Amazon will Mode-Kaufhaus in Los Angeles eröffnen.

Algorithmen als Trendberater: Amazon will noch in diesem Jahr sein erstes Modegeschäft in Los Angeles eröffnen. Der E-Commerce-Riese will in dem 2.800 qm großen Store das stationäre Einkaufserlebnis verbessern. Kunden erhalten in einer "magischen Umkleidekabine", die sich per Smartphone öffnen lässt, personalisierte Bekleidungstipps und können sich per Touchscreen Kleidung ordern.
manager-magazin.de

Schweiz will ab 2024 Mindeststeuer für Großkonzerne erheben.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Steueroase trocknet aus: Die Schweiz will 2024 die von 136 Staaten beschlossene Mindeststeuer für Großunternehmen einführen. Internationale Konzerne mit einem Jahresumsatz über 750 Mio Euro sollen dann mindestens 15 Prozent abführen. Die Schweiz gilt selbst als Steueroase. Ursprünglich wollte die internationale Staatengemeinschaft die Pläne schon 2023 umsetzen.
wiwo.de, turi2.de (Background)

BBC: Alexa schlägt Zehnjähriger gefährliche Challenge vor.

Gefährliche Intelligenz: Amazons Digital­assistent Alexa hat einer Zehn­jährigen in Groß­britannien die gefährliche "Penny-Challenge" vorgeschlagen. Bei diesem im schlimmsten Fall lebens­bedrohlichen Social-Media-Trend wird eine Münze an ein halb aus der Steckdose ragendes Ladekabel gehalten. Amazon habe den Fehler umgehend behoben, so das Unternehmen.
bbc.com, spiegel.de

Reuters: Amazon befolgt Propaganda-Vorgaben in China.


Fünf-Sterne-Pflicht: Amazon blockiert auf seiner chinesischen Webseite amazon.cn Rezensionen zu einem Buch von Präsident Xi Jinping und befolgt damit Propaganda-Vorgaben der Regierung, berichtet Reuters. Diese habe den Handels-Riesen per Erlass dazu aufgefordert, nachdem vor zwei Jahren eine negative Rezension eingegangen war, schreiben Steve Stecklow und Jeffrey Dastin. Bis heute können Nutzerinnen keine Bewertungen und Kommentare unter dem Buch hinterlassen. Amazon verteidigt das Vorgehen mit der Einhaltung "aller geltender Gesetze und Vorschriften". China stelle da "keine Ausnahme" dar.

Reuters enthüllt außerdem ein internes Briefing-Dokument von 2018, das Amazon-Mitarbeiterinnen anweist, die Propaganda-Maschinerie in China nicht als "richtig oder falsch" zu bewerten. Das Unternehmen hatte damals unter Jeff Bezos das Projekt China Books ins Leben gerufen, um speziell Bücher der chinesischen Regierung zu verkaufen. Die Seite habe "keine nennenswerten Einnahmen generiert", sollte dem Online-Händler aber dabei helfen, die Gunst der kommunistischen Regierung zu gewinnen.

Unter den Titeln auf der Seite sind Schriften, die die offizielle Linie der Regierungspartei verstärken. Ein Buch verschleiert die Arbeitslager der Uiguren in der Region Xinjiang, ein anderes preist den heroischen Kampf Chinas gegen Pandemie in Wuhan an. Amazon sei es laut eigener Aussage wichtig, "Zugang zum geschriebenen Wort und zu verschiedenen Perspektiven zu bieten". Dazu gehörten auch Bücher, "die manche als anstößig empfinden". (Foto: Da Qing / HPIC / dpa / Picture Alliance)
reuters.com

Lese-Tipp: Wie Amazon mit einer “Charmeoffensive” punkten will.

Lese-Tipp: Die "Wirtschaftswoche" skizziert, wie Amazon mit einer "Charmeoffensive" versucht, sein Image bei Politikerinnen und Kritikerinnen aufzupolieren. Hierzulande setzt der Internet-Riese z.B. auf "launige Werbespots", die ihn als sozialen und diversen "Vorzeigearbeitgeber" zeigen. Verdi lässt sich davon nicht beeindrucken, Amazons Verhalten erinnere an einen "Gutsbesitzer", sagt ein Sprecher der Gewerkschaft – und bringt eine Verstaatlichung von Amazon zur Sprache.
wiwo.de (Paid)

Ralf Kleber verlässt Amazon Deutschland.

