Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Apple sperrt 30 weitere US-Filialen wegen Corona-Pandemie wieder zu.

Apple schließt in den USA wegen der Corona-Pandemie weitere 30 Läden, u.a. in Kalifornien, Louisiana und Nevada. Damit sind nun 77 der insgesamt 271 Apple Stores in den USA nach vorherigen Öffnung wieder dicht. Der Gouverneur von Kalifornien lässt derweil alle Bars wieder schließen sowie in weiten Teilen des Bundesstaats auch Restaurants, Museen und Kinos.
theverge.com, cnet.com (Apple), businessinsider.com (Kalifornien)

“New York Times” verlässt Apple News.

New York Times beendet ihre Kooperation mit Apple News, der Nachrichten-App des Tech-Giganten. Laut Meredith Kopit Levien, COO der "NYT", wolle man Nutzer*innen wieder zurück ins "eigene Umfeld holen", in dem der Verlag seine News-Präsentation selbst kontrollieren könne. Für Apple News ist es der größte Verlust seit dem App-Exit des "Guardian" 2017; auch das Bezahl-Angebot Apple News Plus schwächelt.
theverge.com, turi2.de (Background)

Lese-Tipp: Wie GAFAM in der Krise neue Märkte erobern wollen.

Lese-Tipp: Die US-Tech-Riesen sind die großen Profiteure der Corona-Krise, analysiert das "manager magazin". Autor Jonas Rest beschreibt, wie Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft "investieren, wenn andere kürzen" – eine Strategie, mit der GAFAM schon in der Finanzkrise 2008 zu Gewinnlern wurden. Amazon-Boss Jeff Bezos etwa steigt in den Markt für autonomes Fahren ein und lässt sich das Startup Zoox wohl mehr als 1 Mrd Dollar kosten. Zuvor war dem Unternehmen die Finanzierung weggebrochen. Die Konzentration des Online-Händlers auf Produkte des täglichen Bedarfs habe Bezos geschickt als Krisenhilfe verkauft, tatsächlich sei es ein "Schlag gegen Walmart" gewesen.

Google, Facebook und Microsoft profitieren vom Digitalisierungs-Schub durch Corona. Für ihre Cloud-Dienste konnten sie neue Kund*innen gewinnen – allen voran bei den Videokonferenz-Tools. Beliebte Features des neuen Konkurrenten Zoom wurden "in Windeseile kopiert", schreibt Rest. Wo die Werbeumsätze von Google und Facebook durch den Lockdown zeitweise eingebrochen sind, werden sie "auch am schnellsten wieder anziehen", zitiert Rest den Marketingprofessor Scott Galloway.
"manager magazin" 7/2020, S. 68-73 (Paid)

WWDC: Apple verabschiedet sich von Intel-Prozessoren in Macs.


Update im Apfel-Haus: Apple macht in seinen Mac-Rechnern Schluss mit Prozessoren von Intel und setzt auf eigens entwickelte Hardware, die bereits in iPhones und iPads steckt. Das hat der Konzern auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC bekanntgegeben, die dieses Jahr erstmals ausschließlich digital stattfindet. Die Umstellung, durch die iPhone- und iPad-Apps auch auf Macs laufen sollen, soll die Rechner leistungsfähiger und energieeffizienter machen. Die Software "Rosetta 2" soll Entwickler*innen weltweit dabei helfen, für Intel-Hardware ausgelegte Anwendungen so umzubauen, dass sie auch auf Apples hauseigener Technik laufen.

Außerdem hat Apple das neue iPhone-Betriebssystem iOS 14 angekündigt. Damit sollen Nutzer*innen das iPhone unter anderem als Autoschlüssel verwenden können, allerdings ist das vorerst nur bei BMW-Fahrzeugen der 5er-Reihe möglich. Außerdem kündigt der Konzern eine App namens Library an, mit deren Hilfe Nutzer*innen sich leichter in der Masse ihrer heruntergeladenen Apps zurechtfinden sollen, da sie Apps automatisch nach Kategorien sortiert. Auch ein Übersetzter, der neben Deutsch zehn weitere Sprachen beherrscht, kommt aufs iPhone, das Feature Scribble, das handschriftliche Notizen in Text umwandeln kann, aufs iPad. Zu den Corona-spezifischen Neuerungen gehört, dass die Apple Watch künftig das Händewaschen tracken wird – und der Konzern seinen Memojis Gesichtsmasken aufsetzt.
spiegel.de (Intel-Abschied), theverge.com, faz.net, businessinsider.com (Memojis)

EU-Wettbewerbshüter nehmen Apple in zwei Verfahren unter die Lupe.


