Versteigerung: Weltraumflug mit Jeff Bezos kostet Höchstbietenden 28 Mio Dollar.

All-Auktion: Für galaktische 28 Mio Dollar fliegt eine unbekannte Bieterin mit Amazon-Gründer Jeff Bezos und dessen Bruder Mark am 20. Juli ins Weltall. Dabei handelt es sich dann um den ersten bemannten Flug der "New-Shepard"-Rakete von Bezos‘ Raumfahrtfirma Blue Origin. Den Namen der Höchstbietenden will das Unternehmen erst in einigen Wochen bekanntgeben.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Autor Dave Eggers will die Hardcover-Ausgabe seines neuen Buches nicht an Amazon liefern.

Amazon-Boykott: Dave Eggers, Autor des Bestsellers The Circle, will die Hardcover-Ausgabe seines neuen Romans "The Every" nur über den unabhängigen Buchhandel verkaufen, nicht über Amazon. "Ich mag keine Tyrannen", begründet Eggers seine Entscheidung. Amazon zu umgehen, sei aber "sehr, sehr schwer". Taschenbuch, E-Book und Hörbuch erscheinen sechs Wochen später - dann auch bei Amazon.
boersenblatt.net, nytimes.com

Zitat: Thomas Koch warnt vor der Gefahr der Werbemacht von Google, Facebook und Amazon.

"Es gleicht einer Revolution, bei der die Fallbeile von Google & Co diejenigen köpfen, an deren Erhalt wir alle in unserer Gesellschaft ein existenzielles Interesse haben."

Werber und Mediaberater Thomas Koch warnt deutsche Medien in einem "FAZ"-Gastbeitrag vor Mrd-Einbußen, sollten Google, Facebook und Amazon in wenigen Jahren die 50 %-Schwelle des deutschen Werbemarktes knacken.
"FAZ", S. 13 (Paid)

Analyse: Lösch-und Sperraktionen wegen Fake-Bewertungen bei Amazon sind nur mäßig erfolgreich.

Dieser Artikel ist nicht mehr verfügbar: Fake-Bewertungen, Produktfälschungen und angebliche Wucherpreise stecken oft hinter gelöschten oder gesperrten Händler-Konten auf Amazon, schreibt Henryk Hielscher. Im Kampf gegen die "Fake-Fabriken" setze Amazon jeden Tag Hunderte menschliche Bewertungsbewerter ein – mit zähem Erfolg.
wiwo.de

Basta: Jeff Bezos hebt ab.

Space Man: Jeff Bezos ist schon der reichste Mann der Welt, nun will er noch weiter hinaus und die Richard Bransons und Elon Musks dieser Welt hinter sich lassen. Am 15. Juli lässt er sich für elf Minuten mit einer Blue-Origin-Rakete in einen erdnahen Orbit katapultieren und erfüllt damit nebenbei fast den feuchten Traum so mancher Einzelhändler, die den Amazon-Gründer am liebsten zum Mond schießen würden.
cnn.com

Matthias Sammer wird Champions-League-Experte bei Amazon.

Amazon verpflichtet Ex-Nationalspieler und BVB-Berater Matthias Sammer, 53, als Experten für die Champions League, berichtet "Sport Bild". Er ergänzt das Experten-Team, zu dem auch die Ex-Nationalspieler Mario Gomez, 35, und Benedikt Höwedes, 33, gehören. Amazon zeigt ab August jeweils das Topspiel der Champions League am Dienstag. Sammer war zuletzt bis 2019 für Eurosport im Einsatz.
sportbild.bild.de, horizont.net

Meinung: Vielzahl der Streaming-Dienste fördert Filmpiraterie.

Filmreife Piraten: Die Fragmentierung der Streaming-Branche führt zu einem Anstieg von Filmpiraterie, beobachtet Nicolas Freund. Viele Nutzerinnen wollen keinen weiteren Dienst für nur eine exklusive Serie abonnieren und surfen deshalb unter schwarzer Flagge durchs Netz. In Deutschland sind illegale Zugriffe auf Filme und Serien im vergangenen Jahr um 36 % gestiegen.
sueddeutsche.de

Amazon-Chef Jeff Bezos gibt sein Amt am 27. Jahrestag der Gründung ab.

