Basta: Amazon schraubt an seinem Bart-Problem.

Führerlos, aber weiter fragwürdig: Amazon tauscht das Icon seiner Shopping-App aus, das viele Nutzer*innen an ein Lächeln mit Hitler-Bart erinnerte. Ob das Händchen des Designers nun glücklicher war, oder das neue Logo wiederum einen begradigten Peel-Off-Hitlerbart zeigt, ist Ansichtssache.
pcwelt.de

Kolle Rebbe wirbt für Amazon-Serie “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”.

Kolle Rebbe plakatiert zum Start der Amazon-Serie "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" alle Werbeflächen an eben jenem und wirbt auch crossmedial für die Serie, u.a. mit einer Watch-Party bei Twitch mit den Darsteller*innen. Das Buch von Christiane F. wurde Anfang der 1980er Jahre erstmals verfilmt, die Amazon-Serie stammt von Constantin Film.
horizont.net (Paid), turi2.de (Background)

Amazon Prime Video führt den deutschen Streaming-Markt mit 14,6 Mio Abos an.

Streaming-König: Amazon liegt mit seinem Streaming-Dienst Prime Video im deutschen Markt auf der Spitzenposition, errechnet die Londoner Markt­forschungsfirma Ampere Analysis. Amazon kommt auf 14,6 Mio aktive Abos, Netflix folgt mit 10,9 Mio vor Disney mit 2,7 Mio. RTL Now und Joyn+ haben jeweils 1,1 Mio zahlende Kund*innen. Deutschland ist neben Österreich der einzige europäische Markt, auf dem nicht Netflix der Marktführer ist.
handelsblatt.com

Amazon Alexa: Hörfilme über Sprachbefehl abrufbar.

Hörfilme für blinde Menschen lassen sich ab sofort per Sprache über Amazons Alexa abrufen. Dafür kooperiert der Online-Händler mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) sowie ARD, ZDF und Arte. Das Angebot umfasst knapp 4.000 Titel. Hörfilme werden mit einer Audiodeskription versehen, die Elemente der Handlung sowie Mimik, Gestik und Dekor in kurzen Worten beschreibt.
netzwelt.de, rnd.de

Amazon muss konkretes Herkunftsland von Obst und Gemüse angeben.

Amazon Fresh muss seinen Kund*innen die genaue Herkunft von bestelltem Obst und Gemüse mitteilen. Das schreibt eine entsprechende EU-Verordnung vor, urteilt das Oberlandesgericht München. Bisher hatte der Online-Händler verschiedene mögliche Herkunftsländer angegeben, Foodwatch hatte dagegen geklagt. Amazon habe sein Geschäftsmodell inzwischen angepasst, das Angebot sei dadurch kleiner geworden und die Verkaufsmenge um über 20 % gesunken.
rnd.de, sueddeutsche.de

Datenschutzbehörden nehmen den Einsatz von US-Clouddiensten bei deutschen Firmen ins Visier.

Aufsichtsbehörden nehmen deutsche Konzerne, die Daten bei US-Clouddiensten lagern, ins Visier, schreibt das "Handelsblatt": Datenschützer*innen in Hamburg und Baden-Württemberg haben Verfahren eingeleitet um zu prüfen, ob die Daten in den Clouds von Amazon, Microsoft und Co EU-konform geschützt sind. Datenschützer Johannes Caspar (Foto) fordert politische Lösungen: Einzelverträge zwischen deutschen Firmen und US-Dienstleistern böten keinen ausreichenden Schutz. Den Firmen drohten deshalb Mio-Bußgelder.
handelsblatt.com

Hör-Tipp: Digitec-Podcast beleuchtet den Führungswechsel bei Amazon.

Hör-Tipp: "FAZ"-Herausgeber Carsten Knop sieht den Wechsel an der Amazon-Spitze zu Cloud-Chef Andy Jassy als "Beispiel dafür, dass an der entscheidenden Stelle sehr viel Kontinuität geherrscht hat". Im Digitec-Podcast blickt er mit Erinnerungen und Notizen von frühen, persönlichen Begegnungen mit Jeff Bezos zurück auf die Unternehmensanfänge. Für Co-Host Alexander Armbruster ist der Führungswechsel ein Signal, dass die Cloud-Aktivitäten des Tech-Riesen insgesamt noch wichtiger werden.
podigee.io (40-Min-Audio), turi2.de (Background)

Jeff Bezos tritt als Amazon-Chef zurück.