Apfel im Visier: Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission untersuchen in zwei Kartell-Verfahren mögliche Wettbewerbsverzerrungen durch den Tech-Konzern. Konkret geht es zum einen um die Bedingungen beim Bezahldienst Apple Pay. So können Besitzer*innen von Apple-Geräten die Technik "tap and go" für bargeldlose Zahlungen an Kassen nur über Apple Play nutzen. "Apple darf den Verbrauchern mit seinen Maßnahmen aber nicht die Vorteile der neuen Zahlungstechnologien vorenthalten", findet EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Der Konzern bestreitet die Vorwürfe.

Im Mittelpunkt der zweiten Untersuchung stehen womöglich überhöhte Provisionen im App-Store. Spotify hatte das Verfahren durch eine Beschwerde im Frühjahr 2019 angestoßen. Als Reaktion auf die Anschuldigungen hat Apple Zahlen zu seinem App Store veröffentlicht. Diesen Daten zufolge erzielt das Unternehmen die meisten Erlöse mit dem Verkauf physischer Güter und Dienstleistungen über seine Apps. Bis zu 30 % Provision werden beim Verkauf digitaler Dienste fällig. Diese Einnahmequelle ist laut Apple aber ungleich kleiner. Vestager will nun sicherstellen, dass der iPhone-Konzern beim Vertrieb von Apps und Inhalten an Nutzer*innen nicht die Rolle eines Gatekeepers einnimmt.
faz.net, crn.de, apple.com (Zahlen)

Video-Tipp: 5 Filme vom iPhone.

Video-Tipp: Das iPhone erobert Hollywood – zumindest ein bisschen. wuv.de stellt fünf ganz unterschiedliche Filme vor, die mit dem Apple-Gerät gedreht wurden. Prominentester Handy-Filmer ist Regisseur Steven Soderbergh (u.a. "Ocean’s Eleven"), der mit dem iPhone 7 Plus den Film "Unsane" produziert hat, über eine Frau, die vor einem Stalker flieht.
wuv.de, youtube.com (Trailer "Unsane")

YouTube und Apple investieren je 100 Mio Dollar in Rassismus-Bekämpfung.


Zwei Konzerne, ein Gedanke: Apple startet eine 100-Mio-Dollar-Initiative, die Rassismus bekämpfen und Vielfalt innerhalb und außerhalb des Unternehmens fördern soll, vorerst in den USA, später auch global. Lisa Jackson, verantwortlich für Umwelt, Politik und soziale Initiativen, leitet das Projekt. Es soll Bildung, wirtschaftliche Gleichheit und Strafrechtsreformen fördern, twittert Chef Tim Cook (Foto links). Apple kündigt außerdem ein Entwickler-Camp für schwarze Entwickler an und will deutlich mehr Schwarze einstellen.

Zeitgleich investiert auch YouTube 100 Mio Dollar, ebenfalls im Dienste der Rassismus-Bekämpfung: Die Plattform will damit Inhalte schwarzer Urheber*innen fördern und neue, schwarze Formate für YouTube Originals entwickeln. Das erste so finanzierte Projekt ist das YouTube Original "Bear Witness, Take Action", eine Mischung aus Livestream und Spendenaktion. YouTube-Chefin Susan Wojcicki (Foto rechts) will die Richtlinien und Produkte der Plattform außerdem auf Toleranz prüfen.
wsj.com (Apple und YouTube), businessinsider.com (Apple), theverge.com (YouTube)

Apple und Google kassieren zu viel Mehrwertsteuer für Presseprodukte.

Mehrwertsteuer für digitale Presseerzeugnisse wird von Apple und Google falsch abgerechnet, berichtet "PV digest". Die US-Konzerne berechnen dem Bericht zufolge weiter 19 % MwSt, statt den ermäßigten Satz von 7 %. Auch in anderen Ländern würden Google und Apple, zum Teil schon seit Jahren, nicht beim Steuersatz für Presseerzeugnisse unterscheiden. Den Verlagen entgehen so Millionen. Hinter den Kulissen soll Apple inzwischen angekündigt haben zu handeln und auch Nachzahlungen zu leisten.
pv-digest.de (Paid)

Schweizer Corona-App nutzt als erste Schnittstellen von Apple und Google.

