Hör-Tipp: Wie Boris Becker seine Patchwork-Familie managt.

Hör-Tipp: Boris Becker erzählt in der zweiten Folge seines Amazon-Podcasts "Der fünfte Satz“, wie er sein Leben mit vier Kindern von drei Frauen unter einen Hut bringt. Alle Kinder hätten unter­einander Kontakt, das Verhältnis zu seiner Tochter Anna beschreibt er als eng und innig. Becker erinnert sich auch an den Tod seines Vaters und die bewegenden Abschieds­momente. Hinter der Produktion stehen ABC Communication von Ina Tenz und Béla Anda sowie THNX von Robert Kindermann.
music.amazon.de (Paid), turi2.de (erste Folge)

Sky und Amazon bringen Apps des jeweils anderen auf ihre Geräte.

Sky und Amazon verbünden sich: Die Prime-Video-App gibt es ab heute auch für Sky-Q-Receiver, ausgewählte Amazon-Inhalte sind direkt auf der kuratierten Startseite vertreten. Für 2021 kündigt Sky eine "noch tiefere Integration" an. Im Gegenzug ist die Sky-Ticket-App künftig auch auf Amazons Fire-TV-Geräten verfügbar. Eine gemeinsame Vermarktung wie mit Netflix gibt es nicht.
presseportal.de

Amazon unterstützt “stern”-Initiative “Backstage-Helden” mit einer halben Mio Euro.

Amazon zahlt 500.000 Euro an die "Backstage-Helden", der "stern"-Initiative, die Menschen hinter den Kulissen in der Kulturbranche unterstützen soll. Die Zahlung ist Teil eines größeren Engagements in Höhe von insgesamt rund 6 Mio Dollar. Weitere Zahlungen fließen u.a. an ähnliche Projekte in Italien, Großbritannien.
presseportal.de, turi2.de (Background)

Wir graturilieren: Michael Ostermeier wird 43.


Wir graturilieren: Michael Ostermeier, PR-Chef der Entertainment Services von Amazon, wird 43. Heute wird es wohl bei einem Schluck Prosecco im Home Office zwischen zahlreichen Videokonferenzen bleiben. Am Wochenende feiert er dann im Kreis der engsten Familie nach. Im abgelaufenen Jahr hat ihn insbesondere die Solidarität im globalen Amazon-Kommunikationsteam in den Zeiten der Krise begeistert. Der Blick über den Tellerrand hilft ihm, die eigenen Sorgen und Probleme einzuordnen.

Für das kommende Jahr wünscht sich Ostermeier wieder mehr Dienstreisen. Kurioserweise hätte er sich vor einem Jahr das Gegenteil gewünscht: weniger Dienstreisen. Gratulationen sind auf den unterschiedlichsten Wegen willkommen, per E-Mail, Linked-in oder Textnachricht - und natürlich auch über das gute, alte Telefon.

Zitat: Julian Reichelt will mit “Bild Live”-Einnahmen wegbrechende Auflage kompensieren.

"Es geht darum, dass wir in einer Zeit, in der unsere Auflage morgen um die Hälfte einbrechen kann, eine wirtschaftliche Perspektive haben."

"Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt spricht in der Amazon-Doku "BILD.Macht.Deutschland?" über seine Pläne für "Bild Live". "Spiegel"-Redakteur Christian Buß zitiert vorab aus der siebenteiligen Doku und überschreibt seine Kritik mit "350 Minuten Säbelrasseln".
"Spiegel" 50/2020, S. 128 (Paid)

Amazon wird die Apotheken-Branche nicht umwälzen, meint Christoph Rottwilm.

Apotheken müssen Amazon Pharmacy nicht fürchten, schreibt Christoph Rottwilm. Anders als bei Büchern oder Unterhaltungselektronik vertrauen viele Menschen beim Medikamentenkauf den "Apotheken um die Ecke" und wollen persönliche Beratung. Viele Arzneimittel, darunter Covid-19-Medikamente, sind außerdem nicht für den Online-Handel zugelassen.
manager-magazin.de

Studie: Eigenproduktionen von Streamingdiensten sind weniger divers als vermutet.

