“Tomb Raider”: Lara Croft findet ein neues Zuhause bei Amazon.


Lara Prime: Amazon hat sich umfangreiche Rechte an dem Videospiel-Franchise Tomb Raider gesichert. Geplant ist u.a. ein neuer Film rund um die Titelheldin Lara Croft sowie mindestens ein Videospiel. Phoebe Waller-Bridge, eine der Drehbuch-Autorinnen von "James Bond 007: Keine Zeit zu sterben", entwickelt zudem eine TV-Serie. Amazon will offenbar den Film, die Serie und das Spiel inhaltlich miteinander verbinden und damit dem Marvel-Universum nacheifern. Laut "Hollywood Reporter" sei die Investition in "Tomb Raider" die größte nach dem Prestige-Projekt "Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht". Allein für die globalen Rechte daran hatte der Streaming-Dienst 2017 rund 250 Mio Dollar auf den Tisch gelegt. Im Sommer 2022 hat das Filmstudio MGM die Rechte an der Marke "Tomb Raider" aufgegeben, zur eigentlich geplanten Fortsetzung "Tomb Raider 2" mit Schauspielerin Alicia Vikander kam es nicht mehr.
hollywoodreporter.com, filmstarts.de
(Foto: picture alliance / DyD Fotografos/Geisler-Fotopress)

BGH-Urteil: Amazon haftet nicht für Inhalte von Affiliate-Websites.

Klicks frei Haftung: Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe schließt Amazon von der Haftung für die Inhalte externer Webseiten aus, die mit Werbe-Links auf den Online-Marktplatz verlinken. Geklagt hatte der Matratzenhersteller Bett1, dessen Matratze in einem fragwürdigen Produkt-Ranking mit Affiliate-Links zu Amazon beworben wurde. Der BGH bestätigt damit Urteile verschiedener Oberlandesgerichte.
sueddeutsche.de, t3n.de

Amazon streicht 18.000 Stellen, deutlich mehr als zuletzt angekündigt.

Amazon will mehr als 18.000 Stellen streichen, kündigt Vorstandschef Andy Jassy in einem Memo an die Beschäftigten an. Damit fällt die Entlassungs­welle deutlich größer aus als noch im November angekündigt – damals war von 10.000 Jobs die Rede, die wegfallen. Nach der Corona-Hochphase sind Gewinne und Wachstum rückläufig.
spiegel.de, theverge.com, turi2.de (Background)

Bloomberg verneint Interesse an “WSJ” und “Washington Post”.

Keine Kauflaune: Der Medienkonzern von Michael Bloomberg hat offenbar doch kein Interesse daran, die "WSJ"-Mutter Dow Jones von Rupert Murdoch oder die "Washington Post" von Jeff Bezos zu übernehmen. Ein Konzernsprecher widerspricht angeblichen Übernahme-Wünschen, über die Axios vergangene Woche berichtet hatte. "Es gab mit niemandem und keiner der beiden Organisationen Übernahme-Gespräche", Bloomberg habe auch kein Interesse daran.
reuters.com, turi2.de (Background)

Amazon will für Twitter-Werbung wohl 100 Mio Dollar jährlich ausgeben.

Amazon plant, wieder Werbung auf Twitter zu schalten, twittert die Platformer-Journalistin Zoë Schiffer. Demnach will der Konzern dafür jährlich 100 Mio Dollar ausgeben. Einen Tag zuvor hatte Elon Musk verkündet, Apple habe das Marketing auf der Plattform "vollständig wieder­aufgenommen".
businessinsider.com, bloomberg.com (€), turi2.de (Background)

Christoph Schneider wird Country Director Prime Video für Deutschland.

Neuer Titel, ähnliche Aufgabe: Christoph Schneider übernimmt die Rolle des Country Director Prime Video für Deutschland und Österreich. Damit folgt er in die für Kaspar Pflüger neu geschaffene Stelle, der das Unternehmen Ende Oktober nach nur sechs Monaten verlassen hatte. Schneider war bereits seit der Gründung von Prime Video in Deutschland Managing Director.
dwdl.de, turi2.de (Background)

Hör-Tipp: Die “FAZ” analysiert den Abstieg der Silicon-Valley-Dudes.

