Wie geht’s den deutschen Startups, Elisabeth Neuhaus?


Gründer im Krisen-Modus: Besonders Sharing-Starups haben es durch die Corona-Krise schwer – in leeren Innenstädten etwa stehen E-Scooter verlassen am Straßenrand, erklärt Elisabeth Neuhaus. "Denen bricht das ganze Geschäftsmodell weg", sagt der jüngste turi2-Neuzugang und bis Ende März Redakteurin bei Springers Gründerszene im "Wie geht's"-Interview. Vor allem, wer dieser Tage auf der Suche nach neuen Investor*innen ist, hat es schwer, sagt Neuhaus. Glücklich schätzen könnten sich alle jene, die finanzstarke Investoren an Bord haben, die bereit sind, in der Krise Geld zuzuschießen.

Zu denen zählt Neuhaus auch Flixbus oder Getyourguide. Diese Reise-Startups machten gerade Corona-bedingt zwar keine Geschäfte mehr, in Existenznot sieht sie diese Unternehmen aber nicht: "Die haben viele, viele Investoren, viele Geldgeber, die da schon drin stecken und weiter an das Geschäftsmodell glauben." Außerdem stehen Liefer-Startups hoch im Kurs. Dass eine Firma wie Hello Fresh an der Börse mal mehr wert ist als die Lufthansa, "hätte sich vor einem Jahr wahrscheinlich auch keiner träumen lassen."
turi2.tv (2-Min-Video auf YouTube)

Elisabeth Neuhaus

 Status: Elisabeth Neuhaus kümmert sich als turi2-Redakteurin schwerpunktmäßig um die Bereiche Social Media und Community. Außerdem schreibt und dreht sie für turi2.de und die “turi2 edition”. Geboren am 7. Oktober 1992 in Mainz Bio: Elisabeth Neuhaus studiert von 2012 bis 2015 Publizistik und American Studies und von... Weiterlesen ...

Elisabeth Neuhaus wird Leiterin Social Media bei turi2.

Von Springer zu turi2: Elisabeth Neuhaus, seit 2014 bei Springers Gründerszene in Berlin und Frankfurt, wechselt zu turi2. Bei der Kommunikationsplattform übernimmt sie vom Stammsitz Wiesbaden aus die Verantwortung für die Social-Media-Auftritte, schreibt aber auch für den Newsdienst auf turi2.de, wird Teil des turi2.tv-Teams und Autorin für die turi2 edition. Neuhaus hat Publizistik und Amerikanistik studiert und u.a. für 3sat, den SWR und Regionalzeitungen im Raum Mainz gearbeitet.
turi2.de

Elisabeth Neuhaus – Meine Visitenkarte.

Kontakt: elisabeth.neuhaus@turi2.de Mobil: 0174 7535569 Elisabeth Neuhaus kümmert sich als turi2-Redakteurin von Wiesbaden aus schwerpunktmäßig um die Bereiche Social Media und Community, schreibt außerdem online für turi2.de sowie offline für die turi2 edition. Ihre Lieblingsthemen sind Klima, Karrieren und Kurioses. Parallel zum Publizistik-Studium arbeitete sie unter anderem bei... Weiterlesen ...

BGH entscheidet beim Recht auf Vergessenwerden zugunsten von Google.


Für die Nachwelt: Das Recht auf Vergessenwerden gilt gegenüber Such­maschinen nicht automatisch, sondern hängt vom Einzelfall ab, urteilt der Bundesgerichtshof. Wenn sie stimmen und öffentlich relevant sind, muss Google die Informationen nicht entfernen, auch wenn einzelne Personen darin kritisiert werden. Geklagt hatte der frühere Geschäftsführer eines Wohlfahrts­verbandes. Er wollte verhindern, dass sein Name in Google-Suchergebnissen seit dem Jahr 2011 auftaucht, in denen kritisch über ihn berichtet wird. Sein Wohlfahrtsverband hatte in dieser Zeit hohe Defizite eingefahren, er war krankgeschrieben. Nach Ansicht der Richter hat der einstige Geschäftsführer aber keinen Anspruch darauf, dass Links zu älteren Presse­berichten über ihn und den Verband gelöscht werden müssen, weil die darin enthaltenen Informationen richtig und auch nach sieben Jahren noch von öffentlichem Interesse seien. Der BGH lehnte die Klage ab. Einen zweiten Fall, in dem es um vermeintliche Falschinformationen über ein Ehepaar geht, will das Gericht in zentralen Fragen erst vom EuGH klären lassen.

