Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Debatte: Apple kann ganz gut damit leben, “ein bisschen langweilig” zu sein.

Öder Apfel: "Apple muss nicht cool sein", schreibt "FAS"-Autor Alexander Wulfers mit Blick auf die seiner Meinung nach unspektakuläre Vorstellung des iPhone 14. Apple profitiere vor allem von seinem geschlossenen Ökosystem, das einen Ausstieg schwer mache. Solange Apple für seine Kunden alternativlos bleibt, könne es "ganz gut damit leben, ein bisschen langweilig zu sein".
faz.net, turi2.de (Background)

Basta: Wenn Apple neue Produkte zeigt, sind Pornhub-Nutzer enthaltsam.

Porndrop: Wenn Apple neue Produkte vorstellt, gehen bei Pornhub die Zugriffs­zahlen zurück. Bei der Apple-Präsentation am Mittwoch waren es bis zu 7,4 % der Apple-User und 2,9 % der Nutzer anderer Geräte weniger als sonst. Der Zusammenhang ist nicht neu: Schon bei Adam und Eva im Paradies war nicht die Nacktheit das Interessante – sondern der Apfel.
mashable.com

Apple: Neues iPhone ist teurer und kann Notrufe per Satellit senden.

Apple dreht an der Preisschraube und verlangt für das neuste iPhone 14 ab Oktober 999 Euro, 100 Euro mehr als beim Vorgänger-Grundmodell. Zu den Neuerungen gehört das Abschicken von Notfall-Nachrichten per Satellit, also unabhängig vom Mobilfunk-Empfang. Bisher sind dazu spezielle Telefone mit größeren Antennen nötig. Vorerst soll die Funktion nur in den USA und Kanada verfügbar sein. Bei der teureren Pro-Variante soll es zudem ein ständig aktives Display geben.
zdf.de, sueddeutsche.de

Ex-Ministerin Brigitte Zypries berät Apple.

Apfel-Rat: Die ehemalige Justiz- und Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries berät Apple seit Anfang September "zu verschiedenen Themen", bestätigt sie T-Online. Die 68-Jährige beschäftige sich für ihren neuen Arbeitgeber mit "digitalen Themen". T-Online vermutet, Apples Interesse an Zypries hänge mit der Ermittlung des Bundeskartellamt gegen den Konzern zusammen.
t-online.de, turi2.de (Background)

Zitat: Für Mitchell Baker sollten Datenschutz-Fragen nicht in der Entscheidung von Apple liegen.

"Apple setzt sich nicht aus Nächstenliebe für den Datenschutz ein, sondern weil dieser seinem Geschäft dient. Und damit wird die Frage, wie gut oder schlecht der ist, zu einer Entscheidung, die allein bei Apple liegt."

Mozilla-Chefin Mitchell Baker fordert im Interview in der "Wirtschaftswoche" verbindliche Regeln durch Politik. Die Gesellschaft sollte nicht vom Kurs eines einzelnen Unternehmens abhängig sein.
"Wirtschaftswoche" 34/2022, S. 62-65 (Paid)

Apple und Amazon legen überraschend gute Quartalszahlen vor.

Apple und Amazon melden für das 2. Quartal überraschend gute Zahlen. Der iKonzern steigert seinen Umsatz um 2 % auf 83 Mrd Dollar, als Gewinn bleiben 19,4 Mrd – weniger als 2021 aber mehr als von der Börse erwartet. Ähnlich bei Amazon: Der Umsatz wächst um 7 % auf 121 Mrd Dollar, der Nettoverlust von 2 Mrd Dollar ist durch Investitionen begründet.
spiegel.de

Apple: Nacktfoto-Scanner nun auch hierzulande verfügbar.

Jugendschutz: Apple führt in Deutschland und Frankreich seinen Nacktfoto-Scanner für iPhones ein. Empfangen oder senden Minderjährige Nacktbilder, macht das Feature die Bilder unkenntlich und es erscheinen Optionen wie "Kontakt blockieren". Anders als geplant müssen Eltern die Funktion aber erst manuell aktivieren, Pläne für automatische Kinderporno-Scans hatte Apple nach Kritik auf Eis gelegt.
spiegel.de, turi2.de (Background)

Apple bietet Straßenfotos nun für fast ganz Deutschland an.

