Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Mehrere Fluglinien verbieten einige Macbooks an Bord.

Macbooks mit 15-Zoll-Display, die zwischen 2015 und 2017 verkauft wurden, dürfen wegen Brandgefahr nicht mehr an Bord vieler Fluggesellschaften. Die Airlines reagieren damit auf Warnungen der europäischen und US-Agenturen für Flugsicherheit. Apple hat eine Website eingerichtet, auf der Kunden prüfen können, ob ihr Laptop betroffen ist. Einige Airlines verlangen von Besitzern von 15-Zoll-Macbooks einen Nachweis, dass ihr Gerät nicht zu den gefährdeten Versionen gehört.
sueddeutsche.de, apple.com (Test-Seite)

Apple hat Kreditkarte in den USA gestartet.

Apple gibt seine Kreditkarte für den US-Markt heute für ein Testpublikum frei. Die Firma hat die Kandidaten zufällig aus der Warteliste gezogen, zu Monatsende soll die Karte in Zusammenarbeit mit der Bank Goldman Sachs für alle iPhone-Nutzer in den USA verfügbar sein. Es gibt 3 % Cashback für Transaktionen mit Apple, 2 % für Apple-Pay-Transaktionen mit Dritten und 1 %, wenn die physische Kreditkarte benutzt wird, die übrigens aus Titan besteht.
theverge.com, turi2.de (Background)

Regierungsberater sieht Apples Update für Siri-Aufnahmen kritisch.

Apple: Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen im Bundesjustizministerium, Peter Kenning, sieht die Ankündigung von Apple skeptisch, für die Auswertung von Siri-Sprachaufnahmen die Nutzer künftig um Erlaubnis zu bitten, schreibt das "Handelsblatt". Auch ein Opt-Out-Verfahren, ein nachträglicher Widerruf, sei "problematisch".
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Apple-Zahlen: iPhone trägt nur noch 48 % zum Umsatz bei.


Watch what happens: Das iPhone macht im Quartal bis Ende Juni erstmals seit 2012 weniger als die Hälfte des Apple-Umsatzes aus. Wachstumsbereiche sind die Dienstleistungen, die Airpods und die Apple Watch. Apples Gewinn sinkt um knapp 13 % auf 10 Mrd Dollar, der Umsatz steigt kaum.

Apple-Chef Tim Cook sagte am Dienstag zudem, Apple wolle auch künftig Mac Pro in den USA herstellen. Sein Konzern bestätigte zudem, dass Apples Kreditkarte im August offiziell starten soll.
nytimes.com, apple.com (Quartalszahlen, PDF), theverge.com (Apple-Card), turi2.de (Background)

Kamera-Autos von Apple fahren durch Deutschland.

Apple MapsApple lässt ab Montag rund 80 Kamera-Autos Bilder von deutschen Straßen machen. Sie sollen Apple Maps verbessern und könnten für den Street-View-Konkurrenten Look Around genutzt werden. Die Autos haben Kameras und Laser-Radar, sodass sie Straßenführung, Schilder und Namen etwa von Geschäften erfassen. Eine Software verpixelt Gesichter und Kennzeichen. Wer sein Haus nicht zeigen mag, kann bei Apple Daten-Löschung beantragen.
handelsblatt.com

“WSJ”: Apple will Intels Geschäft mit Smartphone-Modems für 1 Mrd Dollar kaufen.


Apple inside: Apple will für Intels Modemchip-Sparte für Smartphones mindestens 1 Mrd Dollar hinblättern, berichtet das "Wall Street Journal". Die Übernahme-Gespräche sollen bereits seit einem Jahr laufen, die beiden Tech-Konzerne könnten sich in der kommenden Woche einigen. Apple würde sich mit dem Deal unabhängiger von Zulieferern wie u.a. Qualcomm machen, mit dem es zuletzt immer wieder Patentstreitigkeiten gegeben hat.

Laut "WSJ" befanden sich Apple und Intel schon einmal in Übernahmegesprächen, bevor Apple sich im April im Patentstreit mit Qualcomm geeinigt hatte. Daraufhin habe Intel sich nach anderen potentiellen Käufern umgeschaut, halte Apple aber noch immer für den naheliegendsten Interessenten.
wsj.com (Paid), 9to5mac.com, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Bloomberg: Apple will mit Eigenproduktionen ein Stück vom Podcast-Kuchen.


Apfel auf die Ohren: Apple will auf den Podcast-Zug aufspringen und eigene Exklusiv-Inhalte produzieren, berichtet Bloomberg. Der Tech-Konzern verhandle bereits mit diversen Medienunternehmen, um bereits erfolgreiche Formate zu übernehmen und exklusiv für Apples Podcast-App zu produzieren.