Bezos sagt Bye: Jeff Bezos, Amazon-CEO und zweitreichster Mann der Welt, räumt im 3. Quartal 2021 seinen Posten als Vorstandschef des Online-Versandhändlers. Sein Nachfolger steht bereits fest: Neuer CEO wird Andy Jassy, der seit 1997 bei Amazon arbeitet und bisher Chef der Cloud-Sparte Amazon Web Services ist. Bezos wechselt als geschäftsführender Vorsitzender in den Verwaltungsrat, bleibt also in einer Spitzenposition erhalten.

Er will sich laut eigenen Angaben zwar weiterhin um wichtige Amazon-Projekte kümmern, aber auch mehr Zeit für seine weiteren Projekte haben. Dazu gehören u.a. der Bezos Earth Fund und die Tageszeitung "Washington Post", die Bezos gekauft hat.
cnbc.com, focus.de, spiegel.de
(Foto: Saul Loeb / Getty Images / Picture Alliance)

Amazon verfilmt Romane von Sebastian Fitzek und Wolfgang Hohlbein.


Film-Prime-iere: Amazon investiert in deutsche Originals für sein Streaming-Angebot Prime Video. Amazon investiert in deutsche Originals für sein Streaming-Angebot Prime Video. Der Konzern plant eine Fantasy-Serie auf Basis des Romans "Der Greif" von Wolfgang Hohlbein mit gleichem Titel. Zudem kündigt Amazon die Drama-Serie "Luden" an. Die Serie soll auch internationales Publikum ansprechen und zeigt das Leben des Zuhälters Klaus Barkowsky im Hamburg der 1970er und 1980er Jahre. Verantwortlich ist Produzent Rafael Parente, der das Projekt seit 2017 verfolgt und in Amazon nun einen Abnehmer gefunden hat.

Amazon bestätigt zudem den Lizenz-Erwerb an einer Dokumentation über den FC Bayern München und einer über Rapper Bushido. Die Show "LOL: Last One Laughing" sowie die Comedy-Serien "Der Beischläfer" und "Binge Reloaded" bekommen eine zweite Staffel. Außerdem plant Amazon eine True-Crime-Serie mit dem Arbeitstitel "Gefesselt" und eine noch nicht näher beschriebene Serie auf Basis der Romane von Sebastian Fitzek.
presseportal.de, dwdl.de

US-Gericht weist Klage von Parler gegen Amazon ab.

Parler scheitert mit dem Versuch, eine Rückkehr auf die Cloud-Infrastruktur von Amazon per Gerichtsbeschluss zu erreichen. Ein US-Gericht lehnte die einstweilige Verfügung vom Netzwerk ab, weil es dafür nicht die Voraussetzungen erfüllt habe. Amazons Cloud-Tochter AWS hatte Parler nach dem Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol die Verträge gekündigt. Amazon wirft Parler vor, gewalthaltige Inhalte nicht ausreichend zu moderieren.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Studie: Neue Streaming-Angebote setzen TV-Sender noch mehr unter Druck.

Streaming-Plattformen bringen TV-Sender in Bedrängnis, sagt eine Studie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Roland Berger. Der Markteintritt von Disney war "Vorreiter einer zweiten Welle" von Anbietern. Auf dem Sprung nach Deutschland seien HBO Max von Warner, Peacock von NBCUniversal und Paramount+ von ViacomCBS. Alle Streamingdienste stehen unter Expansionsdruck, weil sie neue Umsätze generieren müssen, die wegfallende Lizenzeinnahmen kompensieren. Noch nehmen die Nutzerzahlen in Deutschland zu und sei keine "Überforderung" durch die Vielzahl der Angebote erkennbar. Aber der Tag hat bekanntlich nur 24 Stunden – und Zeit fürs Streaming knapsen die Nutzer*innen am ehesten von der TV-Zeit ab.
"Welt" (Paid)

EU sollte auf Tech-Lizenzen setzen, meint Stefan Winners.

Digitale EU: Ex-Burda-Vorstand Stefan Winners überlegt im Interview mit dem "Aktionär", wie die EU den Tech-Markt regulieren kann: Denkbar wäre laut Winners, das "chinesische Modell" zu etablieren. Firmen müssten dann Lizenzen kaufen, um in bestimmten Sektoren in Europa tätig werden zu dürfen. US-Firmen müssten ihr Europageschäft abspalten, um einen EU-Sitz zu haben. Er plädiert außerdem für "Liberalisierung", bei der etwa Google seine Such-Schnittstelle auch anderen Anbietern zugänglich machen muss.
deraktionaer.de

Streaming-Aggregator ScreenHits TV nimmt den deutschen Markt ins Visier.

