Köpfe der Kommunikation

Stefan Kobus

Status: Stefan Kobus ist Chefredakteur der “Super Illu”.

Geboren am 2. Dezember 1963 in Trier.

Bio: Stefan Kobus studiert zunächst an der Universität Trier sowie an der Schweizer Universität Fribourg Journalismus und Kommunikationswissenschaften. Kobus agiert u.a. als Ressortleiter bei “Geldidee” sowie als stellvertretender Chefredakteur vom “Live!”-Journal. Er wird Leiter von Bauers Entwicklungsredaktion sowie Textchef bei “Tina” und Chefredakteur bei “Vida”. Seit 2003 gehört Kobus zur Chefredaktion der “Super Illu”, seit 2016 führt er das Magazin als Chefredakteur. Kobus ist zudem Chefredakteur von “Guter Rat”.

E-Mail: stefan.kobus@burda.com

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Kress Köpfe

Können Ossis Krise besser als Wessis? Stefan Kobus in der turi2 edition #13:

Das Geburtstagskind der Branche im Dezember 2015:
Wir graturilieren: Stefan Kobus wird 52.

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Stefan Kobus bei turi2:

    • Willkommen im Club: Jochen Stein.

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Mit reichlich Werkzeugbauer-Erfahrung im Gepäck ist Jochen Stein seit 2016 Marketer beim Industrie-Riesen Bosch. Stein ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Daniel Fiene, Barbara Meier und Stefan Kobus.
      turi2.de/koepfe (Profil Stein)

    • Können Ossis Krise besser als Wessis, Stefan Kobus?


      Vorteil Ost:
      Stefan Kobus, Chefredakteur der “SuperIllu”, Burdas Zentralorgan für den Osten, sieht Parallelen zwischen der Corona-Krise und der Geschichte Ostdeutschlands. “Dass sich Dinge manchmal über Nacht verändern, hat die Menschen in ostdeutschen Bundesländern generationenübergreifend geprägt”, schreibt er in seinem Beitrag für die turi2 edition #13. Sie können den Text hier als kostenloses E-Paper lesen oder das Buch hier gedruckt bestellen.

      Durch Corona, den großen Gleichmacher, hat die gesamte deutsche Gesellschaft erfahren, wie es sich anfühlt, wenn sich Dinge praktisch über Nacht verändern. Dass sich Dinge manchmal über Nacht verändern, hat die Menschen in ostdeutschen Bundesländern generationenübergreifend geprägt. Es ist eine so zentrale Erfahrung, dass meine aus Ostdeutschland stammende Stellvertreterin Katja Reim feststellt, ihr sei “quasi in die DNA eingebrannt“, dass “nichts sicher ist und sich alles ändern kann“. Die friedliche Revolution und die anschließende, schmerzhafte Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft speisen die ostdeutsche Identität.

      Die Fähigkeit, auf Veränderungen zu reagieren, sie zu akzeptieren und sich aus einem positiven Gestaltungswillen heraus neu zu erfinden, wurzelt im Osten tief. Ein starker Zusammenhalt, der ausgeprägte Sinn für Gerechtigkeit und die Solidarität im Umgang miteinander sind Grundwerte, auf denen erfolgreiche Kommunikation im Osten basiert. Wenn man wie ich in Trier aufgewachsen ist, ist Ostdeutschland vor allem geografisch weit weg. Doch als “ossimilierten Wessi“, der den Menschen zwischen Kap Arkona und dem Erzgebirge seit vielen Jahren journalistisch begegnet, fasziniert mich diese Region. In Ostdeutschland ticken viele Uhren anders. Was im Westen Lieschen Müller ist, ist im Osten nicht nur Erna Kasupke aus Limbach-Oberfrohna; sondern auch eine ganz andere Geschichte, von gebrochenen Biografien gezeichnet. Zäsuren, die die meisten Bundesbürger bisher nicht kannten.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #13 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

      Die atemberaubende Erfolgsgeschichte des Ostens macht mir Mut. Etwa, wenn ich die Schönheit der Natur im Osten sehe, die große Umweltsünden überwunden hat. Die Ära nach der Pandemie werden wir mit gegenseitigem Vertrauen und Zuversicht positiv gestalten können. So, wie es die Menschen in Ostdeutschland bei ihrem Neustart vor über 30 Jahren geschafft haben. An diesem Fundament können wir uns orientieren.

