandung von 1969 war nicht nur ein technisches Großereignis, auch das öffentliche Interesse war riesig. In den 50er, 60er und 70er Jahren wurde mit der Polio-Impfung das Ende der Kinderlähmung angestoßen, die Pocken wurden quasi ausgerottet, die ersten Atomkraftwerke wurden in dieser Zeit gebaut. Es herrschte ein großes Wissenschafts- und Technologie-Interesse im Land. Und heute? Ungeachtet allen Wissens, das uns zur Verfügung steht, diskutieren wir über die Notwendigkeit der Corona-Schutzimpfung, ob der Klimawandel existiert oder die Schulmedizin versagt.

    Ist ein wissenschaftlicher Kopf mit Vermittlungstalent wie Christian Drosten ein Gewinn für die Kommunikationsgesellschaft?
    Ich bin sehr froh, dass wir Wissenschaftler wie Drosten, Streeck, Schmidt-Chanasit, Kekulé, Brinkmann, Addo oder Cichutek haben. Sie tragen zum wissenschaftlichen Diskurs bei und damit auch zur Meinungsbildung. Wir sehen jetzt zum ersten Mal live in der Öffentlichkeit, wie Wissenschaft funktioniert. Jeden Tag sind wir ein bisschen besser über das informiert, was das Virus macht und was es nicht macht. Mein Chemie-Lehrer – vielleicht war er mein Vorbild – sagte: „Henning, die Natur hat immer Recht.“ Wir können also Wünsche äußern, Hoffnungen hegen und Vorstellungen haben, aber letztendlich gibt die Natur vor, wie die Dinge laufen – und nicht der lauteste Talkshow-Gast. Diese Bescheidenheit wünsche ich mir oft in öffentlichen Debatten.

    Wie haben Sie die Angriffe von „Bild“ auf Drosten empfunden?
    All die Auseinandersetzungen, die Virologen in Deutschland hatten, beruhen auf einem Missverständnis: Die Wissenschaft hat nicht die Aufgabe, Menschen Lösungen zu geben, die sie umsetzen müssen. Wissenschaft funktioniert anders: Fragen Sie einen Wissenschaftler, ob die Schulen auf- oder zumachen sollen, wird er antworten: „Wenn Sie drei Monate die Schulen zu lassen, dann haben Sie in zehn Jahren einen so hohen wirtschaftlichen Schaden und so einen hohen Bildungsnotstand – und die Wahrscheinlichkeit von Infektionen sinkt um soundso viel Prozent.“ Welche Entscheidung getroffen wird, ist aber keine wissenschaftliche Kategorie. Es ist eine gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Entscheidung. Die wissenschaftliche Unabhängigkeit sollte auch von den Medien respektiert werden: Artikel 5, Absatz 3 des Grundgesetzes besagt das: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Man darf Wissenschaft nicht instrumentalisieren.

    Wer sind die besten Wissenschaftsvermittler in Deutschland?
    Ich bin ein Freund des gedruckten Worts. Bei den Zeitungen und Zeitschriften arbeiten sehr gute Wissenschaftsjournalisten. Beim Fernsehen stelle ich fest: Was heute gezeigt wird, hat oft nur noch wenig mit einer Wissens-Sendung zu tun. Ich habe mir vor einiger Zeit eine Sendung zum Thema Fleisch angesehen. Nach dem ersten Beitrag wurden die besten Rezepte besprochen und über gesunde Ernährung diskutiert. Das ist keine Wissensvermittlung, das ist eine Service-Sendung. Als Wissenschaftsjournalist wäre ich spannenderen Fragen nachgegangen wie: Ist der Oberschenkel einer Heuschrecke Fleisch? Ist ein Burger aus einer Zellkultur oder einem 3D-Drucker Fleisch? Was Fleisch überhaupt ist, darauf blieb die Sendung eine Antwort schuldig.