Netflix LogoMehr Schein als Sein: Die Eigenproduktionen von Streamingdiensten wie Netflix und Amazon sind in Sachen Diversität nicht besser als das deutsche TV, sagt eine Studie der Uni Rostock. Rund 60 % der Protagonisten seien Männer, ähnlich wie im Fernsehen. Bei der Vielfalt sexueller Lebensentwürfe seien die Streaming-Plattformen vergleichsweise divers. Die "Vielfalt von Frauen" ist aber eingeschränkt: Die Protagonistinnen seien oft "jung, haben genormte schlanke Körper und Berufe, die ihre emotionale Kompetenz betonen". Frauen ab 50 kämen kaum vor. Rund 80 % der Figuren in deutschen Streaming-Produktionen sind weiß. In 93 % der Fälle führen Männer Regie, bei ARD und ZDF waren es nur 83 %.
sueddeutsche.de

EU-Kartellis werfen Amazon Wettbewerbsverzerrung vor.

amazonAmazon verschafft sich anhand nicht-öffentlicher Daten von unabhängigen Drittanbietern Vorteile auf der eigenen Plattform, zu dem Schluss kommen die EU-Wettbewerbshüter. Der Versandriese kann sich nun zu den Vorwürfen äußern. Können diese nicht aus der Welt geschafft werden, steht Amazon eine saftige Strafe ins Haus, die bis zu 10 % des weltweiten Jahresumsatzes betragen kann (2019: 280,5 Mrd Dollar).
wuv.de, turi2.de (Background)

Amazon bringt Watch-Party-Funktion nach Deutschland.

Amazon Prime Video lädt nun auch in Deutschland zur Watch Party, in den USA gibt es die Funktion schon seit dem Sommer. Nutzer*innen können bis zu 100 weitere Zuschauer*innen zum gemeinsamen Anschauen von Serien und Filmen einladen, in einem Chat können sie sich austauschen. Verfügbar ist das Feature nur am Computer, nicht auf Mobilgeräten. Eine ähnliche Funktion bietet auch Facebook.
dwdl.de, onlinemarketing.de

Amazon Air eröffnet erstes europäisches Luftfrachtzentrum in Leipzig.

amazonGefahr für die Gelben: Amazon Air, die Frachtfluggesellschaft von Amazon, nimmt am Flughafen Leipzig/Halle ihr erstes Luftfrachtzentrum Europas in Betrieb. Am neuen Standort entstehen dadurch 200 Arbeitsplätze. Der Flughafen ist auf Luftfracht spezialisiert und wichtigste Basis im internationalen Cargo-Geschäft von DHL, weshalb die Corona-Krise ihn nicht lahmgelegt hat.
manager-magazin.de

Google, Amazon und Facebook wachsen in der Krise, nur Apple enttäuscht.

Tech-Konzerne kommen gut durch die Krise: Google-Mutter Alphabet steigert ihren Umsatz im 3. Quartal um 14 % auf 46,2 Mrd Dollar. Wachstumstreiber ist vor allem Werbung bei YouTube. Der Gewinn wächst um mehr als ein Fünftel auf 11,2 Mrd Dollar. Bei Amazon steigt der Umsatz um 37 % auf 96,1 Mrd Dollar, der Gewinn verdreifacht sich auf 6,3 Mrd Dollar. Facebook profitiert von den US-Wahlen: Der Umsatz klettert um 22 % auf fast 21,5 Mrd Dollar, der Gewinn wächst um 29 % auf rund 7,85 Mrd Dollar. Nur Apple enttäuscht: Der Umsatz des iPhone-Konzerns sackt um 20,7 % auf 26,4 Mrd Dollar ein, der Gewinn geht um 7,4 % auf knapp 12,7 Mrd Dollar zurück.
handelsblatt.com, spiegel.de

Kartellwächter untersuchen Kooperation von Amazon und Markenherstellern.