Wechsel an der Spitze: Amazon und Deutschlandchef Ralf Kleber gehen nach mehr als 20 Jahren getrennte Wege. Er übergibt den Posten im Januar an Rocco Bräuniger, der bisher das europäische Konsumgüter-Geschäft leitet. Kleber bleibt noch bis Mitte 2022 im Unternehmen, "um den Übergang zu begleiten". Bräuniger ist nach Klebers Aussage sein "Wunschnachfolger".
amazonpresse.de, handelsblatt.com (Paid)

Comedian Mirco Nontschew, 52, ist tot.

Mirco Nontschew, 52, ist tot. Laut "Bild" ist der Comedian in der vergangenen Woche verstorben. Bekannt geworden ist Nontschew durch Auftritte bei RTL Samstag Nacht in den 90er-Jahren. Zuletzt wirkte er an der Amazon-Comedyshow LOL mit, eine weitere Staffel mit ihm als Teilnehmer ist bereits abgedreht und soll im Frühjahr 2022 erscheinen. RTL ändert sein Programm und zeigt in der Nacht von Sonntag auf Montag eine 40-minütige Sondersendung "In Liebe an Mirco Nontschew", gefolgt von Best-ofs von "RTL Samstag Nacht".
bild.de, twitter.com

Zitat: Amazon-Deutschlandchef Ralf Kleber will kein Geld entsorgen.

"Das Entsorgen von Ware bedeutet ja auch das Entsorgen von Geld - das können wir als Händler allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht wollen."

Ralf Kleber, Deutschlandchef von Amazon, sagt im "Handelsblatt", der Anteil von Retouren, die vernichtet werden, liege bei eigenen Waren "im Promillebereich". Für Dritthändler sei es mitunter jedoch günstiger, Ware zu entsorgen, als zu spenden und dafür Umsatzsteuer zahlen zu müssen.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)

Amazon und Apple sollen 200 Mio. Euro Strafe zahlen

Ver-applet: Die italienische Kartellbehörde AGCM verhängt Strafen in Höhe von 68,7 Mio. Euro gegen Amazon und 134,5 Mio. Euro gegen Apple. Die Konzerne sollen per Vertragsklausel geregelt haben, dass nur sie selbst sowie ausgewählte Drittverkäufer Apple- und Beats-Produkte auf dem Marketplace Amazon.it verkaufen dürfen. Amazon und Apple wollen in Berufung gehen.
t-online.de

Debatte: Amazon empfiehlt Verschwörungs­inhalte und macht damit gute Geschäfte.

Amazon macht mit Impfskepsis gute Geschäfte und zeigt kein Interesse, daran etwas zu ändern, schreibt Tomas Rudl. Das Empfehlungs­system schlage reihen­weise Verschwörungs­inhalte vor, auch Menschen, die gar nicht danach suchen. Bis heute schaffe es der weltgrößte Online-Händler nicht, "seriöse Artikel in seinem Angebot bevorzugt zu behandeln". Offenbar priorisiere Amazon "den eigenen Geschäfts­erfolg".
netzpolitik.org

Amazon verzichtet beim Versand auf Plastik.

Pappkameraden: Der Onlinehändler Amazon will seinen Versand umweltfreundlicher machen. Dafür verzichtet das Unternehmen bei eigenen Produkten und dem Versand von Drittanbietern auf Plastik und setzt stattdessen auf Papier und Wellpappe. Nur bei zerbrechlichen Produkten soll es künftig noch Luftpolsterfolie geben. Der Konzern reagiert damit auf Forderungen von Umweltverbänden.
handelsblatt.com

Wired: Amazon-Angestellte spionieren Einkäufe von Promis aus.

