Köpfe der Kommunikation

Christina Esser

Status: Christina Esser ist Geschäftsführerin beim Prisma-Verlag.

Geboren am 18. Mai 1981

Bio: Anna Christina Esser arbeitet ab 2005 im Controlling bei der “Rheinischen Post”. 2008 wechselt sie innerhalb des Verlags den Job und wird Referentin des Vorsitzenden der Geschäftsführung, 2011 dann Head of Business Development. Seit 2013 verantwortet Esser als Geschäftsführerin den Prisma-Verlag, der das gleichnamige TV-Magazin herausgibt. In ihrer Freizeit spielt Esser Tennis und kocht gerne.

E-Mail: christina.esser@prisma-verlag.de

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Kress Köpfe

Das Geburtstagskind der Branche im Mai 2018:
Wir graturilieren: Christina Esser wird 37.

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Christina Esser bei turi2:

    • Willkommen im Club: Christina Esser

      Willkommen im Club der https://turi2.de/index/koepfe: Für Christina Esser, Chefin des Prisma-Verlags hinter dem gleichnamigen Fernsehheft, ist der Mauerfall ihr größter TV-Moment. Esser ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungsmacher*innen in Deutschland. Schon länger im Köpfe-Index dabei sind u.a. Julia Jäkel, Dennis Ballwieser oder Beat Balzli.
      turi2.de/koepfe (Profil Esser)

    • “Prisma” baut das Bewegtbildangebot aus.

      Prisma bündelt sein Bewegtbild-Angebot künftig unter dem Namen Prisma TV, startet einen eigenen YouTube-Kanal und teilt Videos in sozialen Netzwerken – etwa eine Sondersendung zur 1.000. Ausgabe des Fußball-Talks “Doppelpass”. Prisma-Geschäftsführerin Christina Esser sagt, Bewegtbild sei “der nächste Entwicklungsschritt” beim Ausbau der crossmedialen Reichweite.
      new-business.de, turi2.de (“Prisma”-Artikel in der turi2 edition #9)

    • Hör-Tipp: Linda Zervakis spricht über ihre früheren kulinarischen Spitznamen.

      Hör-Tipp: Linda Zervakis ist zu Gast beim “Essen & Trinken”-Podcast Quatschen mit Sauce von Chefredakteur Jan Spielhagen und Online-Chefin Christina Hollstein. Die “Tagesschau”-Sprecherin erzählt von ihren früheren kulinarischen Spitznamen – bei ihrem Nachnamen wären dafür nur Zervelatwurst oder Tzatziki in Frage gekommen, wobei letzteres bei ihren griechischen Wurzeln einfach besser passte.
      quatschen-mit-sauce.podigee.io (70-Min-Audio)

    • turi2 edition #9: “rtv” und “Prisma” – TV-Gewinner mit Print-Programmbegleitung.


      Auf hoher See: Die unscheinbaren TV-Beilagen “Prisma” und “rtv” machen trotz Print-Krise gute Geschäfte mit gedruckter Programmbegleitung.
      Markus Trantow besucht für die turi2 edition #9 die Macher der konkurrierenden Blätter, Christina Esser und Ulrich Buser. Die Magazine sind zusammen mit der “Apotheken-Umschau” die letzten großen Millionentitel im Markt und damit wertvoll für die Werbewirtschaft.

      Das Porträt über die Macher der TV-Beilagen finden Sie auch kostenlos in unserem neuen, komfortablen E-Paper zur “turi2 edition #9” auf den Seiten 152-153.

      “Ich stehe als Person nicht gerne im Mittelpunkt“, sagt Christina Esser. Und doch sind im Markt der TV-Beilagen gerade alle Augen auf sie gerichtet. Von Düsseldorf aus liefert sich die Geschäftsführerin des Prisma-Verlags ein Fernduell mit Ulrich Buser. Der 46-Jährige steht an der Spitze der rtv Media Group, einer Bertelsmann-Tochter aus Nürnberg. Und gerade wurden er und seine “rtv” von der acht Jahre jüngeren Esser mit “Prisma” vom Thron gestoßen – zumindest, was die Auflage angeht.