Revier-Markierung: Das Bundeskartellamt hat ein weiteres Verfahren gegen Amazon eingeleitet, berichtet die "FAZ". Dabei will die Behörde herausfinden, "ob und inwieweit Amazon mit Markenherstellern zu Lasten von Dritthändlern kooperiert", sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt der Zeitung. Amazon bietet Marken, die den Online-Händler direkt beliefern, die Möglichkeit, Dritthändler vom Verkauf dieser Produkte auf dem deutschen Amazon-Marktplatz auszuschließen. Prominentestes Beispiel ist Apple: Seit Anfang 2019 ist der Verkauf von Apple-Produkten nur autorisierten Händlern und Amazon selbst erlaubt. Zwar seien solche "Brandgating"-Vereinbarungen zum Schutz vor Produkt­piraterie "grund­sätzlich als berechtigt" anzuerkennen, sagt Mundt. Um kartell­rechts­konform zu sein, müssten sie aber "das Gebot der Verhältnis­mäßigkeit wahren und dürfen nicht zu einer Aus­schaltung des Wettbewerbs führen".

Amazon will im Verfahren "vollumfänglich mit den zuständigen deutschen Behörden" kooperieren, sagt ein Sprecher. Ziel sei es, den Kund*innen die "breiteste Produktauswahl" anzubieten, dabei aber ein "vertrauensvolles Einkaufserlebnis" zu bewahren" und die Plattform "vor unrechtmäßigen Waren" zu schützen. In einem anderen Verfahren prüfen die Kartell­wächter derzeit, ob Amazon Dritthändler wieder dazu bewegen will, ihre Waren nirgendwo sonst günstiger anzubieten als auf Amazons Marketplace. Klauseln für eine solche Preisparität hatte Amazon auf Druck des Kartellamtes zuvor abgeschafft. (Foto: Christoph Schmidt/ dpa / Picture Alliance)
"FAZ" S. 17 (Paid), handelsblatt.com (Paid)

Amazon veröffentlicht im Dezember eine Doku-Serie zur “Bild”.


"Bild"-ungsfernsehen: Amazon zeigt in seinem Streaming-Dienst Prime Video ab 18. Dezember die siebenteilige Dokumentationsreihe "BILD.Macht.Deutschland?". Die Serie verspricht "noch nie dagewesene Einblicke" in den Alltag der Redaktion. So soll zu sehen sein, wie Reporter*innen recherchieren und mit Entscheider*innen aus Politik und Gesellschaft umgehen. Chefredakteur Julian Reichelt (Foto) und sein Stellvertreter Paul Ronzheimer erklären in Interviews ihre Meinung.

Produziert wurde die Reihe von Constantin Entertainment unter der Federführung von Jochen Köstler. Springer hat seinem Team dafür "umfassenden Zugang" gewährt. Oliver Berben, TV-Vorstand bei Constantin Film, sagt zur Dokumentation: "Die Möglichkeit, tiefgehende Einblicke in Deutschlands größte Medienmarke und die Redaktion der 'Bild' zu bekommen, ist einmalig und wird überraschen."
dwdl.de, rnd.de

Basta: Die Bahn ist mit ihrem IT-Umbau zu früh fertig.

In umgekehrter Bit-Reihenfolge: Die Deutsche Bahn wollte sich für den Umbau ihrer Computer-Infrastruktur eigentlich bis 2022 Zeit lassen. Nun ist die Bahn-IT bereits in den kommenden Wochen fertig. Auf die Schiene lässt sich das Konzept aber nur bedingt übertragen - dann müssten die Fahrgäste künftig nämlich statt bei der Bahn bei Amazon und Microsoft einsteigen, deren Dienstleistung sich die DB einkauft.
handelsblatt.com

Amazon und Netflix nutzen politische Ideale als Marktlücke.

Netflix und Amazon pflegen ein progressives Image, auch über ihre Chefs Reed Hastings (Foto) und Jeff Bezos, schreibt Andrian Kreye. Anders als auf Facebook und Twitter, wo sich durch die Aufmerksamkeitsökonomie "die politisch Radikalen" durchsetzen, platziert sich Netflix als "klar linksliberale Alternative zum rechtsnationalen Medienkosmos", so Kreye. Amazon strahlt ab heute z.B. die politisch eindeutig positionierte "Borat"-Fortsetzung aus, die schon im Vorfeld hohe Wellen schlägt. Trump-Anwalt Rudy Giuliani wird im Film von einer jungen Fake-Reporterin interviewt und blamiert sich #metoo-verdächtig.
zeitung.sueddeutsche.de (Paid), spiegel.de (Background Giuliani)

Basta: Amazon sammelt Kassenbons der großen und kleinen Konkurrenz.

