“New York Times” verlässt Apple News.

New York Times beendet ihre Kooperation mit Apple News, der Nachrichten-App des Tech-Giganten. Laut Meredith Kopit Levien, COO der "NYT", wolle man Nutzer*innen wieder zurück ins "eigene Umfeld holen", in dem der Verlag seine News-Präsentation selbst kontrollieren könne. Für Apple News ist es der größte Verlust seit dem App-Exit des "Guardian" 2017; auch das Bezahl-Angebot Apple News Plus schwächelt.
theverge.com, turi2.de (Background)

Penny bringt Einkaufs-App Scan & Go in über 100 Filialen.

Penny-LogoPenny rüstet digital auf und ermöglicht in mehr als 100 Filialen deutschlandweit das schnelle Bezahlen via Scan & Go-App. Nutzer*innen scannen Produkte mit ihren Smartphones ein, generieren am Schluss einen QR-Code und bezahlen dank diesem bargeldlos an einer extra ausgewiesenen Kasse. Kleiner Wermutstropfen für Trinkfeste: Sicherungskappen von Hochprozentigem muss nach wie vor analoges Personal entfernen.
supermarktblog.com

Corona-Warn-App kostet dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro.

Corona-Warn-App kostet den Bund dieses und kommendes Jahr 45 Mio Euro. 20 Mio Euro entfielen bereits auf die Entwicklung der App, die Restsumme wird in Wartung, Pflege und Betrieb des Tools investiert. Rund 43 Mio gehen an an die Telekom-Tochter T-Systems, bescheidene 2 Mio an SAP. Für die Bewerbung der App sind außerdem 3,5 Mio Euro veranschlagt. Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Stand daher auf rund 68 Mio Euro.
digitalfernsehen.de, spiegel.de, turi2.de (Background Kosten Entwicklung)

Corona-Warn-App des Bundes ist ab Dienstag nutzbar.

Corona-Warn-App des Bundes kann ab Dienstag heruntergeladen werden, meldet n-tv. Bis zum Start wollen die SAP und die Deutsche Telekom, Entwickler der App, gemeinsam mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Datensicherheit prüfen. Die App ist seit rund sechs Wochen in Arbeit und soll helfen, Infektionsketten schneller zu erkennen.
n-tv.de, turi2.de (Background)

Die deutsche Corona-Warn-App braucht eine Telefon-Hotline für Meldungen.

Corona-WarnApp: Zum Start müssen positiv-getestete Nutzer*innen sich bei einer Hotline telefonisch melden, um die Warnung an Kontakte zu aktivieren, berichtet der "Spiegel". Am Telefon werden ihnen von psychologisch geschulte Mitarbeiter*innen Testfragen gestellt, um Missbrauch zu vermeiden. Das Verfahren ist nötig, weil viele Labore nicht über eine sichere digitale Anbindung verfügen, um wie geplant einen QR-Code auszustellen, mit dem die Warnfunktionen in der App aktiviert werden. Datenschützer*innen äußern Bedenken, das Ersatzverfahren könnte die Anonymität der Infizierten gefährden, Missbrauch ermöglichen und so die Akzeptanz der App gefährden.
"Spiegel" 24/2020, S. 70 (Paid)

Klick-Tipp: Der WDR gibt Zeitzeugen des 2. Weltkriegs das Wort in einer AR-App.

Klick-Tipp: Der WDR erweitert seine Augmented-Reality-App WDR AR 1933-1945 um ein weiteres Kapitel. In "Mit 18 an die Front" erzählen Zeitzeugen, wie sie in den 2. Weltkrieg berufen wurden. Die App ist u.a. für den Schulgebrauch gedacht und zeigt die Protagonisten in der eigenen Umgebung. Bisher erschienen bereits die Kapitel "Kriegskinder" und "Meine Freundin Anne Frank".
wdr.de, presseportal.de

Zoom zählt in der Krise täglich 300 Mio Videokonferenz-Teilnahmen.

