Köpfe der Kommunikation

Christoph Kull

Status: Christoph Kull ist Zentraleuropa-Chef von Adobe

Bio: Christoph Kull studiert an der University of Texas sowie an der University of Washington Wirtschaftswissenschaft. Bei SAP arbeitet Kull als Vice President for Database & Technology für Deutschland, Österreich und der Schweiz. Kull ist für den Softwareanbieter Workday tätig, wo er als Regional Vice President die Geschäfts- und Vertriebsaktivitäten im DACH-Markt verantwortet. Seit 2009 leitet Kull bei Adobe die Geschäfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in Osteuropa.

News über Christoph Kull auf turi2.de

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Christoph Kull schreibt in der turi2 edition #13 über Kreativität trotz Krise:

Christoph Kull über sein Vorbild Malala Yousafzai in der turi2 edition #12, Vorbilder:

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Christoph Kull bei turi2:

    • turi2 edition #13: Christoph Kull über Kreativität trotz Krise.


      Crew im Fokus: Starke Teams brauchen viel Raum für Kreativität, meint Adobe-Mitteleuropa-Chef
      Christoph Kull in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13. Sein Rat: Wer ein Unternehmen stärken und digitalisieren will, sollte das Personal fördern. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen.

      Für viele Unternehmen endet 2020 ein hartes Jahr. Gewissermaßen über Nacht bringt die Corona-Krise weite Teile des Wirtschaftslebens zum Stillstand. Betroffene Unternehmen müssen kurzfristig Kosten reduzieren, Lieferketten stabilisieren und die Liquidität für das Überstehen der beiden Lockdown-Phasen im Frühjahr und Herbst sicherstellen. Kurzarbeit kommt zur Anwendung, staatliche Hilfsprogramme und Fördermittel werden in Anspruch genommen. Die wichtigste Frage, die sich selbstverständlich auch Adobe 2020 stellen muss, lautet deshalb: “Welchen Einfluss hat Covid-19 auf das eigene Geschäftsmodell?“

      Kein Zweifel: Die Pandemie hat das Konsumverhalten nachhaltig verändert. Viele Unternehmen müssen sich auf ein “New Normal“ einstellen und ihre Geschäftsidee anpassen. Für Adobe war das nicht ganz so schwierig, denn als Technologiekonzern durchlaufen wir bereits seit Jahren eine digitale Transformation und sind deshalb für die aktuelle Krise gut aufgestellt. Andere hat es deutlich härter getroffen. Egal, ob es um das Thema Reisen und die betroffenen Branchen geht, um die veränderten Zahlungspräferenzen von Kund*innen, um eine grundsätzlich vorsichtige Konsumentenhaltung sowie die gestiegenen Erwartungen an Marken-Kunden-Kommunikation: Die neuen Rahmenbedingungen müssen wir erfassen und analysieren. Dabei sollten sich Unternehmen kritisch mit dem eigenen digitalen Reifegrad beschäftigen. Erst dann kann, wie bei Adobe, eine Transformationsphase starten.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #13 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

      Soweit die Theorie. Aber wie geht es nun weiter? Ich denke, wir haben genau jetzt die große Chance, einen positiven gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel mitzugestalten – und so die Weichen für ein neues Jahrzehnt zu stellen. Dabei müssen wir auf Erfahrungen und gewonnenes Wissen der vergangenen Monate zurückgreifen. Damit meine ich nicht nur den nötigen Einsatz von Technologie. Ich spreche auch vom “Faktor“ Mensch. Erst durch das Zusammenspiel von Technologie und menschlichem Ideenreichtum entsteht das, was wir jetzt am meisten brauchen: Resilienz!

