Köpfe der Kommunikation

Kerstin Weng

Status: Kerstin Weng ist Chefredakteurin der Modezeitschrift “InStyle”.

Geboren 1982

Bio: Kerstin Weng studiert zunächst Modejournalismus in München und arbeitet als freie Journalistin u.a. für “Neon” und die “Süddeutsche Zeitung”. 2006 wird sie Redakteurin bei “Cosmopolitan” und wechselt im Folgejahr zur Frauenzeitschrift “Myself”, wo sie in ihren knapp fünf Jahren zur Ressortleiterin Text aufsteigt. Nach einer halbjährigen Stippvisite beim Magazin “Cover” wird Weng 2013 Chefredakteurin der “Cosmopolitan”. Zwei Jahre später übernimmt sie das Online-Portal Stylight. 2016 wechselt Weng als Chefredakteurin zu “InStyle”.

E-Mail: kerstin.weng@burda.com

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Wie viel Glamour steckt in Jogginghosen? Kerstin Weng in der turi2 edition #13:

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Kerstin Weng bei turi2:

    • Wie viel Glamour steckt in Jogginghosen, Kerstin Weng?


      Jogginghosen-Blues: Wer in formeller Kleidung arbeitet, bringt bessere Leistungen, sagt eine Studie, aus der “InStyle”-Chefredakteurin
      Kerstin Weng in ihrem Gastbeitrag für die turi2 edition #13 zitiert. So ganz tageslichtuntauglich sind die legeren Lümmel-Klamotten aber nicht, meint sie – wenn man sie richtig kombiniert. Sie können das Buch hier als kostenloses E-Paper lesen oder gedruckt bestellen.

      Glamour? Keiner. Muss auch nicht sein. Eignung fürs Homeoffice? Kommt auf die Arbeitsmoral der Träger*in an. Style? Jede Menge! Potenziell zumindest. Glamour ist für Jogginghosen so notwendig wie Sexappeal für Flanellschlafanzüge. Bei beiden Kleidungsstücken geht es primär um etwas anderes, nämlich den Tragekomfort. Eine Jogginghose sollte so bequem sein, dass man darin laufen gehen könnte. Betonung auf den Konjunktiv, denn die Laufstrecke der meisten Jogginghosen beschränkt sich auf den Weg zwischen Sofa, Bad und Kühlschrank. Oder, im Homeoffice, auf den zwischen Sofa, Bad, Kühlschrank und Schreibtisch.

      Womit wir schon beim ausschlaggebenden Punkt wären: der Arbeitsmoral. Man kann auch in Jogginghose oder Schlafanzug effizient und konzentriert arbeiten. Aber es fällt schwerer. Studien belegen, dass unser Outfit einen erheblichen Einfluss auf unsere Einstellung und unsere Leistung hat. Beispielsweise wurde 2015 an der Columbia University gezeigt, dass sich Personen in formellen Outfits besser auf abstrakte Denk-Aufgaben konzentrieren konnten als in legerer Kleidung. Wenn das Outfit sagt: “Hier ist jemand bei der Sache!“, sind wir also tatsächlich mehr bei der Sache als wenn das Outfit sagt: “Hier würde sich jemand gerne die 4. Staffel von The Crown in einem Rutsch ansehen.“

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #13 – direkt hier im Browser als E-Paper oder bestellen Sie das Buch.

      Bedeutet das also, Jogginghose und Homeoffice vertragen sich nicht? Nein. Es kommt auf den Gesamtstyle an. 2020 boomten Coords, wie Looks aus zusammenpassenden Ober- und Unterteilen im Fashionslang heißen. Diese Sets waren vor allem bei Jogginganzügen beliebt. In einem solchen Outfit ist man schon besser angezogen als in einer wahllosen Kombination. Bei Jogginghosen funktioniert aber auch sogenanntes “Updressing“. Also Blazer/Sakko zur Jogginghose stylen. Oder Bluse/Hemd und dazu ein leicht spießiger V-Neck-Pulli. So mixt man Bequemlichkeit mit Seriosität und sieht bei Video-Konferenzen im Portrait-Anschnitt gut aus. Was auf Flanellschlafanzüge übrigens nicht zutrifft. Egal, wie man sie kombiniert. (Foto: Thomas von Aagh)

      Alle Geschichten aus der turi2-edition #13 lesen: turi2.de/edition13

    • Burda startet das Beilagen-Magazin “Wom€n”.

      Burda will mehr Frauen mit Finanzthemen ansprechen und liefert im November den Abonnenten der “Bunten” erstmals das Heft “Wom€n” mit. Anschließend soll es auch den Aboversionen von “Instyle”, “Freundin”, “Harper’s Bazaar” und “Elle” beiliegen. Verantwortlich sind die Verlagsgruppe BurdaStyle und “Focus Money”. Zuvor hat Burda bereits eine Frauen-Ausgabe von “Focus Money” angekündigt.
      wuv.de, turi2.de (“Focus Money”)

    • Instyle-Chefredakteurin Kerstin Weng gestaltet “Focus Money”-Ausgabe.

