Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Apple gründet ein eigenes Filmstudio.

Apple will sich für sein geplantes Streaming-Angebot Apple+ Lizenzgebühren sparen und gründet ein eigenes Filmstudio. Die erste Produktion im neuen Studio ist die Serie "Masters of the Air", die Tom Hanks und Steven Spielberg produzieren. Die Serie erzählt vom Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg. Hinter ihr steht das gleiche Team, das zuvor für HBO die Serien "Band of Brothers" und "The Pacific" gedreht hat.
hollywoodreporter.com via heise.de

Zahl des Tages: Google-Mitarbeiter haben Elizabeth Warren bisher 127.000 Dollar gespendet.

Zahl des Tages: Unzerschlagene 127.000 Dollar hat die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren bisher als Spenden von Google-Mitarbeitern erhalten, errechnet das Center for Responsive Politics. Apple-Angestellte spendeten ihr 45.000 Dollar. Damit erhalten sie und ihr Mitstreiter Bernie Sanders im Silicon Valley große Unterstützung, obwohl sie die Zerschlagung von Tech-Konzernen fordern.
welt.de

Meinung: Tim Cook ist nicht so moralisch, wie er sich präsentiert.

Apple: Chef Tim Cook gibt auf Twitter gern den Mann mit moralischen Prinzipien, beugt sich aber gleichzeitig in China rasch dem Druck der Regierung, kritisiert Roland Lindner. Auch Trump gegenüber zeige er sich kompromissbereit – was kühles Kalkül und ihm damit nicht zu verübeln sei. Die "Gutmensch-Rhetorik" kaufe dem Apple-Chef aber deshalb keiner mehr ab.
faz.net

Tim Cooks Trump-Kontakte vereinfachen Apples Lobbyarbeit.

Apple gibt für Lobbyarbeit weniger Budget aus als Facebook, schreibt das "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook (Foto) habe ein enges Verhältnis zu US-Präsident Trump, obwohl Cook bei der Klima- oder Flüchtlingspolitik anderer Meinung sei. Cook treffe sich "regelmäßig" mit Vertretern der Regierung, um Apples Interessen zu kommunizieren.
wsj.com (Paid), businessinsider.de

Laut einer Kundenbefragung muss Netflix Disney und Apple nicht fürchten.

Netflix braucht keine Wechselwelle seiner Kunden zu neuen Konkurrenten fürchten, behauptet die Investmentbank Piper Jaffray, Einer Befragung von Netflix-Kunden im September zufolge planen nur 28 %, Disney+ zu abonnieren. 23 % ziehen ein Abo von Apples Streaming-Dienst in Betracht. Von den Nutzern, die sich für die neuen Konkurrenten interessieren, tendierten zudem die meisten dazu, die neuen Angebote zusätzlich zu nutzen.
cnbc.com

Apple schickt Filme für TV+ vorab exklusiv ins Kino.

Schau einer an: Apple will sich in Hollywood beliebt machen und plant, für Apple TV+ produzierte Filme zunächst "wochenlang" in Kinos laufen zu lassen, bevor sie auf dem Streamingdienst verfügbar werden. Der Konzern will sich damit einerseits den Ärger ersparen, den Netflix einsammelte, als die Firma Filme parallel zum Kinostart auch auf der Plattform zeigte.

Nebenbei will Apple damit auch prominente Produzenten und Regisseure locken, die neben dem Geld auch auf Preise wie die Oscars schielen. Netflix bringt gerade zehn Filme in die US-Kinos, Streaming-Mitbewerber Amazon lässt für Prime produzierte Filme auch für einen Zeitraum exklusiv im Kino laufen, bevor sie auf die Plattform kommen. Teilweise nur zwei Wochen, teilweise zwölf wie beim Drama "Manchester by the Sea", für das Hauptdarsteller Casey Affleck einen Oscar einheimste.
wsj.com (Paid), theverge.com, turi2.de (Background)

Meinung: Apple sollte Sonos übernehmen.

