Der Club der Meinungsmacherinnen.

Norbert Himmler bei turi2:

    • Willkommen im Club: Norbert Himmler.

      Willkommen im Club der turi2.de/koepfe: Nach über zwei Jahrzehnten beim ZDF gilt Programmdirektor Norbert Himmler als Favorit auf die Nachfolge des 2022 scheidenden Intendanten Thomas Bellut. Himmler ist neu im turi2-Club der wichtigsten Meinungs­macher*innen in Deutschland. Schon länger dabei im Köpfe-Index sind u.a. Jens Katemann, Ines Pohl und Martin Kunz.
      turi2.de/koepfe (Profil Himmler)

    • ZDF braucht eigentlich eine Intendantin, meint Uwe Mantel.

      ZDF muss sichtbar weiblicher werden, kommentiert Uwe Mantel. Beim Sender gab es noch nie eine Intendantin, eine Programmdirektorin oder eine Chefredakteurin – “kaum vorstellbar, dass das im Jahr 2022 so bleiben kann”. Den jetzigen Programmdirektor Norbert Himmler “zum fast schon gesetzten Nachfolger für Thomas Belluts Stelle auszurufen” sei deshalb falsch.
      dwdl.de, turi2.de (Background)

    • ZDF-Intendant Thomas Bellut nimmt 2022 seinen Hut.

      ZDF: Intendant Thomas Bellut nimmt 2022 seinen Hut und kandidiert nicht für eine dritte Amtszeit. Bellut steht seit März 2012 an der Spitze des ZDF und bleibt laut Vertrag bis zum 15. März 2022. Danach sei es “nach 40 spannenden Jahren im Mediengeschäft Zeit für einen neuen Lebensabschnitt.” Als Favorit für die Nachfolge gilt Programmchef Norbert Himmler, 50.
      presseportal.de, dwdl.de

    • Mai Thi Nguyen-Kim kommt “dauerhaft” zum ZDF.


      Science-Upgrade: Das ZDF gewinnt Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim ab 1. April für verschiedene Sendungen, verkündet Programmdirektor Norbert Himmler im “FAZ”-Interview. Sie übe eine “Crossover-Funktion” aus, in der sie “klassische ‘Terra X’-Sendungen präsentieren und redaktionell mitgestalten” werde. Das ZDF kündigt an, dass für die Show eine Reihe zur Chemie der Welt in Vorbereitung ist. Nguyen-Kim wird auch im Online-Format von Terra X auftreten, wie sie es schon 2017 und 2018 getan hat.

      Außerdem bekommt die promovierte Chemikerin im Herbst eine eigene Wissenschaftssendung auf ZDFneo. Diese sei eine “organische Weiterentwicklung” ihrer Arbeit beim Funk-Kanal “maiLab”, den sie weiterführen werden, so Nguyen-Kim. Auch ihr Team werde sie von dort in die neue Sendung mitnehmen. Norbert Himmler kontextualisiert den Zugewinn der Wissenschaftsjournalistin auch vor dem Hintergrund einer Bildungsoffensive im Netz. Hier kann Nguyen-Kim ihre Erfahrung in der digitalen Welt einbringen.
      faz.net, presseportal.de

    • Wir graturilieren: Norbert Himmler wird 50.


      Wir graturilieren: ZDF-Programmchef
      Norbert Himmler wird 50. Er feiert seinen Ehrentag zunächst im kleinsten Familienkreis, eine größere Zusammenkunft ist nach der dritten Impfphase geplant. Für Himmler war im vergangenen Jahr schön zu sehen, dass viel Gutes aus Mainz kommt – inklusive des neuen Impstoffs. Für das kommende Jahr wünscht er sich, dass die Lehren aus der Corona-Pandemie ins Langzeitgedächtnis übergehen. Gratulationen dürfen gern analog einfliegen, zum Beispiel via Postkarte auf den Lerchenberg. (Foto: ZDF / Marcus Hintzen)

    • Nach Senderwechsel: Jan Böhmermanns neue Show heißt “ZDF Magazin Royale”.

