Der Club der Meinungsmacherinnen.

Uwe C. Beyer bei turi2:

    • turi2 edition #8: Sybille Kircher über Namen und den Erfolg ihrer Träger.


      Nomen est omen: Welchen Einfluss haben Vor- und Nachname auf den Erfolg eines Menschen?
      Tatjana Kerschbaumer trifft sich für die turi2 edition #8 mit Sprachwissenschaftlerin und Namensfinderin Sybille Kircher. Sie sagt, dass auch ein Kevin erfolgreich sein kann und erklärt, warum Niggemeier, Kress und Turi besser als Marke funktionieren als Müller und Pawlaczyk. (Foto: dpa/Julian Stratenschulte)

      Das Interview mit Sybille Kircher und viele andere Erfolgsgeschichten finden Sie auch in unserem frei zugänglichen E-Paper zur “turi2 edition #8” auf den Seiten 120-124.

      Frau Kircher, mein vollständiger Name ist Tatjana Alexandra Kerschbaumer, die Kurzform Tatjana Kerschbaumer. Wenn Sie den hören – was denken Sie da als erstes?
      Bei den Vornamen denke ich ein bisschen an das alte Russland, an die Zaren und Zarinnen. Beim Nachnamen eher an Süddeutschland und Kirschbaum. Der Name macht schon neugierig. Er ist ja auch ausladend – aber nicht zu lang, vor allem, wenn Sie die Kurzform benutzen.

      Ist das ein guter Name? Gibt es den perfekten Namen?
      Bei Personennamen geht es nicht um gut oder schlecht, sondern darum, ob der Name zur Person passt. Es ist ja die Person, die den Namen mit Inhalt füllt und ihn prägt. Sie muss ihn mit Stolz tragen. Ein Name soll uns Selbstwertgefühl geben, und das entsteht aus der Person heraus, aus dem Auftreten. Meistens ist es schön, wenn der Name eine Melodie hat. Kurze Namen sind immer gut, weil sie sich gut sprechen lassen. Drei Silben sind optimal, mehr sind eher schwieriger.

      Gibt es so etwas wie erfolgreiche Namen? Also Namen, die Erfolg implizieren?
      Ich glaube nicht. Der Name kann den Erfolg des Menschen nicht beeinflussen, er ist nur das i-Tüpfelchen. Wenn man zum Beispiel einen Namen hört, macht man sich erst einmal ein Bild von diesem Menschen. Aber wenn man den Menschen dann wirklich kennenlernt, denkt man ja auch gar nicht mehr so viel über seinen Namen nach.

      Also ist Karl-Theodor nicht besser als Kevin?
      Auch der Kevin kann ein ganz gewitztes Kerlchen sein und ein sehr erfolgreicher Mensch werden. Es kommt darauf an, wie man zu seinem Namen steht. Der Name ist wie ein unbeschriebenes Blatt, das man mit Inhalten füllen muss. Allerdings gibt es natürlich auch Namen, die diskriminierend oder unpassend sind. Viele Italienerinnen heißen zum Beispiel Immaculata, “die Unbefleckte”, und sind überhaupt nicht glücklich damit. In Südamerika habe ich mal einen “Esposito” getroffen, den “Ausgesetzten”, das fand ich auch schlimm. Viele dieser Personen kürzen ihre Namen dann ab, weil sie nicht damit zufrieden sind.

      Wie sollte man sein Kind heute nennen, damit es erfolgreich durch die Welt gehen kann?
      Das Schöne bei Namen ist, dass es keine Regeln gibt. Man kann auch keine aufstellen. Hier sind die Eltern gefragt, die haben alle Möglichkeiten.

      Wie individuell soll der Name sein?
      Natürlich nicht lächerlich oder albern: Ich würde jetzt nicht empfehlen, das Kind Charmin, Pepsi oder Gucci zu nennen. Was man heute außerdem berücksichtigen sollte, ist der internationale Kontext. Es macht Sinn, eventuell einen Namen zu wählen, den man global leicht aussprechen kann. Aber man benennt sein Kind ja auch nicht, um es erfolgreich zu machen.

      Was signalisiert eigentlich ein Doppelname?
      Das kann alles Mögliche sein. Für mich signalisiert es in erster Linie, dass man dem Kind die Wahl lässt. Dass es später vielleicht entscheiden kann, wie es genannt werden will. Vielleicht konnten sich die Eltern aber auch nicht entscheiden. Manchmal sind Eltern auch auf der Suche nach etwas besonders Einzigartigem, Ungewöhnlichem – und Doppelnamen sind eher seltener.