Apple baut seinen Panorama-Dienst Look around in Deutschland deutlich aus, berichtet zuerst heise.de. Der Google-Streetview-Konkurrent sei nun fast flächen­deckend verfügbar, sogar in kleinen Dörfern. Ende April hatte Apple den Dienst zunächst in München gestartet, weitere Großstädte folgten. Ein Teil der Aufnahmen stamme offenbar von 2020, zuletzt war Apple nach eigenen Angaben zwischen April und Juni vielerorts unterwegs. Google hat sein Bild­material in Deutschland nach Zoff um verpixelte Häuser seit 2011 nicht mehr aktualisiert.
heise.de, stadt-bremerhaven.de

Bloomberg: Apple will 2023 weniger Personal einstellen und Kosten senken.

Saurer Apfel: Der iPhone-Hersteller Apple plant 2023 mit weniger neuem Personal und will in einigen Geschäftsbereichen die Ausgaben senken, berichtet Bloomberg unter Berufung auf Insider. Grund sei der möglichen Wirtschaftsabschwung im kommenden Jahr. Laut dem Bericht sollen nicht alle Teams von den Maßnahmen betroffen sein, an den Produktneuheiten wolle der Konzern festhalten.
bloomberg.com, handelsblatt.com

Apple-Beschäftigte gründen erstmals eine Gewerkschaft.

Solidarischer Apfel: Die Beschäftigten eines Apple-Stores in Towson im US-Staat Maryland gründen eine Gewerkschaft. Es ist das erste Mal, dass sich Einzelhandels-Angestellte bei Apple gewerkschaftliche organisieren – 65 von 110 Mitarbeitenden stimmten dafür. In Atlanta war eine Gewerkschafts-Gründung im vergangenen Monat gescheitert, weil sich die Beschäftigten eingeschüchtert fühlten. Apple-Personalchefin Deirdre O'Brien findet, dass Gewerkschaften das Verhältnis zwischen Arbeitgeber und Angestellten "komplizierter machen".
techcrunch.com, dw.com

Bundeskartellamt prüft Apples Anti-Tracking-Regelung.

Unfaire Transparenz? Das Bundeskartellamt untersucht, ob Apple bei seinen Anti-Tracking-Regelungen eigene Dienste bevorzugt. Mit der Funktion "App-Tracking Transparenz" können Apple-Nutzerinnen die Nachverfolgung ihres Verhaltens über verschiedene Apps und Websites hinweg unterbinden. Spitzen­verbände der Medien-, Internet- und Werbewirtschaft haben deswegen Klage eingereicht. Apple weist die Vorwürfe zurück: Die Regeln würden für alle Entwickler gleichermaßen gelten.
spiegel.de

Hör-Tipp: Warum iPods so erfolgreich gewesen sind.

Hör-Tipp: Der iPod-Erfinder Tony Fadell (Foto) spricht im OMR-Podcast mit Florian Heinemann u.a. über die Erfolgsgeschichte der Apple-Marke Anfang der 2000er-Jahre. iPods seien u.a. deshalb so gefragt gewesen, weil MP3-Player zu dem Zeitpunkt insgesamt eine "schreckliche User Experience" gehabt hätten: "Entweder Platz für zu wenig Songs, ein schreckliches Interface, schlechte Laufzeit oder alles."
omr.com (34-Min-Audio)

Apple, Google und Microsoft arbeiten an Alternativen zum Passwort.

Generalschlüssel: Die Tech-Riesen Apple, Google und Microsoft wollen plattformübergreifend daran arbeiten, das Passwort als Login-Methode zu ersetzen. Zum Einsatz kommen soll stattdessen eine Technologie des Industriezusammenschlusses Fido-Allianz, die Konten mithilfe eines Passkeys auf dem Smartphone entsperrt. Diese Methode soll sicherer sein als der Zugang mittels Passwort. Microsoft-Vizepräsident Alex Simos spricht von einer "vollständigen Umstellung auf eine passwortlose Welt".
faz.net

EU-Kommission wirft Apple Benachteiligung von Bezahl-Konkurrenten vor.