Mitwisser: Amazon sammelt Daten über die Konkurrenz und das Kaufverhalten seiner Kundschaft jetzt auch offline. Teilnehmer*innen des Amazon Shopper Panels in den USA können monatlich zehn Kassenbons, etwa aus dem Supermarkt, mit dem E-Commerce-Riesen teilen – und dafür 10 Dollar kassieren. Günstiger ist Industriespionage sonst nicht zu haben.
wuv.de, techrcunch.com

US-Politiker*innen wollen Macht von Google, Facebook & Co einschränken.

Mehr Regeln: Der Wettbewerbs-Unterausschuss im US-Repräsentantenhaus findet, dass Amazon, Apple, Facebook und Google zu mächtig geworden sind und ihre Marktmacht missbrauchen. Das sagt ein in der Nacht veröffentlichter Untersuchungsbericht. Die Parlamentarier*innen empfehlen u.a. ein Verbot, eigene Produkte zu bevorzugen und bei künftigen Übernahmen kartellrechtlich früher einzuschreiten.
spiegel.de

Hör-Tipp: Amazon-Deutschlandchef Ralf Kleber spricht mit Jeff Bezos “dann, wenn es notwendig ist”.

Hör-Tipp: Die Öffnung des Marktplatzes für externe Händler war einer der ersten großen Meilensteine für Amazon, sagt Deutschlandchef Ralf Kleber im OMR-Podcast von Philipp Westermeyer. Ein wesentlicher Bestand­teil der Kultur bei Amazon sei die Beteiligung aller Festangestellten am Unternehmen. Mit Konzern­chef Jeff Bezos habe er Kontakt "dann, wenn es notwendig ist". Klebers Vision ist es, mit Sprache komplexe Bedienungs­abläufe zu vereinfachen.
omr.podigee.io (82-Min-Audio)

Lobbycontrol legt Beschwerde gegen Facebook und Co bei EU-Lobbyregister ein.

Undurchsichtig: Die US-Tech-Riesen Apple, Amazon, Facebook, Google und Microsoft kennzeichnen ihre inhaltliche und finanzielle Lobbyarbeit in Europa teils nicht transparent, das Mitwirken an sogenannten Think Tanks bleibt etwa bei Facebook unerwähnt, findet Lobbycontrol heraus. Die Organisation hat deshalb Beschwerde beim zuständigen EU-Lobbyregister eingereicht.
lobbycontrol.de via spiegel.de

EU plant strengere Regeln für marktberrschende Tech-Riesen.

EU-Kommission plant verschärfte Regeln für US-Tech-Riesen zur Wahrung des fairen Wettbewerbs, schreibt die "Financial Times". Sie will Branchengrößen notfalls zerschlagen oder zwingen, europäische Ableger zu verkaufen, wenn sie den Markt zu stark dominieren. EU-Kommissar Thierry Breton plädiert im Extremfall auch für die Möglichkeit, große Tech-Konzerne komplett vom europäischen Markt auszuschließen. Das Regelwerk zum Digital Services Act soll bis Ende 2020 vorliegen.
ft.com (Paid), faz.net

Amazons Algorithmen sorgen für die Verbreitung von Verschwörungsliteratur.

Desinformation: Amazons Algorithmen helfen bei der Verbreitung von Verschwörungstheorien, berichten Sebastian Meineck und Daniel Laufer bei Netzpolitik.org. Ausgehend vom Correctiv-Buch Corona: Geschichte eines angekündigten Sterben liste Amazon in einer Stichprobe von 355 Kauf-Empfehlungen 124 Bücher mit "einschlägiger Verschwörungsliteratur" sowie 56 impfskeptische Werke.
netzpolitik.org

US-Luftfahrtbehörde: Amazon darf Lieferdrohnen fliegen lassen.