      Wir haben bei uns in der Redaktion gleich mehrere zur Auswahl: Anne-Nikolin Hagemann zum Beispiel oder Lea-Maria Kut. Wer hat‘s besser erwischt?
      Beide Namen sind sehr schön und melodisch. Sie sind beide sehr weiblich, einerseits durch das sanfte -i bei Anne-Nikolin, andererseits durch die a-Laute bei Lea-Maria. Besser als der andere ist keiner, aber beide sind sehr ungewöhnlich. Lea-Maria kennt man vielleicht noch etwas mehr, Anne-Nikolin ist noch seltener.

      Unser Creative Director heißt Uwe C. Beyer. Hilft ihm das C beim erfolgreich sein?
      Das “C” macht in diesem Fall den Namen noch interessanter. Es wird betont, weil die beiden anderen Namen – Uwe und Beyer – in Deutschland eher häufig sind. Uwe Beyer gibt es vermutlich oft, Uwe C. Beyer ist einmaliger. Außerdem macht das “C” neugierig, man fragt sich: Wofür steht dieser Buchstabe? So eine aufgeworfene Frage kann auch helfen, ein Gespräch einzuleiten und aufzubauen. Bei Markennamen sucht man übrigens auch nach Namen, die neugierig machen. Und bei denen sich der Konsument fragt: Was steckt dahinter?

      Peter Turi hat sein Unternehmen nach sich benannt: Er gründete turi2. Wäre das auch ein guter Plan gewesen, wenn er Müller oder Pawlaczyk heißen würde?
      Er hat auf jeden Fall Glück gehabt mit seinem Namen – auch wenn ich mich am Anfang gefragt habe, ob er etwas mit Tourismus zu tun hat. Wäre sein Name Müller, hätte er ihn natürlich auch nehmen können, aber er hätte ihn mit viel mehr Kommunikation vermarkten müssen. Müller gibt es eben wie Sand am Meer. Er hätte also noch deutlicher machen müssen, dass es um Medien und Marken geht. Pawlaczyk wäre vor allem am Anfang schwierig wegen der Aussprache. Wenn ein Name schwer auszusprechen ist, wird er weniger benutzt und kann sich nicht so gut etablieren.

      Unter den journalistischen Marken gibt es zum Beispiel auch “Kress”, benannt nach Günther Kress. Der Medienjournalist Stefan Niggemeier ist auch eine eigene Marke. So im Vergleich, wer hat namenstechnisch das große Los gezogen: Turi, Kress, Niggemeier?
      Das sind alles Familiennamen, der eine ist so gut wie der andere. Natürlich sind Turi und Kress kürzer, Niggemeier ist länger. Aber man müsste prüfen, welches Image dahinter steht. Ob ein Name wertiger aufgeladen ist als der andere. Es geht ja um die Positionierung. Die Zeit spielt auch eine Rolle, wie groß eine Marke ist. Alte Marken wie zum Beispiel “Kress” sind immer stark in den Köpfen präsent. Auch große Firmen aus anderen Bereichen beziehen sich mit ihren Namen oft auf ihre Gründer und ihren Herkunftsort: Haribo kommt von “Hans Riegel Bonn”, Aldi steht für “Albrecht-Discount”. IKEA ist zusammengesetzt aus den Anfangsbuchstaben des Gründers Ingvar Kamprad, dem elterlichen Bauernhof Elmtaryd und seines Heimatdorfs Agunnaryd.

      Ist das der Weg zum Markennamen-Erfolg – Initialen gepaart mit Ort?
      Früher hat man gern Akronyme gebildet, heute findet man das noch häufig in technischen Bereichen. Aber eigentlich wird das nicht mehr so gerne gemacht. Heute versucht man, mit einem Markennamen eher eine Idee zu transportieren – und das funktioniert mit Akronymen nicht so gut. Sie sind zwar einzigartig, aber sie haben keine Message. Jetzt überwiegen Namen, die eine Idee in sich tragen. Wie bei Amazon: Das kommt von Amazonas – groß, umfangreich, breit, beweglich. Oder Alexa: der Roboter, der mir das Gefühl gibt, ich spreche mit einer Person, obwohl das natürlich nicht stimmt. Paypal – der Freund, der mir beim Zahlen hilft.