      Resilienz ist das, was uns in Krisen überleben lässt. Auch Unternehmen können sie schaffen – und zwar durch wechselseitigen Einsatz von Technologie und Mensch. Das ist für mich der entscheidende Punkt: Unternehmen müssen Raum schaffen für Kreativität. Sie sollten das viel zitierte “New Normal“ ganzheitlich verstehen. Es ist unmöglich, dass Unternehmen Resilienz nur durch Digitalisierung der Geschäftsmodelle und Kundenbeziehungen schaffen. Es braucht gleichermaßen den Blick nach innen: Wie erreiche ich Zufriedenheit bei den Mitarbeiter*innen? Noch wichtiger: Wie mache ich sie zum Teil meiner digitalen Transformation? Wie befähige ich sie, die unternehmerische Zukunft mitzugestalten? Im besten Fall werden sie zu meinen “Change Agents“ der Transformation – beispielsweise von “Verkäufer*innen“ zu “Berater*innen“, die nicht nur etwas verkaufen, sondern auch inspirieren. So entsteht äußere wie innere Resilienz. Und damit auch ein 95-prozentiger Krisenschutz.

      turi2.tv: Wie geht’s Adobe, Christoph Kull?

      Alle Geschichten aus der turi2-edition #13 lesen: turi2.de/edition13

    • Willkommen im Club: Edith Stier-Thompson

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Frauen-Förderin Edith Stier-Thompson führt seit 2014 die Geschäfte der dpa-Tochter news aktuell – und ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungsmacher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Kerstin Niederauer-Kopf, Robin Alexander und Christoph Kull.
      turi2.de/koepfe (Profil Stier-Thompson)

    • turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Christoph Kull schreibt über Malala Yousafzai.


      Eine kämpft für alle: Weil die Taliban nicht wollen, dass Mädchen zur Schule gehen, schießen sie
      Malala Yousafzai ins Gesicht. Sie überlebt – und setzt sich weiter für Bildung und Gerechtigkeit ein. Für Adobe-Manager Christoph Kull ist sie eine Heldin, deren Mut und Beharrlichkeit inspirieren, schreibt er in der turi2 edition #12.

      Am 9. Oktober 2012 halten Anhänger der Taliban einen Schulbus an und schießen einer der Schülerinnen aus nächster Nähe ins Gesicht. Der Grund: Die damals 14-Jährige hat mit ihrem beharrlichen Einsatz für die Bildung pakistanischer Mädchen auch über die Landesgrenzen hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt. Sie überlebt den Anschlag – und fortan kennt jeder ihren Namen: Malala Yousafzai. Die junge Frau lässt sich nicht nur nicht einschüchtern, sie nutzt ihre Bekanntheit, um sich auch weiterhin für das Recht auf Bildung stark zu machen.

      “Ich erzähle meine Geschichte nicht deshalb, weil sie einzigartig ist. Ich erzähle sie, weil sie es gerade nicht ist. Meine Geschichte ist die Geschichte vieler Mädchen”, erklärt Malala in ihrer Rede anlässlich des ihr verliehenen Friedensnobelpreises. Nicht nur als Vater zweier Töchter geht mir das besonders nahe. Eine zu Beginn ihres Engagements Elfjährige, die den Mut hat, Gewalt und Unterdrückung offen anzuprangern. Ein Kind noch, das sich mit einer extremistischen Terrororganisation anlegt, eine Jugendliche, die sich trotz massiver Bedrohungen unbeirrt weiter für ihr Ziel einsetzt – diese Courage nötigt mir den allergrößten Respekt ab. Gleichzeitig hält Malala Yousafzais Einsatz uns allen den Spiegel vor: Welche Ausrede haben wir für unser Schweigen?