      Senderwechsel: “ZDF Magazin Royale” heißt die Show von Jan Böhmermann nach dem Wechsel in das Hauptprogramm, verrät ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler im DWDL-Interview. Gruppe 5, Tochter von ZDF Enterprises, produziert künftig gemeinsam mit Böhmermanns neuer Firma Ufe. Der Name steht für “Unterhaltungsfernsehen Ehrenfeld”, dem Kölner Standort des Studios. Btf, bisheriger Produzent, bleibe “ein wichtiger Partner”.
      dwdl.de

    • ZDF stellt “Terra X”-Clips zur freien Nutzung für Schulen ins Netz.

      ZDF unterstützt Schulen mit frei zugänglichen “Terra X”-Videos und hat von den jeweiligen Produzent*innen die Freigabe dafür eingeholt. Die Clips der Wissenssendung können somit nicht-kommerziell für den Unterricht genutzt werden, sagt ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler. Es gelte, einen ausgewogenen Weg zu finden zwischen Urheberschutz und dem Bildungsauftrag, den er auch in der Bereitstellung digitaler Lehrmedien sieht.
      “Süddeutsche Zeitung”, S. 8 (Paid), terraX-CC.zdf.de (frei nutzbare Videos)

    • Festgenommene sind nach dem Angriff auf das “heute-show”-Team wieder frei.


      Ohne Haftbefehl: Nach dem Angriff auf ein Kamerateam der “heute-show” am 1. Mai in Berlin sind die sechs Festgenommenen wieder frei, berichten dpa und ZDF. Ein Haftbefehl ist laut Generalstaatsanwaltschaft nicht erlassen worden. Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik sagte am Samstagmorgen im RBB Inforadio, dass der Staatsschutz in der Sache ermittele. Slowik sprach von einem “wirklich feigen Angriff” von circa 20 Vermummten. Sechs Personen mussten nach dem gewaltsamen Übergriff im Krankenhaus behandelt werden, sind laut ZDF inzwischen aber wieder zuhause. “Sie sind mit Totschlägern auf das Team los”, beschreibt der Chef der beteiligten Produktionsfirma TV United, Harald Ortmann, dem ZDF die Situation. Wie einige Personen in Deutschland mit den Medien umgingen, finde er “alarmierend”.

      Kabarettist Abdelkarim hatte am 1. Mai bei der Demo gegen Corona-Maßnahmen in Berlin für die “heute-show” Interviews geführt, das Kamerateam sowie Security-Leute begleiteten ihn. Er blieb unverletzt. Auf Twitter stellte Abdelkarim klar: “Weil es wirklich Menschen gibt, die das glauben: Der Angriff war nicht inszeniert.” Man müsse “nicht auf alles mit einer Verschwörungstheorie reagieren”. ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler mahnte vor dem Hintergrund des Angriffs, dass Pressefreheit “gerade in diesen Tagen” ein hohes Gut sei. Der DJV sieht in dem Vorfall einen “Angriff auf die Pressefreiheit”. Hintergründe zum Motiv sind derzeit noch unklar, die Polizei geht aber von politischen Beweggründen aus.
      zdf.de, rnd.de (Freilassungen), rnd.de (Motive) inforadio.de (6-Min-Audio, Barbara Slowik), twitter.com (Abdelkarim), twitter.com (DJV), turi2.de (Background)

    • turi2 edition #10: Norbert Himmler über die Zukunft des Zweiten.


      Aufgestiegen:
      Norbert Himmler ist seit 2012 Programmdirektor beim ZDF in Mainz. Doch dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk bläst scharfer Wind entgegen. Für die turi2 edition #10 spricht der mögliche nächste Intendant mit Heike Reuther über die Herausforderung, die Menschen abzuholen, wo sie stehen, die Akzentverschiebung des ZDF zur Mediathek und ZDFneo und die Konkurrenz der großen Plattformen.

