Mathias Döpfner sieht Corona-Krise für digitale News-Angebote als “riesige Chance”.

Corona-Krise ist aus der Perspektive digitaler Medienmacher "eine riesige Chance", sagt Springer-Chef und BDZV-Präsident Mathias Döpfner beim BDZV-Kongress #beBeta und freut sich über die steigende Bereitschaft, für digitalen Journalismus zu bezahlen. Zugleich glaubt Döpfner, dass die Krise den "Strukturwandel massiv beschleunigt" und manche Verlage den "Anschluss ans digitale Zukunftsgeschäft" nicht mehr finden.
presseportal.de, wuv.de

Tim Holtkötter wird Chief Operating Officer von Heimat Berlin.

Heimat Berlin befördert Tim Holtkötter zum Chief Operating Officer. Er arbeitet seit 2013 für die Werbeagentur der TBWA-Gruppe, u.a. für den Kunden Hornbach. Mit Holtkötter ist der Generationswechsel in der Heimat-Führung vollzogen, die drei Agentur-Gründer Matthias von Bechtolsheim, Guido Heffels und Andreas Mengele ziehen sich aus dem aktiven Tagesgeschäft zurück.
wuv.de, new-business.de

BVDW-Ranking: Deutsche Digital-Agenturen wachsen weiter.

Digital-Agenturen in Deutschland wachsen 2019 beim Hononorumsatz durchschnittlich um 12,7 %, sagt das jährliche Ranking des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft. Die mehr als 170 Agenturen setzen zusammen 1,94 Mrd Euro um. Den mit Abstand meisten Umsatz macht mit 27 % Wachstum und 138 Mio Euro die Agenturgruppe Reply. Die PIA Group erobert mit fast 50 % Wachstum Platz 2, die Plan.Net-Gruppe von Serviceplan rutscht auf Platz 3 ab.
wuv.de, bvdw.org

Facebook startet Shopping-Plattform, Händler können gratis verkaufen.

Facebook bläst zum Großangriff auf Amazon und Ebay und startet mit Facebook Shops eine Plattform, auf der Firmen ihre Waren einfach und kostenlos verkaufen können. Deutschland gehört zu den ersten Ländern. Facebook-Chef Mark Zuckerberg gibt sich im dpa-Interview altruistisch: Das Projekt solle vor allem kleineren Händlern helfen, in der Corona-Krise zu überleben. Tatsächlich dürfte es Facebook vor allem darum gehen, die Firmen an sich zu binden - und ihnen Anzeigen zu verkaufen.
handelsblatt.com, wuv.de, about.fb.com, horizont.net

Medien-Startup The Buzzard bringt News-App heraus.

The Buzzard startet eine News-App: Täglich 18 Uhr soll sie eine Übersicht über aktuelle Debatten bieten, die "alle Seiten des politischen Spektrums darstellt". Das Medien-Startup aus Berlin hat die Idee mehrere Jahre lang entwickelt, acht Redakteure kuratieren die Beiträge aus dem Netz und überprüfen Quellen. 2019 hat The Buzzard wegen seines unbedarften Umgangs mit rechten Seiten Unterstützer verloren. Ein Quellenkatalog soll das inzwischen verhindern.
wuv.de, turi2.de (Background)

turi2 Termin-Tipp: Monika Schaller, Digital Business Modelling, Corona-Exit-Strategie.


Willkommen zurück! Zwei Monate lang hat Corona die Veranstaltungs-Branche lahmgelegt – jetzt stehen alle Zeichen auf Restart! Viele Veranstalter haben auf Online-Events umgestellt oder bereiten den Neustart für echte Treffen ab September vor. Auf turi2.de/termine aggregieren wir alle On- und Offline-Events der Branche, jeden Montag gibt unser Termine-Newsletter aktuelle Event-Tipps. Weiterlesen ...

Basta: Nun macht es bei Porsche “zoom zoom zoom”.

Bleibt haften: Porsche hat rund 650.000 neue Mitarbeiter*innen am Stammsitz in Zuffenhausen. Beim Jobwunder handelt es sich jedoch nicht um sozialversicherte Angestellte, sondern um Honigbienen. Porsche verkauft künftig pro Jahr rund 1.000 Gläser Honig unter der Marke "Turbienchen". Unklar ist, ob wer ein leeres Glas gegen ein volles tauschen will, eine Abwrackprämie erhält.
wuv.de

“Zeit” verpasst sich neuen Claim und will “anders” sein.

Zeit wirbt ab Mitte Mai mit dem übersichtlichen Claim "Die Zeit ist anders" für sich. "Früher sagte man uns nach, wir seien ein etwas oberlehrerhaftes Blatt für Studienräte und Zahnarztgattinnen", sagt Chefredakteur Giovanni di Lorenzo im "W&V"-Interview. Jetzt wolle der Verlag zeigen, dass sich die Zeitung in den letzten 20 Jahren "erheblich verändert" habe. Der alte Werbespruch lautete: "Genießen Sie die Zeit."
zeit-verlagsgruppe.de, wuv.de (Paid)

Gabor Steingarts Media Pioneer startet sein Abo-Modell.