      Wir müssen uns keinen Gefahren wie Malala aussetzen. Wir scheuen lediglich die Diskussionen, die unser Intervenieren nach sich zöge – dabei sind genau diese Auseinandersetzungen so wichtig. Wir können uns nur verbessern, wenn wir den Status Quo hinterfragen. Gerade Situationen, in denen sexistische, rassistische oder anderweitig beleidigende Kommentare gegenüber anderen, meist uns unbekannten Personen geäußert werden, lassen wir zu oft unkommentiert. Wir ärgern uns, sind vielleicht entsetzt – und schweigen dennoch. Doch eine diverse, gleichberechtigte Gesellschaft kann nur dann existieren, wenn wir alle dafür eintreten.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #12 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

      Das sehe ich auch in meiner Funktion als Managing Director eines weltweit agierenden Unternehmens jeden Tag aufs Neue. Es sind gerade das offene, internationale Miteinander, das Aufeinandertreffen verschiedener Blickwinkel, Erfahrungen und Hintergründe, die die kreativen Funken sprühen lassen und nachweislich zu besseren Lösungen für komplexe Problemstellungen führen. Damit der globale Wissens- und Kulturtransfer weiter wachsen kann, steht jedes Unternehmen in der Pflicht, mit gutem Beispiel voranzugehen und ein klares Statement für Diversität zu setzen. Dazu gehört auch, sich für Chancengleichheit einzusetzen und in die Bildung der nächsten Generationen zu investieren.

      Chancengleichheit, Bildung und Diversität, all diese Faktoren sind untrennbar miteinander verwoben und sollten Grundlage unseres eigenen Engagements sein. Malala Yousafzai schließt ihre Rede in Oslo mit den Worten: “Liebe Schwestern und Brüder, liebe Kinder, wir müssen handeln, nicht warten. Nicht nur die Politiker*innen und die führenden Köpfe der Welt, wir alle müssen unseren Beitrag leisten. Ich. Ihr. Wir. Es ist unsere Pflicht.”

      Diese mutige junge Frau hat die Fackel aufgenommen. Jetzt ist es an uns, sie zu unterstützen und gemeinsam zu handeln. Danke, Malala, für diese Inspiration.

      Alle Geschichten aus der turi2-edition #12 lesen: turi2.de/edition12

    • turi2.tv – die Top 10 des Branchenfernsehens im April 2020.



      Wie geht’s dem Branchenfernsehen im April, turi2.tv? Auch in der Corontäne ist
      turi2.tv aktiv. Statt bei Kongressen oder Events berichtet die turi2-Community nun in Skype-Interviews über ihre Arbeit in Zeiten von Corona, über ihre Ideen und Sorgen. An der Spitze mit mehr als 2.500 Video-Views bei YouTube, Facebook, Twitter und Linked-in steht im April das turi2.tv-Interview mit Thomas Vašek, Chefredakteur des Philosophie-Magazins “Hohe Luft”, der voreilige Deutungen der Corona-Krise kritisiert. Dahinter rangiert mit mehr als 2.100 Zuschauer*innen turi2-Neuzugang Elisabeth Neuhaus, die die Lage der Startups einschätzt. Wie der “Tagesspiegels” unter Corona-Bedingungen arbeitet, erzählt im Video-Interview Herausgeber Sebastian Turner.

      Platz 1:
      Wie geht’s den Philosoph*innen, Thomas Vašek?
      2.531 Video-Views
      (127 bei YouTube + 1.528 bei Facebook + 830 bei Twitter + 46 bei Linked-in)

      Platz 2:
      Wie geht’s den deutschen Startups, Elisabeth Neuhaus?
      2.132 Video-Views
      (174 bei YouTube + 237 bei Facebook + 1.569 bei Twitter + 152 bei Linked-in)

      Platz 3:
      Wie geht’s dem “Tagesspiegel”, Sebastian Turner?
      2.010 Video-Views
      (335 bei YouTube + 330 bei Facebook + 1.221 bei Twitter + 104 bei Linked-in)

      Platz 4:
      Wie geht’s dem Sex, Melanie Büttner?
      1.827 Video-Views
      (855 bei YouTube + 379 bei Facebook + 536 bei Twitter + 57 bei Linked-in)