      Norbert Himmler, Sie sind genau der Richtige, um uns die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu erklären. Seit 2012 verantworten Sie das Programm beim ZDF – Europas größtem und Deutschlands meistgesehenem Fernsehsender. Hat das ZDF eine Zukunft?
      Ich säße nicht hier, wenn ich nicht an die Zukunft des ZDF glauben würde. In diesen Tagen werde ich häufiger von Kolleginnen und Kollegen, die besorgt auf die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland und die politische Diskussion um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schauen, gefragt: “Sag mal, wie sieht das denn jetzt aus bei uns? Wie geht es weiter?” Meine Antwort lautet: Es braucht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk mehr denn je.

      Wie sind Sie für den Angriff von Netflix und Co gerüstet?
      Es beschäftigt uns sehr, was zurzeit auf dem Medienmarkt passiert. Der Umbruch erinnert mich an das Aufkommen der Privatsender in den 1980er Jahren. Die Privatsender haben anfangs mit innovativen, auch gegen den Strich gebürsteten Formaten geglänzt und waren attraktiv – vor allem für jüngere Zuschauer. Ähnliches erleben wir jetzt wieder. Ich finde das erst einmal belebend. Das schafft Konkurrenz. Wenn man jetzt, 20 bis 30 Jahre später, zurückschaut, sind ARD und ZDF im Linearen wie auch in den Mediatheken sehr gut aufgestellt.

      Was haben Sie sich von den Privatsendern abgeschaut?
      Die private Konkurrenz hat bewirkt, dass wir die Zuschauerinnen und Zuschauer wieder mehr im Blick haben. Nach über 50 Jahren ZDF müssen wir uns permanent überprüfen: Sind wir noch innovativ genug? Sind wir noch ambitioniert und vorwärts gewandt genug?

      Und, sind Sie’s? Was schauen Sie sich von Netflix und Co ab?
      Eine moderne horizontale Dramaturgie und Erzählstruktur. Die Herausforderung wird sein, dass wir dauerhaft auf dem deutschen und dem europäischen Fernsehmarkt für unsere Zielgruppen das interessantere Programm bieten. Die Schlacht um die Aufmerksamkeit der Nutzerinnen und Nutzer wird in den kommenden Jahren nicht nur im Bereich der fiktionalen, seriellen Erzählung stattfinden, sondern in allen wichtigen Genres. Im Bereich Wissen und Dokumentationen haben wir mit “Terra X” oder “37 Grad” die Nase weit vorn. Aber klar, wenn die Plattformen mit Wissensdokus Geld verdienen können, werden sie das auch hier in Deutschland tun. Es bleibt spannend.

      Wie warm muss sich das ZDF anziehen?
      Nicht alle Nutzerinnen und Nutzer wollen sich täglich ihr Programm selbst zusammenstellen. Deshalb ist meine Prognose für die kommenden fünf bis zehn Jahre: Die Bewegtbildnutzung wird weiterhin mindestens zur Hälfte linear sein. Ich selbst – wie viele Ihrer Leserinnen und Leser – nutze das Fernsehen mittlerweile aber auch stark zeitversetzt. Und wenn es nur zehn Minuten später ist, weil ich es nicht pünktlich zum “heute-journal” geschafft habe. Mir ist aber letztlich wurscht, wann und wo die Nutzerinnen und Nutzer die ZDF-Programme sehen. Hauptsache, sie schauen uns.

      Wie locken Sie die Menschen zum ZDF?
      Wir müssen nicht nur auf der Fernbedienung um die Gunst der Zuschauerinnen und Zuschauer kämpfen. Wir haben nicht mehr automatisch das, was man früher die Gnade des ersten oder immerhin des zweiten Platzes auf der Fernbedienung nannte. Mit den Plattformen und der modernen Ausstattung von TV-Geräten rückt das ZDF ein Stück weiter weg von seinen Nutzerinnen und Nutzern. Da steht dann quasi die Mediathek-App des ZDF neben Netflix, Amazon, Sky oder wem auch immer. Wir müssen ein gutes Programm machen, das den Weg zum Zuschauer findet.

      Welche Konsequenzen ziehen Sie aus der Konkurrenz auf der Fernbedienung?
      Das ZDF ist mit Abstand Marktführer. Allerdings haben wir schon seit etlichen Jahren ein Demografieproblem. Die Gründung von ZDFneo, ZDFinfo und zuletzt von funk sowie der Aufbau der Mediathek sind alles Schritte, um das aufzufangen.