Apple sollte Sonos kaufen, meint Darrell Etherington. Anders als seine Konkurrenten habe Apple zuletzt keine neuen Smartspeaker präsentiert, so dass Experte Sonos eine gute Ergänzung des Portfolios wäre. Beide Unternehmen würden sich zudem auf Premiumprojekte konzentrieren und hätten ähnliche Design-Ideen. Auch für Sonos würde der Schritt Sinn ergeben: Bisher versuche das Unternehmen alle Streaming- und Sprachassistenz-Anbieter einzubinden. Insbesondere Amazon versuche aber zunehmend Sonos auch direkt Konkurrenz zu machen.
techcrunch.com

Zahl des Tages: iOS-Ansturm knackt mit 7,1 Terabit pro Sekunde den Daten-Weltrekord.

Zahl des Tages: Schnelle 7,1 Terabit pro Sekunde ist der neue Weltrekord für transferiertes Datenvolumen, registriert der weltgrößte Internetknoten DE-CIX in Frankfurt. Auslöser des Download-Ansturms ist Apples Smartphone-Betriebssystem iOS 13, das nach der Veröffentlichung von zahlreichen iPhone-Besitzern gleichzeitig heruntergeladen wurde.
gruenderszene.de, welt.de

Apple investiert in US-Glasspezialist Corning.

Corning, US-Glaslieferant für iPhones, erhält von Apple weitere 250 Mio Dollar. Die Forschung rund um das Glasherstellungsverfahren solle ausgebaut werden. Apples Initiative "Advanced Manufacturing Fund" wolle die US-Produktion stärken. Corning produziert u.a. Gorilla-Glas, das als besonders widerstandsfähig gilt und auch in Smartphones anderer Hersteller verbaut ist.
heise.de, apple.com

Apple bringt sein Streamingangebot zum Kampfpreis auf den Markt.


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Apple meint den Angriff auf Amazon, Netflix und Co ernst und startet das eigene Streamingangebot Apple TV+ zum Kampfpreis von 4,99 Dollar monatlich. Hierfür gibt es nicht nur einen Account, sondern direkt ein ganzes Familienpaket. Der Streamer läuft ab dem 1. November in über 100 Ländern, u.a. auch in Deutschland. Hardware-Käufer erhalten das Angebot im ersten Jahr gratis.

Für seinen Schlag gegen Gaming-Plattform Twitch nennt Apple weitere Informationen zum Spiele-Angebot Arcade. Hier haben Nutzer für ebenfalls 4,99 Dollar im Monat über einen Tab im App Store Zugriff auf vorerst 100 exklusive Spiele. Im Tab sind ab 19. September außerdem Trailer, Empfehlungen sowie redaktionelle Inhalte zu finden.

Auch das iPhone kriegt eine neue Nummer: Das iPhone 11 wird zum Nachfolger des iPhone XR. Auf iPhone XS und XS Max folgen die iPhones 11 Pro und 11 Pro Max mit deutlich mehr Akkulaufzeit.
techcrunch.com, dwdl.de, giga.de (Live-Ticker)

Apple dementiert Massenangriff auf iPhones.

Apple dementiert einen massenhaften Hackerangriff auf iPhones, vor dem Google-Sicherheitsexperte Ian Beer in seinem Blog warnte. Weniger als ein Dutzend Webseiten hätten die Malware eingeschleust, die sich gegen die Minderheit der chinesischen Uiguren konzentriere. Apple habe bereits vor den Google-Vorwürfen an einer Lösung gearbeitet.
tagesschau.de, mashable.com, turi2.de (Background)

Springer bringt Upday-Konzept aufs iPhone und Nicht-Samsung-Androiden.


Earli Bird Elephant: Springer schenkt seiner Samsung-News-App Upday mit Earli ein Geschwisterchen fürs iPhone und Android-Geräte anderer Hersteller. Den Anfang macht die Podcast-App EarliAudio, die dem Nutzer auf Basis individueller Interessen für ihn relevante Podcast-Episoden vorschlägt. Mit EarliNews soll im 4. Quartal 2019 ein iOS- und Android-Pendant zur Upday-Newsapp folgen. Die App kommt in insgesamt 12 Sprachen für 16 europäische Länder.