      Alle Geschichten aus der turi2-edition #13 lesen: turi2.de/edition13

    • Wir graturilieren: Burdas “SuperIllu” wird 30 Jahre alt.


      Wir graturilieren: Die “Superillu”, Burdas “Zentralorgan des Ostens”, wie die “Zeit” einst schrieb, feiert heute ihren 30. Geburtstag. Am 23. August 1990 erschien die erste Ausgabe der von
      Hubert Burda, Helmut Markwort und Jochen Wolff aus der Taufe gehobenen Wochenzeitschrift. “Die große Party fällt coronabedingt leider aus, aber ein kleines Schlückchen auf der Dachterrasse am Potsdamer Platz werden wir uns genehmigen”, sagt Chefredakteur Stefan Kobus. Außerdem gibt es prominente Glückwünsche für das Team, etwa von Kanzlerin Merkel. Stefan Kobus blickt “dankbar” auf das vergangene Jahr der Zeitschrift und wünscht sich für das kommende “mehr Optimismus und einen Impfstoff”. Glückwünsche sind “auf jedem Weg” willkommen, u.a. per E-Mail – “persönlich aber bitte mit Maske und Mindestabstand”. (Foto: Burda)

      Hinweis, 14.10 Uhr: Gründungschefredakteur der “Superillu” war 1990 Willi Schmitt. Jochen Wolff übernahm 1991 die Chefredaktion der Zeitschrift.

    • Kreatives aus der Quarantäne: Die turi2-Community gibt Tipps für Corona-Krise.

      #thinkpositve #actpositive: turi2 sucht gute Nachrichten in der Krise – hier sind sie: Die Food-Marken von Gruner + Jahr und der Deutschen Medien-Manufaktur empfehlen unter #stayathomeandcook, Vorräte zu verbrauchen und liefern passende “Zuhause-Rezepte”. “SuperIllu”-Chef Stefan Kobus fordert seine Leser*innen in einer Video-Botschaft auf, dass Wochenende in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die Agentur von Raphael Brinkert bietet von der Krise betroffenen Vereinen und Firmen Kreativ-Leistungen im Gegenwert von 150.000 Euro an, um kommunikativ gut durch die Krise zu kommen. Anna Ross, Gründerin der Agentur Grasshopper Kreativ, startet ein Portal mit Entertainment-Tipps für die (selbstgewählte) Quarantäne. Sie haben positive News, Gedanken und Aktionen zur Corona-Krise? Schreiben Sie an post@turi2.de.
      #thinkpositive #actpositive

    • TV-Preise: Eine Henne im Höhenflug.


      Komischer Vogel: Die
      Goldene Henne ist der vielleicht ehrlichste Fernseh-Preis im Land. Mehr als die Hälfte aller Auszeichnungen kommt durch direkte Publikumswahl zustande, die Leser der “SuperIllu” und Zuschauer von MDR, RBB und NDR stimmen ab. Am Freitagabend ist der Preis in Leipzig zum 25. Mal vergeben worden. In unserem Schwerpunkt TV – Totale Vielfalt stellen wir das Event und seine Macher vom Burda-Verlag vor. (Foto: Burda)

      “Ich habe ja keine Angst vor Kameras und Mikrofonen, aber das ist schon ein wahnsinniger Anblick”, sagt Stefan Kobus, wenn er an die Stimmung in der mit 4.700 Menschen gefüllten Leipziger Messehalle denkt. Der Chefredakteur der “SuperIllu” ist fester Bestandteil des Warmup-Programms, das in der Halle läuft, während die TV-Zuschauer im RBB, beim MDR und NDR Fernsehen noch die “Tagesschau”, bzw. das regionale Vorabendprogramm sehen. Gemeinsam mit Moderator Kai Pflaume stimmt er die Gäste und Fans auf die Verleihung der “Goldenen Henne” ein.