SCHWEIZ_FLAGGE_150Schweiz nutzt für ihre Corona-Tracing-App SwissCovid als erstes Land weltweit die Schnittstellen von Apple und Google. Bis Ende Juni läuft ein Pilot-Test u.a. mit Mitarbeiter*innen von Unis, Krankenhäusern, der Verwaltung und der Armee. Ab Donnerstag legen die Entwickler den Quellcode für Sicherheitstest offen.
computerworld.ch, persoenlich.com

Apple und Google geben Schnittstelle für Corona-App frei.

Tracing-Apps für Corona-Kontakte können jetzt auf die Schnittstelle von Apple und Google zurückgreifen. Die Konzerne haben sie am Mittwoch veröffentlicht. Gesundheitsbehörden sollen die Technik weltweit nutzen, um damit Corona-Apps zu entwickeln und sie zur Freigabe in die App-Stores von Google und Apple zu stellen. In Deutschland arbeiten Telekom und SAP an der Corona-Warn-App. Sie soll Mitte Juni fertig sein.
spiegel.de, handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Apple schluckt VR-Streaming-Dienst NextVR.

Apple hat die Übernahme des Virtual-Reality-Dienstes NextVR und damit entsprechende Gerüchte bestätigt. Finanzielle Details nannte der Konzern nicht, laut Schätzungen könnte die Kaufsumme rund 100 Mio Dollar betragen. NextVR zeichnet Konzerte oder Sport­ver­an­stal­tungen so auf, dass Zuschauer*innen sie zuhause z.B. per VR-Brille verfolgen können.
theverge.com, 9to5mac.com (Bewertung), turi2.de (NextVR)

Hessischer Datenschutzbeauftragter prüft Apples Temperaturmessung.

Apple könnte gegen Datenschutzregeln verstoßen, weil es vor dem Eintreten der Kund*innen in seine Läden deren Körpertemperatur misst. Der hessische Datenschutzbeauftragte Michael Ronellenfitsch prüfe derzeit, ob entsprechende Verstöße vorlägen, schreibt die "FAZ". Gestern hat der US-Konzern seine Geschäfte in Deutschland nach zweimonatiger Corona-Pause wieder geöffnet.
faz.net, turi2.de (Messung)

Google und Apple geben Details zu ihrem Corona-App-Projekt bekannt.

Bitte kein Wildwuchs: Google und Apple wollen nur einer App pro Land den Zugriff auf ihre Schnittstellen für das Tracking von Corona-Infektionen erlauben, gaben beide Konzerne am Montag bekannt. Das soll verhindern, dass sich viele Nutzer*innen verschiedene Anwendungen auf ihre Smartphones holen, und einzelne Apps dadurch kaum oder gar nicht funktionieren. Die Tech-Firmen versprachen außerdem, dass Apps, die auf ihren Schnittstellen basieren, keine GPS-Daten abfragen können. Auch könnten die Daten nicht zum Targeting von Werbung genutzt werden. Google und Apple verzichten darauf, die App zur Kontaktverfolgung selber zu bauen, sie wollen nur das technische Fundament dafür liefern.

Die Konzerne setzen auf ein System, bei dem die Entfernung zwischen Smartphones via Bluetooth-Signalstärke gemessen wird. Wer sich länger als fünf Minuten in unmittelbarer Nähe einer infizierten Person aufgehalten hat, erhält eine Benachrichtigung. Voraussetzung dafür ist, dass die infizierte Person in derselben App meldet, dass sie erkrankt ist. Dies geschieht freiwillig. Krypto-Schlüssel sollen den Datenschutz gewährleisten. Dieses technische Grundgerüst soll Mitte Mai fertig sein und in den Betriebssystemen iOS und Android zur Verfügung stehen. Anhand von Screenshots zeigten Google und Apple am Montag daneben beispielhaft, wie sie sich eine Corona-App vorstellen. Behörden hätten die Unternehmen u.a. um entsprechende Vorschläge gebeten, sagten sie. Wer genau danach fragte, ließen die Partner offen.

In Deutschland arbeiten SAP und Telekom an einer Virus-Tracking-App. Ein Verbund der Unternehmensberatung PwC, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche IntelligenzSIS Software und des Ticketanbieters Eventim machen diesem Vorhaben allerdings Konkurrenz, wie seit Ende letzter Woche feststeht. Sie kündigten an, der Öffentlichkeit schon Anfang Mai eine einsatzbereite App vorzustellen.
faz.net, handelsblatt.com, theverge.com, buzzfeednews.com (Hilfe beim Design), turi2.de (SAP und Telekom), turi2.de (PwC)

Google und Apple schalten die Schnittstellen für Corona-Apps für Entwickler frei.