Gläsernes Shopping-Erlebnis: Angestellte von Amazon haben unbefugt Zugriff auf die Bestellungen von Ex-Partnerinnen oder Promis wie Kanye West, berichtet ein Insider dem US-Tech-Portal Wired. Ein Amazon-Sprecher weist den Vorwurf zurück und nennt "technologische Tools und Verfahren", die den Missbrauch von Daten im Unternehmen verhindern sollen. Den Vorwurf, dieses Verhalten sei "üblich", will er nicht bestätigen.
wired.com via businessinsider.de, amazon-watchblog.de

Amazons Alexa spricht jetzt auch wie Alex.

Stimmengewirr: Amazons Sprachassistentin Alexa bekommt auch in Deutschland eine männliche Stimmvariante. In den USA ist diese seit Mitte des Jahres verfügbar. Für einen bleibenden Eindruck lässt Amazon Alexa im Werbevideo ein tonschiefes Duett mit ihrem Stimmen-Alter-Ego schmettern. 2022 bekommt Alexa mit "Ziggy" ein neues Aktivierungswort.
youtube.com (49-Sek-Video) via rp-online.de

Amazon Prime Video ermöglicht das Verschicken von Serien-Szenen.

Schnipsel-Streaming: Amazon Prime Video startet ein neues Feature, mit dem Abonnentinnen Szenen aus Serien herausschneiden und u.a. via Instagram, WhatsApp und Twitter an Kontakte verschicken können. Die Clips können bis zu 30 Sekunden lang sein. Vorerst gibt es das Tool nur in den USA für iOS-Nutzerinnen – nutzen lässt es sich bisher nur bei ein paar Eigenproduktionen.
aboutamazon.com

Leonine Studios startet zwei neue Channels bei Amazon Prime Video.

Leonine Studios bringt zwei neue Channels bei Amazon Prime Video an den Start. Bei Filmlegenden sollen "filmische Meisterwerke und große Kinomomente" zu sehen sein, z.B. Das Schweigen der Lämmer und Timecop. Bei Cinema of Hearts stehen romantische Filme wie Midnight Sun und Dem Horizont so nah im Fokus. Monatlich fallen dafür nach einem 14-tägigen Testzeitraum je 3,99 Euro an.
dwdl.de

Deutscher Werbemarkt wächst 2021 um rund 5 %.

The ads are back in town: Der deutsche Werbemarkt wächst 2021 um rund 5 % auf 47 Mrd Euro, prognostiziert der ZAW – ein Plus von 2 Mrd Euro gegenüber dem Krisenjahr 2020. TV- und Außenreklame legen wieder zu, während Print-Anzeigen weiterhin schwächeln. Digitale Werbung wächst zweistellig, das größte Plus geht aber an die Big Player Google, Facebook, Amazon und Apple.
handelsblatt.com, horizont.net (Paid)

t3n: Der Weltall-Wettlauf zwischen Musk und Bezos ist nur inszeniert.

Galaktisches Theater: Das Wett­rennen ins Weltall zwischen Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Gründer Jeff Bezos (Foto) ist "eher inszeniert als tatsächlich unternehmerisch relevant", schreibt Gregor Wolckenhaar bei t3n. SpaceX und Blue Origin sind "keine Wett­bewerber auf demselben Markt", mit ihren "Sticheleien" unterstützen sich die Superreichen bloß gegenseitig. Die Medien "hypen" die Auseinander­setzung der Konzerne zu sehr.
t3n.de

Debatte: Deutsche TV-Sender reagieren endlich auf Streaming-Konkurrenz.

Besser spät als nie: Deutsche TV-Sender wie RTL und ARD reagieren endlich auf die Streaming-Konkurrenz von Netflix und Co., kommentiert Joachim Huber. Die Umschichtung des Programms in Mediatheken versorge nun auch die Generationen Z und Y, die sich die "Überall-Nutzung audiovisueller Inhalte" angeeignet hätten. Netflix und Amazon Prime kontern dagegen mit Sport- und Doku-Angeboten und seien auf dem Weg zu "digitalen Volldiscountern".
tagesspiegel.de

Streit um Nasa-Auftrag für SpaceX: Blue Origin scheitert vor Gericht.