CEO Peter Würtenberger sagt im Interview mit "Horizont", dass Earli News weitestgehend Upday entspreche, aber anders auftreten soll: "Earli News hat ein eigenes Branding und ein eigenes Look and Feel, greift aber auf die Funktionalitäten, die Redaktion und die Technologie von Upday zurück." Die Marke Upday soll exklusiv für Samsung erhalten bleiben, das an Upday beteiligt ist. Insgesamt will Würtenberger mit den neuen Ablegern die Reichweite innerhalb der nächsten beiden Jahre von 25 auf 50 Mio monatliche Nutzer verdoppeln.
axelspringer.com, "Horizont" 36/2019, S. 14 (Paid)

9to5Mac: Apple plant Schlaf-Tracking für die Apple Watch.

Apple Watch 150Apple will bei der nächsten Generation seiner Apple Watch Schlaf-Tracking einführen, berichtet 9to5Mac. Die Smartwatch soll Schlafqualität, Bewegungen, Herzfrequenz und Geräusche erfassen. Die Uhr erinnert ihre Nutzer künftig rechtzeitig vor dem Schlafengehen ans Laden, damit sie dies nicht nachts tun müssen. Der Wecker soll sich automatisch abschalten, wenn der Nutzer vor dem Weckerklingeln aufsteht.
9to5mac.com, t3n.de

Hacker hatten mehr als zwei Jahre Zugriff auf Apple-Geräte.

Apple: Hacker konnten mehr als zwei Jahre auf Smartphones und Tablets zugreifen, schreibt Google-Sicherheitsexperte und Blogger Ian Beer. Betroffen waren Besitzer von iPhones und iPads, die eine präparierte Website aufriefen. Die Schadsoftware konnte den Standort, Fotos und private Chats auslesen. Das Apple-Update vom Februar habe die Sicherheitslücke geschlossen.
sueddeutsche.de, googleprojectzero.blogspot.com

Apple bietet unabhängigen Reparaturdiensten Zugriff auf Originalteile.

Apple gibt sich künftig liberaler im Umgang mit Anbietern von Reparaturen. Auch unabhängige Dienstleister, die nicht zu den autorisierten Apple-Partnern gehören, können künftig Originalteile zum gleichen Preis beziehen. Die unabhängigen Anbieter müssen sich bei Apple registrieren und einen von Apple zertifizierten Techniker für die Reparaturen in ihren Reihen haben. Das Programm startet zunächst in den USA und folgt auf einen Pilottest mit 20 Anbietern in Nordamerika, Europa und Asien.
apple.com

Apple bittet um nachträgliche Erlaubnis zum Anhören von Siri-Aufnahmen.

Apple will die Nutzer seines Sprachassistenten Siri um eine nachträgliche Erlaubnis zum Anhören von Mitschnitten durch Apple-Mitarbeiter bitten. Externe Dienstleister dürfen die Sprachaufnahmen künftig nicht mehr nutzen. Der iPhone-Konzern ist der erste Anbieter von Sprachassistenten, der eine Einwilligung der Nutzer einfordert. Die Regelung gilt ab Herbst.
spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Mehrere Fluglinien verbieten einige Macbooks an Bord.

Macbooks mit 15-Zoll-Display, die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden, dürfen wegen Brandgefahr nicht mehr an Bord vieler Fluggesellschaften. Die Airlines reagieren damit auf Warnungen der europäischen und US-Agenturen für Flugsicherheit. Apple hat eine Website eingerichtet, auf der Kunden prüfen können, ob ihr Laptop betroffen ist. Einige Airlines verlangen von Besitzern von 15-Zoll-Macbooks einen Nachweis, dass ihr Gerät nicht zu den gefährdeten Versionen gehört.
sueddeutsche.de, apple.com (Test-Seite)

Apple hat Kreditkarte in den USA gestartet.