Google und Apple gewähren ausgewählten Entwicklern, die mit Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten, Zugriff auf eine Vorab-Version ihrer Schnittstellen für die geplanten Corona-Apps. Die Konzerne setzen auf ein System, bei dem die Entfernung zwischen Smartphones via Bluetooth-Signalstärke gemessen wird. Krypto-Schlüssel sollen den Datenschutz gewährleisten.
t3n.de

BSI warnt vor Sicherheitslücke in Apples Mail-App.

Apple Mail: Das BSI warnt vor Schwachstellen in der E-Mail-App auf iPhones und iPads. Dadurch sei "potenziell das Lesen, Verändern und Löschen von E-Mails möglich". Die Behörde stuft das Leck als "besonders kritisch" ein und rät, die App bis zum nächsten System-Update nicht mehr zu nutzen. Apple selbst sieht "kein unmittelbares Risiko".
manager-magazin.de, basicthinking.de, faz.net

Apple bringt neues Einsteiger-Smartphone iPhone SE heraus.

Apple ändert seine Preisstrategie und bringt inmitten der Corona-Krise eine Neuauflage seines Einsteiger-Smartphones iPhone SE auf den Markt. Das neue Modell sieht aus wie das iPhone 8, hat den Prozessor des iPhone 11 an Bord. Mit rund 500 Euro kostet es weniger als das leistungs­schwächere iPhone 8, dessen Verkauf Apple einstellt. Die Entsperrung erfolgt per Fingerabdrucksensor und nicht wie bei teureren iPhones per Gesichtserkennung.
faz.net, giga.de, cnet.com (iPhone SE), mashable.com (iPhone 8)

Apple veröffentlicht Mobilitätsdaten seiner Nutzer*innen.


Lassen sich in die Karten schauen: Apple zapft Daten zur Nutzung seines Kartendienstes an, um zu zeigen, wie sich seine Kund*innen in der Corona-Krise draußen fortbewegen. Die Mobility Trends Reports sollen insbesondere Gesundheitsbehörden dabei helfen, das Verhalten der Bevölkerung nachzuvollziehen, twittert Konzernchef Tim Cook. Dies geschehe in gebündelter Form und datenschutzkonform, ohne dass Apple die Mobilitätsdaten aus Apple Maps mit den privaten Apple-IDs verknüpfe. Die Reports decken laut Apple größere Städte, darunter Berlin und Hamburg, außerdem 63 Länder und Regionen weltweit ab. Aufgeführt sind jeweils Zahlen für Anfragen von Fußgänger*innen, Autofahrer*innen und – sofern verfügbar – für den öffentlichen Nahverkehr.

Google hat vergleichbare Daten bereits Anfang April öffentlich zugänglich gemacht. Vor wenigen Tagen hatten Apple und Google dann angekündigt, für die Eindämmung von Covid-19 zusammenzuarbeiten. Die neuen Partner wollen die Entwicklung von Apps zur Nachverfolgung von Corona-Infektionen erleichtern.
cnet.com, onvista.com, apple.com, turi2.de (Background)


Basta: Apple kippt das Kauflimit bei iPhones.

Nur haushaltsübliche Mengen: Die Hamsterkäufer*innen im Silicon Valley atmen auf - die Lieferengpässe aufgrund des Corona-Virus sind behoben und damit auch die Limitierung bei Einkäufen. Doch statt Klopapier oder Konserven steht ein anderes Produkt im Fokus: Apple verabschiedet sich vom Motto "an Apple a day" und kippt die Mengenbeschränkung beim Kauf von iPhones.
futurezone.at

Wegen Corona: Apple schickt seine Mitarbeiter weltweit ins Home Office.


Der Apfel arbeitet weit vom Stamm: Apple-Chef Tim Cook ruft in einem Memo die Mitarbeiter in den meisten der weltweiten Apple-Büros dazu auf, ab diesem Montag von zuhause aus zu arbeiten. Der Konzern reagiert damit auf die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus. Konkret richtet sich der Aufruf an Mitarbeiter in den Gebieten mit der höchsten Dichte an Infektionen – wozu Apple auch Deutschland zählt. Ferner nennt der Konzern seine Standorte in Japan, Südkorea, Italien, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien.