      Jetzt in Buch-Optik weiterlesen! Die Erfolgs-Geschichte von Sybille Kircher finden Sie im kostenlosen Blätter-PDF zur “turi2 edition #8” auf den Seiten 120 – 126.

      Wenn ich jemals ein Unternehmen gründe und mich auf ein Akronym versteife, müsste es TAKMI oder TAKPA heißen – meine Initialen, kombiniert mit den Anfangsbuchstaben der Orte Miesbach oder Parsberg. Hört sich für mich beides nicht gelungen an. Habe ich Pech gehabt?
      Wir würden Akronyme sowieso nicht unbedingt empfehlen. Sie transportieren ja keine Emotion. Der Name muss bei der Positionierung ansetzen und die Position des Produkts gut zusammenfassen. Wir haben zum Beispiel mal einen Namen für eine Lernplattform entwickelt, die wir “Scook” genannt haben: das neue Schoolbook. Schneller und effizienter als die Vergangenheit. Das sind so Namen, die eine Geschichte erzählen.

      Akronym fällt also flach. Was raten Sie mir dann?
      Ich würde Sie fragen: Um was geht es? Was möchten Sie gründen? Was machen Ihre Wettbewerber und wie unterscheiden Sie sich von Ihnen? Was macht Sie besonders, und, ganz wichtig: Was brauchen Ihre Kunden? Warum sollen die ausgerechnet bei Ihnen einkaufen? Und dann überlegt man, mit welchem Namen man diese Nische benennen kann. Alles andere wäre unseriös. Einfach nur Buchstaben zu kombinieren ist auch nicht zielführend.

      Ich hab‘s ja noch gut erwischt. Was macht man, wenn man Peter Lustig heißt? Oder als Fußballer Philipp Lahm?
      Man steht dazu. Wenn der Name ein bisschen lustig ist oder genau das Gegenteil von dem benennt, was man gut kann, ist das sehr einprägend. Man muss einfach dahinter stehen. Ich denke, diese Namen sind eher gut als schlecht – und durchaus hilfreich für noch mehr Selbstbewusstsein. Am Ende geht es um den Menschen als solches. Der Mensch prägt den Namen durch sein Auftreten. Das ist der große Unterschied zu Produktnamen: Da hilft der Produktname dem Auftritt der Marke.

      Was muss denn ein guter Markenname mitbringen, um eine Marke wirklich bekannt und erfolgreich zu machen? Gibt es da Tipps und Tricks?
      Der Name muss individuell sein und die Marke von allen anderen Marken im Markt abheben. Er muss eine Geschichte erzählen und zur Zielgruppe passen: die muss ihn aussprechen können. Und, was die meisten vergessen: Der Name muss schutzfähig sein, viele Marken werden ja auch eingetragen. Das ist oft nicht so einfach, denn Namen, die ein Produkt zu genau beschreiben, werden nicht akzeptiert. Kinderschokolade ist so ein Beispiel – das geht nur, weil der Name schon so lange existiert. Normalerweise kann man eine Vokabel wie “Schokolade” nicht für sich beanspruchen, weil das quasi allen Konkurrenten untersagt, ebenfalls von Schokolade zu sprechen. Superlative wie “prima” und “toll” kann man auch nicht schützen lassen.

      Welche Trends gibt es heute bei der Namensgebung?
      Bei Personen finden sich viele kurze Namen, die sehr stark und selbstbewusst klingen. Paul, Leon, Ben etwa; bei Mädchen Mia, Lea, Sophia. Bei Marken geht es darum, Namen zu finden, die eine Welt widerspiegeln. Man entfernt sich von Kürzeln und ganz künstlichen Namen, auch Familiennamen werden kaum noch benutzt: Grundig, Siemens, Bayer, alles Familiennamen – das macht man nicht mehr so. Zu der Zeit, als das Internet salonfähig wurde, gab es auch viele Markennamen die auf “E-” angefangen oder auf “.com” geendet haben, booking. com ist so ein Fall. Auch das ist nicht mehr en vogue. Es ist sowieso nie gut, sich an einen Trend zu hängen – man sollte bei einem Markennamen eher an die Zukunft denken. Was auf jeden Fall stimmt: Man geht eher ins Englische, weil die Wirtschaft immer globaler wird und möglichst viele Kundengruppen erreicht werden sollen. Man will es vielen Nationalitäten leicht machen – und Deutsch eignet sich nicht für Internationalität.

      Lesen Sie alle Erfolgs-Geschichten der turi2 edition #8 – direkt hier im Browser als E-Paper. Oder abonnieren Sie die Buchreihe hier.