      Am Freitagabend ist die Show zum 25. Mal über die Bildschirme geflimmert – wobei, wenn man es genau nimmt, erst zum 24. Mal. Die erste Preisverleihung der “Henne”, wie Kobus die Auszeichnung liebevoll nennt, fand 1995 in sehr kleinem Kreis und noch ohne Fernsehkameras im Friedrichstadt-Palast in Berlin statt. Seit ihrem zweiten Lebensjahr steht das Huhn auch im Licht der Fernsehöffentlichkeit. In diesem Jahr läuft die Preisverleihung zum ersten Mal auch im NDR Fernsehen. “Damit schließen wir die Lücke im Norden”, sagt Heinz Scheiner, Geschäftsführer des SuperIllu-Verlags und gemeinsam mit Stefan Kobus die Spitze des “Henne”-Organisationsteams. Bisher waren nur die rein ostdeutschen ARD-Sender RBB und MDR an der “Goldenen Henne” beteiligt.


      Chefredakteur Stefan Kobus und Moderator Kai Pflaume auf der Bühne der “Goldenen Henne”. (Foto: Burda)

      Das liegt auch daran, dass die Henne – ähnlich wie ihre Erfinderin “SuperIllu” – lange ein rein ostdeutsches Ding war. Burda rief den Preis ins Leben, um die eigene Markenbekanntheit zu stärken und um die Leistungen der ostdeutschen Showbranche auszuzeichnen. Die ersten Preisträger waren denn auch die Schlagersänger Stefanie Hertel und Frank Schöbel sowie der Boxer Henry Maske – alle drei stammen aus dem Osten. Zwar schaffte es schon 1996 der erste Westdeutsche in die Riege der Preisträger. Doch Kurt Biedenkopf, damals sächsischer Ministerpräsident, blieb eine Ausnahme.


      Stefan Kobus beantwortet den TV-Fragebogen von turi2

      Inzwischen versteht sich die Goldene Henne als gesamtdeutscher Preis. Das zeigen die Preisträger von gestern Abend, etwa die Musik-Henne für den Sänger Wincent Weiss aus Schleswig-Holstein und den Entertainment-Preis für Joko Winterscheidt und Paul Ripke. Im vergangenen Jahr haben die Macher auch die sozialen Medien entdeckt und ehren #OnlineStars. Man mag meinen, dass das spät ist. Stefan Kobus findet es gerade rechtzeitig. Inzwischen wisse auch die ältere Generation, dass es YouTube und Instagram gibt – und das sei nunmal das Publikum. Auch war man sich nicht sicher, wie ein Preis, dessen Rekord-Preisträgerin Helene Fischer heißt, bei den hippen YouTubern ankommt.

      Sehr gut, kann Kobus heute sagen und berichtet von echter Begeisterung unter den Nominierten. Und auch das ist eine Besonderheit der “Henne”: In der Regel wissen die Nominierten nicht vorher, ob sie gewonnen haben – weder bei den Publikums- noch bei den Jury-Preisen. “Es ist sportlich, Menschen zu Veranstaltungen zu locken, ohne dass sie wissen, ob sie gewonnen haben”, weiß Kobus. Immer mal wieder hat er Künstler-Manager am Telefon, die versuchen, ihm etwas zu entlocken, damit ihre Schützlinge nicht umsonst nach Leipzig reisen. Aber er hält dicht und wünscht sich echte Überraschungen in den Gesichtern der Stars und Sternchen.


      Heinz Scheiner beantwortet den TV-Fragebogen von turi2

      Und was unterscheidet die “Goldene Henne” von anderen Preisverleihungen wie dem “Bambi” oder der “Goldenen Kamera”? Für Kobus und Scheiner ist es die Nähe zum Publikum. Das entscheidet über die Mehrzahl der Preisträger. Und die Fans sind auch am Abend in der Messehalle dabei: Etwa 900 geladene Gäste und Nominierte sitzen im Publikum und 3.800 Otto-Normal-Verbraucher, die 85 Euro pro Karte zahlen. “Die ‘Goldene Henne’ ist im Prinzip eine Samstagabend-Show, die am Freitagabend läuft”, erklärt Kobus das Konzept.