Jahrestag: Amazon-Chef Jeff Bezos übergibt sein Amt am 5. Juli an seinen Nachfolger Andy Jassy, der bisher das Cloud-Geschäft verantwortet. Der Tag habe für Bezos einen "sentimentalen" Wert – der bereits im Februar angekündigte Stabwechsel erfolgt exakt 27 Jahre nach der Firmengründung. Bezos behält als geschäfts­führender Vorsitzender des Verwaltungs­rats auch künftig großen Einfluss auf den Konzern.
spiegel.de, turi2.de (Background)

MGM-Deal stellt Amazon auf breiteres Fundament.

Löwenfütterung: Amazons MGM-Kauf macht auch vor dem Hintergrund laufender Kartelluntersuchungen Sinn, schreibt Katharina Kort im "Handelsblatt". Ein vergrößertes Streaming-Angebot erhöhe die Treue der Kundinnen und mache "mögliche Zugeständnisse an die unabhängigen Händler" erträglicher. Hanns-Georg Rodek kommentiert in der "Welt", dass der Deal einfach deshalb zu Stande kommt, "damit niemand sagen kann, man habe Amazon leer gesehen".
handelsblatt.com (Paid), edition.welt.de (Paid), turi2.de (Background)

Amazon übernimmt das Filmstudio MGM für 8,45 Mrd Dollar.


Ein Bond fürs Leben: Amazon macht die Übernahme des Hollywood-Studios MGM offiziell. Für 8,45 Mrd Dollar wird MGM-Aushängeschild James Bond Prime-Mitglied. Gerüchte gab es schon seit Wochen. MGM war bisher eines der wenigen noch konzernunabhängigen Hollywood-Studios. Mit der Übernahme erwirbt Amazon die Rechte an mehr als 4.000 Filmen und 17.000 TV-Serien, darunter "Rocky", "Pink Panther", "Fargo" und der komplette bisherige "James Bond"-Katalog. Unklar ist indes, ob der längst fertige, aber pandemiebedingt mehr verschobene, neue James-Bond-Streifen Keine Zeit zu sterben Teil des Deals ist. Warner, Sony, Universal, Netflix, Apple und auch Amazon hatten Interesse an einer Online-Auswertung des Film bekundet, der nun am 8. Oktober in die Kinos kommen soll.

Die Übernahme ist Amazons größter Zukauf nach der Supermarktkette Whole Foods, für die Amazon 2017 satte 13,7 Mrd Dollar auf den Tisch gelegt hat. Amazon-Studios-Chef Mike Hopkins schwärmt: "Der wahre finanzielle Wert hinter diesem Deal ist der Schatz an geistigem Eigentum" im umfangreichen MGM-Katalog, den Amazon gemeinsam mit dem Team von MGM "neu definieren und weiterentwickeln" will. Der Deal steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden.
handelsblatt.com, variety.com, techcrunch.com, businesswire.com, sueddeutsche.de (Background)

US-Staatsanwaltschaft verklagt Amazon.

Monopol? Die Staatsanwaltschaft von Washington D.C. verklagt Amazon, weil es seine Marktmacht zur Kontrolle von Preisen nutze. Fremdanbieter dürften ihre Produkte auf anderen Plattformen nicht günstiger anbieten, so entstünde eine "künstlich hohe Preisuntergrenze", beklagt der zuständige Strafverfolger Karl Racine. Die Praxis beschädige gleichermaßen Wettbewerb und Innovation.
handelsblatt.com, businessinsider.com

Bernie Sanders will Nasa-Finanzierung von Bezos’ Mondlandungsmission verhindern.

Könnt ihn auf den Mond schießen: Jeff Bezos' Raumfahrtunternehmen Blue Origin fordert von der Nasa 10 Mrd Dollar, um an einer Mondlandungs-Mission der Raumfahrtbehörde teilzunehmen. Bernie Sanders versucht, die Zahlung durch eine Änderung des Endless Frontier Act zu verhindern. Das Gesetz soll das US-Raumfahrtprogramm international wettbewerbsfähig halten. Sanders gilt als Bezos-Gegner und hat in der Vergangenheit u.a. an Aktionen mitgewirkt, die Lohnerhöhungen der Amazon-Mitarbeiterinnen forderten.
businessinsider.com

Zitat: Cinemaxx-Gründer Hans-Joachim Flebbe über die Macht der Streamingdienste.