Mit diesem Schritt würde Apple einen völlig neuen Weg in seiner Podcast-Philosophie einschlagen. Bislang nimmt Apple nur eine Moderatoren-Rolle ein und hat mit Podcasts kein Geld verdient. Nutzer konnten bislang den RSS-Feed ihres Podcasts einfach in die App laden und das Audio-Format darüber verbreiten.
bloomberg.com, theverge.com

Meinung: Abgang des Apple-Designchefs ist Befreiung, schreibt Jörg Häntzschel.

Apple: Der Abgang des Designchefs Jony Ive (Foto) ist ein "gesunder Befreiungsschlag" für den Konzern und das Design, schreibt "SZ"-Autor Jörg Häntzschel. Ive sein ein "rastloser Innovator" und machte aus Büromaschinen Kulturgüter. Doch Ives Drang nach zeitlosem und ewig nutzbaren Design widersprach zuletzt Apples Wunsch nach neuen Verkaufsrekorden.
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Foxconn könnte iPhones bei Bedarf außerhalb Chinas herstellen.


With a little help from my friends: Die Eskalationsstufe "iphone-los" wird es im Handelsstreit zwischen den USA und China nicht geben, sagt Foxconn – das Unternehmen habe genügend Produktionskapazitäten außerhalb Chinas, um den gesamten US-Bedarf zu decken. Aktuell produziert Apples Auftragsfertiger die meisten Smartphones auf dem chinesischen Festland, China ist außerdem der größte internationale Markt für iPhones und iPads.

Der Handelsstreit spitzt sich zu, Donald Trump hat China zuletzt mit neuen Zöllen in Höhe von rund 300 Mrd Dollar gedroht. Apple kann sich laut Foxconn auf einen Plan B verlassen, der diese Strafzölle umgeht. Foxconn investiere für die iPhone-Produktion u.a. gerade in Indien. Bisher habe Apple Foxconn nicht beauftragt, die Produktion aus China abzuziehen.
bloomberg.com, heise.de

Apple lässt Apps zur Smartphone-Überwachung von Kindern wieder zu.


Kinderüberwachung: Apple lässt Apps im Store wieder zu, mit denen Eltern die Handynutzung ihrer Kinder überwachen können. Mindestens elf der 17 beliebtesten Apps hatte Apple aus dem App Store entfernt. Nun stehen die Anwendungen zur Kindersicherung wieder zum Download bereit, die Betreiber müssen sich jedoch verpflichten, keine sensible Daten an Dritte weiterzugeben. Die US-Kartellbehörden haben am Montag angekündigt, Apple und anderen Techkonzernen künftig genau auf die Finger zu schauen.

Offiziell hatte Apple die Apps wegen Sicherheitsbedenken gelöscht – die betroffenen Entwickler hatten jedoch einen eher eigennützigen Seitenhieb vermutet, da Apple eine eigene Überwachungssoftware entwickelt hat. Die zuvor geblockten Apps dürfen nun wieder mit den Systemfunktionen MDM und VPN arbeiten. Deren Nutzung hatte Apple als Grund für die Sperre angegeben.
nytimes.com, turi2.de (Background)

Apple mottet iTunes ein.


RIP, iTunes: Apple entfernt die Software von den Macs. Nutzer können die Dateien künftig über die Apps Music, Podcasts und TV abrufen. Die dazugehörige Synchronisierung wandert ins Betriebssystem. Nutzer bekommen ihre Käufe und Downloads aufgeschlüsselt auf die drei Apps. Apple-Gründer Steve Jobs hatte iTunes 2001 vorgestellt, als Plattform zur Musikspeicherung und später auch Shop. Inzwischen hat das Streaming Einzelverkäufe abgelöst.

Apple kündigt zudem ein datensparsames Single-Sign-On an. "Sign In with Apple" ist ein Konkurrent für die Plattform-Login-Funktionen von Google und Facebook. Siri soll künftig auch Radio streamen.
sueddeutsche.de, theverge.com, niemanlab.org, theverge.com (Login-Dienst), billboard.com (Radio-Streams)

Deutsche Banken wollen US-Tech-Konzerne einholen.


All about Money: Die deutschen Banken wollen ihre digitalen Bezahlverfahren bündeln und so wettbewerbsfähig machen, schreibt das "Handelsblatt". Genossenschaftsbanken, private Banken und Sparkassen überlegen, wie sie die Girocard, die Onlinebezahldienste Paydirekt und Giropay und das Zahlverfahren Kwitt unter einem Dach zusammenführen können. Google Pay und Apple Pay starteten 2018 in Deutschland und machen den deutschen Verfahren Konkurrenz.