Es hat Zoom gemacht: Der Videokonferenz-Dienst Zoom profitiert vom Home-Office-Trend und zählt in der Krise täglich 300 Mio Teilnahmen an Videokonferenzen – im Dezember lag die Zahl noch bei 10 Mio. Im abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal steigt der Umsatz im Jahresvergleich von 122 auf 328 Mio Dollar. Für das gesamte Geschäftsjahr schraubt das US-Unternehmen die Gewinnerwartung nach oben und rechnet mit einer Verdreifachung der Erlöse. Der Gewinn liegt im ersten Geschäftsquartal bereits bei rund 27 Mio Dollar - ein Jahr zuvor waren es rund 200.000 Dollar.

Die stark gestiegene Nutzerzahl führe bei Zoom nicht automatisch zu höheren Einnahmen, da der Videokonferenz-Dienst in der Krise zum Teil Einschränkungen bei der Gratis-Nutzung aufgehoben hatte. Dies führe zu höheren Kosten bei der Infrastruktur. Mit der Pandemie steigt auch die Nutzung durch Privatleute, beispielsweise bei Sportkursen oder Schulklassen. Das deutliche Wachstum bei zahlenden Firmenkunden stimme Zoom für 2020 optimistisch: Für das bis Ende Januar 2021 laufende Geschäftsjahr rechnet der US-Konzern sogar mit einem Umsatz von bis zu 1,8 Mrd Dollar.
handelsblatt.com, cnbc.com, gruenderszene.de

Klick-Tipp: Entwickler*innen zeigen erste Screenshots der geplanten Corona-App.

Klick-Tipp: Die Entwickler*innen der deutschen Corona-Warn-App geben bei Github weitere Einblicke in die geplante Anwendung. Darunter sind auch Screenshots, die zeigen, wie die App auf iOS- und Android-Geräten aussehen soll. Die App gibt unter anderem an, wie hoch das Infektionsrisiko ist. Zum Start wird sie nur innerhalb Deutschlands funktionieren.
github.com via spiegel.de

Apple und Google geben Schnittstelle für Corona-App frei.

Tracing-Apps für Corona-Kontakte können jetzt auf die Schnittstelle von Apple und Google zurückgreifen. Die Konzerne haben sie am Mittwoch veröffentlicht. Gesundheitsbehörden sollen die Technik weltweit nutzen, um damit Corona-Apps zu entwickeln und sie zur Freigabe in die App-Stores von Google und Apple zu stellen. In Deutschland arbeiten Telekom und SAP an der Corona-Warn-App. Sie soll Mitte Juni fertig sein.
spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Medien-Startup The Buzzard bringt News-App heraus.

The Buzzard startet eine News-App: Täglich 18 Uhr soll sie eine Übersicht über aktuelle Debatten bieten, die "alle Seiten des politischen Spektrums darstellt". Das Medien-Startup aus Berlin hat die Idee mehrere Jahre lang entwickelt, acht Redakteure kuratieren die Beiträge aus dem Netz und überprüfen Quellen. 2019 hat The Buzzard wegen seines unbedarften Umgangs mit rechten Seiten Unterstützer verloren. Ein Quellenkatalog soll das inzwischen verhindern.
wuv.de, turi2.de (Background)

“Handelsblatt”: Gesundheitsämter sollen Quarantänefälle per App überwachen.


Digitaler Hausbesuch: Die Gesundheitsämter sollen künftig via App kontrollieren können, ob Corona-Kontaktpersonen und -Infizierte die Quarantäne einhalten, liest das "Handelsblatt" aus einer Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine schriftliche Anfrage der FDP. Bei der App, die aktuell entwickelt in Form eines Symptom-Tagebuchs entwickelt werde, können Betroffene eine "freiwillige digitale Meldung“ an das zuständige Gesundheitsamt abgeben.