"Disney und auch Warner haben große Streamingdienste im Hintergrund, die mehr oder weniger die Macht übernommen haben. Und die diktieren jetzt die Bedingungen, nach denen die Kinowelt zu funktionieren hat."

Cinemaxx-Gründer Hans-Joachim Flebbe sagt im "Die Stunde Null"-Podcast, der Einfluss von Netflix, Amazon und Co. mache ihm "großes Kopfzerbrechen".
podcasts.apple.com (44-Min-Podcast)

Amazon sichert sich Streaming-Rechte für US-Frauenbasketball.

Amazon Prime investiert in Live-Sport und sichert sich die Streaming-Rechte für 16 Spiele der amerikanischen Frauen-Basketball-Liga. Es ist das erste Mal, dass der Konzern Exklusiv-Rechte an einer Profiliga der Frauen erwirbt. Die Rechte umfassen beinahe weltweite Verbreitung, China, Japan, Großbritannien, Italien, Spanien, Finnland und Deutschland sind allerdings ausgeschlossen.
theverge.com

Indische Tugendwächter machen Streaming-Diensten das Leben schwer.

Netflix LogoStreaming-Stress: "Indische Tugendwächter" machen Netflix, Amazon & Co das Leben schwer, beobachtet David Pfeifer. Angehörige der Regierungspartei sowie Organisationen beschweren sich regelmäßig über "verletzte religiöse Gefühle" oder "unpassende Darstellungen". Obwohl Streaming-Dienste bei Themen wie Sex und Drogen ohnehin "weiträumig wegschwenken", soll künftig eine Prüfstelle digitale Inhalte kontrollieren.
sueddeutsche.de (Paid)

Siemens wirbt neuen Technologie-Chef bei Amazon ab.

An alter Wirkungsstätte: Siemens holt Dirk Didascalou ab 1. September für den neu geschaffenen Posten des Chief Technology Officers. Der 51-Jährige kommt von Amazon Web Services, wo er als Vize-Präsident des Internets der Dinge arbeitet. Für Didascalou ist es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte: Er hatte seine Karriere Ende 2000 bei Siemens in der Mobilfunksparte begonnen.
handelsblatt.com

“Panorama”: Amazon verbietet Beschäftigten FFP2-Masken.

Maskenverbot: Amazon will nicht, dass sich Mitarbeitende am niedersächsischen Standort Winsen mit FFP2-Masken schützen, berichtet das ARD-Magazin Panorama. Erlaubt sei ausschließlich das Tragen von OP-Masken. Offenbar will der Online-Händler damit zusätzlich anfallende Erholungszeiten verhindern. Zwar reichen medizinische Einwegmasken zur Erfüllung der gesetzlichen Maskenpflicht, FFP2-Masken gelten aber als sicherer.
presseportal.de, tagesschau.de

Basta: Amazon eröffnet ersten Friseursalon.

Haarige Angelegenheit: Amazon eröffnet seinen ersten Friseursalon in London. Dort will das Unternehmen Stylingprodukte in Szene setzen, Kundinnen können an Augmented-Reality-Bildschirmen neue Frisuren oder Haarfarben ausprobieren. Fehlt noch, dass der Online-Händler eine hairliche Schnittmenge mit seinem einstigen Buch-Kerngeschäft findet und literarische Frisuren à la Rapunzel anbietet.
n-tv.de

Analyse: Cloud-Anbieter nehmen Industrie-Software ins Visier.

Industrie 4.0: US-Tech-Konzerne wie Amazon, Microsoft und Google dringen ins Feld der Industrie-Software vor – bisher ein lukratives Geschäft von Siemens, Bosch und Co, schreiben Kevin Knitterscheidt und Christof Kerkmann. Durch riesige Daten-Mengen hätten die Cloud-Anbieter einen strategischen Vorteil, die Hardware rücke immer stärker in den Hintergrund.
handelsblatt.com (Paid)

Vertikalisierung der Hollywood-Studios zwingt Sender zum Umdenken, schreibt Torsten Zarges.

