Nachrichtenagentur AP wehrt sich gegen Rassismusvorwürfe.

Nachrichtenagentur AP rechtfertigt sich im "Guardian" gegen Rassismusvorwürfe. Die Agentur hatte die Afrikanerin Vanessa Nakate von einem Foto mit Klima-Aktivistinnen in Davos rausgeschnitten, was im Netz auf Kritik stößt. Das ursprüngliche Foto sei aus Gründen der Bildkomposition beschnitten worden, die Agentur hatte beide Versionen den Medien angeboten.
theguardian.com, welt.de (Paid), twitter.com

Tom Buhrow gesteht zum Teil falsche Wortwahl bei “Umweltsau”-Debatte.

WDR: Tom Buhrow hat in der "Umweltsau"-Debatte "nicht immer die richtigen Worte gefunden", schreibt der WDR-Intendant in einem Gastbeitrag in der "Welt am Sonntag". Die öffentliche Meinung sei heute "fast spiegelverkehrt", außerhalb der Medienwelt sei der Tenor "so was geht nicht. Gut, dass Sie das klargestellt haben". Buhrow verteidigt zudem einen höheren Rundfunkbeitrag und kritisiert die ARD als "ein ziemlich westdeutscher Laden".
"Welt am Sonntag", S. 11 (Paid)

Agenda-Talk 2020: Wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert.


Talk im Museum: Zum Start der turi2 edition #10 hat turi2 am Dienstagabend zum Agendasetting-Treffen ins Museum für Kommunikation in Berlin eingeladen. Auf dem Podium diskutierten Gwendolyn Rautenberg von Fridays for Future, Marieke Reimann von Ze.tt, Monika Schaller von der Deutschen Post DHL Group, Florian Haller von Serviceplan und Philipp Welte von Burda über die Frage, wie die Generation Greta Medien und Kommunikation verändert. Im turi2.tv-Video sehen Sie die komplette Diskussionsrunde unter der Leitung von Peter Turi.

Darin befürwortet Post-Kommunikatorin Monika Schaller die Klima-Proteste, solange sie gewaltfrei ablaufen, und ist überzeugt, dass Fridays for Future mitgeholfen hat, die Klimadebatte auf die Agenda zu heben. Ze.tt-Chefredakteurin Marieke Reimann glaubt nicht, dass es eine "Generation Greta" überhaupt gibt, auch weil die Klimakrise aus ihrer Sicht kein Generationenproblem ist, denn sie betreffe alle Generationen.

Burda-Vorstand Philipp Welte sieht vor allem in der Meinungsmacht großer Internet-Konzerne wie Facebook und Google eine Gefahr für die Demokratie, weil sich Lügen und Fake News hier viel leichter verbreiten. Er fordert, dass sich die US-Konzerne auf einen ähnlichen Kodex verpflichten wie die Journalist*innen in Deutschland mit dem Pressekodex. Florian Haller, Inhaber der Agenturgruppe Serviceplan, widerspricht zum Teil: Die Demokratie war in analogen Zeiten nicht nur in Gefahr, sondern teilweise abgeschafft. Er erinnert an den Nationalsozialismus und auf der anderen Seite an den Arabischen Frühling, der ohne Social Media kaum möglich gewesen wäre.

Auch Gwendolyn Rautenberg weiß, dass Soziale Medien bei der Mobilisierung von Anhängern und der Organisation von Protesten helfen. Die Organisatoren von Fridays for Future setzen vor allem auf die Facebook-Tochter WhatsApp, arbeiten aber auch an eigenen Alternativen. E-Mails würden in ihrer Generation dagegen kaum mehr gelesen.

Video-Kapitel:

00:03 Peter Turi begrüßt das Talk-Publikum im Museum für Kommunikation, Berlin

01:46 Gwendolyn Rautenberg von Fridays for Future: "Niemand ist eine Umweltsau."

09:11 Marieke Reimann, Chefredakteurin von Ze.tt: "Die Klimakrise ist kein Generationen-Problem."

17:47 Monika Schaller, Leiterin Konzernkommunikation Deutsche Post DHL Group, findet die FFF-Proteste gut, solange sie gewaltfrei bleiben.

25:12 Florian Haller, Inhaber Serviceplan, sagt, dass Greenwashing heute nicht mehr funktioniert.

32:19 Philipp Welte, Burda-Vorstand: "Facebook ist der Atomschlag gegen die Informationsfreiheit."