      In der rund dreistündigen Sendung bekommt das Publikum zehn bis zwölf Musik-Acts geboten und zehn Preisvergaben. Ein volles Programm, für das das Organisations-Team um Heinz Scheiner und Stefan Kobus ab Montag wieder arbeitet. Lange ausruhen können sich die Macher nach der After-Show-Party also nicht. Chefredakteur Kobus und die Redaktion sind schon heute wieder im Büro in Berlin, sichten Fotos und schreiben Texte. Am Montag geht die “SuperIllu” in Druck. Bis dahin wollen viele Seiten für die ausführliche Nachberichterstattung von gestern Abend mit Bildern und Texten gefüllt sein.

      Mehr Geschichten aus der Bewegtbildwelt: Die “turi2 edition #9” erscheint am 25. Oktober 2019 in der Reihe turi2 edition, Magazin für Medien, Wirtschaft und Politik. Sie können die Buchreihe hier abonnieren.

      Themen:
      Reportagen: Phänomen E-Sports, im WELT-Newsroom, ein Besuch im Kliemanns-Land
      Essay: Die neuen Lagerfeuer
      5 Marken, die Erfolg mit Bewegtbild haben
      Große Interviews mit Frank Elstner, Nico Hofmann, Peter Kloeppel, Lisa Altmeier und Laura Karasek
      20 Köpfe und 10 Trends: so bunt ist die neue Bewegtbild-Welt
      Das Buchmagazin ist vernetzt mit Videos, Digital, Social Media und Launchparties in Köln und München. Außerdem gibt es das Buch auch als 45-Minuten-Film! Kontakt: edition@turi2.de

    • Burda bringt “Mein Land” an die Kioske.

      Mein Land-150Burda expandiert und startet das noch von Robert Schneider entwickelte Reiselust-Magazin “Mein Land”. Stefan Kobus, Chef der “Super Illu”, übernimmt die Leitung und bestückt das Magazin mit Inhalten seiner Redaktion in Berlin. Auf 124 Seiten porträtiert “Mein Land” in der ersten Ausgabe Landschaften, Gebirge und Menschen entlang der Elbe. Der Copypreis beträgt 4,80 Euro, die Auflage 60.000 Exemplare.
      meedia.de

    • Stefan Kobus wird “Superillu”-Chefredakteur.

      Stefan-Kobus-150Superillu bleibt weiter auf Kurs und lässt Vize Stefan Kobus, 52, zum Chefredakteur aufsteigen. Der bisherige Amtsinhaber Robert Schneider folgt Ulrich Reitz beim “Focus” nach. Kobus ist seit 2004 bei Burdas bunter Speerspitze der Ost-Publizistik im Amt. In Personalunion übernimmt er auch die Verantwortung für “Guter Rat”.
      burda-news.de, turi2.de (Background)

    • Wir graturilieren: Stefan Kobus wird 52.

      Stefan Kobus, Superillu
      Wir graturilieren:
      Stefan Kobus, Vize-Chefredakteur von Burdas Super-Illu, feiert heute seinen 52. Geburtstag. Auch den Ehrentag verbringt er “am Balken” und feiert “in und mit meiner Redaktion”. Derzeit beschäftigt ihn vor allem die Weihnachts- und die Silvesterausgabe von “Super-Illu”. Zum Privatleben gehört seit Kurzem wieder ein Hund, seit September ist Kobus Herrchen eines Rhodesian Ridgeback. Fürs neue Lebensjahr wünscht er sich “Gesundheit und Kreativität”, Glückwünsche sind “verbal & digital, am liebsten Face to Face” willkommen – also auch per E-Mail.
      twitter.com/stefankobus, xing.com