Hör-Tipp: Der "Corona-Kater" hat die Tech-Firmen nach Jahren des Höhenflugs erwischt, analysiert "FAZ"-US-Wirtschaftskorrespondent Roland Lindner im Digitec-Podcast mit Carsten Knop und Alexander Armbruster. Inflation, Rezession und stockende Werbeeinnahmen machten den Konzernen zu schaffen. Der chinesische Konkurrent TikTok setzt vor allem Meta unter Druck, Lindner stellt die Innovationsfähigkeit des Zuckerberg-Konzerns infrage.
faz.net (40-Min-Audio)

Amazon will 2023 weitere Stellen streichen.

Amazon will 2023 noch weitere Angestellte entlassen. In einer internen Mitteilung schreibt Konzernchef Andy Jassy an, die Personalplanung des Vorstands ziehe sich bis ins kommende Jahr, was bedeute, dass es zu weiteren Stellenstreichungen kommen werde. In dieser Woche hat der Online-Händler damit begonnen, die bereits angekündigte Entlassung von 10.000 Beschäftigten umzusetzen.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Basta: Amazon-Gründer Jeff Bezos will das meiste von seinem Vermögen spenden.

Vor der eigenen Tür kehren: Amazon-Gründer Jeff Bezos will den Großteil seines Vermögens von sage und schreibe 124 Mrd Dollar noch zu Lebzeiten spenden, kündigt er bei CNN an. Für was genau, ist noch offen – es sei "nicht einfach" zu entscheiden, wo Spenden am sinnvollsten seien. Es gebe "viele Wege, wie man ineffektive Dinge machen könnte". Die demnächst 10.000 arbeitslosen Amazon-Mitarbeiter würden sich bestimmt über den ein oder anderen Dollar freuen.
edition.cnn.com via stern.de, turi2.de (Background)

Amazon will 10.000 Stellen streichen, berichtet die “New York Times”.

Kündigungs-Welle: Amazon will offenbar rund 10.000 Beschäftigte im Unternehmens- und Technologie-Bereich vor die Tür setzen, berichtet die "NYT". Der größte Stellenabbau in der Geschichte des Online-Versandhändlers soll demnach schon in dieser Woche beginnen. Schon zuvor hatte Amazon einen Einstellungsstopp verhängt. 1,5 Mio Mitarbeiter zählt der Konzern insgesamt.
nytimes.com (€), faz.net, turi2.de (Background)

Zahl des Tages: Alexa-Sparte beschert Amazon Milliarden-Verluste.

Zahl des Tages: Über 5 Mrd Dollar Verlust pro Jahr verzeichnet die Geräte-Sparte von Amazon, zu der auch Sprachassistent Alexa gehört, berichtet das "Wall Street Journal".  Der Konzern stellt nun verschiedene Abteilungen auf den Prüfstand und rät Mitarbeitenden dazu, sich intern nach anderen Stellen umzusehen. Die Zukunft des sprachgesteuerten Assistenten sei aber nicht gefährdet.
manager-magazin.de, wsj.com (€)

Amazon und weitere Cloud-Anbieter reichen Kartellbeschwerde gegen Microsoft ein.

Microsoft 150Über den Wolken: Der Handelsverband Cispe, hinter dem unter anderem Amazon steht, reicht bei der EU eine Kartellbeschwerde gegen Microsoft ein. Der Verband wirft dem Konzern vor, die eigene Dominanz bei Produktivitätssoftware zu nutzen, um europäische Kunden zur eigenen Cloud-Infrastruktur Azure zu lenken. Microsoft dementiert die Vorwürfe. Cispe sieht sich als Interessensvertretung europäischer Cloud-Anbieter, obwohl auch der marktführende Amazon-Cloudservice AWS zu seinen Mitgliedern gehört.
handelsblatt.com (€)

Amazon Music bietet Prime-Kunden Zugriff auf 100 Mio Songs im Zufallsmodus.