Flügge: Die US-Luftfahrtbehörde FAA erlaubt Prime Air von Amazon die Auslieferung von Paketen per Drohne. Der Alleshändler hofft, damit seinem Ziel einer Lieferung innerhalb von 30 Minuten näher zu kommen. An einer Lieferdrohne arbeitet Amazon bereits seit mehreren Jahren. Wann die ersten Bestellungen serienmäßig in den Vorgärten der Kund*innen landen, steht allerdings noch nicht fest.
nytimes.com, businessinsider.com

Kartellamt prüft Eingriff Amazons in die Preisgestaltung der Dritthändler.

Der Preis ist heiß: Das Kartellamt prüft, ob Amazon die Pandemie missbraucht, um Angebote von Dritthändlern zu beeinflussen, schreibt das "Handelsblatt". Amazon will in der Krise "Maßnahmen gegen Preistreiberei" bei gefragten Produkten wie Desinfektionsmitteln oder Schutzmasken ergreifen. Laut Händlern seien auch Angebote abseits von Corona, wie Bücher oder Gartenstühle, betroffen.
"Handelsblatt", S. 1 (Paid)

Bewegtbildstudie: 54 % der Deutschen streamen mindestens einmal im Monat.

Streaming-Dienste können weiter zulegen: Die Nutzer*innen schalten täglich im Schnitt 55 Minuten ein, 20 Minuten mehr als noch vor drei Jahren, sagt die Bewegtbildstudie 2020 von "TV Spielfilm" und der GfK. 54 % der Deutschen nutzen mindestens einmal im Monat ein Streaming-Abo, bei den unter 30-Jährigen liegt die Zahle bei 82 %. 47 % der Befragten sind davon überzeugt, dass Streaming klassisches TV auf lange Sicht ablösen wird.
burda.com

Dazn und Amazon Prime übertragen die Freitagsspiele der Bundesliga 2020/21.


Anstoß: Dazn und Amazon Prime sichern sich in der Saison 2020/21 der Fußball-Bundesliga die Rechte für die Übertragung der Freitagsspiele. Das Paket zählt 45 Spiele, darunter auch je fünf Begegnungen am Sonntag und Montag, vier Relegationsspiele und den Supercup. Die Rechte für die Spiele liegen eigentlich bei Eurosport, das die Spiele aber nicht selbst zeigen will. Dazn zeigt die Spiele mit einer Sublizenz, Amazon Prime übernimmt die Dazn-Übertragung. Prime-Kund*innen bekommen die Übertragungen – anders als am Ende der letzten Saison – allerdings nicht mehr kostenlos, sondern müssen für die Spiele extra zahlen.

Nach und in der Corona-Pause hatte es einen Rechtsstreit zwischen Eurosport-Mutter Discovery und der DFL um das Rechtepaket gegeben, der zugunsten der DFL ausging. Nun liegen die Rechte wieder bei Eurosport – das die Rechte mit Sublizenzen weitergibt. Das Paket soll 80 Mio Euro pro Saison kosten, schreibt "Bild".
bild.de, turi2.de (Background)

Amazons Consumer-Chef Jeff Wilke kündigt seinen Rückzug an.

Amazon: Jeff Wilke (Foto), 53, Chef des internationalen Handels-, Logistik- und Consumer-Geschäfts, will Anfang 2021 nach 20 Jahren bei Amazon in den Ruhestand gehen und "persönliche Interessen" pflegen. Dave Clark, 47, der bisher die Lieferkette leitet, übernimmt. Wilke ist neben Andy Jassy, Chef der Cloud-Computing-Sparte, bisher der wichtigste Mann im Bezos-Imperium.
reuters.com

Kartellprüfung: Amazon bestätigt Einflussname auf Preise indirekt.

Amazon reagiert auf eine Untersuchung des Bundeskartellamtes zur Preispolitik im Marketplace: Ein Sprecher erklärt die Sperrung einzelner Händler*innen wegen überhöhter Preise als "Maßnahmen gegen Preistreiberei". Der Konzern habe Richtlinien, "die sicherstellen sollen, dass die Verkaufspartner ihre Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten". Damit gibt Amazon eine Einflussnahme auf Marketplace-Preise indirekt zu.
faz.net (Paid), turi2.de (Background)