Blue Origin, Weltall-Firma von Jeff Bezos (Foto), scheitert vor Gericht gegen Elon Musks SpaceX. Ein US-Bundesrichter hat die Klage von Blue Origin um den Bau einer Mondlandefähre für das Artemis-Programm abgewiesen. Die Nasa hatte den 2,9 Mrd Dollar schweren Auftrag im April an SpaceX vergeben, Konkurrent Blue Origin warf der Raumfahrt-Behörde daraufhin "Mängel im Ausschreibungsprozess" vor. Musk feiert seinen Sieg mit einem spöttischem Twitter-Meme.
spiegel.de, twitter.com, turi2.de (Background)


Audible kooperiert bei Audio-Projekten mit der Deutschen Journalisten­schule.

Audible, Hörbuch- und Audio-Sparte von Amazon, wird Mitglied des Träger­vereins der Deutschen Journalisten­schule in München. Die Kooperation beinhaltet eine finanzielle Förderung sowie gegen­seitigen Transfer von Erfahrung und Innovation. Audible hofft, beim journalistischen Nachwuchs "die Lust auf Audio-Storytelling" zu wecken. Mit Ggf. wahr und Hannes soll kein Russe werden stammen bereits zwei Audible-Podcasts von DJS-Schülerinnen.
per Mail

Amazon halbiert Gewinn im 3. Quartal.

Halbiert: Amazon fährt im 3. Quartal mit 3,2 Mrd Dollar Gewinn nur noch etwa 50 % des Wertes von 2020 ein. Auch der Umsatz wächst mit 15 % auf 110,8 Mrd Dollar schwächer als zuvor. Positiv fallen das Cloud-Geschäft mit Zuwachs von 39 % auf 16,1 Mrd Dollar sowie die Werbe­einnahmen mit einem Plus von 50 % und 8 Mrd Dollar Umsatz auf. Im laufenden Quartal mit Weihnachts­geschäft rechnet der Konzern statt mit 140 Mrd nur mit 130 Mrd Dollar Umsatz.
horizont.net

EU-Ministerrat verständigt sich ab Regulierung von Tech-Konzernen.


An Brüssels Leine: Die EU-Staaten haben sich auf eine weit­reichende Regulierung für internationale Tech-Konzerne geeinigt, berichtet die "FAZ" unter Berufung auf Dokumente aus dem Ministerrat. Der Text orientiere sich stark am ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission für den Digital Markets Act. Das Regelwerk verbietet den Konzernen rund 20 bestimme Verhaltens­weisen, etwas eigene Angebote in Rankings besser zu positionieren als die der Konkurrenz. Zudem sollen Google und Apple Anbietern von Apps in ihren App-Stores keine festen Vorgaben etwa zur Abrechnung machen dürfen. Die EU-Wirtschaftsminister sollen den Entwurf bei ihrer nächsten Sitzung am 25. November verabschieden, ab Dezember redet das Europa-Parlament mit.

Die Regelung soll für alle Unternehmen gelten, die den Zugang zu einer oder mehreren Internet-Plattformen als "Gatekeeper“ kontrollieren, mehr als 6,5 Mrd Euro Umsatz im Jahr machen und auf eine Markt­kapitalisierung von mehr als 65 Mrd Euro kommen. Google, Amazon, Facebook und Apple hatten gegen die europäische Regulierung massiv Lobby-Arbeit betrieben.
faz.net

Amazon will mit Audio-App das Radio neu erfinden.


Audio-Angriff: Amazon bastelt laut "The Verge" an einer App, um das Radio "neu zu erfinden" und Clubhouse, Twitter Spaces und Co. Konkurrenz zu machen. Das Vorhaben läuft intern unter dem Codenamen "Project Mic" und soll Nutzerinnen eine eigene Radioshow inklusive Musik ermöglichen. Zuhörerinnen können via App, Audible, Twitch, Amazon Music oder Alexa einschalten und nur per Stimme mit der Show interagieren. Eine Suchfunktion soll nach Inhalten, Namen und Musik filtern. Die passenden Songs für Macherinnen will Amazon aus seinem Musikarchiv zur Verfügung stellen.