      Die Hefte sind Schwestern im Geiste: kleines Format, dünnes Papier, ein paar Seiten für Redaktionelles und viele fürs TV-Programm. Dazwischen sehr viel, meist kleinteilige Werbung. Auflagen und Anzeigengeschäft von “rtv” und “Prisma” bleiben riesig, das Anzeigengeschäft boomt – trotz Printkrise. Der Grund: Die Magazine sind zusammen mit der “Apotheken-Umschau” die letzten großen Millionentitel im Markt und damit wertvoll für die Werbewirtschaft. Während Kaufzeitschriften wie “stern”, “Spiegel”, “Hörzu” oder “TV Spielfilm” unter die Millionengrenze gerutscht sind, erreichen “rtv” und “Prisma” weiter Millionen älterer, aber gebildeter und kaufkräftiger Leser.

      Wer über 50 und seiner Tageszeitung treu geblieben ist, hat offensichtlich Zeit und Geld. Er bleibt eine spannende Zielgruppe nicht nur für Treppenlifte, sondern auch für die boomenden Kreuzfahrten. Die werden eher von gut situierten Rentnern gebucht als von gestressten Mittdreißigern.

      Die “ADAC-Motorwelt” hat sich aus diesem Wettbewerb verabschiedet. Und so konkurrieren “rtv” und “Prisma” um die Anzeigen für die konsumfreudigen Älteren. Die Konzentration der Branche hilft dabei: 2004 übernahm “rtv” den Konkurrenten “IWZ” aus Stuttgart, 2009 folgte die “BWZ” aus Essen.

      Die Idee der TV-Beilage bringt Hannsheinz Porst in den Wirtschaftswunderjahren aus den USA mit. 1961 erscheint das Heft erstmals, damals noch unter dem Namen “rtw”. Von den Nachahmern ist nur “Prisma” geblieben. 1977 machen mehrere Verlage im Rheinland gemeinsame Sache und legen ihren Tageszeitungen das Heft bei.

      Anders als bei “rtv” sind die Trägertitel bei “Prisma” Gesellschafter und verdienen mit. Heute verbreitet Christina Esser pro Woche mehr als 7 Millionen Exemplare. Bei Ulrich Buser mit “rtv” und deren Ablegern sind es 5,7 Millionen. Im Sommer 2018 war das noch anders herum. Seitdem haben Christina Esser und ihr kleines Team von 17 Mitarbeitern der Konkurrenz aus Nürnberg mehrere Trägertitel abgejagt und Zeitungen, die bis dahin ohne TV-Beilage waren, für sich gewonnen.

      Christina Esser im TV-Fragebogen

      Esser will flexibel bleiben: Der Umfang von “Prisma” wächst und schrumpft je nach Werbegeschäft. Daher setzt sie statt einer eigenen Redaktion auf den Dienstleister Planet C von der Handelsblatt Media Group. Lediglich eine Redaktionsassistentin und Chefredakteur Stefan Braun sind bei “Prisma” direkt angestellt.

      Über die verlorene Auflage seines Flaggschiffs “rtv” spricht Ulrich Buser nicht gern. Den Eindruck, dass er seiner Rolle als Marktführer hinterhertrauert, macht der Geschäftsführer aber auch nicht. Auf dem Konferenztisch haben Buser und sein Team eine kleine Leistungsschau zusammengestellt. Neben der “rtv” und ihren Ablegern liegt dort die Beilage “Land & Leute” – im gleichen dünnen Format. Rund 1,5 Millionen Tageszeitungen liegt das Heftchen jeden Monat bei und ist damit das am weitesten verbreitete Landmagazin – noch vor der “Landlust”.

      Ulrich Buser verantwortet die Arbeit von 130 Mitarbeitern. 50 Redakteure schreiben nicht nur die eigenen Produkte voll, sondern arbeiten auch für bekannte TV-Zeitschriften und erstellen das tägliche Fernsehprogramm für Tageszeitungen, dazu Horoskope und Rätselseiten.