    • Wer ist Anja Hermanni? Der krasse Fail der turi2 edition #8.


      Voll verkackt: Die
      turi2 edition #8 landet heute auf zehntausend Schreibtischen der Branche. Ganz groß auf dem Cover beim “Großen Buch vom Erfolg”: Anja Hermanni. Wie hat es die dänische Pädagogin, die keine Zeile fürs Buch geschrieben hat, auf den Titel geschafft?

      Nun ja: Anja ist die Lebensgefährtin von Uwe C. Beyer, dem Creative Director der turi2 edition. Uwe setzte Anja als Platzhalter für 8.000 Namen der Branche ein, die ein personalisiertes Buch bekommen sollten. Leider ging der Platzhalter in Druck, ohne dass ihn jemand austauschte. Und so wurde Anja Hermanni ohne eigenes Zutun zur vielgelesenen Erfolgs-Autorin und Teil der Fail-Liste turi2.de/misserfolg.

      Übrigens: Die 8.000 Branchenpromis können ihren eigenen Namen ganz dezent auf dem Buchrücken lesen.
      turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube)

    • Das sind die Gesichter hinter den turi2-Medien.


      Florierende Turismus-Branche: Das
      turi2-Team wächst mit dem Angebot an turi2-Medien. Neben News-Arbeitern sind Fotografen kreativ und Art Direktoren innovativ für den Branchendienst tätig. Filmer ziehen mit der Kamera los und unser Media-Duo muss zusehen, dass die Party am Ende Geld einspielt. Wir haben neue und alte turi2-Gesichter in einer Video-Playlist zusammengestellt mit unserem berüchtigten fragebogen2.
      turi2.tv (YouTube-Playlist)

    • Martin Fischer wird Senior Manager im Büro Freihafen von Uwe C. Beyer.

      Martin Fischer, Ex-Geschäftsführer von IQ Media und der Verlagsgruppe Milchstraße, wird Senior Manager in der Agentur Büro Freihafen von Uwe C. Beyer. Fischer hat u.a. die Magazine “TV Spielfilm” und das “Handelsblatt Magazin” mit entwickelt. Büro Freihafen will Digital- und Magazinkonzepte für Unternehmen erarbeiten. 2018 soll die freie Bürogemeinschaft zu einer gemeinsamen Firma werden. Beyer wirkt auch als Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition.
      “Werben & Verkaufen” 49/2017, S. 56 (Paid), turi2.de, turi2.de (Background)

    • Tatjana Kerschbaumer wird Chefredakteurin der “turi2 edition”.

      tatjana kerschbaumer 150Läuft bei ihr: Tatjana Kerschbaumer, 27, wird Chefredakteurin der turi2 edition. Gründer Peter Turi überträgt Kerschbaumer die volle redaktionelle Verantwortung für seine Buchreihe, bleibt aber als Autor und Herausgeber an Bord. Creative Director bleibt Uwe C. Beyer. Kerschbaumer ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule und bei der “turi2 edition” seit Anfang 2016 Redaktionsleiterin.
      turi.de/team

    • Jalag bringt Gesundheitsmagazin “Dr. Wimmer” mit Arzt Johannes Wimmer heraus.


      Lesestoff auf Rezept: Der Hamburger Jahreszeiten Verlag macht Internet-Arzt
      Johannes Wimmer, 34, zum Namensgeber und Coverboy des Gesundheitsmagazins Dr. Wimmer, schreibt “Horizont”. Der Mediziner der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, bekannt von seinen Internet-Erklär-Videos und Sendungen im NDR Fernsehen, steht Pate für das “erste deutsche Doctainment-Magazin”. “Dr. Wimmer” liegt am 28. Februar 2018 erstmals mit 100.000 Auflage für 4,95 Euro am Kiosk. Vier Ausgaben mit 100 bis 140 Seiten sind pro Jahr geplant, bei Erfolg kann sich Jalag-Geschäftsführer Peter Rensmann auch einen Monatstakt vorstellen.