Zunächst soll die App in den USA ausgerollt werden. Für den Launch will Amazon sowohl mit Promis als auch mit kleineren Accounts zusammenarbeiten, um die Plattform zu beleben. Im Fokus soll Musik stehen, die drei Themenbereiche Popkultur, Comedy und Sport werden laut "The Verge" aber ebenfalls berücksichtigt.
theverge.com

US-Amazon-Personal wagt den nächsten Anlauf für eine Gewerkschaftsgründung.

Next try: Amazon-Lager­mit­arbeiter­innen in den USA versuchen erneut, eine Gewerkschaft zu gründen. Ziele der New Yorker Vereinigung sind u.a. höhere Löhne und mehr Urlaub. Der Konzern wehrt sich laut Beschäftigten "mit allen Mitteln" dagegen. Amazon widerspricht, lehnt Gewerk­schaften aber weiter grundsätzlich ab. Ein erster Anlauf im US-Bundes­staat Alabama war im Frühjahr gescheitert.
deutschlandfunknova.de, spiegel.de, turi2.de (Background)

Karl Lauterbach ist Teil der Amazon-Comedy-Sendung “One Mic Stand”.

Scherzkeks: SPD-Gesundheits­politiker Karl Lauterbach geht für Amazon unter die Comedians, meldet "Bild". Er ist Teil der Show "One Mic Stand", für die sich u.a. auch Harald Schmidt wieder auf den Bildschirm wagt. Konzept des Formats ist, dass Comedy-Profis Neulinge für ihren Bühnen­auftritt schulen. Lauterbach wird in der Sendung von Hazel Brugger gecoacht.
bild.de, turi2.de (Background)

Twitch-Hack offenbart Verdienst von Streamerinnen und geheime Pläne.


Gehackt: Streaming-Plattform Twitch ist Opfer eines Digital-Angriffs geworden. Auf dem Messageboard 4Chan sind 125 Gigabyte an Daten aufgetaucht, die u.a. offenbaren, wie viel Geld Streamerinnen auf der Amazon-Plattform verdienen. Der Twitch-Quellcode wurde ebenso geleakt wie die bisher unveröffentlichten Pläne des Konzerns, ein Konkurrenz-Angebot zur Videospiel-Verkaufs­plattform Steam aufzubauen. Twitch bestätigt den Angriff auf Twitter, verifiziert jedoch bisher nicht die geleakten Inhalte. Man arbeite "mit Hochdruck daran, das Ausmaß zu erörtern".

Der geleakte Quellcode werde nun wohl von Cyberkriminellen zwecks weiterer Hacks untersucht, warnt IT-Experte Rüdiger Trost die dpa. Das anonyme Bekenner­schreiben beim Datensatz bezeichnet die Twitch-Community als "eine toxische Jauchegrube". Der Leak solle den Wettbewerb stärken, heißt es weiter.
faz.net, handelsblatt.com,

Harald Schmidt wird Teil der Amazon-Comedy-Show “One Mic Stand”.

Streaming-Comeback: Late-Night-Legende Harald Schmidt ist Teil der Comedy-Show "One Mic Stand" auf Amazon. Als einer von fünf Coaches verhilft er fünf Promis ohne Stand-Up-Erfahrung zu ihrem ersten Auftritt vor Publikum. Nebst Schmidt trainieren Hazel Brugger, Michael Mittermeier, Torsten Sträter und Teddy Teclebrhan die Bühnen-Neulinge. Der Start der von Leonine produzierten Show erfolgt im Frühjahr 2022.
meedia.de

Amazon, Microsoft und Google fordern Cloud-Regeln.


Datenwolke mit Prinzipien: Die Tech-Konzerne Amazon, Microsoft, Google und ein halbes Dutzend weitere Tech-Firmen starten eine Datenschutz-Initiative für ihre Cloud-Angebote. Zu den Partnern gehören auch Slack, SAP und IBM. Die fünf Prinzipien zielen sowohl auf den Schutz von Kundendaten, wollen aber auch den Zugriff von Behörden regeln. So sollen Behörden Anfragen im ersten Schritt an die Unternehmenskunden der Cloud-Dienste richten. Läuft eine Anfrage über den Provider, sollen die Kundinnen im Idealfall im Voraus über den Zugriff informiert werden. Die Firmen fordern auch ein klares Procedere, um Datenanfragen von Behörden anzufechten. In "engen Grenzen" könne es Ausnahmen von diesen Regeln geben.