Die digitale Quarantäne-Überwachung soll die Ämter entlasten, die bisher Personen in Quarantäne meist täglich anrufen. Das Starup Climedo Health und das US-Data-Unternehmen SAS Institute entwickeln die App. Die FDP hält sie für kontraproduktiv, weil die Entwicklung einer Corona-Tracing-App Vorrang haben müsse.

Bei der geplanten Corona-Tracing-App droht derweil eine weitere Verzögerung: Laut "Handelsblatt" will die Telekom nicht die bestehende Schnittstelle nutzen, um positive CCorona-Fälle in die App zu übermitteln. Die Schnittstelle stammt von KV.Digital, einer Tochter der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, und dem Verband der Akkreditierten Labormediziner. Die Entwicklung einer neuen Software würde wohl zwei weitere Monate dauen.
(Symbolbild: Kirsten Nijhof / dpa / Picture alliance)
handelsblatt.com (Gesundheitsamt)

Lieferando ist kein Profiteur der Corona-Krise.

Takeaway-App Lieferando profitiert nicht von der Corona-Krise, schreibt Jonas Rest. Zwar durften Restaurants stets außer Haus verkaufen, viele Betriebe hätten aber dennoch zunächst dicht gemacht. Zudem seien viele osteuropäische Fahrer*innen in ihre Heimat zurückgekehrt. Statt als Krisenprofiteur stand Lieferando damit zunächst als Problemfall da. Mittlerweile hätten sich die Bestellungen stabilisiert und viele neue Restaurants sich angemeldet, da sie ihr Geschäft umgestellt haben.
manager-magazin.de (Paid)

Die WHO steht mit eigener Corona-App in den Startlöchern.


Auf der Zielgeraden: Die WHO will im Mai eine eigene Corona-App starten, die Nutzer*innen bei einer ersten Selbstdiagnose unterstützt. Eine Funktion zum Contact Tracing via Bluetooth wird möglicherweise später integriert. Der Ansatz ist umstritten, die Organisation will deshalb zunächst rechtliche Fragen zu Datenschutz und Datensicherheit klären. Weil immer mehr Privatunternehmen an Tracing-Apps arbeiten, bei denen nicht geklärt sei, ob sie eher der wirtschaftliche Aspekt der Daten antreibt, sieht sich die WHO aber in der Pflicht, sagt Technikchef Bernardo Mariano.

Laut WHO ist die App vor allem für Länder mit schwacher Wirtschaft und Gesundheitssystem gedacht, die wahrscheinlich keine App entwickeln können. Sie soll weltweit über App-Stores verbreitet werden und ist mit Open-Source-Software entwickelt. Das dient einerseits der Transparenz, andererseits können ärmere Länder bei Bedarf auf dem Code aufbauen. Eine zweite WHO-App soll Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen beim richtigen Umgang mit der Pandemie helfen.
reuters.com via t3n.de

Telekom und SAP bekommen Konkurrenz in Sachen Corona-App.

Corona-App reloaded: Obwohl die Bundesregierung bereits die Telekom und SAP um die Entwicklung einer Virus-Tracking-App gebeten hat, bekommen die Konzerne nun Konkurrenz. Ein Verbund der Unternehmensberatung PwC, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, SIS Software und des Ticketanbieters Eventim habe eine bereits "funktionsfähige Lösung", lässt PwC verlauten. Die App sei Anfang Mai einsatzbereit und soll zunächst firmenintern bei PwC Deutschland erprobt werden.

Ganz ausbooten will die neue App-Initiative SAP und die Telekom aber nicht: Die Gruppe schlägt vor, in Deutschland mehrere Corona-Apps einzusetzen, die untereinander kompatibel sind. Man sei "offen für Kooperationen", u.a. durch das Bereitstellen einzelner Module. Auch die internationale Initiative PEPP-PT hat sich bereit erklärt, ihr Know-How SAP und der Telekom zur Verfügung zu stellen.
spiegel.de, crn.de, turi2.de (Background)

Telekom und SAP arbeiten an der Corona-App.