Die Banken werden erste Ergebnisse des Projekts #DK laut "Handelsblatt" in wenigen Wochen präsentieren. Die Girocard, das bundesweit verbreiteste Zahlungsmittel, könne das Ankerprodukt sein.
"Handelsblatt", S. 30 (Paid)

Zahl des Tages: TikTok ist im 1. Quartal mit 33 Mio Downloads die meistgeladene App im App Store.

Zahl des Tages: Wohlklingende 33 Mio Downloads bescheren TikTok Platz 1 im App Store im 1. Quartal. Damit verweist die Karaoke-App YouTube, Instagram, WhatsApp und den Messenger auf die nachfolgenden Plätze. Bei Android-Geräten liegt WhatsApp mit nahezu 199 Mio Downloads vorn, gefolgt von Messenger, TikTok, Facebook und Instagram.
techcrunch.com

Musik-Streaming: EU-Kommission plant ein Kartellverfahren gegen Apple.

Apple muss sich kritische Blicke der EU-Kommission gefallen lassen. Die Wettbewerbshüter wollen untersuchen, ob der US-Konzern seine iOS-Marktmacht nutzt, um den eigenen Musikstreaming-Dienst zu bevorteilen. Auslöser ist eine Beschwerde von Konkurrent Spotify. Spotify kritisiert, dass Apple bis zu 30 % Provision einhält, wenn Abos über Apple-Geräte gebucht werden und Dienste, die Apples Bezahlsystem nicht anwenden, bei Updates benachteilige.
focus.de, turi2.de (Background)

Meinung: Die Tech-Riesen in den USA treiben erfolgreich ihre eigene Transformation voran.

Tech-Riesen in den USA erfinden sich derzeit, obwohl hochprofitabel, überwiegend erfolgreich neu, schreiben Alexander Armbruster und Roland Lindner. Microsoft habe unter Satya Nadella die Verwandlung vom Windows-Konzern zu einem Cloud-Anbieter, der an Zukunftstechniken forscht, geschafft. Facebook wolle vom Social Network zum "digitalen Wohnzimmer" werden und auf Privatsphäre setzen, Apple dränge auf den Software und Inhalte-Markt. Amazon und Google versuchten, in die Breite zu wachsen.
"FAZ", S. 24 (Paid)

Lese-Tipp: Das “Handelsblatt” beleuchtet die Bedeutung von Lauschsprechern.

Lese-Tipp: Auf acht Seiten behandelt das "Handelsblatt" heute das Thema Datenschutz im Zeitalter von Alexa und Co. Christof Kerkmann, Sebastian Matthes und Christian Rickens beschreiben Fälle, die zeigen, wie viel Internetkonzerne nicht zuletzt dank Spracherkennung über uns wissen. Kritiker nennen die Situation "Überwachungskapitalismus" oder "Spionage 4.0".
"Handelsblatt", S. 52

Apple blockt Apps zur Handy-Kindersicherung.


Sicher ist unsicher: Apple entfernt mehrere Kinderüberwachungs-Apps aus seinem Store, mit denen Eltern die Handynutzung ihrer Sprösslinge im Blick behalten – offiziell aus Sicherheitsbedenken wegen der darin verwendeten Technologie Mobile Device Management. Betroffene Entwickler glauben, Apple wolle eher die Konkurrenz dahin jagen, wo der digitale Pfeffer wächst. Apple bietet seit kurzem ein eigenes Überwachungsprogramm an. Laut "New York Times" hat das Unternehmen mindestens elf der 17 am meisten heruntergeladenen Apps aus dem App Store entfernt oder mit Restriktionen versehen. 
faz.net

Basta: Stop, look, listen to your heart.

Luftschoten: Apples Hipster-Hörgeräte machen Friseuren und Baristas das Leben schwer. Viele finden es respektlos, wenn Kunden ihre Airpods nicht rausnehmen, weil so unklar bleibt, ob sie zuhören. Vielleicht gilt das ja als Zustimmung zur Glatze oder zum Senf im Kaffee.
buzzfeednews.com


Facebook arbeitet an einem eigenen Sprachassistenten.


Alexa, was hat Facebook vor? Facebook rüstet im Kampf gegen Amazon, Apple und Google auf und plant einen eigenen smarten Sprachassistenten, berichtet CNBC. Der Speaker soll Amazons Alexa, Apples Siri und Googles Home Konkurrenz machen. Bereits seit Anfang 2018 arbeitet die AR- und VR-Abteilung an dem Projekt.

Der KI-Assistent soll u.a. in Oculus Headsets oder Facebooks smartem Videochat-Bildschirm Portal (Foto) laufen, bestätigt Facebook. Portal arbeitet bereits mit einer integrierten Spracherkennung. Nutzer können ihn mit "Hey Portal" aktivieren, jedoch nur einfache Kommandos erteilen. Für komplexere Anfragen ist bislang Amazons Alexa integriert.
cnbc.com, theverge.com