      Platz 5:
      Wie geht’s den Millennials, Marieke Reimann?
      1.557 Video-Views
      (223 bei YouTube + 385 bei Facebook + 949 bei Twitter)

      Platz 6:
      Wie geht’s den Künstler*innen, Christoph Amend?
      1.472 Video-Views
      (246 bei YouTube + 150 bei Facebook + 1.013 bei Twitter + 63 bei Linked-in)

      Platz 7:
      Wie geht’s den Familien, Bernd Hellermann?
      1.355 Video-Views
      (174 bei YouTube + 161 bei Facebook + 320 bei Twitter + 700 bei Linked-in)

      Platz 8:
      Wie geht’s den Sportjournalist*innen, Marco Hagemann?
      1.149 Video-Views
      (149 bei YouTube + 186 bei Facebook + 703 bei Twitter + 111 bei Linked-in)

      Platz 9:
      Wie geht’s Adobe, Christoph Kull?
      1.137 Video-Views
      (88 bei YouTube + 223 bei Facebook + 213 bei Twitter + 613 bei Linked-in)

      Platz 10:
      Wie geht’s den Senior*innen, Claudia Röttger?
      990 Video-Views
      (202 bei YouTube + 159 bei Facebook + 438 bei Twitter + 191 bei Linked-in)

      Stand: 08.05.2020, 12.30 Uhr

      Die Top 10 in einer Playlist

      Die Top 10 des Branchenfernsehens im März 2020.

    • Wie geht’s Adobe, Christoph Kull?


      Digitale Verbindungen: “Uns hat das natürlich auch getroffen.” Im
      Video-Interview von turi2.tv sagt Adobe-DACH- und Osteuropachef Christoph Kull, wie der Software-Konzern aus dem Silicon Valley mit der Corona-Krise umgeht. Alle 22.000 Mitarbeiter*innen arbeiten im Home Office – das sei bei dem ohnehin digital aufgestellten Unternehmen auch schnell gegangen. Die Krise spürt die Software-Firma hinter Anwendungen wie Photoshop und Acrobat Reader dennoch, “weil natürlich viele unserer Kunden Projekte verlangsamen und Investitionsentscheidungen hintanstellen”.

      Kull kennt aber auch andere Beispiele: Er berichtet von einem Unternehmen aus der Reisebranche, dass die Krise als “Startschuss” für die eigene Digitalisierung nutzt, um nachher “dem Wettbewerb einen Schritt voraus” zu sein. Bei seinen Werbeausgaben agiert Adobe jetzt besonders sensibel, erklärt Kull: “Wir haben fast alle Investitionen in den digitalen Bereich verlegt.” Inhaltlich biete der Konzern seinen Kund*innen Hilfe an, um durch die Krise zu kommen. Er hofft, dass viele digitale Schritte, die die Gesellschaft jetzt Corona-bedingt macht, “auch nach der Krise noch aufrecht erhalten” werden.
      turi2.tv (7-Min-Video)

    • Hör-Tipp: Keine Angst vor KI im Marketing, sagt Adobes neuer Deutschlandchef.

      Hör-Tipp: Adobe-Deutschlandchef Christoph Kull sagt im Horizont-Podcast, er glaube, dass Marketer sich keine Sorgen machen müssen, dass KI ihre Jobs wegautomatisiert. Sie werde die nervenden, sich wiederholenden Aufgaben übernehmen, sodass die Mitarbeiter sich auf wertschöpfendes Arbeiten fokussieren können.
      horizont.net

    • Christoph Kull übernimmt als Zentraleuropa-Chef von Adobe.

      Adobe verpflichtet Christoph Kull, 42, als Chef für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie Osteuropa. Kull kam bereits im Dezember zu Adobe, zuvor hat er u.a. bei SAP und Workday gearbeitet. Vorgänger Stefan Ropers hatte den Software-Hersteller bereits vor einem Jahr verlassen, seitdem war die Stelle nicht besetzt.
      wuv.de, turi2.de (Background)