Apple: Die EU-Kommission wirft dem iPhone-Hersteller vor, beim kontakt­losen Bezahlen gegen Wett­bewerbs­vorschriften zu verstoßen. Apple missbrauche seine "beherrschende Stellung" und beschränke Wett­bewerbern den Zugang. Apple hat die Möglichkeit zu einer Stellung­nahme, sollte diese die Wett­bewerbs­hüter nicht zufrieden­stellen, droht ein förmliches Kartellverfahren.
faz.net, tagesschau.de

“The Economist”: Die finanzielle Lage der Tech-Giganten ist fragil.


Big Tech, big money: Die finanzielle Lage von Alphabet, Amazon, Apple und Meta ist verwundbarer, "als es ihre vermeintliche Allmacht vermuten lässt", ergeben Recherchen von "The Economist". Das Nachrichten­magazin hat einen Blick auf Gerichts­dokumente, interne E-Mails, Analysen und durchgesickerte Dateien der Tech-Titanen geworfen und mehrere Schwächen in ihrem Geldfluss ausgemacht: hohe Gewinn­konzentration, schwindende Kunden­loyalität und schiere Summen, die durch Kartell­verfahren auf dem Spiel stehen.

Apples größter Profitmotor ist und bleibt laut Analyse das iPhone. Bei Amazon ist es das Cloud Computing, bei Alphabet und Meta ist es Online-Werbung – bei der Facebook-Mutter machen Werbegelder ganze 97 % der Einnahmen aus. Hier sorgen die oberen 5 bis 10 % der Werbetreibenden für mehr als 90 % der Einnahmen – eine "starke Abhängigkeit von einigen wenigen großen Gewinn­generatoren". Die größten Gewinnquellen von Apple und Alphabet sind ihre App-Stores, da die Firmen eine Provision auf alle In-App-Käufe bekommen.

Die Konzerne erzielen in Europa zusammen einen Umsatz von 267 Mrd US-Dollar, etwa ein Fünftel ihrer Gesamtsumme. Der Digital Markets Act, das EU-Regelwerk zur Eindämmung der Macht der Tech-Konzerne, könnte 40 % der europäischen Verkäufe der vier Unternehmen gefährden, berechnet "The Economist". Alphabet, die Google-Mutter, sei am stärksten durch das neue Gesetz gefährdet: "Fast 90 % der europäischen Einnahmen sind in Gefahr."

Da auch in den USA "Tech-Bashing-Bemühungen" anlaufen, stünden somit rund 330 Mrd Dollar an Einnahmen auf dem Spiel, etwa ein Viertel der Gesamtsumme von Alphabet, Amazon, Apple und Meta. Allerdings: "Es ist unwahrscheinlich, dass dieser katastrophale Fall für Big Tech eintritt", bilanziert das Magazin. Realistisch betrachtet werde nur "die Ernte verwässert".
economist.com (Paid), manager-magazin.de (Paid)

Meta und Apple geben Nutzerdaten an Kriminelle weiter.

Meta und Apple haben im vergangenen Jahr offenbar private Nutzerdaten wie Anschriften, Telefonnummern und IP-Adressen an Betrügerinnen weitergegeben. Die hatten sich Zugang zu den Systemen von Strafverfolgungsbehörden verschafft und darüber Notfall-Anfragen an die Unternehmen geschickt. Solche Anfragen kommen sonst z.B. bei Terror-Ermittlungen zum Einsatz und werden schneller als üblich beantwortet.
spiegel.de

Apple droht eine neue Sammelklage wegen seines “App-Store-Monopols”.

Apple: Die niederländische Stiftung Consumer Competition Claims bereitet eine Sammelklage gegen den Konzern vor, weil er sein "Monopol im App-Store" missbrauche. Weil Apple "jeglichen Wettbewerb" verhindere, führe das "zwangsläufig" zu "überhöhten Preisen" bei den iPhone-Apps. Verbraucherinnen hätten daher Anspruch auf Schadenersatz, die mögliche Schadenhöhe beläuft sich auf 5 Mrd Euro.
heise.de

Bloomberg: Apple plant Abodienst für iPhones und andere Hardware.