Selbst sind die Sender: Die langjährigen Welt-TV-Versorger konzentrieren sich verstärkt auf direkte Kundenbeziehungen mit eigenen Streaming-Diensten, analysiert Torsten Zarges bei DWDL. Free- und Pay-TV-Sender müssten daher künftig auf "Selbstversorgung statt Einkauf" setzen. Europäische TV-Anstalten hätten ihr Produktionsvolumen für Streaming-Formate zuletzt zwar hochgefahren, können mit US-Streamern aber nicht mithalten. Laut Ampere Analysis sind z.B. bei RTL 15 Projekte in Produktion oder Entwicklung, bei der ARD sieben. Netflix, Amazon, Disney+ und Co. haben unterm Strich 821 Eigenproduktionen in der Pipeline.
dwdl.de

Zahl des Tages: US-Dienste mit weltweit mehr als 1,2 Mrd Streaming-Abos.

Zahl des Tages: Insgesamt 1,2 Mrd Streaming-Accounts verzeichnen große US-Anbieter wie Netflix, Amazon Prime Video und Disney+ auf der ganzen Welt, errechnet der New Yorker Marktforscher LightShed Research. Regionale Plattformen, wie z.B. aus Deutschland, sind darin nicht eingerechnet. Schon Mitte März hatte der US-Produzentenverband Motion Picture Association verkündet, dass 2020 erstmals die globale Mrd-Marke geknackt worden sei, ein Plus von 26 % zu 2019.
zeit.de

Streamingdienste kuschen immer öfter vor der Politik.

Netflix LogoKonfliktfreies Kino: Streamingdienste wie Netflix und Amazon Prime kuschen immer öfter vor der Politik, beobachtet der "Spiegel". Weil die Anbieter weiter expandieren wollen, müssen sie sich mit Ländern wie Saudi-Arabien oder Indien arrangieren, in denen Inhalte streng zensiert werden. Die Folge: Es werden "Dia­log­zei­len eli­mi­niert, Kör­per­tei­le ver­pi­xelt und Fil­me um­ge­schnit­ten". Regime-freundlich produzierter Content könnte so auch auf deutschen Bildschirmen landen.
"Spiegel" 15/2021, S. 106 (Paid)

Neue Regeln: Twitch zieht Streamerinnen für deren Offline-Verhalten zur Rechenschaft.

Digitalstrafen: Streaming-Plattform Twitch sanktioniert Streamerinnen jetzt auch für deren Offline-Verhalten. Sie werden bestraft, wenn sie sich z.B. der Gewalt oder deren Androhung, sexueller Belästigung oder terroristischen Aktivitäten schuldig machen. Für die Anwendung der Regeln braucht es "nachprüfbare Beweise" für Verstöße. Dafür arbeitet Twitch mit einer "erfahrenen Ermittlungskanzlei" zusammen.
businessinsider.com

Global Digital Women veröffentlicht Amazon-Prime-Doku “Yes She Can”.

Frauenfernsehen: Global Digital Women veröffentlicht die Doku "Yes She Can – Frauen verändern die Welt". Das einstündige Format zum Thema Gender Diversity ist ab Mai auf Amazon Prime zu sehen. Protagonistinnen sind u.a. GDL-Gründerin Tijen Onaran, die bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach und Journalistin Laura Lewandowski.
per Mail, youtube.com (1-Min-Trailer)

Amazon entschuldigt sich für “Eigentor”-Tweets zu Urin-Flaschen.

Rückzieher: Amazon entschuldigt sich für getwitterte Falschaussagen beim US-Kongressabgeordneten Mark Pocan. Dieser hat u.a. beklagt, dass Arbeiterinnen in Flaschen urinieren, was Amazon zunächst bestritt und nun teils zugibt. Das Problem sei die fehlende Verfügbarkeit von öffentlichen Toiletten für Fahrerinnen, besonders während der Pandemie. Mit einer Sammlung etlicher Links und Tweets zeigt Amazon nach seinen Ausführungen mit dem digitalen Finger auf andere Firmen wie Uber und UPS, die ähnliche Probleme haben.
aboutamazon.com via theverge.com, faz.net, twitter.com (Twitter-Streit)

Amazon hat Ärger mit Fake-Profilen.