Amazon wertet sein Prime-Abo auf und bietet nun werbefreien Zugriff auf den gesamten Musik-Katalog mit rund 100 Mio Songs. Bisher war nur eine Auswahl von 2 Mio Titel hörbar. Im Gegensatz zum weiterhin bestehenden Music-Unlimited-Abo für rund 10 Euro im Monat können Kunden die Songs aber nicht direkt abspielen, sondern nur im Zufallsmodus wiedergeben.
zeit.de

DWDL.de: Kaspar Pflüger verlässt Prime Video nach nur sechs Monaten.


Kurzes Intermezzo: Deutschlandchef Kaspar Pflüger verlässt Amazons Prime Video nach nur sechs Monaten, wie das Unternehmen gegenüber DWDL.de bestätigt. Er wolle "sich anderweitigen beruflichen Herausforderungen stellen". Die Geschäfte von Prime Video in Deutschland führt damit wieder Christoph Schneider, der die Position bereits vor Pflüger inne hatte. Den Dialog mit den Produktionsfirmen übernehmen hingegen Philip Pratt und sein Team von Amazon Studios. Der langjährige RTL- und ProSiebenSat.1-Manager Pflüger war erst im März nach der Rückkehr aus seiner Elternzeit zu Prime Video gewechselt. Er nennt sein kurzes Gastspiel bei Prime Video eine "spannende und beeindruckende Zeit".
dwdl.de

Amazon vernichtet erneut neue Ware in Deutschland.

Ungebraucht und ungeliebt: Amazon vernichtet in Deutschland erneut in großem Stil neuwertige oder neue Waren, recherchieren Business Insider und ZDF Frontal. Bereits 2018 waren entsprechende Vorwürfe laut geworden, die Bundesregierung verschärfte daraufhin das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Bei Nichteinhaltung der Regeln drohen Amazon aber keine Konsequenzen. Der Konzern spricht lieber von "entfernen" statt "vernichten" und bemüht sich laut eigenen Angaben um eine "höhere Recyclingquote".
businessinsider.de, turi2.de (Background)

Amazon will in Deutschland 400 Mio Euro in Elektrofahrzeuge investieren.

Strom-Rechnung: Online-Händler Amazon will in den kommenden fünf Jahren 400 Mio Euro aufwenden, um seinen Lieferverkehr in Deutschland zu elektrifizieren. Geplant sind rund 500 Elektro-Lkw sowie Ladestationen und Ökostrom-Anlagen. In großen Städten soll die Paket-Zustellung häufiger zu Fuß oder per Lastenrad erfolgen. Insgesamt plant Amazon, in Europa 1 Mrd Euro in Elektrofahrzeuge zu investieren.
spiegel.de

Discovery+ ist ab sofort über Prime Video verfügbar.

Mehr entdecken: Nutzerinnen von Amazons Prime Video können ab sofort den Streamingdienst Discovery+ von Warner Bros. als integrierte App hinzubuchen. Das Angebot ist zunächst werbefrei, eine werbeunterstützte Variante soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Es umfasst vor allem Non-Fiction- und Real-Life-Entertainment-Inhalte, darunter auch Live-Übertragungen von Sportereignissen wie den Wintersport-Weltcups und der Frauen-Fußball-Bundesliga.
presse.wbd-deutschland.de

Kartellrechtsklage: Kalifornien wirft Amazon Missbrauch seiner Marktmacht vor.

Amazon: Der US-Bundesstaat Kalifornien reicht eine Kartellrechts-Klage gegen den Online-Versandhändler ein. Der Konzern treibe die Preise durch wettbewerbsschädigendes Verhalten nach oben und missbrauche so seine Marktmacht. Zudem würde Amazon Drittanbieter zu Knebelverträgen zwingen, die es ihnen verbieten, ihre Waren woanders günstiger zu verkaufen.
spiegel.de

RMS und Beyto vermarkten Audio-Spots bei Amazon Alexa.