Apfel-Abo: iPhone-Bauer Apple plant ein Abo für Hardware-Produkte, flüstern Insider Bloomberg zu. Dem unbestätigten Bericht zufolge könnten iPhone-Fans ihre Geräte bald für eine monatlich Gebühr mieten statt zu kaufen und so immer das neuste Gerät bekommen. Ein ähnliches Programm ist bisher auf iPhones beschränkt und nicht in Deutschland verfügbar.
bloomberg.com

Debatte: Im Informationszeitalter sind IT-Konzerne zu Kriegsparteien geworden.

Informationsmacht: Die großen Tech-Konzerne können sich im Krieg nicht neutral verhalten, findet der Digital-Experte Richard Gutjahr – sie sind "im Informations­zeitalter selbst zu Kriegsparteien geworden". Apple, Google, Twitter und Co. seien keine Unternehmen im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr supranationale Organisationen, "deren Produkte zu strategischen Waffen geworden sind und deren Entscheidungen weltpolitisches Gewicht haben." Es sei scheinheilig, wenn zum Beispiel Apple-CEO Tim Cook Ukraine-Farben trage, die Karten-App aber die Krim immer noch zu Russland zähle.
rp-online.de

Apple stellt neuen Hochleistungs-Chip vor.

Apps & Chips: Der iPhone-Konzern Apple sieht sich zunehmend auch als Prozessor-Produzent und präsentiert bei seiner Neuheiten-Schau am Abend u.a. den hoch­leistungs­fähigen Chip M1 Ultra. Dieser gewinnt seine Kraft aus der Verbindung zweier kleinerer Chips und macht den neuen Mac-Studio-Rechner zum Arbeitstier. Zudem gibt es eine neue Version des Einsteiger-Smartphones iPhone SE, das Mittelklasse-Gerät iPad Air bekommt mehr Leistung.
sueddeutsche.de, spiegel.de

Apple verkauft keine Produkte mehr in Russland.

Apple stoppt den Verkauf seiner Produkte in Russland. Die Exporte von iPhones oder MacBooks an russische Vertriebspartner habe der Konzern bereits vergangene Woche gestoppt. Zudem schränkt Apple den Bezahl-Dienst Apple Pay in Russland ein und verbannt die Apps der russischen Staatsmedien RT News und Sputnik News außerhalb Russlands aus dem App-Store. Apple reagiert damit auf einen Appell der ukrainischen Regierung.
faz.net, sueddeutsche.de

Lese-Tipp: Welche Maßnahmen Tech-Konzerne in der Ukraine-Krise treffen.

Lese-Tipp: Nicht nur YouTube schränkt russische Staatsmedien ein, auch die Telekom und Vodafon wollen helfen und machen Anrufe und SMS in die Ukraine kostenfrei. Alexander Schulz sammelt bei tn3 Maßnahmen, die Tech-Konzerne bereits getroffen haben und schreibt, dass es von Apple noch keine Reaktion gegeben habe. Außerdem entlarvt er einige Falschmeldungen: Der Tweet etwa, Pornhub schließe die Tore in Russland, sei nicht wahr.
t3n.de, turi2.de (Background)

Schweiz will ab 2024 Mindeststeuer für Großkonzerne erheben.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Steueroase trocknet aus: Die Schweiz will 2024 die von 136 Staaten beschlossene Mindeststeuer für Großunternehmen einführen. Internationale Konzerne mit einem Jahresumsatz über 750 Mio Euro sollen dann mindestens 15 Prozent abführen. Die Schweiz gilt selbst als Steueroase. Ursprünglich wollte die internationale Staatengemeinschaft die Pläne schon 2023 umsetzen.
wiwo.de, turi2.de (Background)

Apple TV+ verpflichtet Franziska von der Gassen als Kreativ-Chefin.

Apple TV+ macht die Filmproduzentin Franziska An der Gassen zur Kreativ-Chefin für Deutschland. Zum konkreten Aufgabengebiet von ihr hüllt sich Apple in Schweigen. Zuletzt war An der Gassen bei der Constantin-Tochter Rat Pack Filmproduktion im Bereich Serien, Spielfilme und TV-Movies tätig. Zudem stammt von ihr die Idee zum ZDF-Quotenerfolg Mein Freund, das Ekel. Bisher gibt es noch keine deutschen Eigenproduktionen beim Apple-Streamingdienst zu sehen.
dwdl.de

Zahl des Tages: Apple will Top-Talente mit Aktien-Prämien ans sich binden.

