Köpfe der Kommunikation

Steffi Czerny


Status: Stephanie “Steffi” Czerny ist eine deutsche Journalistin, Mitgründerin von Burdas einflussreicher Konferenz Digital Life Design (DLD) und Geschäftsführerin der DLD Media GmbH.

Geboren am 7. Juli 1954 am Tegernsee

Bio: Czerny studiert Politikwissenschaft und besucht die Deutsche Journalistenschule in München; danach arbeitet sie u.a. für die US-Ausgabe des “Playboy” und für “Architektur und Wohnen”. 1995 lernt sie Verleger Hubert Burda in einer Gondel am Tegernseer Wallberg kennen, für den sie in den folgenden Jahren als Digital Scout die Welt bereist – um die neuesten Netz-Ideen rechtzeitig nach München zu bringen. 2005 findet erstmals die Konferenz DLD statt, deren Mitgründerin Czerny ist; sie verantwortet auch Ableger wie DLD Women oder DLD Campus. Czerny ist u.a. Trägerin des Bayerischen Verdienstordens, besitzt Jagd- und Fischereischein und lebt in Kreuth am Tegernsee.

E-Mail: steffi.czerny@burda.com

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Steffi Czerny und der DLD im Porträt der turi2 edition #6 – Vernetzung:

Das Geburtstagskind der Branche im Juli 2016:
Wir graturilieren: Steffi Czerny wird 62.

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Steffi Czerny bei turi2:

    • Das “Handelsblatt” stellt 100 Frauen vor, die Deutschland voranbringen werden.

      Frauen im Fokus: Das “Handelsblatt” würdigt 100 Frauen, die Deutschlands Wirtschaft “voranbringen und prägen werden”. Darunter sind die Bahn-Vorständin Sigrid Nikutta, Merck-Chefin Belén Garijo, Douglas-CEO Tina Müller, Vodafone-CFO Anna Dimitrova, Telekom-Managerin Claudia Nemat, Gründerin Miriam Meckel, Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel, DLD-Mitgründerin Steffi Czerny, Corona-Impfstoff-Entwicklerin Özlem Türeci und SAP-Personalchefin Sabine Bendiek. “Sie alle tragen dazu bei, Deutschland zukunftsfähig zu machen und den Wandel hin zu einer digitaleren und nachhaltigeren Wirtschaft zu organisieren”, schreiben Tanja Kewes und Claudia Panster.

      Es brauche “nicht nur die Frauen, die den Mut haben, etwas zu verändern, sondern auch die Männer, die den Mut haben, diese Veränderung zuzulassen”. Die Frauenförderung sei schon teilweise in den Unternehmen angekommen, z.B. bei Bertelsmann, SAP und Siemens. Zudem sei der Anteil von Vorständinnen in den 30 Dax-Unternehmen von 13,3 % im Juli 2020 auf aktuell 15,1 % gestiegen. Bei Bayer soll der weltweite Frauenanteil der Führungskräfte von derzeit 23 % auf mindestens 33 % in 2025 und auf 50 % im Jahr 2030 steigen, sagt CEO Werner Baumann im Interview. Klare Zielvorgaben seien nötig, um “die Dinge auch wirklich nach vorn zu bringen.”
      “Handelsblatt”, S. 46-59 (Paid), “Handelsblatt”, S. 49 (Baumann-Interview)

    • Zitat: Von Online-Konferenz-Müdigkeit ist nichts zu merken, sagt DLD-Chefin Steffi Czerny.

      “Eine Geschichte, die ich gern erzähle, ist die einer jungen, sehr höflichen Sängerin, die bei der DLD-Party 2009 aufgetreten ist. Ich war letztlich zu müde und habe ihren Auftritt nicht mehr abgewartet. Zuletzt ist Lady Gaga bei der Inauguration von Präsident Biden aufgetreten.”

      DLD-Königin Steffi Czerny schwelgt im “FAZ”-Interview in DLD-Erinnerungen – und sagt, dass sie bei den virtuellen Events ihre Rolle als Gastgeberin vermisst. Von Online-Konferenz-Müdigkeit spüre sie nichts.
      faz.net

    • Willkommen im Club: Manfred Hoffmann.

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Manfred Hoffmann kümmert sich als Chef des Versorgungswerks der Presse um die Altersvorsorge von Menschen in Journalismus und PR. Hoffmann ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Peter Limbourg, Steffi Czerny und Sascha Lobo.
      turi2.de/koepfe (Profil Hoffmann)

    • Trotz Corona: DLD findet dieses Jahr in Brüssel statt.