Wird schlauer: Der Audio­vermarkter RMS kooperiert mit der Agentur Beyto und bietet künftig Audio­spots im "Stream Player" an, den Beyto entwickelt hat. Der Alexa-Skill nutzt frei verfügbare Streams von TV-Sendern und bringt diese auf verschiedenen Amazon-Geräten an. Durch das neue Angebot können Werbe­treibende Pre- und Post-Roll-Ads individuell je nach TV-Stream oder Gerätetyp ausstrahlen.
new-business.de

Amazon plant eine Doku-Serie über Jan Ullrich und gibt Joko eine Show.

Stream-Radler: Der Streaming-Dienst Amazon Prime Video kündigt eine vierteilige Doku-Serie über Jan Ullrich an, den bisher einzigen deutschen Tour-de-France-Sieger. In "Jan Ullrich – Der Gejagte", so der Arbeitstitel, kommentiert Ullrich seine Karriere, Erfolge und Abstürze erstmals selbst. Constantin Dokumentation produziert. Ullrich war u.a. in einen Dopingskandal verwickelt. Darüber hinaus stellt Amazon eine neue, noch namenlose Show mit dem eigentlich fest bei ProSieben beheimateten Joko Winterscheidt in Aussicht. Zum Inhalt äußert sich der Moderator nebulös, berichtet DWDL: "Es wird anders, es wird krass, sogar sehr krass. Es wird einen vielleicht sogar verstört zurücklassen."
presseportal.de, dwdl.de

Basta: Amazon-Pakete genießen nun Polizeischutz.

Polizei-Packstation: Der Online-Versandhändler Amazon tut sich in den USA mit der örtlichen Polizei zusammen. Direkt vor dem Eingang von zwei Polizei-Stationen in Washington sind nun Paket-Abholstationen installiert. Die ansonsten vor die Haustür abgelegten Päckchen sind nämlich öfter mal leichtes Diebesgut. Wer vor den Augen der Gesetzeshüter trotzdem noch versucht, zu klauen, ist wohl dümmer, als die Polizei erlaubt.
t3n.de

Debatte: Amazon nutzt sein Streaming-Angebot als Köder.

Hobbit-Strategie: Online-Riese Amazon nutzt sein Streaming-Angebot als Köder, schreibt Tobias Mayer. Die Mega-Serie Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht sei vor allem ein Vehikel, um neue Prime-Kundinnen anzulocken – und ihnen am Ende nicht nur Unterhaltung, sondern auch Amazon-Topseller anzudrehen. Weil die Serie mutmaßlich mehr als eine Mrd Dollar kostet, sei die Ausrichtung klar: Amazon ziele mit ihr auf das Massenpublikum.
tagesspiegel.de

Basta: Amazon will Staubsauger-Spione einsetzen.

Agent Null Null Saugen: Amazon verfolgt mit der geplanten Übernahme des Staubsauger-Roboter-Herstellers iRobot einen blitz­blanken Plan, sind sich US-Daten­schützer einig. Die kamera­gerüsteten Staub- und Daten­sammler sollen jeden Winkel der Wohnung der Amazon-Kunden ausspähen, die der Online­händler dann wiederum mit der passenden Werbung bombardieren kann. Und die kann man nicht so einfach wegwischen.
rnd.de, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Warum manche Online-Händler an kostenlosen Retouren festhalten.

Lese-Tipp: Rücksende-Gebühren kommen für die Online-Händler Amazon, Zalando und Otto trotz Kritik an hohen CO2-Emissionen vorerst nicht in Frage, hört das "Handelsblatt". Und das, obwohl sich die Kunden nicht vollständig gegen Zusatzkosten sperren. Weniger Retouren erhofft sich Amazon u.a. von dem Einsatz von Augmented Reality bei Produktdarstellungen, 100.000 neue E-Lieferwagen des Startups Rivian sollen zudem einen nachhaltigen Transport sicherstellen.
handelsblatt.com (Paid)