41:11 Florian Haller widerspricht Philipp Welte: Angriffe auf die Informationsfreiheit hat es auch schon lange vor den Sozialen Medien gegeben.

42:12 Marieke Reimann sieht Journalist*innen vor Drohungen und Angriffen im Netz schlecht geschützt.

46:14 Gwendolyn Rautenberg betrachtet alle internationalen Großkonzerne als Gefahr für die Demokratie.

48:55 Wie die Generation Greta die Medien nutzt.

53:08 Philipp Welte über die fehlende digitale Infrastruktur in Europa.

58:23 Gwendolyn Rautenberg und Monika Schaller über ihre unterschiedlichen Auffassungen über journalistische Einordnung.

62:56 Marieke Reimann über die Rolle der Journalist*innen in einem Medium für die junge Zielgruppe.

64:20 Schlussrunde: Was steht auf Eurer Agenda 2020?

Mehr von der Launchparty und dem Agendasetting-Talk:


Unser Mood-Video: Der Launch-Abend in 60 Sekunden

Die Lauchparty als Foto-Strecke >>>

Giovanni di Lorenzo kritisiert die Sparmaßnahmen bei der “Hamburger Morgenpost”.

Hamburger Morgenpost: Die von DuMont kommunizierten "Restrukturierungsmaßnahmen" sind nichts anderes als Sparmaßnahmen, kommentiert "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo die Krise des Hamburger Boulevardblatts. Die Leser durchschauten "das Spiel" und wendeten sich weiter ab. "Das befeuert nur die Abwärtsspirale".
dumontschauberg.wordpress.com

WDR-Rundfunkrat segnet Tom Buhrows Handeln bei der “Umweltsau”-Debatte ab.

WDR-Rundfunkrat segnet das Verhalten von Tom Buhrow während der "Umweltsau"-Debatte ab, schreibt die dpa. Einige Mitglieder sollen die Löschung des Satire-Videos kritisiert haben. Buhrow versicherte dem Rundfunkrat in einer Sitzung, dass die Kritik aus der "Mitte der Gesellschaft" kam, der WDR dürfe sich nicht instrumentalisieren lassen.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Das war die Launchparty zur “turi2 edition #10”.


Ein Abend im Schnelldurchlauf: Am Dienstagabend hat turi2 in Berlin die turi2 edition #10 "Agenda 2020 – Was wirklich wichtig wird" vorgestellt. 120 Partner und Freunde haben den Talk von Peter Turi und seinen Gästen Gwendolyn Rautenberg, Marieke Reimann, Monika Schaller, Florian Haller und Philipp Welte gesehen. In unserem Video sehen Sie das Panel und die anschließende Party in einer Minute.
turi2.tv (60-Sek-Video)

Nico Rosberg fordert von den Autokonzernen eine stärkere Zusammenarbeit.


Gemeinsam zur Pole Position: Nico Rosberg ermutigt die deutschen Autobauer bei der E-Mobilität zu mehr Kooperationen, um weltweit führend zu bleiben, sagt der künftige "Höhle der Löwen"-Juror im "Welt"-Interview. Tesla-Chef Musk gehe "voll ins Risiko, der ist eine Maschine", aber zum Unternehmertun gehöre auch Verantwortung. Schon beim Umstieg von der Kutsche aufs Auto habe es Zeit gebraucht. Neben einer "anständigen Infrastruktur" müsse eine "Faszination für das E-Auto" geschaffen werden.

Die "geräuschlose Geschwindigkeit" sei ein künftiger Vorteil, aber "ich bin jetzt auch nicht der Ökopapst", bremst Rosberg die moralische Erwartungshaltung. Mit dem Startup Blinkist wolle er künftig expandieren. Der kostenpflichtige Dienst fasst Inhalte von Sachbüchern in Essays zusammen. Damit kommen "Weisheiten aus den Büchern raus, sodass wir sie schneller und leichter konsumieren können."
"Welt", S. 10 (Paid)

WhatsApp weist die Schuld am Hackerangriff auf Jeff Bezos zurück.

Hackerangriff: Nick Clegg ist "sehr, sehr zuversichtlich", dass Jeff Bezos nicht über WhatsApp gehackt wurde, verteidigt Facebooks Chefkommunikator die App-Tochter bei der BBC. Die Technologie der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei sicher. Die Sicherheitslücke liege im "Betriebssystem", gibt Clegg indirekt Apple die Schuld.
twitter.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Immer mehr Prominente verdienen mit ihren eigenen Produkten im Handel.