      Als Zielgruppe hat der Verlag Frauen ab 30 im Visier, wobei deren Partner mitlesen sollen. Die jüngere Leserschaft spiegelt sich auch in der Themenauswahl und Sprache wieder: Eine Geschichte über Verdauung ist mit “Ach Du Kacke” betitelt. In einer Sex-Sprechstunde geht es um Frauen-Viagra und Intimrasuren. “Dr. Wimmer” ist das erste Magazin, das Jalag komplett extern produzieren lässt. Redaktionsleiterin ist Kerstin Baltin, die Art-Direktion liegt bei Uwe C. Beyer, der auch die turi2 edition verantwortet.
      “Horizont” 46/2017, S. 10 (Paid), bm-brandmedia.de (Mediadaten)

    • Making-of: 1.241 individuelle Titelseiten für die “turi2 edition5”.


      Digital Heroes zum Anfassen: Die
      turi2 edition5 The Digital Me erzählt seit Freitag auf 200 Seiten, wie die Digitalisierung unser Leben verändert. Wie die Digitalisierung die Druckindustrie verändert, zeigt der Fachverlag turi2 mit dem Druck von 1.241 individualisierten Titelbildern. 1.241 wichtige Medien- und Markenmacher bekommen in diesen Tagen die “turi2 edition5” mit ihrem eigenen Konterfei zugeschickt – künstlerisch verfremdet als Mosaik aus kleinen Porträts, ebenfalls von Branchengrößen. Wie die 1.241 Titel-Mosaiks entstanden sind, zeigt turi2.tv in einem kurzen Video-Feature. Für den Film ist das Team innerhalb einer Woche quer durch Deutschland gereist.

      Die Tour beginnt in Hamburg, wo Creative-Direktor Uwe C. Beyer die Idee für die individualisierten Titelbilder hat und die Bilddateien produziert. Weiter geht es zu MPS Multi Packaging Solutions in Obersulm. Wo sonst Verpackungen für edle Parfums und teure Spirituosen bedruckt werden, laufen die individualisierten Titelbilder durch eine hochmoderne Digital-Druckmaschine aus dem Hause Heidelberg. In der Buchbinderei Schaumann in Darmstadt findet schließlich jeder Buchdeckel seinen Inhalt – in mühevoller Handarbeit.

      Überwacht wird der Produktions- und Versandprozess von Schleunungdruck in Marktheidenfeld, wo der 200 Seiten starke Inhalt der “edition5” gedruckt wird. Der turi2-Drucker achtet auch darauf, dass am Ende jeder Branchen-Promi tatsächlich die “edition” mit seinem eigenen Porträt in den Händen hält.
      turi2.tv (4-Min-Video)

    • Launch der turi2 edition5, The Digital Me.


      Der kann ins Auge gehen: Jedes der 1.242 Titelbilder der neuen “turi2 edition” ist aus 2.500 kleinen Porträts von Branchengrößen zusammengesetzt.

      turi2 in eigener Sache: Ich bin, was ich bin, erst in den Augen der anderen – Uwe C. Beyer, Creative Director von turi2, hat eine verblüffend einfache Umsetzung für “The Digital Me”, das Thema der turi2.de/edition5 gefunden. Es geht darin um das Ego in Zeiten des Internets, da lohnt genaues Hinsehen. Zumal 1.241 der wichtigsten Medien- und Markenmacher ein Buch mit ihrem eigenen Konterfei bekommen – zusammengesetzt aus über tausend kleinen Fotos der Kollegen.

      Nach sechs Monaten Arbeit kommt der langsamste – und schönste – Branchendienst wieder 200 Seiten dick mit feinster Optik und Haptik, fast ein Kilo schwer, zu seiner Zielgruppe, den 20.000 Media-Entscheidern in Deutschland. turi2 feiert mit 100 geladenen Gästen ab 18:30 Uhr in der Berliner Friedrichstraße bei Landau Media eine Launch Party. Mit Springer-Mann Christoph Keese diskutiert Peter Turi für turi2.tv das Thema der fünften Ausgabe: Wie die Digitalisierung unser Leben und unser Arbeiten verändert.

      Die geschlossene Veranstaltung ist eigentlich ausgebucht, aber für zwei treue Leser des turi2-Newsletters haben wir Karten zurückgelegt – schnell bewerben unter post@turi2.de. Für alle, die es nicht nach Berlin schaffen, kommt das Buch am Freitag an den Kiosk oder ins Haus. Und die Diskussion mit Christoph Keese steht ab Freitag auf turi2.tv.
      turi2.de/edition5

    • Wir graturilieren: Uwe C. Beyer wird 50.


      Wir graturilieren:
      Uwe C. Beyer, u.a. Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition, wird heute 50 Jahre alt. Sein Highlight im vergangenen Jahr war der Einstieg seines Freundes Peter Lewandowski als Partner in Beyers Agentur Büro Freihafen. Zusammen wollen die beiden “so einiges Wahnsinniges auf die Beine stellen”.

