Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

Basta: Apple kippt das Kauflimit bei iPhones.

Nur haushaltsübliche Mengen: Die Hamsterkäufer*innen im Silicon Valley atmen auf - die Lieferengpässe aufgrund des Corona-Virus sind behoben und damit auch die Limitierung bei Einkäufen. Doch statt Klopapier oder Konserven steht ein anderes Produkt im Fokus: Apple verabschiedet sich vom Motto "an Apple a day" und kippt die Mengenbeschränkung beim Kauf von iPhones.
futurezone.at

Wegen Corona: Apple schickt seine Mitarbeiter weltweit ins Home Office.


Der Apfel arbeitet weit vom Stamm: Apple-Chef Tim Cook ruft in einem Memo die Mitarbeiter in den meisten der weltweiten Apple-Büros dazu auf, ab diesem Montag von zuhause aus zu arbeiten. Der Konzern reagiert damit auf die Ansteckungsgefahr durch das Corona-Virus. Konkret richtet sich der Aufruf an Mitarbeiter in den Gebieten mit der höchsten Dichte an Infektionen – wozu Apple auch Deutschland zählt. Ferner nennt der Konzern seine Standorte in Japan, Südkorea, Italien, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien.

Am Freitag hatte Apple bereits seine Mitarbeiter in Kalifornien und Seattle zur Arbeit aus dem Home Office animiert. Als weitere Maßnahme kündigt Apple an, überall wo Arbeit aus der Ferne nicht möglich ist, dafür zu sorgen, dass weniger Menschen auf engem Raum zusammen kommen. So sollen zum Beispiel Schulungen mit weniger Personen gleichzeitig stattfinden.
bloomberg.com, turi2.de (Background)

Nach Corona-Virus: Apple-Zulieferer Foxconn will Ende März wieder voll produzieren.

An Apple a day keeps the doctor away: Foxconn, taiwanesischer Hersteller der meisten iPhones, will Ende März wieder regulär in den vom Wuhan-Coronavirus betroffenen Fabriken in China produzieren, schreibt die "FAZ". Derzeit erreicht der Tech-Produzent die Hälfte der saisonalen Produktionskapazität, weil Personal in den Fabriken fehlt. Foxconn rechnet 2020 nur noch mit einem Umsatzanstieg von 1 bis 3 % - statt den ursprünglich erwarteten 3 bis 5 %.

Foxconn, das unter dem Namen Hon Hai Precision Industry firmiert, rechnet im ersten Quartal mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 15 % - womöglich sogar mit einem Verlust. Die Folgen des Corona-Virus auf die Gewinnmarge 2020 seien für den Tech-Konzern "nicht vor dem Ende des zweiten Quartals einschätzbar". Auswirkungen auf die Lieferketten spüre Foxconn bislang kaum. Neben Apple zählt u.a. auch Sony zu den Auftraggebern.
"FAZ", S. 18 (Paid)

Bloomberg: Apple will Drittanbieter-Apps auf iPhone als Standard zulassen.

Apple erwägt, iPhone-, und iPad-Nutzern die Wahl zu lassen, Drittanbieter-Apps als Standard festzulegen, z.B. Chrome statt Safari als Browser. Der Konzern zieht den Schritt auch für den HomePod in Betracht, der bisher nur direkt mit Apple Music kommuniziert. Apples geschlossenes System hat in der Vergangenheit bereits den US-Kartellrechtsschutz auf den Plan gerufen.
bloomberg.com via t3n.de

Apple mahnt Murmann Verlag und Ex-Manager wegen Appstore-Buch ab.

Apple mahnt seinen Ex-Manager Tom Sadowski, 46, und den Murmann Verlag, in dem dessen Buch App Store Confidential erscheint, ab. Der Konzern sieht durch die Veröffentlichung Geschäftsgeheimnisse verraten. Der Murmann Verlag hat das Manuskript vorab an Apple geschickt. Sadowski hat das deutsche App-Store-Geschäft geleitet und gibt in dem Buch Tipps und Einblicke.
handelsblatt.com, heise.de

Coronavirus: Apple öffnet wieder einen Teil der chinesischen Geschäfte.