      Burda bringt seine Innovationskonferenz DLD im Corona-Jahr nach Brüssel, wo sie am 7. September physisch stattfinden soll. Seit April versucht das Medienhaus, mit der Online-Reihe DLD Sync den Event-Ausfall zu kompensieren. Nach den Monaten der Isolation sei es jetzt “aber wichtig, das Schneckenhaus zu verlassen”, findet DLD-Chefin Steffi Czerny.
      burda.com, turi2.de (DLD Sync)

    • DLD startet die Online-Event-Reihe DLD Sync.

      DLD-Logo 150Burda setzt dem Veranstaltungsausfall eine digitale Eventreihe namens DLD Sync entgegen. Ab 28. April beleuchtet jeweils ein DLD-Speaker die Pandemie-Folgen. Den Anfang macht Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey zum Thema “Future of Work – What Can History Teach Us About the Impact of Covid-19”. Die je 60-minütigen Webinare sind kostenlos, DLD-Gründerin Steffi Czerny und DLD-Chairman Yossi Vardi sind mit dabei.
      burda.com

      Aus dem turi2.tv-Archiv (01/2017): DLD-Gründerin Steffi Czerny geht zum Networken wandern.

    • Hör-Tipp: DLD-Gründerin Steffi Czerny sieht Konferenzen als “neues Medium”.

      Hör-Tipp: Im Podcast des Lead-Magazins spricht DLD-Chefin Steffi Czerny über die Zukunft des Journalismus: “Eine gute Geschichte ist immer eine gute Geschichte.” Ihr Medium sei die Konferenz, auf der DLD-Bühne arbeite sie auch journalistisch. Czerny wünscht sich weniger Weinerlichkeit und mehr Erfindungsreichtum bei den Journalisten-Kollegen.
      soundcloud.com (13-Min-Audio)

    • Serbien ist Digital-Vorreiter, lobt DLD-Gründerin Steffi Czerny.

      Silicon Serbien: Belgrad ist uns in Sachen Digitalisierung voraus, schreibt Steffi Czerny in einem Reisebericht im “Focus”. Kürzlich war sie mit dem DLD zu Gast, spürte Aufbruchstimmung. IT und Programmieren sind Grundschul-Pflichtflächer, die Regierung fördert Weiterbildung und Umschulung im Technik- und IT-Sektor und steckt in den kommenden Jahren 100 Mio in den Ausbau von Infrastruktur für Digitalunternehmen.
      “Focus” 46/2018, S. 70 (Paid)

      Aus dem turi2.tv-Archiv: DLD-Gründerin Steffi Czerny geht zum Networken wandern.

    • Lese-Tipp: Steffi Czerny freut sich über Fehler.

      Lese-Tipp: DLD-Chefin Steffi Czerny wirbt im Interview von Kirsten Ludowig für Neuanfänge, unkonventionelles Denken und Freude an Fehlern. Die ehemals “analoge Hausfrau aus Kreuth” ist Burdas beste digitale Netzwerkerin. Die 64-Jährige mag am Liebsten das persönliche Gespräch: Die DLD-Konferenz solle eine gelungene Cocktail-Party sein, die Tech-Leute aus ihren “Kopf-Käfigen” herausholt.
      “Handelsblatt”, S. 20-22 (Paid)

      Aus dem Archiv: Tatjana Kerschbaumer porträtiert Steffi Czerny für die turi2 edition6.
      turi2.de

      Aus dem Archiv von turi2.tv: Steffi Czerny geht 2017 zum Networken wandern.

    • turi2 edition6: DLD-Chefin Steffi Czerny im Porträt.


      Steffi Czerny vernetzt auf dem DLD Vordenker und Kreative aus aller Welt. Dabei will die Konferenz wesentlich mehr sein, als nur ein Digital-Treffen. Tatjana Kerschbaumer hat Czerny und den DLD für die “turi2 edition” zum Thema “Netze” porträtiert. Foto: Frank Bauer

      Über den Köpfen von Hubert Burda und Philipp Welte hängt ein unbekanntes Flugobjekt, das sich bei näherem Hinsehen als “Volocopter” entpuppt. Ein elektrisch betriebener Senkrechtstarter, den die Deutschen in Zukunft ohne Hubschrauberlizenz fliegen sollen. Zukunft. Urbanes Leben. Neue Mobilität. Darum geht es heute auf dem DLD in der alten Bayerischen Staatsbank, ausgeschrieben: Digital- Life-Design, eine der einflussreichsten Digitalkonferenzen der Welt. Als Steffi Czerny, die Gründerin der Konferenz, mit leichter Verspätung einschwebt, tut sie das allerdings nicht im Volocopter. Sondern auf knallroten Schuhen, kombiniert mit knallroter Strumpfhose. Einmal schnell an möglichst vielen Plätzen der vollen Reihen vorbei, Händeschütteln, “schön, dass Sie gekommen sind”, “great to see you” – Czernys Augen strahlen hinter ihrer Hornbrille. Dann im Eiltempo ab nach vorne, auf die Bühne. Der DLD will eröffnet sein.