      Seinen runden Geburtstag feiert der frühere Art Director von “Spiegel” und “Zeit-Magazin” heute zu Hause mit der Familie. Am Wochenende empfängt Uwe C. Beyer dann “alte Freunde mit einem 2009er Château Montrose” auf seinem Landsitz und weiht die neue Terrasse ein. Mit etwas Glück kann sich der Hobby-Jäger von dort aus noch ein Wildschwein zum Grillen schießen.

      Gratulationen kommen per E-Mail an. Es genügt Beyer aber auch, wenn der eine oder andere kurz innehält und halblaut sagt: “Sieh an, jetzt ist der Beyer auch schon 50. Hat sich aber ganz ordentlich gehalten.”

    • Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner an Bord.

      Uwe C. Beyer holt Peter Lewandowski als Partner seiner Hamburger Agentur Büro Freihafen an Bord. Beyer und Lewandowski, der Chefredakteur bei “Gala” und “Maxim” war, wollen das Angebot der Designagentur erweitern und Unternehmen helfen, eigene Redaktionen aufzubauen. Beyer wirkt auch als Co-Herausgeber und Creative Director der turi2 edition.
      cp-monitor.de

    • turi2 edition: Lea-Maria Kut ist neue Art Directorin.

      Lea-Maria Kut, 28, ist neue Art Directorin der turi2 edition. Kut realisiert seit Ausgabe 4 (turi2.de/edition4), die am 26. Mai zum Thema “Innovation” erscheint, das Layout der Buchreihe. Sie studierte Kommunikationsdesign an der htk Hamburg und arbeitete u.a. für Bauer. Ihr Förderer Uwe C. Beyer kümmert sich weiterhin als Co-Herausgeber und Creative Director um die große gestalterische Linie der turi2 edition.
      turi2 – eigene Infos

    • Wir graturilieren: Rike Sattler wird 36.

      Rike Sattler-600Wir graturilieren: Rike Sattler, mit Uwe C. Beyer Art Direktorin hinter der turi2 edition 2, wird heute 36 Jahre alt. Sattler feiert in der Sonne am Strand von Föhr mit Blick auf Amrum und Sylt und quält sich mit Fragen wie “Nehme ich Scholle oder Lamm?”

      Aufs vergangene Jahr kann die Editorial Designerin aus dem Büro Freihafen Hamburg stolz sein, weil sie mit spannenden Menschen an Magazine gearbeitet hat, die sie selbst gern lesen würde. Doch auch auf anderen Gebieten ist Sattler eine Macherin: Die stolze Segelschein-Inhaberin sorgt erfolgreich dafür, dass der elterliche Laserdrucker funktioniert. Fürs neue Lebensjahr wünscht sie sich Rüm hart – klåår kiming (nordfriesisch: “Weites Herz – klarer Horizont”). Gratulationen nimmt Rike Sattler auf Föhr per Flaschenpost entgegen, E-Mails tun es aber auch. (Foto: privat)

    • Uwe C. Beyer macht das Büro Freihafen wieder frei.

      Uwe C. Beyer 2014 150Uwe C. Beyer steigt bei der Mediengruppe Hamburg aus und führt sein Büro Freihafen allein weiter. Der Mediendesigner und ehemalige Art Director des “Spiegel” ist Spezialist für Magazin-Konzepte und Relaunches. Uwe C. Beyer arbeitet auch als Art Director für turi2 und die im Dezember erscheinende turi2 edition.
      per Mail

    • “Gehirn & Geist” macht alles neu.

      Gehirn und Geist-11_2015-150Lese-Tipp: Gehirn & Geist stemmt sich gegen rückläufige Kiosk-Verkäufe und erscheint optisch wie inhaltlich generalüberholt. Art Director Uwe C. Beyer entschlackt den Titel und gestaltet die Artikel opulenter. Chefredakteur Carsten Könneker setzt auf mehr Forscher als Gastautoren, pro Ausgabe ein Übersichts-Stück zu einem kompletten Themengebiet und eine neue Rubrik über aktuell laufende Studien. “Gehirn & Geist” erscheint im Verlag Spektrum der Wissenschaft mit 30.000 Auflage und kostet 7,90 Euro.
      meedia.de

    • Wir graturilieren: Uwe C. Beyer wird 48.