Zahl des Tages: Einen Bonus von bis zu 180.000 Dollar in Form von Aktien zahlt Apple Top-Talenten, um sie an den Konzern zu binden und einen Wechsel zur Facebook-Mutter Meta zu verhindern, berichtet Bloomberg. Die Prämie kommt überraschend. Zuletzt war der Wechsel zwischen beiden Tech-Giganten rege.
bloomberg.com via businessinsider.de

Basta: Kampf der Sinnlos-Gadgets.

Drauf gepfiffen: Tesla reagiert mit einem eigenen sinnfreien Gadget auf das überteuerte Poliertuch von Apple: die Cyberwhistle, eine Pfeife im Design des Tesla-Cybertrucks, für 50 Dollar. Dank eines Tweets von Elon Musk ist das Flötinstrument genauso schnell ausverkauft wie der Apple-Lappen – der seinen Zweck erfüllt und die Konten beider Unternehmen ordentlich aufpoliert.
giga.de, turi2.de (Background)

Apple verklagt den Spyware-Anbieter NSO Group.


Saurer Apfel: Apple reicht vor einem kalifornischen Gericht Klage gegen den israelischen Spionage-Software-Anbieter NSO Group ein, der u.a. hinter dem Ausspähprogramm Pegasus steht. Die Firma müsse für "die Überwachung von und den gezielten Angriff auf Apple-Nutzer" zur Verantwortung gezogen werden, teilt Apple mit. Neben Schadenersatz fordert Apple eine richterliche Anordnung, die NSO künftig verbietet, Software, Dienste oder Geräte des iPhone-Herstellers zu benutzen.

Apple bezeichnet NSO als "amoralische Söldner des 21. Jahrhunderts". Deren "Cyber-Überwachungsmaschinerie" lade zu "regelmäßigem und schamlosem Missbrauch" ein. Im gleichem Atemzug kündigt Apple an, 10 Mio Dollar an Organisationen spenden, die zu Cyberüberwachung und entsprechenden Schutzmaßnahmen forschen. Darüber hinaus soll das Citizen Lab kostenlose Technik und technische Hilfe erhalten.

Im Juli war bekannt geworden, dass das NSO-Programm "Pegasus" Hunderte von Journalistinnen, Aktivistinnen und Politikerinnen ausgespäht hat – verkauft wurde es an Regierungen und staatliche Einrichtungen. "Pegasus" nutzt Sicherheitslücken in der Software aus und infiziert so die Geräte seiner Zielpersonen mit Trojanern. Apple hatte eine solche Lücke im September mit einem Software-Update geschlossen.
apple.com, heise.de, faz.net, turi2.de (Background)

Amazon und Apple sollen 200 Mio. Euro Strafe zahlen

Ver-applet: Die italienische Kartellbehörde AGCM verhängt Strafen in Höhe von 68,7 Mio. Euro gegen Amazon und 134,5 Mio. Euro gegen Apple. Die Konzerne sollen per Vertragsklausel geregelt haben, dass nur sie selbst sowie ausgewählte Drittverkäufer Apple- und Beats-Produkte auf dem Marketplace Amazon.it verkaufen dürfen. Amazon und Apple wollen in Berufung gehen.
t-online.de

Apple erlaubt Angestellten, über ihr Gehalt zu reden.

Apple erlaubt rund 80.000 Mitarbeiterinnen in den USA jetzt offiziell, Gespräche über ihre Gehälter zu führen. Im August hatte das Unternehmen einen Slack-Channel geschlossen, in dem sich Kolleginnen über ihre Löhne ausgetauscht hatten. "Unsere Richt­linien hindern Mitarbeiter nicht daran, frei über ihre Löhne, Arbeits­zeiten oder Arbeits­bedingungen zu sprechen", heißt es im aktuellen Memo.
nbcnews.com via t3n.de