Anbieter-Wechsel: Die Telekom und SAP sollen im Auftrag der Bundesregierung die ersehnte Corona-Tracking-App verwirklichen. Die Regierung habe die Unternehmen darum gebeten, berichtet der "Spiegel". Am Wochenende habe es bereits Gespräche mit Gesundheitsminister Spahn und Kanzleramtschef Braun gegeben. Die Institute, die bisher bereits an der Entwicklung beteiligt waren, darunter Fraunhofer und Helmholtz, sollen weiter "beraten". Gleiches gelte für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie den Datenschutz-Beauftragten des Bundes.

Ursprünglich sollte die App bereits Mitte April einsatzfähig sein. Zuletzt gab es immer wieder Diskussionen um die genaue Ausgestaltung und den Datenschutz. Am Wochenende vollzog die Bundesregierung einen Kurswechsel von einem Ansatz mit zentraler Datenspeicherung zu einer dezentralen Lösung. Deren Entwicklung sieht sie nun besser bei Telekom und SAP aufgehoben.
spiegel.de, faz.net, turi2.de (Background)

Australien bringt Corona-App “CovidSafe” online.

Schneller als hier: Australien startet seine Corona-App "CovidSafe", die das Nachverfolgen von Kontakten mit Infizierten vereinfachen soll. Push-Nachrichten zeigen an, ob sich jemand in der Nähe einer erkrankten Person aufgehalten hat. Die Nutzung der App ist freiwillig. Einmal heruntergeladen, muss sie auf dem Handy aber laufend geöffnet sein, um zu funktionieren.
faz.net, smh.com.au

Meinung: Apple und Google schaffen bei der Corona-App Fakten.

Corona-App zur Nachverfolgung von Infektionswegen verzögert sich, weil sich Wissenschaftler, Politiker und Datenschützer nicht auf eine technische Grundlage einigen können, schreiben Helena Offenborn und Marcel Kolvenbach. Hauptstreitpunkt sei, ob die Daten zentral, etwa bei RKI, gespeichert werden sollen, oder dezentral. Derweil schaffen Google und Apple mit ihrem Vorstoß Fakten - für eine dezentrale Lösung.
tagesschau.de

Wissenschaftler stellen sich gegen Corona-Warn-Apps.

Contra Corona-App: Rund 300 Wissenschaftler warnen in einem offenen Brief vor einer möglichen Überwachung durch Corona-Warn-Apps. Sie befürchten Missbrauch durch die Speicherung von Daten auf einem zentralen Server. Ihre Forderung: Es dürften nur so viele Daten gesammelt werden, wie zum Eindämmen der Pandemie notwendig seien. Insbesondere stellen sich die Wissenschaftler gegen das Projekt PEPP-PT, das die Entwicklung nationaler Corona-Apps vorsieht. Die Technologie sei "nicht offen und transparent genug".

Stattdessen befürworten die Unterzeichner eine dezentrale Lösung, bei der lediglich die Smartphones von Betroffenen miteinander kommunizieren. Daten zu Begegnungen sollen dabei das Handy nicht verlassen. Die Branchenverbände Bitkom und BVDW kritisieren das Verhalten der Wissenschaftler: Die Entwicklung der Apps dürfe "nicht durch langwierige akademische Debatten hinausgezögert werden". (Symbolbild: picture alliance / Sven Simon)
n-tv.de, per Mail, turi2.de (Background)

Corona-App soll binnen Wochen kommen.