Apple gibt seine Kreditkarte für den US-Markt heute für ein Testpublikum frei. Die Firma hat die Kandidaten zufällig aus der Warteliste gezogen, zu Monatsende soll die Karte in Zusammenarbeit mit der Bank Goldman Sachs für alle iPhone-Nutzer in den USA verfügbar sein. Es gibt 3 % Cashback für Transaktionen mit Apple, 2 % für Apple-Pay-Transaktionen mit Dritten und 1 %, wenn die physische Kreditkarte benutzt wird, die übrigens aus Titan besteht.
theverge.com, turi2.de (Background)

Regierungsberater sieht Apples Update für Siri-Aufnahmen kritisch.

Apple: Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen im Bundesjustizministerium, Peter Kenning, sieht die Ankündigung von Apple skeptisch, für die Auswertung von Siri-Sprachaufnahmen die Nutzer künftig um Erlaubnis zu bitten, schreibt das "Handelsblatt". Auch ein Opt-Out-Verfahren, ein nachträglicher Widerruf, sei "problematisch".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Apple-Zahlen: iPhone trägt nur noch 48 % zum Umsatz bei.


Watch what happens: Das iPhone macht im Quartal bis Ende Juni erstmals seit 2012 weniger als die Hälfte des Apple-Umsatzes aus. Wachstumsbereiche sind die Dienstleistungen, die Airpods und die Apple Watch. Apples Gewinn sinkt um knapp 13 % auf 10 Mrd Dollar, der Umsatz steigt kaum.

Apple-Chef Tim Cook sagte am Dienstag zudem, Apple wolle auch künftig Mac Pro in den USA herstellen. Sein Konzern bestätigte zudem, dass Apples Kreditkarte im August offiziell starten soll.
nytimes.com, apple.com (Quartalszahlen, PDF), theverge.com (Apple-Card), turi2.de (Background)

Kamera-Autos von Apple fahren durch Deutschland.

Apple MapsApple lässt ab Montag rund 80 Kamera-Autos Bilder von deutschen Straßen machen. Sie sollen Apple Maps verbessern und könnten für den Street-View-Konkurrenten Look Around genutzt werden. Die Autos haben Kameras und Laser-Radar, sodass sie Straßenführung, Schilder und Namen etwa von Geschäften erfassen. Eine Software verpixelt Gesichter und Kennzeichen. Wer sein Haus nicht zeigen mag, kann bei Apple Daten-Löschung beantragen.
handelsblatt.com

“WSJ”: Apple will Intels Geschäft mit Smartphone-Modems für 1 Mrd Dollar kaufen.


Apple inside: Apple will für Intels Modemchip-Sparte für Smartphones mindestens 1 Mrd Dollar hinblättern, berichtet das "Wall Street Journal". Die Übernahme-Gespräche sollen bereits seit einem Jahr laufen, die beiden Tech-Konzerne könnten sich in der kommenden Woche einigen. Apple würde sich mit dem Deal unabhängiger von Zulieferern wie u.a. Qualcomm machen, mit dem es zuletzt immer wieder Patentstreitigkeiten gegeben hat.

Laut "WSJ" befanden sich Apple und Intel schon einmal in Übernahmegesprächen, bevor Apple sich im April im Patentstreit mit Qualcomm geeinigt hatte. Daraufhin habe Intel sich nach anderen potentiellen Käufern umgeschaut, halte Apple aber noch immer für den naheliegendsten Interessenten.
wsj.com (Paid), 9to5mac.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Bloomberg: Apple will mit Eigenproduktionen ein Stück vom Podcast-Kuchen.


Apfel auf die Ohren: Apple will auf den Podcast-Zug aufspringen und eigene Exklusiv-Inhalte produzieren, berichtet Bloomberg. Der Tech-Konzern verhandle bereits mit diversen Medienunternehmen, um bereits erfolgreiche Formate zu übernehmen und exklusiv für Apples Podcast-App zu produzieren.

Mit diesem Schritt würde Apple einen völlig neuen Weg in seiner Podcast-Philosophie einschlagen. Bislang nimmt Apple nur eine Moderatoren-Rolle ein und hat mit Podcasts kein Geld verdient. Nutzer konnten bislang den RSS-Feed ihres Podcasts einfach in die App laden und das Audio-Format darüber verbreiten.
bloomberg.com, theverge.com