Streaming-Aggregator ScreenHits TV plant den Start in Deutschland zum Ende des 1. Quartals, berichtet DWDL. Die App bündelt die Streaming-Angebote von Netflix, Amazon, Disney+ und weiteren Anbietern unter einem Dach. Geld verdient die Firma mit Provisionen für Abo-Abschlüsse über die App. In Großbritannien und Nordamerika soll der Dienst nach einem Beta-Test Ende Januar in den Regelbetrieb gehen.
dwdl.de

Amazon kauft Podcast-Netzwerk Wondery.

amazonOhr-werk Orange: Amazon verleibt sich den Podcast-Produzenten Wondery ein und siedelt ihn bei seiner Audio-Sparte Amazon Music an. Das "Wall Street Journal" hatte in einem früheren Bericht eine Kaufsumme in Höhe von ca. 300 Mio Dollar vermeldet, offizielle Zahlen wurden nicht veröffentlicht. Wondery steht u.a. hinter dem Erfolgs-Podcast Dirty John.
techncrunch.com, wsj.com (Paid), cnet.com, aboutamazon.com

Bei Amazon tummelt sich QAnon- und Corona-Verschwörungslitaratur.

Fragwürdige Inhalte: Amazon ist ein Hotspot für Verschwörungsliteratur über das Coronavirus und QAnon, berichtet Politico auf Basis einer eigenen Analyse. Diese besagt, dass die Bücher teilweise als Bestseller in verschiedenen Gesundheits- und Politik-Kategorien geführt werden und über den Amazon-Algorithmus beworben werden. Viele der Titel seien zudem über die Abo-Angebote Kindle Unlimited und Audible verfügbar. Andere Tech-Riesen wie Facebook oder Google sind in den letzten Monaten gegen Verschwörungs-Content vorgegangen.
politico.eu via perlentaucher.de

Zitat: EU-Vorschläge zur Bändigung der Techkonzerne überzeugen nicht, sagt Klaus Müller.

"Bis wir einen der großen Internetkonzerne entflochten haben, würden Jahre vergehen. Das hilft den Verbrauchern nicht."

Verbraucherschutz-Chef Klaus Müller sagt im "Spiegel", die neuen Regeln, mit denen die EU-Kommission die Techkonzerne bändigen will, bringen wenig. Konzerne zu zerschlagen sei aber auch keine Lösung.
spiegel.de

Entwickler und Producer sprechen über Arbeiten an “Bild”-Doku.

bildlogoBild-Doku: Bei den Dreharbeiten mussten sich Serien-Entwickler Jochen Köstler und Producer Jan Klophaus an drei Bedingungen halten, sagen die beiden im "Planet Interview". Mitarbeiter*innen hatten ein Veto bei Persönlichkeitsrechten, es galt, Quellen zu schützen und keine Lügen zu erzählen. Klophaus zeigt Springer-Empathie: "Man hat es bei der 'Bild' nicht mit Monstern zu tun, sondern mit ernst zu nehmenden Journalisten." Zum Vorwurf der fehlenden Distanz sagt Köstler: "Bei so einem Langzeit-Blick hinter die Kulissen besteht natürlich die Gefahr, dass es zu unkritisch wird."
planet-interview.de

Meinung: “Bild. Macht. Deutschland?” fehlt es an kritischer Distanz.

Bild-Doku "Bild. Macht. Deutschland?", die ab heute bei Amazon Prime Video zu sehen ist, ist zu einseitig, heißt es in den Kritiken. Oliver Jungen schreibt in der "FAZ", die Dokumentation sei so "unkritisch und lautsprecherisch", dass sie wie ein "Marketing-Feature" für die "Bild" wirke. Die Macher würden sich zudem in keiner Weise mit dem Wesen des Boulevardjournalismus auseinandersetzen. Interessant sei jedoch zu sehen, wie "Bild"-Chef Julian Reichelt bereits vor der Eskalation des Streits mit Christian Drosten über den und Karl Lauterbach geschimpft habe. Cornelius Pollmer schreibt in der "Süddeutschen Zeitung", die Dokumentation habe "ein paar handwerklich doch gravierende Mängel". Auch er kritisiert, dass externe, kritische Stimmen fehlen. Der Konflikt mit Christian Drosten gerate etwas einseitig zugunsten der "Bild". Trotzdem hält Pollmer die Dokumentation für "sehenswert".
"FAZ", S. 15 (Paid), sueddeutsche.de

Basta: Amazon wirbt für schnelle Impfung des eigenen Personals.