      Aber darauf können Sie sich nicht ausruhen.
      Meine Strategie ist eine klare Akzentverschiebung vom Hauptprogramm in Richtung ZDFneo und Mediathek. Das bedeutet ein Umdenken, weg von Gesamtreichweiten und weg von der Ein-Kanal-Betrachtung. “Wie gut steht das ZDF-Hauptprogramm da?” Wir produzieren zum Beispiel ab sofort im Jahr ein Dutzend Serien und Sitcoms, die bei ZDFneo linear ausgestrahlt werden. Zugleich werden sie aber auch dafür produziert, um jüngerem Publikum in der Mediathek eine Alternative zu den Streamingplattformen anzubieten.

      Wer macht das Rennen – die ZDF-Mediathek oder eine große Plattform, über die verschiedene Senderangebote angesteuert werden?
      Das ZDF ist mit seiner Mediathek sehr gut aufgestellt. Wird der Druck größer, wird die Konkurrenz größer – gerade international. Dann muss man darüber nachdenken, ob man sich gegebenenfalls verbündet. Vielleicht auch mit Partnern, an die man vorher gar nicht gedacht hätte. Aber ich sehe den Zeitpunkt dazu noch nicht gekommen.

      Der Kampf um Talente hat aber schon begonnen.
      Netflix und Amazon brachten anfangs eine gewisse Sexyness mit sich, die langsam einer Ernüchterung über die Arbeits- und Vertragsbedingungen weicht. Es geht nicht immer nur ums Geld. Die Schlacht um Talente kann eigentlich nur gewinnen, wer den Kreativen die bestmöglichen Arbeitsbedingungen bietet. Das ZDF ist hier nach wie vor ein hervorragender Partner.

      Stichwort Gesellschaft und öffentlich-rechtlicher Auftrag: Sorgen Sie sich um die gesellschaftliche Entwicklung?
      Ja, denn wir verlernen, miteinander in Diskurs zu treten, dem Anderen zuzuhören, aufmerksam und mit Fantasie für dessen Lage. Viele verkennen, dass man die eigene Meinung nicht immer zu 100 Prozent durchsetzen kann, sondern sie mit anderen Meinungen abgleichen muss, um dann nach tragfähigen Kompromissen zu suchen. Das ist die Basis von Demokratie.

      Aber es ist nicht leicht, Haltung zu bewahren, oder?
      Generationenforscher sagen, dass jede Generation durch die Ereignisse, die im Laufe der jeweiligen Jugend passieren, geprägt wird. Meine Kinder bekommen jetzt mit, welche Werte der US-amerikanische Präsident vertritt. Sie bekommen mit, dass die Briten aus der Europäischen Union austreten wollen, die für uns immer selbstverständlich war. Sie bekommen mit, welches Demokratieverständnis in manchem osteuropäischen Land herrscht. Die Welt ist tatsächlich unruhiger und unüberschaubarer geworden. Ich versuche, ihnen diese Haltung zu vermitteln: Lernt, mit Veränderungen umzugehen, auch mit der hohen Geschwindigkeit des Wandels. Bewahrt euch dabei aber immer einen festen Kanon an Werten, der bei allem als Orientierung dient.

      Welche Rolle spielt da das Fernsehen?
      Das ZDF steht als öffentlich-rechtlicher Sender für Demokratiefähigkeit, freie Meinungsbildung, für die Achtung der Würde des Menschen. Damit das nicht hehre Worte bleiben, müssen wir eine Sprache finden, die die Zuschauerinnen und Zuschauer verstehen – und zwar alle. Das ist nicht ganz einfach, weil sich die Gesellschaft immer stärker auseinander entwickelt. Doch wer, wenn nicht wir, könnte diesen Integrations-Auftrag erfüllen? Es bleibt dennoch eine Herausforderung, die Menschen dort abzuholen, wo sie gerade sind.