Das Recht auf Vergessenwerden geht auf eine Entscheidung des EuGH von 2014 zurück. Unter bestimmten Voraussetzungen können Bürger*innen Suchmaschinen-Anbieter dazu verpflichten, personenbezogene Suchergebnisse zu löschen. Dies gilt zum Beispiel, wenn die Informationen veraltet sind.
sueddeutsche.de, taz.de, meedia.de, wuv.de

Mitarbeit: Elisabeth Neuhaus

turi2.tv – die Top 10 des Branchenfernsehens im April 2020.


Wie geht's dem Branchenfernsehen im April, turi2.tv? Auch in der Corontäne ist turi2.tv aktiv. Statt bei Kongressen oder Events berichtet die turi2-Community nun in Skype-Interviews über ihre Arbeit in Zeiten von Corona, über ihre Ideen und Sorgen. An der Spitze mit mehr als 2.500 Video-Views bei YouTube, Facebook, Twitter und Linked-in steht im April das turi2.tv-Interview mit Thomas Vašek, Chefredakteur des Philosophie-Magazins "Hohe Luft", der voreilige Deutungen der Corona-Krise kritisiert. Dahinter rangiert mit mehr als 2.100 Zuschauer*innen turi2-Neuzugang Elisabeth Neuhaus, die die Lage der Startups einschätzt. Wie der "Tagesspiegels" unter Corona-Bedingungen arbeitet, erzählt im Video-Interview Herausgeber Sebastian Turner.
die ganze Top 10 anschauen, turi2.tv (die Top 10 in einer Playlist)

Startups in Not: In der Krise bleiben auch die Investoren zu Hause.

Startups finden in der Corona-Krise zunehmend schwerer Investoren, schreibt das "Handelsblatt" über ein Beispiel eines Berliner Jungunternehmers, der im Artikel anonym bleiben will. Die Mehrzahl der Startups sei nur für einige Monate durchfinanziert, danach benötigten sie frisches Geld von Investoren. Vom Boom bis zur Pleite vergingen oft nur wenige Monate.
handelsblatt.com

Aus dem turi2.tv-Archiv: Wie geht's den deutschen Startups, Elisabeth Neuhaus? (Archiv April 2020).

Springer holt Gründerszene zu Business Insider Deutschland.


Gründer Insider: Springer packt sein Online-Wirtschaftsmagazin Gründerszene unter das Dach von Business Insider Deutschland. Die Marke Gründerszene soll erhalten bleiben, Alex Hofmann ihr Chefredakteur bleiben. Geschäftsführer werden die BI-Männer Romanus Otte und Jakob Wais. Springer erhofft sich durch den Umbau vor allem einen Schub für Business Insider, das dadurch laut Pressemeldung "journalistisch gestärkt" werde und Angebot und Geschäftsmodell erweitere.

Die Redaktionen sollen zumindest vorerst bestehen bleiben, aber künftig enger zusammenarbeiten. "Ziel ist, wenn sich die Home-Office-Situation beruhigt hat, dass sie auch physisch an einem Standort sitzen“, sagt eine Springer-Sprecherin turi2. Was mit allen Verlagsmitarbeiter*innen passiere, stehe noch nicht fest. Geschäftszweige wie die Jobbörse oder Veranstaltungen würden aber weitergeführt. Gründerszene startete 2010, hinter dem Magazin stand bisher die seit 2008 existierende Firma Vertical Media, die im Zuge der Verlegung verschwinden wird. 2014 übernahm Springer die GmbH.
axelspringer.com

Mitarbeit: Elisabeth Neuhaus

turi2 – das Team.

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