    Bei der Vorbereitung dieses Buches haben uns kluge Leute geraten, das altmodische Vorbild bleiben zu lassen und lieber nach den wichtigsten Influencern zu fragen. Wäre das eine gute Idee gewesen?
    Sicherlich nicht, denn ein Influencer ist kein modernes Vorbild in digitalem Gewand. Ein Vorbild ist eine Person, von der ich mir etwas abschauen kann. Aber der Impuls muss von mir ausgehen. Ich allein entscheide, ob und wie weit ich mich von dem Vorbild inspirieren und auch beeinflussen lasse. Ein Influencer handelt aktiv und will von sich aus Einfluss nehmen – nicht selten verbunden mit wirtschaftlichen Interessen. Kurzum: Ein Vorbild kann zu einem Influencer werden, aber nicht jeder Influencer eignet sich als Vorbild.

    Alle Geschichten aus der turi2-edition #12 lesen: turi2.de/edition12

  • “50 Vorbilder” – der Film zur turi2 edition #12.


    Rasante Reise: Am 25. September erscheint die neue “turi2 edition” zum Thema Vorbilder – in unseren
    3-Min-Film zum Buch blicken Peter und Heike Turi schon mal zwischen die Buchdeckel und zeigen ihre Highlights aus dem 200-Seiten-Werk. Darunter Moderatorin Mo Asumang, die über die schwere Kindheit ihres Vorbildes Oprah Winfrey schreibt – und über ihre eigene: “In meinen Gedanken vermischt sich manchmal ihre Kindheit mit meiner.” Oder “Spiegel”-Chefredakteurin Barbara Hans, die ihre Großmutter als Stellvertreterin für die starken Frauen in ihrer Familie ihr Vorbild nennt.

    Im Video berichten einige unserer 50 Laudator*innen über ihre Kindheits-Vorbilder: Otto-Chef Alexander Birken etwa wollte als Kind nach den Sternen greifen und eiferte Neil Armstrong nach. Musikerin Judith Holofernes, SAP-Marketing-Leiterin Kerstin Köder und der Menschenrechts-Aktivist Raúl Krauthausen teilen sich ein Kindheits-Idol: Pippi Langstrumpf. Und unsere Laudator*innen beichten auch, worin sie keine Vorbilder sind: Edith Stier-Thompson, Chefin von News Aktuell, gibt zu, keine gute Köchin zu sein, und der Neuro-Wissenschaftler Henning Beck findet seine oft ungeordneten Gedanken nicht gerade vorbildhaft.
    turi2.tv (3-Min-Video auf YouTube), turi2.de/edition12

  • Mein Homescreen: Marco Fenske.

    Mein Homescreen Marco Fenske 600
    Marco Fenske, Sport-Koordinator bei Madsack, räumt auf seinem Homescreen keine Position für Pokémon Go frei. Dafür ist momentan sportlich zu viel los. Das macht sich leider bei den eigenen Aktivitäten des Leibesübungen-Chefs im Redaktionsnetzwerk bemerkbar: Auf Fenskes Handy kämpft täglich Runtastic gegen Pizza.de.

    Meine App mit dem größten Frustfaktor zuletzt war Kicktipp, die ganz oben rechts liegt. Fast die gesamte Redaktion hat beim EM-Tippspiel mitgemacht. Ich hätte es ignorieren sollen, als Sportchef kann man ja nur verlieren – Hö-hö-hö-Sprüche in der Kantine inklusive. Immerhin hat unser Kolumnist Wolff Fuss die Sportfahne hochgehalten: Platz fünf! Zur Bundesliga gibt’s einen Anlauf – diesmal mit Comunio, auf der zweiten Seite meines Homescreens.

    Twitter ist seit vier Jahren mein ständiger News-Begleiter – Kategorie unverzichtbar. “Habt ihr Meldung xy gesehen?” – “Nein, über Agentur ist noch nichts gelaufen.” Der einfachste Weg, mich auf die Palme zu bringen. Na gut, nach Unpünktlichkeit.

    Pokémon Go: no way.

    Snapchat ist der effizienteste und schnellste Weg, mit meinem Neffen (15) zu tickern, der behauptet: “WhatsApp ist voll out!” Kann ich so nicht bestätigen: In fünf Gruppen kommuniziere ich mit aktuellen und ehemaligen Kollegen, meinem Abi-Jahrgang von 2003, meinen engsten Freunden und meiner Altherren-Fußballmannschaft (Gestatten, Vizekreispokalsieger! Nach 90 Finalminuten hatte es 0:0 gestanden, nach der Verlängerung dann 0:4 – daraus jedoch Rückschlüsse hinsichtlich unserer konditionellen Verfassung zu ziehen, ist unangebracht.).