      Ist Jan Böhmermann Ihre neue Geheimwaffe?
      Na ja, seit der ein oder anderen Aktion ist er nicht mehr wirklich “geheim”. Jan Böhmermann steht für moderne, investigative Satire. Fundiert, sehr gut recherchiert und unterhaltsam aufbereitet. Damit auch die jungen Nutzerinnen und Nutzer merken, dass nicht jeder Informationsschnipsel, der in ihren Newsfeed gespült wird, oder irgendeine schöne Online-Welt, die sie vorgegaukelt kriegen, eins zu eins für wahr gehalten werden darf. Jan Böhmermann zeigt, dass es lohnt, zu hinterfragen, mit Quellen und Informationen kritisch umzugehen und in Dinge tiefer einzusteigen.

      Warum darf Thomas Gottschalk 2020 nochmal mit “Wetten, dass..?” ran?
      Thomas Gottschalk wird nächstes Jahr 70, und wir möchten diesen Geburtstag mit ihm feiern. Und was läge näher, als dass er seine Parade-Disziplin noch einmal zelebrieren kann? Gottschalk ist einer der ganz Großen, der es schafft, alle Zuschauerinnen und Zuschauer anzusprechen und vor dem Fernseher zu vereinen.

      Wen hat das ZDF außer Böhmermann und Gottschalk in der Pipeline?
      Bei ZDFneo oder auch 3sat bauen wir neue Kolleginnen und Kollegen auf. Laura Karasek, Shahak Shapira, Sebastian Pufpaff. Aber es fehlt auf dem deutschen Fernsehmarkt in vielen Genres noch an Nachwuchs, insbesondere an weiblichem.

      Auf YouTube tummeln sich doch so viele junge Talente.
      Das stimmt und mit etlichen von ihnen arbeiten wir auch zusammen, sei es bei funk, bei ZDFneo oder auch im Hauptprogramm. Aber oftmals interessieren sich die YouTube-Stars weniger fürs lineare Fernsehen. Wir bauen aber an Brücken zwischen den Welten.

      Lesen Sie alle Geschichten der turi2 edition #10 – direkt hier im Browser als E-Paper.

    • ZDF-Programmchef Norbert Himmler will mehr Live-Shows und denkt auch an “Wetten, dass…?”.

      Wetten, dass…?: ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler stellt im “Hörzu”-Interview in Aussicht, die Show bei der Erfolg der Jubiläumsshow 2020 wiederzubeleben. “Ich bin da offen”, sagt er. Himmler wünscht sich mehr Live-Events mit “Hast du das gestern gesehen?”-Momenten im Programm und nennt als Beispiel den vom Starkregen unterbrochenen “ZDF-Fernsehgarten” im Juli. Live sorge immer für Überraschungen.
      presseportal.de, turi2.de (Background)

    • Zitat: Nor­bert Himm­ler sieht “ZDF Kultur” nicht als Konkurrenz für die Privaten.

      “Den Tag will ich erleben, an dem die Privatsender in Deutschland eine digitale Kulturplattform eröffnen.”

      ZDF-Programmdirektor Nor­bert Himm­ler widerspricht im “FAZ”-Interview dem Vorwurf, das neue digitale Kulturangebot des ZDF mache den Privatsendern gebührenfinanziert Knkurrenz.
      “FAZ”, S. 13 (Paid), turi2.de (Background)

    • Zahl des Tages: ZDF-Intendant Thomas Bellut verdient 350.400 Euro.

      Zahl des Tages: Läppische 350.400 Euro umfassten die Bezüge von ZDF-Intendant Thomas Bellut 2017, wie das ZDF mitteilt. Hinzu seien ein Dienstwagen und monatlich 766,94 Euro Aufwandsentschädigung gekommen, zudem 41.135,48 Euro für Tätigkeiten bei Tochterfirmen. Die Bezüge von Chefredakteur Peter Frey lagen bei 230.880 Euro, Programmdirektor Norbert Himmler erhielt mit 227.280 Euro etwas weniger.
      bild.de

    • ZDF verlängert den Vertrag mit Jan Böhmermann und produziert neue Sendungen mit ihm.