Marketing: Rund jeder zehnte Fernsehspot setzt auf prominente Werbegesichter, beobachtet n-tv.de. Immer häufiger bringen Prominente sogar eigene Produkte in den Handel. Günther Jauch verkauft beispielsweise bei Aldi Wein, der rund einen Euro mehr als die übrigen Discounterweine kostet. Durch den prominenten Namen steige der gefühlte Wert des Produkts.
n-tv.de

Datenschutzbehörde leitet ein Bußgeldverfahren gegen H&M ein.

H&M: Die Datenschutzbehörde leitet ein Bußgeldverfahren gegen den Modehändler ein, schreibt die "FAZ". Vorgesetzte von H&M hatten in einem Callcenter in Nürnberg sensible Mitarbeiterdaten über Krankheiten und anderen persönliche Umstände illegal gespeichert. Die Aufsichtsbehörde kann Geldbußen von bis zu 4 % des Jahresumsatzes verhängen.
faz.net, turi2.de (Background)

Deutsche Post startet einen Unternehmenspodcast über Nachhaltigkeit.

Deutsche Post veröffentlicht künftig den Unternehmenspodcast "Living Logistics" über Themen rund um die Nachhaltigkeit, z.B. den nachhaltigen Transport. Geplant sind zunächst fünf Folgen, die von Mitarbeitern moderiert und produziert werden. Die Premierenfolge handelt von ehrenamtlichen Aktivitäten der Mitarbeiter, u.a. im Katastrophenschutz.
dpdhl.com

Christa Catharina Müller wird Meedia-Vize, Stefan Winterbauer Leiter Digitales.

Meedia: Stefan Winterbauer ist künftig nicht mehr Teil der Chefredaktion, sondern Leiter Digitales, schreibt DWDL. Ab Februar wird Christa Catharina Müller neue stellvertretende Chefredakteurin bei Meedia. Damit folgt Müller dem neuen Chefredakteur Matthias Oden, der zuvor ebenfalls bei "Werben & Verkaufen" und der Content-Marketing-Agentur C3 arbeitete.
dwdl.de, meedia.de

Neue Gesichtserkennungs-App aus den USA will künftig jeden Menschen identifizieren.

Datenschutz: Die US-Firma Clearview entwickelte eine Gesichtserkennungs-App, die künftig jeden Menschen identifizieren kann, sofern sie mit genug Daten gefüttert wird, schreibt der "Focus". Die App habe nach Entwicklerangaben eine Trefferquote von rund 75 %, agiert aber in einer rechtlichen Grauzone. Bei einem Konzert von Taylor Swift wurde das Publikum heimlich nach Stalkern durchsucht.
"Focus" 5/2020, S. 54-57 (Paid)

Georg Kofler widerspricht dem “manager magazin” heftig.

"Was für eine grandiose Bullshit Story!" Medienunternehmer Georg Kofler, 62, widerspricht einem Bericht des manager magazins über eine Schieflage "seiner wichtigsten Beteiligung" (so das "mm") 21sportsgroup heftig: Koflers Social Chain AG sei "NIEMALS an der 21Sportsgroup beteiligt" gewesen. Deren schlechter Zustand habe also "Null Relevanz für Zukunft, Börsengang etc".
twitter.com (Statement von Kofler), manager magazin, 2/2020, S. 20, 21 (Paid), turi2.de (Meldung)

Ergänzung, Samstag, 25.1.2020, 12.38: "mm"-Redakteur Jonas Rest betont, dass die "mm"-Recherchen stimmen: Georg Kofler dementiere, was "mm" nie behauptet habe. Kofler habe die Beteiligung 2018 persönlich erworben und die Absicht kundgetan, sie in die Social Chain Group einzubringen.

Zitat: Jan Fleischhauer vermisst bei Verlagsmanagern die journalistische Denke.

"Meine Erfahrung ist, dass auf der Verlagsseite oft Leute sitzen, die von unserem Geschäft nichts verstehen und auch noch stolz darauf sind. Vielleicht geht es uns auch deshalb so schlecht."

Jan Fleischhauer ist froh, dass Burda-Vorstand Philipp Welte "nicht aus dem Controlling" kommt, sagt er im "Journalist"-Interview.
"Journalist" 1/2020, S. 60-66 (Paid)

Basta: Britische Steuerbehörde macht unfreiwillig PR für Videospiele.