Am Freitag hatte Apple bereits seine Mitarbeiter in Kalifornien und Seattle zur Arbeit aus dem Home Office animiert. Als weitere Maßnahme kündigt Apple an, überall wo Arbeit aus der Ferne nicht möglich ist, dafür zu sorgen, dass weniger Menschen auf engem Raum zusammen kommen. So sollen zum Beispiel Schulungen mit weniger Personen gleichzeitig stattfinden.
bloomberg.com, turi2.de (Background)

Nach Corona-Virus: Apple-Zulieferer Foxconn will Ende März wieder voll produzieren.

An Apple a day keeps the doctor away: Foxconn, taiwanesischer Hersteller der meisten iPhones, will Ende März wieder regulär in den vom Wuhan-Coronavirus betroffenen Fabriken in China produzieren, schreibt die "FAZ". Derzeit erreicht der Tech-Produzent die Hälfte der saisonalen Produktionskapazität, weil Personal in den Fabriken fehlt. Foxconn rechnet 2020 nur noch mit einem Umsatzanstieg von 1 bis 3 % - statt den ursprünglich erwarteten 3 bis 5 %.

Foxconn, das unter dem Namen Hon Hai Precision Industry firmiert, rechnet im ersten Quartal mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 15 % - womöglich sogar mit einem Verlust. Die Folgen des Corona-Virus auf die Gewinnmarge 2020 seien für den Tech-Konzern "nicht vor dem Ende des zweiten Quartals einschätzbar". Auswirkungen auf die Lieferketten spüre Foxconn bislang kaum. Neben Apple zählt u.a. auch Sony zu den Auftraggebern.
"FAZ", S. 18 (Paid)

Bloomberg: Apple will Drittanbieter-Apps auf iPhone als Standard zulassen.

Apple erwägt, iPhone-, und iPad-Nutzern die Wahl zu lassen, Drittanbieter-Apps als Standard festzulegen, z.B. Chrome statt Safari als Browser. Der Konzern zieht den Schritt auch für den HomePod in Betracht, der bisher nur direkt mit Apple Music kommuniziert. Apples geschlossenes System hat in der Vergangenheit bereits den US-Kartellrechtsschutz auf den Plan gerufen.
bloomberg.com via t3n.de

Apple mahnt Murmann Verlag und Ex-Manager wegen Appstore-Buch ab.

Apple mahnt seinen Ex-Manager Tom Sadowski, 46, und den Murmann Verlag, in dem dessen Buch App Store Confidential erscheint, ab. Der Konzern sieht durch die Veröffentlichung Geschäftsgeheimnisse verraten. Der Murmann Verlag hat das Manuskript vorab an Apple geschickt. Sadowski hat das deutsche App-Store-Geschäft geleitet und gibt in dem Buch Tipps und Einblicke.
handelsblatt.com, heise.de

Coronavirus: Apple öffnet wieder einen Teil der chinesischen Geschäfte.

Apple öffnet an diesem Freitag in Peking nach der temporären Schließung aufgrund des Wuhan-Coronavirus wieder fünf chinesische Apple-Stores. Die Geschäfte sind zunächst nur sieben statt zehn Stunden am Tag in Betrieb. Wann die übrigen Apple-Stores in China wieder regulär öffnen, lässt der Konzern offen.
reuters.com, apple.com.cn (chinesische Apple-Webseite), turi2.de (Background)

Coronavirus: Apple-Stores in China bleiben vorerst weiterhin geschlossen.

Apple hält in China an der temporären Schließung der Apple-Stores und Büros als Vorsichtsmaßnahme vor dem Coronavirus vorerst fest, zitiert das französische Apple-Portal Macg aus einem Apple-Mitarbeiterschreiben. In der "nächsten Woche" solle festgelegt werden, wann die Geschäfte wieder öffnen. Bisher war die Schließung bis zum 9. Februar angesetzt.
macg.co via ifun.de, turi2.de (Background), handelsblatt.com

Europa wird Kontinent des Tech-Widerstands, schreibt Christian Meier.

Europa, "Kontinent der Bedenkenträger" entwickelt sich zum "gelobten Land des Widerstands gegen die Allmacht der Digitalkonzerne", schreibt Christian Meier. Bewunderung habe sich innerhalb einer Dekade in Regulierungsforderungen gewandelt. Google, Amazon, Facebook und Co hätten noch nie mehr unter Druck gestanden, dennoch könne scheinbar kein Skandal ihnen schaden. Deshalb brauche es für echten Wandel "die Politik, die von Technologie eigentlich nie allzu viel verstanden hat".
welt.de

WhatsApp weist die Schuld am Hackerangriff auf Jeff Bezos zurück.