Corona-App: Für die Bundesregierung ist die Nutzung einer App zur Identifizierung von Personen, die mit anderen Kontakt hatten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, ein "ganz zentraler Baustein" zur Senkung der Ansteckungsquote. Eine entsprechende App, die Bluetooth nutzt und keine Standortdaten speichern soll, soll bereits in den nächsten Wochen oder gar Tagen verfügbar sein. Das Bundeswirtschaftsministerium plant eine Werbekampagne für den Einsatz.
spiegel.de

Corona-Maßnahmen: Jeder Zweite findet Handy-Ortung angemessen.

Bürgerrechte: Jeder Zweite (50 %) hat keine Bedenken, Handy-Standortdaten im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus preiszugeben, sagt eine YouGov-Umfrage. 38 % fänden das unangemessen. Nach Kritik von SPD und FDP erwägt Gesundheitsminister Spahn, den freiwilligen Einsatz einer App. Falls einer der registrierten Nutzer*innen erkrankt, werden Kontaktpersonen der zurückliegenden zwei Wochen informiert.
rnd.de

ProSieben setzt bei “The Masked Singer” auf Abstimmungen allein per App.

ProSieben will die Zuschauer seiner Musiksendung "The Masked Singer" enger in die Markenwelt locken und verlegt die Zuschauer-Abstimmung der Sendung allein in die ProSieben-App. Die App sowie die Abstimmung sind kostenlos. In der ersten Staffel der Sendung im vergangenen Jahr stimmten die Zuschauer noch klassisch per Telefonvoting ab.
presseportal.de

Basta: Bei Googles Kalender scheint die Zeit stehengeblieben zu sein.

Wer hat (nicht) an der Uhr gedreht? Die mobile Version von Googles Kalender wurde seit zehn Jahren nicht mehr aktualisiert, beobachtet Googlewatchblog. Während die Zeit ungebremst voranschreitet, verharrt die Web-App im Jahr 2010. Zumindest bei Googles Kalender scheint damit die Zeit in der sonst so schnelllebigen Digitalwelt stehengeblieben zu sein.
googlewatchblog.de

Chinas Smartphone-Hersteller arbeiten an eigener App-Plattform.

Gegen Google: Die chinesischen Smartphone-Hersteller Xiaomi, Vivo und Oppo wollen eine eigene Plattform für App-Entwickler gründen. Programmierer könnten ihre Apps, anders als bisher, in den Stores aller drei Hersteller verkaufen. Ob auch Huawei mit dabei ist, steht nicht fest. Profitieren würde Huawei am meisten – der Konzern darf u.a. Googles Play Store auf seinen Smartphones nicht anbieten.
heise.de

WhatsApp weist die Schuld am Hackerangriff auf Jeff Bezos zurück.

Hackerangriff: Nick Clegg ist "sehr, sehr zuversichtlich", dass Jeff Bezos nicht über WhatsApp gehackt wurde, verteidigt Facebooks Chefkommunikator die App-Tochter bei der BBC. Die Technologie der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei sicher. Die Sicherheitslücke liege im "Betriebssystem", gibt Clegg indirekt Apple die Schuld.
twitter.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Neue Gesichtserkennungs-App aus den USA will künftig jeden Menschen identifizieren.

Datenschutz: Die US-Firma Clearview entwickelte eine Gesichtserkennungs-App, die künftig jeden Menschen identifizieren kann, sofern sie mit genug Daten gefüttert wird, schreibt der "Focus". Die App habe nach Entwicklerangaben eine Trefferquote von rund 75 %, agiert aber in einer rechtlichen Grauzone. Bei einem Konzert von Taylor Swift wurde das Publikum heimlich nach Stalkern durchsucht.
"Focus" 5/2020, S. 54-57 (Paid)

Zahl des Tages: TikTok erreicht 2019 über 738 Mio Downloads.

Zahl des Tages: Über 738 Mio neue Nutzer haben 2019 die Kurzvideo-App TikTok weltweit installiert - so viele wie nie zuvor, beobachtet die Analyse-Plattform Sensor Tower. TikTok überholte bei den häufigsten Downloads 2019 Facebook und belegt im App-Ranking den 2. Rang hinter WhatsApp.
techcrunch.com (TikTok-Downloads), onlinemarketing.de (App-Ranking 2019)

Basta: Deshalb bleiben Promis beim Daten meistens unter sich.