Mehr Games vom Netto: Ein britischer Verband, der Verschwendung von Steuergeld anprangert, will vom Parlament wissen, warum Rockstar Games knapp 45 Mio Euro Steuern erlassen werden. Die Befreiung beruht auf Fördermitteln für das neue Grand Theft Auto-Videospiel, antwortet die Steuerbehörde und leakt damit unfreiwillig das bisher geheime Projekt. Game-over für das Steuergeheimnis.
oe24.at

Facebook löscht hunderte Fake-Profile, die Politiker und Journalisten ausspähen sollten.

Facebook-LogoFacebook löscht nach einer Recherche des "Spiegel" und des Digital Forensic Research Lab ein seit mindestens 2011 in über 30 Ländern aktives Netzwerk von mehreren Hundert Fake-Profilen. Die Profile täuschten vor, Personen aus der Tourismus-, Luftfahrt- oder Modeindustrie zu sein und knüpften Kontakte zu zehntausenden echten Akteuren aus Politik, Militär, Polizei und den Medien. Ziele des Netzwerkes, dessen Spuren nach Chile führen, waren offenbar die Verbreitung von Fake-News und das Ausspionieren der geknüpften Kontakte.
"Spiegel“ 05/2020", S. 26 (Paid)

Kai Diekmann bereut im “Journalist”, “Bild” nicht eher verlassen zu haben.


Kai-ne Widerrede: Kai Diekmann plädiert im neunseitigen Titelinterview des "Journalist" für mehr Lokaljournalismus und bereut, "Bild" nicht eher verlassen zu haben. Zu Interviewer Jan Freitag sagt er, er hätte bereits viel früher den Absprung bei "Bild" schaffen müssen. In den 16 Jahren an der Spitze hätten sich zu viele Routinen eingeschliffen: "Am Ende haben viele in der täglichen Arbeit zu häufig nicht mehr gefragt: Was ist gut für die Marke, was ist gut für das Blatt, sondern was will Kai?" Das, so Diekmann, sei der Punkt, "an dem ein Chef der Marke nicht mehr nur guttut, dem Team nicht und auch dem Blatt nicht."

Dennoch findet er lobende Worte für "Bild". Die Marke habe es als eine der wenigen verstanden, dass sowohl Trägermedium als auch Gatekeeper-Funktion weggefallen seien. Für die klassische Medienindustrie gebe es "kein Recht auf Überleben". Große Chancen sieht Diekmann aber im Lokaljournalismus, auf den sich Medien stärker konzentrieren sollten, insbesondere unter Einbeziehung der Leser. Wenig selbstkritisch zeigt sich Diekmann im Hinblick auf die Art der Berichterstattung unter seiner Führung: Die habe nicht zur Verrohung der Kommunikation beigetragen.
"Journalist" 01/2020, S. 18 (Paid)

“manager magazin”: Georg Koflers Börsenstory zerbröckelt.

Bärenmarkt: Georg Kofler, 62, schreibt mit seiner Unternehmensgruppe The Social Chain eine Börsenstory, die "zerbröckelt", berichtet das "manager magazin": Das Herzstück 21sportsgroup um die Sportmarke Planet Sports verlor laut "mm" 2019 ein Fünftel vom Umsatz und schrieb "in zwei Jahren knapp 40 Mio Euro Verlust". Die "Zeichen stehen auf Zerschlagung", schreibt "mm".
manager magazin, 2/2020, S. 20, 21 (Paid), turi2.de (Background)

SPD muss Wert der Beteiligungen berichtigen – auch der DDVG.

DDVG: Die SPD-Medienholding muss Wert­berichtigungen "in Millionenhöhe" verkraften, berichtet der "Spiegel". Insgesamt seien die SPD-Beteiligungen an Unternehmen laut Rechenschaftsbericht für 2018 nur noch 344 Mio Euro wert – statt zuvor 405 Mio Euro. Neben der Zeitungskrise leidet die DDVG vor allem unter einer gescheiterten Expansion der Marke "Öko-Test" nach China.
"Spiegel" 5/2020, S. 20

“Spiegel”: Bundeswehr-Soldaten haben sich bereits 130.000 Gratis-Bahntickets gesichert.