      uwecbeyer600
      Wir graturilieren:
      Uwe C. Beyer, Creative Director bei der Mediengruppe Hamburg, wird heute 48 Jahre alt. Am vergangenen Jahr hat Beyer, der auch als Art Director von turi2 und turi2 edition wirkt, “nichts zu meckern”. Im Gegenteil: Er freut sich, “endlich wieder frei” zu sein. In diesem Sinne plant er für das neue Jahr ein paar Hühner, für die Zukunft zwei Weltumsegelungen. Seinen Geburtstag feiert der ehemalige Art Director von u.a. “Spiegel” und RTL in der Wildnis, Trecker fahrend und Holz hackend. Auf Gratulationen verzichtet er, auch per E-Mail, denn Geburtstage “werden überbewertet” (Foto: Boris Rostami).
      kress.de, bfhh.de, turi2.de (Background), turi2.de/team

    • Art Director Uwe C. Beyer verlässt den “Spiegel”.

      Der “Spiegel” hat einen Art Director weniger und der freie Markt einen lässigen Könner mehr: Uwe C. Beyer, 47, Art Director des “Spiegel” seit 2012 und dort verantwortlich für Bildredaktion, Layout und Grafik, verlässt das gastliche Haus an der Ericusspitze 1 zum Jahresende, um hinterm Hauptbahnhof wieder frei zu arbeiten. Bei der Mediengruppe Hamburg GmbH übernimmt Beyer Design & Development. In der Mediengruppe ging 2011 Beyers Büro Freihafen auf, zusammen mit der Agentur Lenz & Schau. Beyer hat seit 1998 zahlreichen Blättern seine Handschrift gegeben, u.a. “manager magazin” und “Zeit Wissen”. Online legte Beyer Hand an u.a. bei spiegel.de, stern.de und handelsblatt.com. Zusammen mit Peter Turi hat er 1998 den “kressreport” umgestaltet, 2001 das kurzlebige “net-business” neu erfunden und 2007 die Website turi2 entwickelt. Chefredakteur Wolfgang Büchner “bedauert” den Abgang – vermutlich ehrlich. Auf Projektbasis wird Beyer weiter für den “Spiegel” arbeiten.
      spiegelgruppe.de, mghamburg.de

    • Wir arbeiten an der Version turi3.1.

      Mit dem Start von turi3 am 8. November haben bereits die Arbeiten an einer verbesserten Version begonnen – sozusagen turi3.1. Sie soll im Dezember online gehen. Umgesetzt werden sollen folgende Vorschläge:

       

      1. Im Kopf der Seite soll neben dem Home-Button turi2 eine Suchfunktion und ein Ausklappmenü platziert werden (eine Anregung von vielen Seiten).

       

      2. Die Social-Media-Funktionen wie Kommentare und Link-Buttons sollen unter jedem Artikel erscheinen, also auch unter 3-Zeilen-Meldungen. Und nicht nur unter den größeren Berichten (eine dringende Bitte von Sascha Lobo und Thomas Knüwer).

       

      3. Die Rubriken wie Interview, Fragebogen, Termine, lexikon2, turi2.tv, Zitat, Basta, Tweet des Tages, Lese-Tipp etc sollen über einen Auswahl-Button schneller zugänglich werden. Gleiches soll auch für die knapp 400 Tags kommen (eine Idee von Julian Reichelt).

       

      4. Die Basis-Infos von lexikon2 sollen auf eine eigene Website ausgelagert werden, um befreundeten Branchenblogs als Background-Resservoir zu dienen (eine Idee von Peter Turi).

       

      5. Was @turi2 jetzt noch braucht, wäre ein Favicon/Touch Icon, damit’s auf dem Smartphone gut aussieht – schreibt Andreas Grieß von @youdaz via Twitter.

       

      6. Vera Bunse (‏@kaffeebeimir) wünscht sich via Twitterein Icon für den Browser-Reiter“.

       

      7. Andreas Bohn und Thomas Knüwer wünschen sich dringend eine deutlich größere Schrift. turi2 käme auf dem Smartphone (Knüwer) und auf dem Notebook (Bohn) zu klein und fummelig rüber. Art Director Uwe C. Beyer findet die Schriftgröße “so ok”, wünscht sich die Schrift OpenSans aber “etwas dicker”, zB 600 statt 400.
       

