Köpfe der Kommunikation

Sebastian Rudolph

Status: Sebastian Rudolph leitet die Kommunikation bei Porsche.

Geboren 1977

Bio: Sebastian Rudolph studiert zunächst Politikwissenschaft und berichtet sieben Jahre als TV-Journalist für die ARD, den Bayerischen Rundfunk und n-tv. Rudolph spricht sechs Jahre für das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur sowie für das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Er arbeitet später beim Industriedienstleister Bilfinger, wo er die Öffentlichkeitsarbeit verantwortet. Seit September 2019 leitet Rudolph die Kommunikation bei Porsche.

E-Mail: sebastian.rudolph@porsche.de

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porsche.de (Profil)

Sebastian Rudolph schreibt in der turi2 edition #13 über den Werte-Kitt:

turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Sebastian Rudolph schreibt über Jürgen Klopp.

Alle Köpfe im turi2-Index unter turi2.de/koepfe

Sebastian Rudolph bei turi2:

    • Willkommen im Club: Thomas Gottschalk.

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Ex-“Wetten, Dass..?”-Master Thomas Gottschalk ist das Schweizer Taschenmesser der deutschen TV-Unterhaltung. Gottschalk ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macherinnen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Mats Hummels, Sebastian Rudolph und Julia Becker.
      turi2.de/koepfe (Profil Gottschalk)

    • turi2 edition #13: Sebastian Rudolph über den Werte-Kitt.


      Werte seien der “Kitt unserer modernen Wohlstandsgesellschaft”, meint Porsche-Kommunikationschef
      Sebastian Rudolph. “Leidenschaft und Pioniergeist stiften Sinn, mit Teamgeist entsteht Mehrwert”, schreibt er in seinem Gastbeitrag für die turi2 edition #13. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen.

      Die Welt funktioniert global, und sie verändert sich rasant. Digitalisierung, Klimawandel und Transformation sind wichtige Schlagworte. Corona wirkt zusätzlich wie ein Turbo. Geschäftsmodelle und unser gesellschaftliches Miteinander werden auf eine harte Probe gestellt. Gerade in dieser Zeit sind Werte der Kitt unserer modernen Wohlstandsgesellschaft. Und sie halten Unternehmen auf Kurs. Leidenschaft und Pioniergeist stiften Sinn, mit Teamgeist entsteht Mehrwert. Das ist für mich ein zentrales Take Away des Jahres 2020.

      Durch Corona erleben wir eine Hybridisierung der Kommunikation: das Beste aus zwei Welten – physische und virtuelle Erfahrungen. Diese Entwicklung bietet Chancen, die wir ergreifen müssen.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #13 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

      Wir bei Porsche nutzen und entwickeln sehr viel stärker technologische Innovationen für die Kommunikation. Unsere digitale 911-Targa-Trilogie ist dafür ein erfolgreiches Beispiel. Eigentlich hatten wir zwei innovative, physische Weltpremieren fertig geplant. Und dann musste unsere Mannschaft wegen Corona digital komplett neu planen. Erfolgreich, wie unsere KPI-Messungen zeigen. Zum einen, weil das gesamte Team hervorragend zusammengearbeitet hat. Zum zweiten, weil Journalisten wie Fans erlebbar in die Welt der Marke Porsche eintauchen konnten – authentisch, informativ und innovativ.

      Mein Vorsatz für 2021 lautet: Werte wertschätzen, Neues entwickeln – und dies buchstäblich mit gesundem Teamwork. Wichtig ist dafür, an Themen positiv ranzugehen. Offen zu sein, neugierig und sich von möglichen Rückschlägen nicht ausbremsen zu lassen. Es geht dabei um eine Balance: Erfolge feiern. Reflektieren, was Gut gelaufen ist. Und gleichzeitig aus Misserfolgen lernen. Mit Mut, mit Herzblut, mit Zuversicht. Und ambitionierten Zielen, die man fokussiert im Team angeht.

      Alle Geschichten der turi2 edition #13 lesen: turi2.de/edition13

    • turi2 edition #12, 50 Vorbilder: Sebastian Rudolph schreibt über Jürgen Klopp.


      The Normal One:
      Jürgen Klopp ist ein Möglichmacher, der das Unvorstellbare Wirklichkeit werden lässt. Sein Erfolgsrezept ist praxiserprobt, vielfach bewährt – und lässt sich hervorragend auch abseits des Fußballplatzes anwenden, schreibt Kommunikationsprofi Sebastian Rudolph in der turi2 edition #12.

      Treffender als die BBC kann man die Tragweite kaum beschreiben: „30 Jahre. 1.149 Spiele. 103.410 Minuten – ohne Nachspielzeit. Das Warten ist endlich vorbei. Der FC Liverpool ist wieder Meister.“ Konstrukteur dieser Leistung ist Jürgen Klopp. Erster deutscher Trainer, der in der englischen Premier League die Meisterschaft holt. Sieben Spieltage vor Schluss – nie zuvor hat es eine Mannschaft geschafft, die Liga so früh für sich zu entscheiden. Wie Klopp führt und Ziele steckt, wie er Leitplanken setzt und Freiräume gibt, wie er mit Erfolgen und Niederlagen umgeht: authentisch. Vorbildlich. Sympathisch.