Elite Partner ausgeschlossen: Schauspielerin Sharon Stone vertraut beim Dating nicht mehr auf ihren Basic Instinct. Bereits 1991 war sie Verliebt in die Gefahr, knapp 30 Jahre später sucht sie eine neue Liebe über die Dating-App Bumble. Doch die Nutzer fliegen nicht so richtig auf sie und melden ihr Profil als Fake.
mashable.com

Die Autobahn-Gesellschaft des Bundes plant eine eigene Stau-App.

Apps: Die Autobahngesellschaft des Bundes will bis 2022 eine App entwickeln, die bundesweit Stau-Umleitungen empfiehlt, schreibt das "Handelsblatt". Vor überlasteten Verkehrsknoten solle die App frühzeitig warnen und zudem Informationen über Rastanlagen liefern. Die Autobahn GmbH übernimmt ab 2021 den Bau und die Verwaltung der Bundesautobahnen.
handelsblatt.com

Instagram führt bei neuen Nutzern eine Altersabfrage ein.

Ausweiskontrolle: Instagram verlangt künftig von neuen Nutzern verpflichtend ein Geburtsdatum. Wie bei Facebook liegt das Mindestalter bei 13 Jahren, was bisher aber nicht geahndet wurde. Künftig können Nutzer einstellen, von wem sie Nachrichten erhalten oder zu Gruppen hinzugefügt werden möchten – von allen Nutzern auf Instagram oder nur von den Profilen, denen sie selbst folgen.

Wenn mit dem Instagram-Account ein Facebook-Account verbunden ist, wird das Geburtsdatum automatisch hinzufügt. Instagram spricht bei der Umstellung der Nutzungsbedingungen von "altersgerechten Erlebnissen". Die Plattform wolle jüngere Nutzer künftig gezielt auf Privatsphäre-Einstellungen hinweisen, die Sicherheit der Community habe "oberste Priorität".
techcrunch.com, instagram-press.com, augsburger-allgemeine.de

Meinung: China missbraucht TikTok für Überwachungszwecke.

TikTok: Die EU muss gegen Chinas Datenmissbrauch vorgehen, fordert "Welt"-Gastkolumnistin Glacier Kwong. Die Aktivistin aus Hongkong kämpft in ihrer Heimat gegen den Einfluss Chinas, Kwongs Smartphone wurde gehackt. China nutze Apps wie TikTok für Überwachungszwecke, um Gesichter in Fotos oder Standortdaten auszuspionieren.
welt.de

Basta: Schauspielerin Sophia Thomalla macht Kies mit Schotter.

Steiniges Schauspiel? Sophia Thomalla investiert in eine App, die den Preisvergleich und die Lieferung von Schotter, Kies und Sand vereinfacht. Der analoge Anbietervergleich gilt bisher als steiniges Unterfangen. Die Wachstumsrate der digitalen Plattform liege im zweistelligen Prozentbereich, Thomalla macht damit jede Menge Kies mit Schotter.
faz.net (Paid), instagram.com

Sprach-App Babbel baut das Führungsteam um.

Babbel: Mitgründer Markus Witte (Foto) konzentriert sich als Aufsichtsratschef künftig auf Strategie und Kontrolle, schreibt "Welt am Sonntag". Das operative Geschäft übernimmt Arne Schepker als Vorstandschef, er war bisher im Marketing der Sprach-App tätig. Das Berliner Startup Babbel ist die weltweit umsatzstärkste digitale Anwendung zum Lernen von Sprachen.
welt.de

Aus dem turi2-Archiv: Die Sprach-App Babbel im digitalen Selbstversuch in der turi2 edition5 (11/2017).