Die beiden letzten Regeln betreffen den Datenaustausch über Ländergrenzen hinweg. Die Firmen fordern von Regierungen Mechanismen zur Lösung von internationalen Daten-Konflikten. So dürfe die Einhaltung von Gesetzen in einem Land nicht zum Gesetzesbruch in einem anderen Land führen. Außerdem sollen Regierungen den grenzüberschreitenden Datenverkehr u.a. als Motor für Innovationen fördern.
cnet.com, trustedcloudprinciples.com (ausführliche Prinzipien)

Basta: Disney plant eigenen Alexa-Sprach-Assistenten “Hey, Disney!”.

Entovativ: Disney kündigt einen Sprach-Assistenten auf Basis von Amazons Alexa-Technologie an. Im Laufe des nächsten Jahres können Hotel-Gäste in Disney World Orlando über den Befehl "Hey, Disney" zum Beispiel Geschichten oder Witze von Disney-Figuren aufrufen. Typische Dialoge dürften sein: "Hey, Disney! Temperiere das Bad im Geldspeicher!" oder "Hey, Disney! Was will uns die nuschelnde Ente sagen?".
mediapost.com, cnet.com

Zahl des Tages: Otto wächst aktuell schneller als Amazon.

Zahl des Tages: Um 18 % ist der welt­weite E-Commerce-Umsatz von Otto im ersten Halbjahr 2021 gestiegen. Zum Vergleich: Amazon rechnet im aktuellen Quartal mit einem Plus zwischen zehn und 16 Prozent. Otto-Chef Alexander Birken begründet das u.a. mit einer besseren Logistik als beim großen Konkurrenten.
handelsblatt.com (Paid), onlinehaendler-news.de, ottogroup.com

Debatte: Der Goldrausch von Netflix kann nicht lange gutgehen.

Netflix LogoUnsummen-Spiel: Die Millionen-Investitionen von Netflix in neue Filme und Serien sind nicht unproblematisch, schreibt Wilfried Urbe in der "taz". Die Milliarden-Schulden des Unternehmens machen den Verkauf an einen "noch größeren Medien­giganten" wahrscheinlich – oder, dass "Werbung eine Option werden wird". Henrik Pabst, Geschäfts­führer von Seven.One, verweist zusätzlich auf den schon jetzt "extremen Mangel an Kreativen".
taz.de, turi2.de (Background)

Basta: Amazon lässt knuffige Roboter auf die Menschheit los.

Ab ins Warenkörbchen: Amazon verkauft demnächst den Heimroboter Astro, ein Tablet auf Rollen mit eigener Persönlichkeit. Das Gerät fährt Patrouille und erkennt z.B. den Alarm von Rauchmeldern. Amazon kann nur hoffen, dass seine Kundinnen noch nie etwas vom Konzept "Hund" gehört haben, sonst kauft niemand mehr den 1.000-Dollar-Roboter.
spiegel.de, bbc.com

Amazon schließt Deal mit Eddie Murphy.

Die Glücksritter: Amazon verpflichtet Schauspieler Eddie Murphy, 60, per Deal zu drei Hauptrollen in Filmen der hauseigenen Studios. Zudem soll Murphy eigene Filmprojekte für Amazon Prime Video entwickeln und dafür die Option auf die Hauptrolle erhalten. Das Abkommen ist eine Reaktion auf den Erfolg von "Der Prinz aus Zamunda 2", für den Amazon und Murphy bereits erfolgreich kooperiert hatten.
rnd.de

Statista: Mehrheit vertraut großen Tech-Konzernen beim Datenschutz nicht.

Nicht sicher: Tech-Konzerne wie Google, Amazon und Facebook genießen nur wenig Vertrauen, wenn es um Datenschutz geht, sagt einen Studie von Statista. Das höchste Zutrauen sprechen die Befragten in Deutschland noch Amazon (42 %) zu, darauf folgen Google (30 %), Apple (26 %) und Microsoft (22 %). Schlusslicht ist Facebook mit 20 %.
de.statista.com