Express-Relevanz: Amazon will in den USA erreichen, dass sein Personal in Logistik- und Datenzentren bei der Impfstoff-Verteilung bevorzugt wird. Der Internethändler ist allerdings nicht der einzige, der bei den Behörden um schnelle Impf-Erleichterung bittet. Was Jeff Bezos und sein Team jetzt lernen können: Manchmal müssen selbst Prime-Mitglieder Geduld haben.
wuv.de, wsj.com, turi2.de (Background)

Kampf gegen Desinformation darf Freiheit nicht beschneiden, meint Tobias Schmid.

Desinformation im Netz zu regulieren, ist schwierig, "weil sie ja gerade das Kernstück der Demokratie, nämlich die Meinungsfreiheit, für sich verwendet", sagt Tobias Schmid (Foto), Europabeauftragter der Medienanstalten, im Interview mit Medienpolitik.net. Deshalb müsse man bei jeder politischen Gegenmaßnahme extrem aufpassen, nicht die Freiheit einzuschränken. Bei Digital-Regeln kommt außerdem laut Schmid dazu, dass Facebook, Google und Co im Netz nicht nur Wirtschaftsunternehmen und Wettbewerber sind, sondern auch zentraler Bestandteil der Medienlandschaft – und "Medienregulierung funktioniert nicht nach den gleichen Logiken wie Wettbewerbspolitik".
medienpolitik.net

Lese-Tipp: Konsequenzen der neuen EU-Regeln für Online-Plattformen für Apple und Co.

Lese-Tipp: Das "Handelsblatt" erklärt, welche konkreten Konsequenzen der Digital Services Act und der Digital Markets Act der EU-Komission für Google, Amazon, Facebook und Apple hat. Google und Amazon etwa dürften ihre Angebote nicht mehr bevorzugt in den Suchergebnissen zeigen und Informationen ihrer Firmenkunden nicht mehr nutzen, um ihnen Konkurrenz zu machen.
handelsblatt.com

Hör-Tipp: Wie Boris Becker seine Patchwork-Familie managt.

Hör-Tipp: Boris Becker erzählt in der zweiten Folge seines Amazon-Podcasts "Der fünfte Satz“, wie er sein Leben mit vier Kindern von drei Frauen unter einen Hut bringt. Alle Kinder hätten unter­einander Kontakt, das Verhältnis zu seiner Tochter Anna beschreibt er als eng und innig. Becker erinnert sich auch an den Tod seines Vaters und die bewegenden Abschieds­momente. Hinter der Produktion stehen ABC Communication von Ina Tenz und Béla Anda sowie THNX von Robert Kindermann.
music.amazon.de (Paid), turi2.de (erste Folge)

Sky und Amazon bringen Apps des jeweils anderen auf ihre Geräte.

Sky und Amazon verbünden sich: Die Prime-Video-App gibt es ab heute auch für Sky-Q-Receiver, ausgewählte Amazon-Inhalte sind direkt auf der kuratierten Startseite vertreten. Für 2021 kündigt Sky eine "noch tiefere Integration" an. Im Gegenzug ist die Sky-Ticket-App künftig auch auf Amazons Fire-TV-Geräten verfügbar. Eine gemeinsame Vermarktung wie mit Netflix gibt es nicht.
presseportal.de

Basta: Präsent-Fettnäpfchen voraus.

Ungeliebter Geschenke-Gaul: Das Forschungsinstitut der Arbeitsagentur befragt Menschen online zu "Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Beschäftigung und Haushalte". An der ein oder anderen Stelle dürfte der darbende Einzelhandel eine Rolle spielen. Das Institut füttert ihn jedenfalls nicht – sondern vergibt als Dankeschön Amazon-Gutscheine an die Befragten.
sueddeutsche.de

Amazon unterstützt “stern”-Initiative “Backstage-Helden” mit einer halben Mio Euro.

Amazon zahlt 500.000 Euro an die "Backstage-Helden", der "stern"-Initiative, die Menschen hinter den Kulissen in der Kulturbranche unterstützen soll. Die Zahlung ist Teil eines größeren Engagements in Höhe von insgesamt rund 6 Mio Dollar. Weitere Zahlungen fließen u.a. an ähnliche Projekte in Italien, Großbritannien.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Michael Ostermeier wird 43.


Wir graturilieren: Michael Ostermeier, PR-Chef der Entertainment Services von Amazon, wird 43. Heute wird es wohl bei einem Schluck Prosecco im Home Office zwischen zahlreichen Videokonferenzen bleiben. Am Wochenende feiert er dann im Kreis der engsten Familie nach. Im abgelaufenen Jahr hat ihn insbesondere die Solidarität im globalen Amazon-Kommunikationsteam in den Zeiten der Krise begeistert. Der Blick über den Tellerrand hilft ihm, die eigenen Sorgen und Probleme einzuordnen.