Apple öffnet an diesem Freitag in Peking nach der temporären Schließung aufgrund des Wuhan-Coronavirus wieder fünf chinesische Apple-Stores. Die Geschäfte sind zunächst nur sieben statt zehn Stunden am Tag in Betrieb. Wann die übrigen Apple-Stores in China wieder regulär öffnen, lässt der Konzern offen.
reuters.com, apple.com.cn (chinesische Apple-Webseite), turi2.de (Background)

Coronavirus: Apple-Stores in China bleiben vorerst weiterhin geschlossen.

Apple hält in China an der temporären Schließung der Apple-Stores und Büros als Vorsichtsmaßnahme vor dem Coronavirus vorerst fest, zitiert das französische Apple-Portal Macg aus einem Apple-Mitarbeiterschreiben. In der "nächsten Woche" solle festgelegt werden, wann die Geschäfte wieder öffnen. Bisher war die Schließung bis zum 9. Februar angesetzt.
macg.co via ifun.de, turi2.de (Background), handelsblatt.com

Europa wird Kontinent des Tech-Widerstands, schreibt Christian Meier.

Europa, "Kontinent der Bedenkenträger" entwickelt sich zum "gelobten Land des Widerstands gegen die Allmacht der Digitalkonzerne", schreibt Christian Meier. Bewunderung habe sich innerhalb einer Dekade in Regulierungsforderungen gewandelt. Google, Amazon, Facebook und Co hätten noch nie mehr unter Druck gestanden, dennoch könne scheinbar kein Skandal ihnen schaden. Deshalb brauche es für echten Wandel "die Politik, die von Technologie eigentlich nie allzu viel verstanden hat".
welt.de

WhatsApp weist die Schuld am Hackerangriff auf Jeff Bezos zurück.

Hackerangriff: Nick Clegg ist "sehr, sehr zuversichtlich", dass Jeff Bezos nicht über WhatsApp gehackt wurde, verteidigt Facebooks Chefkommunikator die App-Tochter bei der BBC. Die Technologie der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei sicher. Die Sicherheitslücke liege im "Betriebssystem", gibt Clegg indirekt Apple die Schuld.
twitter.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Apple will keine einheitlichen Stecker für Ladegeräte.

Apple positioniert sich gegen die Forderung, EU-weit einheitliche Ladekabel und -stecker einzuführen. Der Konzern argumentiert, entsprechende Regelungen würden Innovationen verhindern. Die aktuellen Stecker wären so nie entwickelt worden. Apple begründet zudem, viele aktuelle Geräte könnten in dem Fall unbrauchbar werden. Beobachter gehen davon aus, dass Apple zudem kein Interesse an einheitlichen Steckern hat, weil die Firma verstärkt auf kabelloses Laden setzen will.
spiegel.de

Apple weicht die Verschlüsselungspläne für iPhone-Backups auf.

Apple begräbt die Pläne, Backups von iPhones künftig so stark zu verschlüsseln, dass selbst Apple selbst nicht mehr darauf zugreifen kann, meldet Reuters. Apple reagiere damit auf Beschwerden des FBI, das im Zweifel für Ermittlungszwecke auf Daten zugreifen wolle. Zuvor kritisierte US-Präsident Trump, Apple helfe dem FBI nicht ausreichend bei der Aufklärung des Angriffs eines saudischen Offiziers auf einen US-Marinestützpunkt.
spiegel.de, reuters.com

Apple will den Standort München deutlich ausbauen.

Apple will in München expandieren, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Konzern habe das Bürogebäude Karl, dass 2021 auf dem ehemaligen Mahag-Gelände fertiggestellt werden soll, komplett angemietet. Das Gebäude wird Raum für rund 1.500 Beschäftigte bieten. Derzeit arbeiten in München 300 Ingenieure für Apple. Schon jetzt sucht Apple nach weiteren Mitarbeitern, offiziell bestätigt das Unternehmen die Expansionspläne jedoch noch nicht.
sueddeutsche.de

Microsoft will eine positive Klimabilanz erreichen.

Microsoft will bis 2030 "CO2-negativ" werden. Der Ausstoß soll um mehr als die Hälfte gesenkt werden, zusätzliche Ausgleichsprogramme sollen eine noch größere Menge aus der Atmosphäre entfernen. Auch Tech-Konzerne wie Facebook, Apple oder Amazon wollen klimanegativ werden, sind es bisher aber nicht. Google ist nach eigenen Angaben seit 2007 klimaneutral. Mit ihren Rechenzentren verursacht die Digitalbranche rund 4 % der weltweiten CO2-Emissionen.
handelsblatt.com

Nielsen: Musik-Streaming knackt 2019 in den USA erstmals die Billion-Grenze.