Die Bahn wird grün - durch Soldaten in Uniform. Der "Spiegel" berichtet, dass sich Soldaten bis Mitte Januar bereits 130.000 Codes für Gratis-Bahnfahrten gesichert haben. Laut Bahn seien davon bereits 5.000 eingelöst worden. Seit Anfang 2020 dürfen Soldaten in Uniform kostenlos in der 2. Klasse reisen. Dafür müssen sie vorher per Gutschein-Code ein Ticket ordern.
"Spiegel" 05/2020, S. 21 (Paid)

Weimer belebt “Pardon” als Digitaltitel wieder.

Weimer Media Group will ab dem 1. Juli auch Satire machen und startet das Satire-Magazin Pardon als Online-Angebot neu, schreibt Clap. Das Original erschien von 1961 bis 1982. In den 2000er-Jahren gab es eine Neuauflage, 2012 brachte Weimar bereits einmalig eine Wiederauflage als Print-Heft. Der Verlag veröffentlicht ansonsten Wirtschafts- und Politik-Titel wie "The European" oder "Börse am Sonntag".
clap-club.de

Hör-Tipp: Ecosia-Gründer Christian Kroll spricht im “t3n”-Podcast.

Hör-Tipp: Der Gründer der grünen Suchmaschine Ecosia, Christian Kroll (Foto), spricht im Podcast von "t3n" mit Chefredakteur Luca Caracciolo. Kroll erzählt, was ihn antreibt und wie die Suchmaschine hilft, Bäume zu pflanzen. Außerdem sagt er, warum Google nicht mit Ecosia kooperieren will und was das Angebot von der im Hintergrund laufenden Suchengine Bing von Microsoft unterscheidet. So soll Ecosia künftig den Nutzern auch helfen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Die Debatte um den Klimawandel habe Ecosia im letzten Jahr viele neue Nutzer eingebracht.
t3n.de (36-Min-Audio)

Bitkom: Rechenzentren sind in Deutschland teurer als im restlichen Europa.

Rechenzentren sind in Deutschland wegen der Stromkosten im Betrieb teurer als im übrigen Europa, schreibt der Digitalverband Bitkom. In Deutschland koste eine Megawattstunde 113,11 Euro - in Frankreich seien es nur 29,31 Euro, in Schweden 17,70 Euro und in den Niederlanden 17,08 Euro. Grund für die Unterschiede seien Steuern und Abgaben, in Deutschland insbesondere die EEG-Umlage, von der Rechenzentren anders als andere energieintensive Branchen nicht befreit sind.
bitkom.org

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spiegel.de

Sigmar Gabriel wird Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank.

Deutsche Bank will Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel im Aufsichtsrat. Der Ex-Wirtschaftsminister soll den Posten von Jürg Zeltner übernehmen, dem Interessenskonflikte vorgeworfen werden. Gabriel stellt sich bei der nächsten Hauptversammlung zur Wahl. Laut "Handelsblatt" habe Gabriel das Angebot der Deutschen Bank etwa zur gleichen Zeit erhalten, wie das ausgeschlagene, Chef des Verbands deutscher Automobilhersteller zu werden.
handelsblatt.com

Bastei Lübbe macht Sandra Dittert zum Vorstand für Marketing und Vertrieb.

Bastei Lübbe holt Sandra Dittert und Simon Decot neu in den Vorstand. Decot ist ab April für das Programm zuständig, Dittert ab August für Marketing und Vertrieb. Beide folgen auf Klaus Kluge, der bislang beide Bereiche verantwortet hat, seinen im September auslaufenden Vertrag jedoch nicht verlängert. Dittert kommt von Haufe, wo sie Geschäftsführerin ist. Decot ist bereits bei Lübbe - zuletzt als als Leiter der Programmstrategie
buchmarkt.de

Onlinehändler müssen Massen-Retouren strenger ahnden, meint Jacqueline Goebel.

Onlinehandel: Händler betreiben Rücksendefabriken und kooperieren mit Restposten-Händlern, scheuen aber wirklich wirksame Maßnahmen wie Retourenaufschlag und verkürzte Rückgabefristen, schreibt Jacqueline Goebel. Die vorgeschlagene Obhutspflicht, nach der Händler Produkte nur entsorgen dürfen, wenn z.B Sachspenden wirtschaftlich nicht zu rechtfertigen sind, greife zu kurz, weil sie asiatischen Billighändlern nichts anhaben kann.
"Wirtschaftswoche" 05/2019 , S. 56 (Paid)