      Alles im Blick: Czerny begrüßt, stellt vor, schiebt zusammen – und ist selbst ganz schnell verschwunden, wenn die Gespräche beim DLD laufen. Foto: Frank Bauer

      Wenige Wochen zuvor sitzt Czerny, die von sich selbst sagt, sie sei “keine Gesellschaftsnudel”, in Gesellschaft von Familie und Freunden am schweren Esstisch ihres Hauses in Wildbad Kreuth am Tegernsee. “Great to see you” und digitale Innovationen sind weit weg, stattdessen ist gerade die traditionelle Leonhardifahrt vorbei, bei der Bauern und Reiter den Heiligen Leonhard um Segen für ihre reich geschmückten Pferde bitten. Zeit, unter sich zu bleiben: Die Bauern und ihre schwarz gewandeten Schalkfrauen rücken beim Wirt noch auf ein, zwei Obstler zusammen. Ein paar hundert Meter Luftlinie weiter lehnt sich Czerny an ihre Stubenwand. Ein kleiner Holzofen neben dem Tisch bullert, statt Schnaps steht eine angebrochene Rotweinflasche auf dem Tisch, Tee- und Kaffeetassen. “Morgen geht‘s wieder ins G‘schirr”, sagt Steffi Czerny. Soll heißen: Morgen muss sie wieder nach München zu Burda, unter dessen Dach der DLD stattfindet. Eine Community managen. Netzwerken. Alles vorbereiten, Volocopter inklusive.

      Czerny sucht als Digital-Sherpa auf der ganzen Welt nach Vordenkern

      Spricht man Czerny auf ihre Digitalkonferenz an, findet sie, das Wort passe nur bedingt. “Mir ist es wichtig, dass wir auch immer Kunst, Architektur und Musik dabei haben. Eine Band, die für Stimmung sorgt”, sagt sie. Klar, Daten halten die Welt zusammen – aber Czerny und ihr DLD möchten dann doch mehr sein als ein Treffen, das sich nur um Algorithmen dreht. Trendsetter, Ideengeber, sogar Kuppler: Zwischen Laptop und Lunch haben sich zum Beispiel Soundcloud-Gründer Eric Wahlforss und seine jetzige Frau kennen gelernt. Auch DLD-Babies soll es schon geben.

      Czernys Digital-Karriere begann am Tegernseer Wallberg

      Begonnen hat alles beim Skifahren, eine Geschichte, die Steffi Czerny schon gefühlt jedem Wirtschaftsmagazin erzählen musste. In einer Gondel am Tegernseer Wallberg lernte sie 1995 Hubert Burda kennen, der damals schon glaubte: “Das mit dem Internet wird vielleicht mal was.” Der Verleger sah seine digitalen Ambitionen eher als eine Expedition – und meinte: “Ich brauche jemanden, der gerne bergsteigt.” Czerny verstand am Anfang nicht allzu viel von dieser neuen, recht rätselhaften Domäne Internet – aber bergsteigen kann sie. Die internationalen Gäste, die sie manchmal nach Kreuth einlädt, scheucht sie auf so manchen Gipfel. Ihre Bergschuhe lässt sie sich ganz rustikal in einem kleinen Geschäft in der Tegernseer Bahnhofstraße machen.

      Frontfrau: Czerny beobachtet die Hauptbühne des DLD. Foto: Frank Bauer

      Seit Hubert Burda sie als obersten Digital-Sherpa verpflichtet hat, sucht Czerny auf der ganzen Welt nach spannenden Menschen, die sie zusammenbringen kann. Das Silicon Valley ist Anlaufstelle Nummer eins, aber auch Israel und China hat sie immer im Blick. “Wir hatten ja ganz früh zum Beispiel Ai Weiwei bei uns”, erinnert sie sich – die Kunstszene interessiert sie auch persönlich, denn sie schrieb lange für die Zeitschrift “Architektur und Wohnen”. Czerny sieht Künstler aber gleichzeitig als „Seismograph“ für Themen, die wichtig werden könnten.
      Ihr anderer Trick… weiterlesen in der turi2 edition Vernetzung.

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