      Focus arbeitet für eine Ausgabe der “Focus Money” mit “Instyle” und deren Chefredakteurin Kerstin Weng (Foto) zusammen. Das Magazin kommt einmalig mit anderem Layout und Schwerpunkten, die “vor allem auch Frauen” ansprechen sollen. Es geht u.a. um Vermögensaufbau, Sparen mit Kindern und Mikrofinanzfonds. “Instyle” begleitet das Heft mit einer Instagram-Kampagne.
      focus.de

    • Zitat: Kerstin Weng sieht Online und Magazine nicht in Konkurrenz zueinander.

      kerstin weng 2015 150“Man dachte bei den Magazinen lange, vielleicht zu lange, dass man mit den digitalen Kanälen konkurrieren muss.”

      “Instyle”-Chefredakteurin Kerstin Weng setzt stattdessen darauf, online schon Gesehenes zu “emotionalisieren”.
      “W&V” 37/2016 (Herz-Teil), S. 21 (Paid)

    • Burdas “Instyle” erweitert E-Commerce-Geschäft.

      instyle150Instyle von Burda will das E-Commerce-Geschäft ausbauen. Der bestehende Versand von Produktboxen soll 2017 in ein neues Angebot rund um die Themen Fashion, Beauty und Ernährung integriert werden, berichtet “W&V”. Geplant sind u.a. ein Ticketshop für Events und Workshops sowie Kooperationen z.B. mit dem Modeportal About You der Otto-Gruppe. Redaktionell will Chefredakteurin Kerstin Weng das Bewegtbildangebot erweitern, die Trennung von Print- und Online-Redaktion auch räumlich aufheben und mit der Beantwortung von Leserfeedback punkten.
      “W&V” 37/2016 (Herz-Teil), S. 21 (Paid)

    • Ex-“Instyle”-Chefin Weber verkauft künftig Mode.

      Annette Weber-150Annette Weber, 55, Ex-Chefin von Burdas “Instyle”, wechselt ins Management des Online-Modeshops Stylebop, berichtet Daniel Häuser. Weber übergab “Instyle” nach rund neun Jahren Anfang des Monats an Kerstin Weng.
      clap-club.de, turi2.de (Weng)

    • Stylight spart sich die Chefredaktion.

      Stylight-S ohne SchriftzugStylight, Münchner Online-Shop mit Magazin-Anspruch, spart sich künftig die Chefredaktion. Nach dem Abgang von Kerstin Weng zu “InStyle” wird der Posten nicht neu besetzt, meldet “Clap”. Per Anzeige hatte das Portal in den vergangenen Wochen nach einer Nachfolgerin für Weng gesucht, ist aber offenbar nicht fündig geworden. Weng tritt am 1. Februar bei Burda an.
      clap-club.de

    • Kerstin Weng übernimmt “InStyle”.

      Kerstin Weng 2015 600
      Back to Print: Burda wirbt dem Mode-Portal
      Stylight seine Chefredakteurin Kerstin Weng, 33, ab. Nach nur einem Jahr im Online-Geschäft macht sie künftig wieder Print und wird Chefredakteurin von Burdas Fashionmagazin InStyle. Weng folgt auf Annette Weber, die seit 2007 Chefredakteurin ist und den Posten abgibt – einen Grund für Webers ausscheiden nennt der Verlag nicht, dankt ihr aber mit den üblichen warmen Worten.

      Bis Kerstin Weng im Februar 2016 antritt, übernimmt Vize-Chefredakteurin Marianne von Waldenfels die Leitung der Redaktion. BurdaStyle-Geschäftsführerin Manuela Kampp-Wirtz nennt Weng ihre “Wunschkandidatin” und lobt überschwänglich Wengs “journalistisches Gespür, eine große Fashion-Expertise und digitales Know-how.” Das soll sie einsetzen, um den Aufbau einer Multimedia-Redaktion voranzutreiben. Auch ihre Stylight-Erfahrungen mit der Verbindung von Journalismus und E-Commerce dürften für Burda begehrlich sein.

      Für Kerstin Weng ist es eine Rückkehr zu Burda, wo sie von 2012 bis 2013 bereits Redakteurin und Ressortleiterin des inzwischen eingestellten Magazins “Cover” war. Bevor sie Anfang des Jahres zu Stylight wechselte, war Weng zwei Jahre lang Chefin der deutschen “Cosmopolitan”.
      hubert-burda-media.de, turi2.de (Background)

    • Stylight holt Verlagspersonal an Bord.

      Stylight-S ohne SchriftzugStylight holt sich nach Ex-“Cosmo”-Chefredakteurin Kerstin Weng weiteres Verlagspersonal: Simone Spiering wechselt von Tomorrow Focus Media als Head of Advertising & Sales zur redaktionell begleiteten Shoppingplattform. Anfang November folgt die bisherige “Grazia”-Redakteurin Stephanie Morcinek, sie soll die Mode-Redaktion leiten.
      wuv.de