      “Wir verstehen uns als Dienstleister”, erklärt er. Seit April lässt sich etwa der “Tagesspiegel” die wöchentliche TV-Beilage auf Zeitungspapier von “rtv” produzieren. Auch einige Wochenblatt-Verlage hat Buser zuletzt als Abnehmer gewinnen können, daneben “Bild”, die in einigen Regionen mit der “rtv”-Schwester “tvtv” auftritt. Das TV-Magazin des “stern” kommt schon seit 2017 von der rtv Group.

      Dass “rtv” und “Prisma” an zwei schrumpfenden Märkten – Print und TV – hängen, ficht weder Ulrich Buser noch Christina Esser an. “Mit der wachsenden Generation 50 plus sind wir gut bedient, denn die sieht fern”, sagt Buser. Er ist überzeugt, dass das Beilagen-Geschäft noch lange läuft. Auch Christina Esser sieht “Prisma” noch nicht am Ende des Wachstums. Sie erlebt die Verlagswelt als aufgeschlossen und experimentierfreudig – gerade in Zeiten sinkender Auflagen und Werbeerlöse. Dadurch genießt sie “mehr Gestaltungsspielraum” als in einer Branche, in der alles super läuft.

      Lesen Sie alle TV-Geschichten der turi2 edition #9 – direkt hier im Browser als E-Paper.

    • Vorbild Pippi Langstrumpf: “Prisma”-Chefin Christina Esser im TV-Fragebogen.


      Programm-Päpstin:
      Christina Esser ist die Chefin über die Fernbedienung – in einem gewissen Sinne. Die Geschäftsführerin erreicht mit ihrer “Prisma” Millionen TV-Zuschauer auf der Suche nach gutem Programm. Im TV-Fragebogen zur turi2 edition #9 erzählt Esser, dass sie am liebsten die jungen, frischen Heute-Plus-Nachrichten schaut und früher auf die unkonventionelle Pippi Langstrumpf abfuhr.
      turi2.tv (2-Min-Video bei YouTube)

      Mehr Geschichten aus der Bewegtbildwelt: Die “turi2 edition #9” erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik. Sie können die Buchreihe hier abonnieren.

      Themen:
      Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
      Essay: Die neuen Lagerfeuer
      5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
      Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
      20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
      Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de

    • Prisma gewinnt “Ostsee Zeitung”, “Main Echo” und “Weinheimer Nachrichten”.

      TV-Beilage Prisma gewinnt weitere Träger-Zeitungen, berichtet “New Business”. Künftig liegt das Heft von Geschäftsführerin Christina Esser Madsacks “Ostsee Zeitung” aus Rostock bei, erscheint im “Main Echo” aus Aschaffenburg und den “Weinheimer Nachrichten”. Die “Prisma”-Auflage klettert um 210.000 und erreicht 2019 mehr als 7 Mio Exemplare.
      “New Business” 39/2018, S. 26 (Paid)

    • Zitat: “Prisma”-Chefin Christina Esser erlebt Vorsicht bei den Verlagen

      “Obwohl es Verluste zuletzt vor über 30 Jahren gab, scheuen manche das Risiko und begnügen sich damit, Bezieher von Prisma zu sein.”

      Christina Esser, Geschäftsführerin des Prisma-Verlags, sagt im Interview mit Roland Pimpl, dass viele Verlage aus Angst vor Verlusten scheuen, Gesellschafter der TV-Beilage zu werden.
      horizont.net

    • Wir graturilieren: Christina Esser wird 37.


      Wir graturilieren:
      Christina Esser, Geschäftsführerin des Prisma-Verlags, wird heute 37. Zu ihrem Geburtstag hat sie sich freigenommen und kann ein extra langes Pfingstwochenende mit Freunden und der Familie genießen. Im Verlag war das vergangene Jahr geprägt von den Neugründungen der “prisma”-Ausgaben Nord und Süd. Und auch in der Familie gab es zwei Neuzugänge – ihre beiden Geschwister haben geheiratet. Weil elektronische Glückwünsche, z.B. per E-Mail, seit einigen Jahren rasant zugenommen haben, weiß Esser besonders die selbstgebastelten Glückwunsch- oder Fotopostkarten sowie liebe Anrufe und spontane Besuche zu schätzen. Nicht nur am Geburtstag genießt sie es, auf diese Weise auch mit mittlerweile entfernteren Bekannten wieder ins Gespräch zu kommen.