Handelsgigant Amazon schwächelt, schreibt das “Handelsblatt”.

amazonGespaltene Prognose: Handels­riese Amazon muss sich neu erfinden, schreibt das "Handelsblatt". Das Ansehen und der Aktienkurs des Konzerns schwächeln, das Versand­geschäft schreibt rote Zahlen. Gleichzeitig schließt Amazon eine "ambitionierten Wette" auf den Gesundheits­sektor. Sollte CEO Andy Jassy den Umbau des Konzerns nicht schaffen, drohe Amazon die Aufspaltung.
handelsblatt.com (Paid)

Apple und Amazon legen überraschend gute Quartalszahlen vor.

Apple und Amazon melden für das 2. Quartal überraschend gute Zahlen. Der iKonzern steigert seinen Umsatz um 2 % auf 83 Mrd Dollar, als Gewinn bleiben 19,4 Mrd – weniger als 2021 aber mehr als von der Börse erwartet. Ähnlich bei Amazon: Der Umsatz wächst um 7 % auf 121 Mrd Dollar, der Nettoverlust von 2 Mrd Dollar ist durch Investitionen begründet.
spiegel.de

Amazon bietet 3,5 Mrd Dollar für Telemedizin-Unternehmen One Medical.

Diagnose Kauf­sucht: Amazon will den US-Telemedizin-Konzern One Medical übernehmen und damit sein Engagement in der Gesundheits­branche ausbauen. Amazon legt rund 3,49 Mrd Dollar auf den Tisch, die Aufsichts­behörden und die One-Medical-Aktionäre müssen noch zustimmen. One Medical betreibt Kliniken in den ganzen USA und hat rund 2.900 Mitarbeiterinnen.
press.aboutamazon.com, derstandard.at

Verdi ruft Amazon-Mitarbeitende zum Streik auf.

Prime-Strike: Verdi ruft Beschäftigte von Amazon in sieben Verteilzentren zum Streik auf. Der Startschuss erfolgt in der Nacht zum Montag, das Ende ist offen. Die Gewerkschaft fordert die Anerkennung der Flächentarifverträge des Einzel- und Versandhandels sowie den Abschluss eines Tarifvertrages "Gute und gesunde Arbeit". Anlass für die Arbeitsniederlegung ist Amazons Rabatt-Aktion Prime Day, die am Dienstag beginnt.
heise.de

AGF-Studie: YouTube verliert, ARD und ZDF gewinnen.

Plattform-Beliebtheit: Die Nutzung von YouTube ist in Deutschland wieder auf das Vor-Corona-Niveau gesunken, sagt die AGF-Plattformstudie. Knapp die Hälfte der Befragten ab 14 Jahren geben an, den Videodienst in den vergangenen vier Wochen genutzt zu haben. Die öffentlich-rechtlichen Sender legen dagegen auf 28,1 % zu. Netflix wächst auf 33,3 %, Amazon Prime Video auf 23,9 %. Disney+ verliert erneut und liegt nun bei 7,6 %.
presseportal.de

Bundeskartellamt stellt auch Amazon unter Aufsicht.

amazon 150Is watching you: Wie zuvor schon Google und Meta stuft das Bundeskartellamt jetzt auch Amazon als "Unternehmen mit überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb" ein. Solchen Unternehmen kann die Behärde Praktiken untersagen, die aus ihrer Sicht den Wettbewerb gefährden. Amazon stimmt den Feststellungen nicht zu. "Wir werden die Entscheidung sowie unsere Optionen, auch Rechtsmittel, sorgfältig prüfen", schreibt der Online-Händler in einer ersten Reaktion.
n-tv.de

Debatte: Medien sollten über Amazon keine Katastrophenberichterstattung machen.