Hackerangriff: Nick Clegg ist "sehr, sehr zuversichtlich", dass Jeff Bezos nicht über WhatsApp gehackt wurde, verteidigt Facebooks Chefkommunikator die App-Tochter bei der BBC. Die Technologie der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei sicher. Die Sicherheitslücke liege im "Betriebssystem", gibt Clegg indirekt Apple die Schuld.
twitter.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Apple will keine einheitlichen Stecker für Ladegeräte.

Apple positioniert sich gegen die Forderung, EU-weit einheitliche Ladekabel und -stecker einzuführen. Der Konzern argumentiert, entsprechende Regelungen würden Innovationen verhindern. Die aktuellen Stecker wären so nie entwickelt worden. Apple begründet zudem, viele aktuelle Geräte könnten in dem Fall unbrauchbar werden. Beobachter gehen davon aus, dass Apple zudem kein Interesse an einheitlichen Steckern hat, weil die Firma verstärkt auf kabelloses Laden setzen will.
spiegel.de

Apple weicht die Verschlüsselungspläne für iPhone-Backups auf.

Apple begräbt die Pläne, Backups von iPhones künftig so stark zu verschlüsseln, dass selbst Apple selbst nicht mehr darauf zugreifen kann, meldet Reuters. Apple reagiere damit auf Beschwerden des FBI, das im Zweifel für Ermittlungszwecke auf Daten zugreifen wolle. Zuvor kritisierte US-Präsident Trump, Apple helfe dem FBI nicht ausreichend bei der Aufklärung des Angriffs eines saudischen Offiziers auf einen US-Marinestützpunkt.
spiegel.de, reuters.com

Apple will den Standort München deutlich ausbauen.

Apple will in München expandieren, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Konzern habe das Bürogebäude Karl, dass 2021 auf dem ehemaligen Mahag-Gelände fertiggestellt werden soll, komplett angemietet. Das Gebäude wird Raum für rund 1.500 Beschäftigte bieten. Derzeit arbeiten in München 300 Ingenieure für Apple. Schon jetzt sucht Apple nach weiteren Mitarbeitern, offiziell bestätigt das Unternehmen die Expansionspläne jedoch noch nicht.
sueddeutsche.de

Microsoft will eine positive Klimabilanz erreichen.

Microsoft will bis 2030 "CO2-negativ" werden. Der Ausstoß soll um mehr als die Hälfte gesenkt werden, zusätzliche Ausgleichsprogramme sollen eine noch größere Menge aus der Atmosphäre entfernen. Auch Tech-Konzerne wie Facebook, Apple oder Amazon wollen klimanegativ werden, sind es bisher aber nicht. Google ist nach eigenen Angaben seit 2007 klimaneutral. Mit ihren Rechenzentren verursacht die Digitalbranche rund 4 % der weltweiten CO2-Emissionen.
handelsblatt.com

Nielsen: Musik-Streaming knackt 2019 in den USA erstmals die Billion-Grenze.


Auf die Ohren: Musik-Streaming ist 2019 in den USA um 30 % gewachsen und knackt damit erstmals die Marke von einer Billion Streams, errechnet Nielsen. Streaming-Dienste decken 82 % des gesamten Musikkonsums in den USA ab, 2018 lag die Zahl noch bei 77 %. Physische Albumverkäufe sinken um 19 % auf nur noch 9 % des Gesamtvolumens. Treiber des Booms seien u.a. Veröffentlichungen der Künstler Taylor Swift, Billie Eilish und Post Malone gewesen.

Derweil machen Streamingdienste große Verluste durch Passwortpiraterie und unter Freunden geteilten Accounts. Im Jahr 2019 gingen Streamingdiensten dadurch rund 9,1 Mrd Dollar flöten. Bis 2024 soll die Zahl auf 12,5 Mrd Dollar steigen, prognostiziert das Forschungsunternehmens Parks Associates.
9to5mac.com, hollywoodreporter.com

Amazon, Apple, Google und die Zigbee Alliance entwickeln offenen Smart-Home-Standard.

Gemeinsam schlauer: Amazon, Apple, Google und die Zigbee Alliance gründen eine Arbeitsgruppe, um gemeinsam einen lizenzfreien Standard für Smart-Home-Geräte zu entwickeln. Das Projekt Connected Home over IP will die Entwicklung für Gerätehersteller vereinfachen und die Kompatibilität für Verbraucher erhöhen. Zur Zigbee Alliance zählen u.a. Ikea, Legrand und Samsung SmartThings.
apple.com