Toiletten-Tweets: Offenbar haben sich Internet-Trolle unter den "von Amazon aufgestellten Jubelchor" bei Twitter gemischt, schreibt Philipp Bovermann in der "Süddeutschen Zeitung". Sie schwärmen u.a. von zeitintensiven Toilettengängen. Jüngst waren erneut Vorwürfe aufgekommen, Amazon-Angestellte müssten wegen des großen Zeitdrucks in Flaschen urinieren. Schon 2018 hatte Amazon eingeräumt, Beschäftigte für positive Internet-Kommentare zu bezahlen. Im März sind neue Profile aufgetaucht, "in der heißen Phase der Entscheidung" über eine mögliche Gewerkschaft in Alabama.
sueddeutsche.de

“Bild”: Amazon stoppt Verkauf von RT-Enthüllungsbuch.

Amazon hat das Buch "Inside RT Deutsch" nach nur vier Tagen aus seinem Sortiment genommen, meldet "Bild". Der Online-Händler habe den Verkauf "ausgesetzt", weil man sich "nicht an Auseinandersetzungen zwischen Dritten" beteiligen wolle. Ex-RT-Reporter Daniel Lange berichtet darin u.a. über Verbindungen von RT Deutsch zu Rechtsextremen. Der russische Staats-Sender habe eine Frankfurter Anwaltskanzlei damit beauftragt, den Handel mit dem Buch zu stoppen.
bild.de

Amazon eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt in Europa.

Kassen weggelassen: Amazon eröffnet in London Europas ersten kassenlosen Supermarkt. Weitere Geschäfte sollen dem Modell folgen. Kameras und Sensoren registrieren die Waren der Kund*innen, die Zahlung erfolgt nach Verlassen des Ladens per App. Im Gegensatz zu den USA heißt der erste kassenlose Supermarkt in Europa nicht Amazon Go, sondern wird mit dem Namen Amazon Fresh an den Online-Lebensmittelhandel des Unternehmens angedockt.
spiegel.de, golem.de

Twitter-Alternative Parler lässt Amazon-Klage fallen.

Klägliches Chaos: Der Twitter-Klon Parler lässt seine Klage gegen Amazon fallen, von dessen Servern der Kurznachrichten-Dienst geflogen ist. Parler nennt keine Gründe und behält sich einen erneuten Gang vor Gericht vor. Amazon war Infrastruktur-Dienstleister der App, hat den Vertrag jedoch gekündigt und begründet dies mit Gewaltaufrufen rund um die Attacke von Trump-Anhänger*innen auf das Kapitol in Washington Anfang Januar.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Basta: Amazon schraubt an seinem Bart-Problem.

Führerlos, aber weiter fragwürdig: Amazon tauscht das Icon seiner Shopping-App aus, das viele Nutzer*innen an ein Lächeln mit Hitler-Bart erinnerte. Ob das Händchen des Designers nun glücklicher war, oder das neue Logo wiederum einen begradigten Peel-Off-Hitlerbart zeigt, ist Ansichtssache.
pcwelt.de

Kolle Rebbe wirbt für Amazon-Serie “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”.

Kolle Rebbe plakatiert zum Start der Amazon-Serie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" alle Werbeflächen an eben jenem und wirbt auch crossmedial für die Serie, u.a. mit einer Watch-Party bei Twitch mit den Darsteller*innen. Das Buch von Christiane F. wurde Anfang der 1980er Jahre erstmals verfilmt, die Amazon-Serie stammt von Constantin Film.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Amazon Prime Video führt den deutschen Streaming-Markt mit 14,6 Mio Abos an.

Streaming-König: Amazon liegt mit seinem Streaming-Dienst Prime Video im deutschen Markt auf der Spitzenposition, errechnet die Londoner Markt­forschungsfirma Ampere Analysis. Amazon kommt auf 14,6 Mio aktive Abos, Netflix folgt mit 10,9 Mio vor Disney mit 2,7 Mio. RTL Now und Joyn+ haben jeweils 1,1 Mio zahlende Kund*innen. Deutschland ist neben Österreich der einzige europäische Markt, auf dem nicht Netflix der Marktführer ist.
handelsblatt.com