    Apropos Fitness: Welche der beiden Apps unten rechts, Runtastic und pizza.de, ich häufiger benutze, wird an dieser Stelle verschwiegen. Nur so viel sei gesagt: Sie sind beide seeehr wichtig.

    Zeitungsübersicht (vorletzte Reihe): Dass ich aus unserem Portfolio nur die Hannoversche Allgemeine Zeitung, die Lübecker Nachrichten, die Kieler Nachrichten und die Neue Presse auf dem Homescreen habe, hat einen pragmatischen Grund. Sie stehen stellvertretend für die vier verschiedenen Zeitungsformate, für die wir fertige Seiten produzieren: die “HAZ” im Nordischen Format, die “Lübecker Nachrichten” im Rheinischen, die “Kieler Nachrichten” im Berliner und die Neue Presse als einziger Boulevardtitel. Wir haben den Sportsommer im RedaktionsNetzwerk Deutschland unter das Motto “100 Tage, 1 Team gestellt” – aus einem eigens errichteten EM- und Olympiastudio arbeiten wir täglich von 6 bis 1 Uhr. Kollegen von anderen Standorten sind wochenweise bei uns in Hannover und packen mit an. 100 Tage, 1 Team.

    Wichtigstes Tool ist der Kalender, mit dem jeder Tag schon vor dem Frühstück startet. Jour fixe mit dem Betriebsrat, den Ressortleitern, dem Geschäftsführer, Wochenkonferenzen, Mitarbeitergespräche oder kurzfristige Meetings – unsere bezaubernde Chefredaktions-Assistentin macht mit dem ständigen Einpflegen aller Termine den Tag absolut chaotensicher!

    Fotos: 1531 Aufnahmen und 52 Videos sind aktuell gespeichert – einmal im Monat wird ausgesiebt. Schönsten Erinnerungen sind aktuell die von meiner 13-tägigen Reise nach Papua Neuguinea aus 2015. Denn bis auf einen schnellen Fünf-Tage-Trip zu Freunden nach Kroatien war in diesem Supersportjahr noch keine Zeit für Urlaub – Notiz an mich: dringend im Oktober nachholen!

    Musik: Der Tag beginnt mit radio.de, im Auto auf dem Weg in den Verlag höre ich seit einem Konzertbesuch in Hannover Udo Lindenbergs Album “Stärker als die Zeit” (Lieblingslied: “Wenn die Nachtigall verstummt”).

    Stashcat ist unser künftiges Verlagskommunikationstool, das wir titel- und standortübergreifend nutzen möchten: Welches Titelfoto schlagen wir vor? Gibt’s ein neues Leitartikelthema? Lässt sich ein Thema regionalisieren? So viele Rundmails und Rundrufe kann man gar nicht starten, um alle Partnerzeitungen auf dem Laufenden zu halten. Mein Kollege aus der Chefredaktion, Rüdiger Ditz, führt Stashcat aktuell ein.

    Vorige Woche zeigte Bald-“Bild”-Sportchef Carli Underberg seinen Homescreen. Davor gewährten Klambt-Gesellschafterin Ingrid Rose, Kai-Henning Wagner, Andreas Rickmann, Carline Mohr, Daniel Hutwagner, Daniel Steil, Andreas Wagener, Chris Höfner, Julia Busse, Tobias Gillen, Mario Sixtus, Angela Meier-Jakobsen, Ina Tenz, Florian Klages, Dirk Poschenrieder, Wigan Salazar, Mustafa Isik, Jana Moser, Nikolaus Röttger, Marcus Schwarze, Florian Harms, Nora Abousteit, Nana Siebert, Joël Kaczmarek, Dirk Benninghoff, Torsten Beeck, Julian Reichelt, Stefan Plöchinger, Matthias Dang, Anke Rippert, Dunja Hayali, Christian Schalt, Sebastian Matthes, Daniel Bröckerhoff, Isabelle Sonnenfeld, Alexandra Föderl-Schmid, Carl-Eduard Meyer, Hermann-Josef Tenhagen, Hans Demmel, Ole Reißmann, Jochen Wegner, Tobias Schmid, Dominik Schütte, Miriam Meckel, Lars Hinrichs, Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.