      Böhmermann bleibt: Das ZDF verlängert den Vertrag mit Jan Böhmermann und will nächstes Jahr neue Sendungen mit ihm entwickeln, sagt Programmdirektor Norbert Himmler zu DWDL. Wie lange der neue Vertrag läuft, verrät Himmler nicht. Die Schlagzahl von “Neo Magazin Royale” erhöht der Sender von 34 auf 38 Sendungen im Jahr, inhaltlich soll Böhmermann mehr Spielraum bekommen. Außerdem soll die Sendung “non-linear häufiger aufschlagen”. Böhmermann selbst sagt: “Deutschland braucht jetzt eine handlungsfähige Unterhaltungssendung. Ich habe den Auftrag des Gebührenzahlers verstanden.”
      dwdl.de, turi2.de (Background)

    • ZDF fusioniert Kultur- und Wissensredaktionen.


      Streichkonzert am Lerchenberg: Das ZDF verschlankt sich und baut bis 2025 insgesamt 70 Stellen ab, die der Umstrukturierung der Kultur- und Wissensredaktionen zum Opfer fallen. Die Direktion Europäische Satellitenprogramme, zuständig für 3sat und Arte, wird aufgelöst. Redaktionelle und administrative Aufgaben gehen in andere Direktionen. Bislang getrennte Programmbereiche für das ZDF, ZDFneo, ZDFinfo und 3sat werden in gemeinsamen Redaktionen zusammengeführt.

      Der bisherige Direktor für Europäische Satellitenprogramme, Gottfried Langenstein, 63, scheidet mit Ablauf seiner Amtszeit aus dem ZDF aus. Programmdirektor Norbert Himmler übernimmt den Vorsitz der 3sat-Geschäftsführung. Die Koordination von Arte unter der Leitung von Wolfgang Bergmann wechselt in die Intendanz. ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht die Umstrukturierung als “wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer schlanken Organisation” des Senders.
      presseportal.de

    • ZDF erteilt Böhmermanns Wunsch nach einer Late-Night-Show eine Absage.

      norbert-himmler150Jan Böhmermann bekommt vorerst keine tägliche Late-Night-Show im ZDF, sagt Programmdirektor Norbert Himmler (Foto) im dpa-Interview. Mit dem Versprechen, das ZDF gebe Böhmermann “möglichst viel Unterstützung und Freiraum”, damit er “sich selbst und seine Sendung weiterentwickeln” könne, gibt Himmler Böhmermann ganz diplomatisch einen Korb.
      abendblatt.de

    • Zitat: Norbert Himmler will auch bei ZDFneo viel Geld ausgeben.

      norbert-himmler150“Wir scheuen uns bei ZDFneo nicht länger vor den gleichen Budgets wie im Hauptprogramm.”

      ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler kündigt eine Fiction-Offensive für 30- bis 59-Jährige bei ZDFneo an.
      dwdl.de

    • ZDF plant Online-Plattform für Kultur-Inhalte.

      zdfkultur-recycle600
      Kultur Recycling: Das ZDF plant eine Online-Kulturplattform. Chefredakteur Peter Frey und Programmdirektor Norbert Himmler haben das Projekt bei einem Produzententag angekündigt, berichtet Christian Meier. Ziel des Portals sei es, die Kultur-Inhalte aus dem Hauptprogramm, den Digitalkanälen, von arte, 3sat und Kika an einem Ort zu bündeln und somit leichter zugänglich zu machen.

      Eigene Inhalte sollen für das noch namenlose Portal nicht produziert werden, lediglich bestehende Kulturformate werden neu zusammengestellt. Wann das Projekt starten soll, lässt das ZDF offen.
      medien.welt.de

    • ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler setzt auf den Ausbau der Fiktionssparte.

      norbert-himmler150ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler bekräftigt im “FAZ”-Interview seine Entscheidung, Böhmermanns Erdogan-Gedicht aus der Mediathek zu nehmen. Außerdem kündigt er den Ausbau des fiktionalen Programms für 30- bis 50-Jährige mit eigenen Dramaserien, Krimis und Sitcoms an und rechnet aus, ZDF habe Abrufzahlen, “von denen Netflix und Amazon in Deutschland nur träumen können.”
      “FAZ”, S. 13 (Paid)