Für das kommende Jahr wünscht sich Ostermeier wieder mehr Dienstreisen. Kurioserweise hätte er sich vor einem Jahr das Gegenteil gewünscht: weniger Dienstreisen. Gratulationen sind auf den unterschiedlichsten Wegen willkommen, per E-Mail, Linked-in oder Textnachricht - und natürlich auch über das gute, alte Telefon.

Zitat: Julian Reichelt will mit “Bild Live”-Einnahmen wegbrechende Auflage kompensieren.

"Es geht darum, dass wir in einer Zeit, in der unsere Auflage morgen um die Hälfte einbrechen kann, eine wirtschaftliche Perspektive haben."

"Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt spricht in der Amazon-Doku "BILD.Macht.Deutschland?" über seine Pläne für "Bild Live". "Spiegel"-Redakteur Christian Buß zitiert vorab aus der siebenteiligen Doku und überschreibt seine Kritik mit "350 Minuten Säbelrasseln".
"Spiegel" 50/2020, S. 128 (Paid)

Amazon wird die Apotheken-Branche nicht umwälzen, meint Christoph Rottwilm.

Apotheken müssen Amazon Pharmacy nicht fürchten, schreibt Christoph Rottwilm. Anders als bei Büchern oder Unterhaltungselektronik vertrauen viele Menschen beim Medikamentenkauf den "Apotheken um die Ecke" und wollen persönliche Beratung. Viele Arzneimittel, darunter Covid-19-Medikamente, sind außerdem nicht für den Online-Handel zugelassen.
manager-magazin.de

Studie: Eigenproduktionen von Streamingdiensten sind weniger divers als vermutet.

Netflix LogoMehr Schein als Sein: Die Eigenproduktionen von Streamingdiensten wie Netflix und Amazon sind in Sachen Diversität nicht besser als das deutsche TV, sagt eine Studie der Uni Rostock. Rund 60 % der Protagonisten seien Männer, ähnlich wie im Fernsehen. Bei der Vielfalt sexueller Lebensentwürfe seien die Streaming-Plattformen vergleichsweise divers. Die "Vielfalt von Frauen" ist aber eingeschränkt: Die Protagonistinnen seien oft "jung, haben genormte schlanke Körper und Berufe, die ihre emotionale Kompetenz betonen". Frauen ab 50 kämen kaum vor. Rund 80 % der Figuren in deutschen Streaming-Produktionen sind weiß. In 93 % der Fälle führen Männer Regie, bei ARD und ZDF waren es nur 83 %.
sueddeutsche.de

EU-Kartellis werfen Amazon Wettbewerbsverzerrung vor.

amazonAmazon verschafft sich anhand nicht-öffentlicher Daten von unabhängigen Drittanbietern Vorteile auf der eigenen Plattform, zu dem Schluss kommen die EU-Wettbewerbshüter. Der Versandriese kann sich nun zu den Vorwürfen äußern. Können diese nicht aus der Welt geschafft werden, steht Amazon eine saftige Strafe ins Haus, die bis zu 10 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen kann (2019: 280,5 Mrd Dollar).
wuv.de, turi2.de (Background)

Amazon bringt Watch-Party-Funktion nach Deutschland.

Amazon Prime Video lädt nun auch in Deutschland zur Watch Party, in den USA gibt es die Funktion schon seit dem Sommer. Nutzer*innen können bis zu 100 weitere Zuschauer*innen zum gemeinsamen Anschauen von Serien und Filmen einladen, in einem Chat können sie sich austauschen. Verfügbar ist das Feature nur am Computer, nicht auf Mobilgeräten. Eine ähnliche Funktion bietet auch Facebook.
dwdl.de, onlinemarketing.de

Amazon Air eröffnet erstes europäisches Luftfrachtzentrum in Leipzig.

amazonGefahr für die Gelben: Amazon Air, die Frachtfluggesellschaft von Amazon, nimmt am Flughafen Leipzig/Halle ihr erstes Luftfrachtzentrum Europas in Betrieb. Am neuen Standort entstehen dadurch 200 Arbeitsplätze. Der Flughafen ist auf Luftfracht spezialisiert und wichtigste Basis im internationalen Cargo-Geschäft von DHL, weshalb die Corona-Krise ihn nicht lahmgelegt hat.
manager-magazin.de