      8. Caja Thimm wünscht sich fast von Anbeginn der turi2-Existenz, dass man Print ausfiltern kann und nur Internet-News bekommt. Eine Filterung nach Tags wie Print, Internet, TV, Radio etc. wäre im neuen System möglich. Brauchen wir einen Newsletter turi2 Print oder turi2 Internet?

       

      9. turi2-Redakteur Björn Czieslik wünscht sich zwei neue Filterrubriken “Sport” und “Politik” bei turi2. Einfach weil die Sport- und Politik-Kommunikation immer wichtiger wird und filterbar sein sollte.

       

      Haben Sie weitere Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Dann nutzen Sie die Kommentarfunktion! Oder mailen Sie an post@turi2.de.

    • Das Team.

      Für turi2 bearbeitet ein Team von Journalistinnen und Journalisten rund um die Uhr die Nachrichtenlage der Medienbranche. Sie erreichen Sie immer über die Mail-Adresse post@turi2.de. Wer aktuell im Dienst ist, sehen Sie hier.

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      Peter Turi150Peter Turi, Jahrgang 1961, Gründer, Chefredakteur und Geschäftsführer von turi2 in Walldorf. Arbeitet seit 1986 als Medienjournalist, hat 1996 mit kress.de den ersten Tagesdienst der Branche etabliert. 2007 folgte turi2.
      post@turi2.de, T. 06227 841 304, @turi2

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      Markus Trantow_150Markus Trantow, Jahrgang 1979, Vize-Chefredakteur bei turi2 mit Dienstsitz Lübeck. Er volontierte bei einer Radioagentur, arbeitete u.a. für den Deutschlandfunk und ist in seiner Freizeit engagierter Radiomacher und Vater.
      post@turi2.de, T. 0170 400 2707, @MarkusTrantow

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      Willy Loderhose Nicola Schäfer 150Willy Loderhose, Jahrgang 1956, publizistischer Berater und Autor/Korrespondent von turi2 in Hamburg. Von 1998 bis 2011 Chefredakteur und Herausgeber “Tomorrow” und “Fit for Fun”. Bei turi2 auch für den Aufbau von Print zuständig.
      post@turi2.de, T. 0151 5612 0056, @willeelo

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      Uwe C Beyer 150Uwe C. Beyer, Jahrgang 1967, ist Mediendesigner und Geschäftsführender Gesellschafter der Mediengruppe Hamburg GmbH und definiert die Optik von turi2 als Art Director. Er war Gründer der Designagentur Büro Freihafen und Art Director u. a. bei “Spiegel”, “Zeitmagazin” und RTL.
      beyer@mghamburg.de, T. 040 328 727-0

       

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      Eric Kubitz 150Eric Kubitz, Jahrgang 1964, kümmert sich bei turi2 um die Technik. Kubitz ist Autor, SEO-Berater und Chef der Contentmanufaktur in München, Agentur für inhalts-starkes SEO und Content Marketing. Er schreibt auf SEO-Book.
      ek@contentmanufaktur.net, @eric108

       

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      Björn Czieslik 150Björn Czieslik, Jahrgang 1980, bei turi2 ist er seit 2008 an Bord, als Redakteur und CvD mit Dienstsitz München. Volontierte bei einer Hörfunkagentur und engagiert sich für Kinder- und Radioprojekte.
      post@turi2.de, T. 0151 7264 2715, @czieslikdotcom

       

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      Dirk StascheitDirk Stascheit, Jahrgang 1982, hat in Leipzig Journalistik und Psychologie studiert und bei der “Schweriner Volkszeitung” volontiert. Seit Dezember 2014 schreibt der Medien- und Web-Experte von Nürnberg aus für turi2.
      post@turi2.de, T. 0170 2319 563, , @dsta

       

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      Markus GärtnerMarkus Gärtner, Jahrgang 1979, studiert Journalistik/ Soziologie in Leipzig,  volontierte bei der “Schweriner Volkszeitung”. Schreibt seit 2012 für turi2.
      post@turi2.de, T. 01577 773 3517

       

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      Fritz RamischFritz Ramisch, Jahrgang 1986, ist Online-Journalist und Texter in Berlin. bei turi2 ist er der Mann für die langen Wochenend-Dienste. Als Redakteur schreibt er für Ex-turi2-Mann Florian Treiß und dessen Fachdienste mobilbranche.de und locationinsider.de.
      post@turi2.de, @berlinbuzzorg

       

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      Das turi2-Team im Januar 2015 im Haus der Geschichte in Leipzig

      Das turi2-Team im Januar 2015 im Haus der Geschichte in Leipzig