Die Fahrkarten, bitte: Media Pioneer, das Medien-Startup von Gabor Steingart, startet heute sein bereits zu Beginn angekündigtes Bezahlmodell. Abonnenten bekommen Zugang zu verschiedenen Briefings, Podcasts, Live-Streams und Grafiken. Sie entscheiden selbst, wie viel sie monatlich zahlen wollen: Der reguläre Satz beträgt 25 €, für beispielsweise Student*innen gibt es einen ermäßigten Satz von 10 €. Abonnent*innen können aber auch freiwillig mehr geben und monatlich 50 € zahlen. Zudem gibt es eine 833 € teure Förder-Mitgliedschaft, die "exklusive Vorteile" verspricht, diese aber nicht konkret benennt.

Herzstück des Abonnements ist der neue werktägliche Newsletter "Hauptstadt Briefing", in dem Michael Bröcker und Gordon Repinski hinter die Kulissen des Berliner Politikbetriebs blicken wollen. Der Newsletter ist heute zum ersten Mal erschienen, zur Premiere noch kostenlos. Club-Mitglieder sollen zudem das Redaktionsschiff Pioneer One besuchen können, das ab dem 18. Mai in Berlin kreuzen wird. Das Morning Briefing von Gabor Steingart selbst soll nicht Teil des Abos werden und weiterhin kostenlos abonnierbar bleiben.
wuv.de, horizont.net, thepioneer.de (Newsletter und Anmelde-Funktion mit Preisen)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart baut ein Podcast-Imperium ohne Werbung. (04/2019)

Die “New York Times” gewinnt über eine halbe Mio Digitalabonnenten im 1. Quartal.

New York Times gewinnt laut eigenen Angaben im 1. Quartal 587.000 neue Digitalabonnenten - und das, obwohl die Corona-Berichterstattung von der Paywall ausgenommen war. Insgesamt hat die Zeitung nun mehr als 5 Mio zahlende Digitalleser. Dennoch schreibt die "New York Times" im 1. Quartal einen Verlust von 44,3 Mio Dollar. Grund sind die eingebrochenen Werbeumsätze, die digital um 7,9 % abnahmen und in Print um 20,9 %. Die Zeitung rechnet damit, dass die Werbeumsätze im 2. Quartal sogar um 55 % einbrechen könnten.
wuv.de

Studie: Corona verändert das Kaufverhalten.

Konsumverhalten: Die Corona-Pandemie verändert Kaufentscheidungen, sagt eine Umfrage von Accenture in 15 Ländern. Rund die Hälfte der Befragten gibt an, dass sie gesundheitsbewusster und nachhaltiger einkaufen. Knapp zwei Drittel sagen, sie würden darauf achten, Lebensmittelabfälle zu vermeiden. Jeder Fünfte sagt, dass er nun Lebensmittel online kauft, bei Menschen über 56 ist es sogar jeder Dritte.
wuv.de, horizont.net

Jung von Matt wirbt für die Wiedereröffnung von Muckibuden.

Jung von Matt/Sports trommelt mit der Kampagne #GesundheitBrauchtFitness in Zeitungen und auf Social Media für die deutsche Fitnesswirtschaft, die eine schnelle Wiedereröffnung ihrer Studios fordert. Ein wissenschaftlich geprüfter 5-Punkte-Plan soll die Hygiene in den Muckibuden sicherstellen. Der sieht u.a. die Schulung von Mitarbeiter*innen vor.
wuv.de, gesundheit-braucht-fitness.de

Anna van Koetsveld wechselt von Gruner+Jahr zu Bauer.

Bauer verpflichtet Anna van Koetsveld, 32, als stellvertretende Verlagsgeschäftsführerin für das Frauen-Segment Titel wie "Tina", "Bella" und "Alles für die Frau" sowie "Closer", "InTouch" und "Joy". Sie kommt von Gruner + Jahr, wo sie zuletzt die Brigitte Academy aufgebaut und geleitet hat. Der Vize-Posten wurde neu geschaffen, weil Ingo Klinge zum Publishing-CEO aufsteigt, er bleibt aber Verlagsgeschäftsführer.
wuv.de

Wir graturilieren: Jonas Schlatterbeck wird 34.


Wir graturilieren: Jonas Schlatterbeck, bisher Social-Media-Chef bei ZDF Digital, wird heute 34 – und wechselt fast pünktlich zum Geburtstag den Job. Morgen startet er als Head of Content für die ARD Mediathek. Vorher geht er mit seiner Frau im Hunsrück wandern und stößt abends mit Freunden und Verwandten per Video-Call an. Beruflich schaut Schlatterbeck im abgelaufenen Jahr gern auf das mit Facebook realisierte Augmented-Reality-Projekt zum Mauerfall zurück, menschlich darauf, "zu erleben, dass wir in Zeiten von Corona dank digitaler Tools und Netzwerke zusammenhalten". Fürs neue Lebensjahr hofft Schlatterbeck auf "einen gelungenen Einstieg bei der ARD". Glückwünsche sind zum Beispiel per Twitter oder Linkedin willkommen.