Neufokussierung: Berichte über Arbeitsbedingungen bei Amazon sind häufig wie Reportagen aus einem Katastrophengebiet, beobachtet Sebastian Friedrich. Dabei gehe unter, dass es neben größeren Protesten auch bei den kleinen Subunternehmen Widerstand gibt. "Vielleicht gibt es bald weniger Katastrophen-Berichterstattung und mehr Berichte darüber, wie die von Menschen gemachte Ausbeutung durch Menschen herausgefordert wird", schreibt Friedrich. (Foto: Lidija Delovska)
freitag.de

Exklusiv-Deal: Amazon und Comedian Teddy Teclebrhan machen gemeinsame Sache.

Amazon bindet den Comedian Teddy Teclebrhan an sich. Der Exklusiv-Deal umfasst in den kommenden Jahren u.a. die Bereiche Show, Serie und Film, neue Projekte sollen mit dem Produktionsstudio Amazon Studios entstehen. Teclebrhan war zuvor schon in der Amazon-Comedy Lol zu sehen, Mitte Juli startet der Streaming-Dienst zudem sein neues Format One Mic Stand.
digitalfernsehen.de

Amazon und Cartier ziehen vor Gericht wegen Produktfälschungen.

Betrugs-Bänder: Amazon und der Juwelier Cartier gehen gemeinsam vor Gericht gegen Produktfälschungen vor. Die beiden Unternehmen werfen acht Firmen und einem Influencer vor, bei dem Verkauf von gefälschten Cartier-Armbändern kooperiert zu haben. Bei Instagram hätten sie die Produkte als "täuschend ähnlich aussehende Cartier-Fälschung" angepriesen und auf vermeintlich harmlose Angebote beim Amazon-Marketplace verlinkt.
wuv.de

Amazon testet die Lieferung via Drohnen in Kalifornien.

Luftpost: Amazon will noch in diesem Jahr damit beginnen, Bestellungen über Drohnen auszuliefern. Geplant ist der Drohnen-Lieferdienst Prime Air vorerst als Pilotprojekt im kalifornischen Lockeford. Zunächst sollen nur einige Tausend Artikel über Drohnen bestellbar sein. Seit fast einem Jahrzehnt habe Amazon daran gearbeitet, die Drohnen-Zustellung Wirklichkeit werden zu lassen.
aboutamazon.com, heise.de

Gericht: Amazon muss gekaufte Produkt-Bewertungen deutlich machen.


Transparentes Geschäft: Handels­plattformen wie Amazon müssen bezahlte Produkt­rezensionen deutlich machen und offen­legen, zu welchem Anteil sie in die Gesamt­bewertung einfließen, urteilt das OLG Frankfurt am Main. Geschieht das nicht, liege "unlautere getarnte Werbung" vor. Konkret ging es um das frühere Early Reviewer Program von Amazon, bei dem ausländische Kundinnen gegen geringe Gutscheine Produkte bewerten, die sie zuvor auf den Amazon-Marktplätzen in den USA, Großbritannien oder Japan gekauft haben. 2021 hat Amazon dieses Programm weltweit eingestellt, Bewertungen sind nicht mehr sichtbar. Geklagt hatte eine Firma, die selbst Kunden­rezensionen an Händler verkauft.

Das Gericht bestätigt damit ein früheres Urteil des Landgerichts Frankfurt und weist Amazons Berufung dagegen ab. Verkaufte Bewertungen an sich bleiben erlaubt, müssen aber solche erkennbar sein. Komme Amazon der Verpflichtung zur Kenntlichmachung der verkauften Bewertungen in Deutschland nicht nach, könne ein Ordnungsgeld verhängt werden, sagte eine Gerichts­sprecherin dem epd.
evangelisch.de, ordentliche-gerichtsbarkeit.hessen.de

Amazon stellt drei Mio Produktfälschungen sicher.

Schlechte Fälschung: Amazon hat mehr als drei Mio gefälschte Produkte im letzten Jahr sichergestellt. Das geht aus dem aktuellen Brand Protection Report des Unternehmens hervor. Im Vorjahr konnte Amazon zwei Mio Produkt­fälschungen finden. Um Fälschungen vorzubeugen werden seit 2021 Händler auf Amazon verifiziert und deren Produkte auf Fälschungshinweise untersucht.
handelsblatt.com