      Für Jürgen Klopp ist der Beruf Berufung. Er ist bodenständig geblieben, bezeichnet sich als „the normal one“, in Abgrenzung zu so manchem Trainer, dem der Erfolg zu Kopf gestiegen ist. Klopp ist der Gegenentwurf: eine Identifikationsfigur, die weit über den Sport hinaus strahlt. Ansprechbar, empathisch, visionär. Die Meisterschaft mit Liverpool sei das Beste, was er sich vorstellen kann, sagte Klopp mit Tränen in den Augen im TV. Mehr, als er sich je hätte erträumen können.

      Der Traum des Jürgen Klopp, er verläuft schon länger traumhaft schön. Bereits der 1. Juli 2019 geht in die Fußballgeschichte ein. Jürgen Klopp läuft übers Spielfeld, überwältigt vom jüngsten Erfolg seines Teams. Der FC Liverpool hat gerade den bedeutendsten Clubfußball- Wettbewerb der Welt gewonnen: die Champions League. Als Klopp sein Traineramt fünf Jahre zuvor angetreten hat, war der Verein finanziell heruntergewirtschaftet, spielerisch im grauen Mittelmaß gefangen.

      Klopp schrecken solche Herausforderungen nicht ab, im Gegenteil. Er geht positiv an die Dinge heran, ist offen und neugierig, lässt sich von Rückschlägen nicht beirren. Misserfolge gibt es immer wieder. Aber: Wie oft ist man als Kind beim Laufenlernen hingefallen? Wie oft wieder aufgestanden? Weitermachen, dranbleiben, aus Fehlern lernen: Darum geht es. Wichtige Zutaten dieses Erfolgsrezepts sind Mut, Herzblut und Zuversicht. Daraus entstehen Selbstbewusstsein und der Charakter. Ein Weg verläuft nie gerade. Trotzdem muss man sich ambitionierte Ziele stecken. Auf der Wegstrecke arbeitet Klopp mit voller Offenheit.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #12 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

      Direkt und wertschätzend, reflektierend und motivierend. Mit klarem Fokus: Erfolg.

      Der 53-Jährige prägt den Charakter seiner Spieler, entwickelt sie weiter. Auch gute Leute können immer noch besser werden. Diese positive Denkweise leben wir auch bei Porsche. Wir entwickeln und qualifizieren unsere Mitarbeiter kontinuierlich weiter. Man muss dabei aus der eigenen Komfortzone herauskommen, um zu wachsen. Das gilt auch für meinen Chef Oliver Blume: Nur weil sich Porsche immer wieder neu erfunden hat, ist Porsche auch Porsche geblieben, sagt er treffend.

      Die Welt ist global und verändert sich rasant. Was heute richtig ist, kann später plötzlich aus der Zeit gefallen sein. Jürgen Klopp macht Stammspielern bewusst, dass sie Leistung bringen müssen, um ihre Führungsrolle ausüben zu können. Und er macht allen Spielern bewusst, dass sie wichtig sind – auf und neben dem Platz. Erfolg ist Teamwork. Und die Arbeit geht weit über das 90-minütige Spiel hinaus. An Strategien muss man immer wieder feilen, die Aufstellung der Mannschaft verändern, Taktiken kalibrieren. Darüber wird Erfolg verstetigt. All das lebt Jürgen Klopp.

      Gleichzeitig hält er die Balance: Fehler massiv zu kritisieren ist nicht seine Sache. Er weiß genau, dass dadurch Angst entsteht. Wer Angst hat, ist nicht erfolgreich. Aus Fehlern muss man lernen dürfen. Auch an dieser Stelle eine passende Parallele zu Oliver Blume.

      Gute Führung bedeutet: Menschen zu inspirieren, etwas zu erreichen, was sie nicht für möglich gehalten hätten. Jürgen Klopp erklärt seinem Team immer wieder: Vieles scheint unmöglich, bis man es geschafft hat.

      Alle Geschichten aus der turi2-edition #12 lesen: turi2.de/edition12

    • Porsche startet den Podcast “9:11”.

      Porsche startet den Podcast “9:11”, der das Magazin “Christophorus” und das Video-Format “9:11” ergänzen soll. Einmal im Monat empfängt Kommunikationschef Sebastian Rudolph (Foto) zwei Gäste aus Wirtschaft, Gesellschaft und Sport. In der Premieren-Folge unterhalten sich Porsche-Chef Oliver Blume und Ex-“Bild”-Boss Kai Diekmann über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise.
      wuv.de

    • Sebastian Rudolph wird Pressechef von Porsche.

      Porsche verpflichtet Sebastian Rudolph als Pressechef. Er tritt seinen neuen Job im November an und folgt auf Josef Arweck, der den Autobauer im Juni aus gesundheitlichen Gründen verlassen hat. Rudolph kommt vom Baukonzern Bilfinger und bringt gute Verbindungen in die Politik mit, da er vor seiner Zeit bei Bilfinger bis 2016 Sprecher des damaligen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt war.
      cpmonitor.de, turi2.de (Background)

    • Dobrindt-Sprecher Sebastian Rudolph wechselt zu Bilfinger.

      Sebastian Rudolph 150Sebastian Rudolph, 39 und bisher Sprecher und Kommunikationschef von Verkehrsminister Alexander Dobrindt, verlässt die Politik. Rudolph wechselt zum Baukonzern Bilfinger, wo er den langjährigen PR-Chef Martin Büllesbach, 53, ablöst. Vor seiner PR-Zeit war Rudolph als TV-Journalist für die ARD, den BR und n-tv tätig.
      prreport.de