Auf die Ohren: Musik-Streaming ist 2019 in den USA um 30 % gewachsen und knackt damit erstmals die Marke von einer Billion Streams, errechnet Nielsen. Streaming-Dienste decken 82 % des gesamten Musikkonsums in den USA ab, 2018 lag die Zahl noch bei 77 %. Physische Albumverkäufe sinken um 19 % auf nur noch 9 % des Gesamtvolumens. Treiber des Booms seien u.a. Veröffentlichungen der Künstler Taylor Swift, Billie Eilish und Post Malone gewesen.

Derweil machen Streamingdienste große Verluste durch Passwortpiraterie und unter Freunden geteilten Accounts. Im Jahr 2019 gingen Streamingdiensten dadurch rund 9,1 Mrd Dollar flöten. Bis 2024 soll die Zahl auf 12,5 Mrd Dollar steigen, prognostiziert das Forschungsunternehmens Parks Associates.
9to5mac.com, hollywoodreporter.com

Amazon, Apple, Google und die Zigbee Alliance entwickeln offenen Smart-Home-Standard.

Gemeinsam schlauer: Amazon, Apple, Google und die Zigbee Alliance gründen eine Arbeitsgruppe, um gemeinsam einen lizenzfreien Standard für Smart-Home-Geräte zu entwickeln. Das Projekt Connected Home over IP will die Entwicklung für Gerätehersteller vereinfachen und die Kompatibilität für Verbraucher erhöhen. Zur Zigbee Alliance zählen u.a. Ikea, Legrand und Samsung SmartThings.
apple.com

CNBC: Verlage sind enttäuscht von Apple News+.

Apple News+ löst nach sechs Monaten Laufzeit keine Jubelstürme bei Verlagen aus, berichtet CNBC. Über die Plattform erwirtschafte ein Medium monatlich zwischen 20.000 und 30.000 Dollar, zitiert CNBC einen Publisher. Die anfänglichen Prognosen seien bedeutend höher gewesen. Jedoch erschließe der Flatrate-Dienst eine neue Zielgruppe, die jünger und weiblicher ist.
cnbc.com via wuv.de

Apple investiert in Kalifornien 2,5 Mrd Dollar in Wohnraum.

Apple zahlt 2,5 Mrd Dollar, um für den konzerneigenen Anteil an der Wohnraum-Knappheit im Silicon Valley zu büßen. Eine Mrd fließt in einen kalifornischen Staats-Fonds, der Häuser für Menschen mit niedrigen oder mittleren Einkommen finanziert, eine weitere an Menschen, die ihre erste Immobilie kaufen. Apple will auch Land aus seinem Besitz in San Jose für Wohnungsbau zur Verfügung stellen.
handelsblatt.com, apple.com

Apple beantragt die Befreiung von US-Strafzöllen für China-Importe.

An Apple keeps Zoll away? Apple beantragt bei der US-Regierung eine Befreiung von den China-Zöllen. Der Tech-Konzern befürchtet durch die zusätzliche Abgabe von 15 % Wettbewerbsnachteile. Apple-Chef Tim Cook sieht andernfalls "bedeutende wirtschaftliche Schaden". Der Tech-Konzern stehe im Wettbewerb mit dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung, der von den Abgaben nicht betroffen ist.

Die Ausnahmegenehmigung soll für elf Produkte gelten, u.a. für die Apple Watch sowie für Bauteile von iPhone, iMac und Airpods. Die US-Regierung sei mit der chinesischen Regierung in Verhandlung, die Strafzölle künftig abzubauen. Diese gelten seit dem 1. September.
handelsblatt.com

Meinung: Streamingmarkt ist immer noch nicht gesättigt.

Apple+: Der Streamingmarkt ist noch nicht gesättigt, sagt die Tübinger Medienwissenschaftlerin Susanne Marschall zum Start von Apple TV+ im "Spiegel"-Interview. Langfristig werden nicht alle Anbieter überleben. Das Publikum bestünde nicht nur aus "Couch-Potatoes, die bespaßt werden wollen". Zuschauer suchten heute komplexere Inhalte als früher.
"Spiegel" 45/2019, S. 125 (Paid)

Apple profitiert bei Produkteinführungen von der Strahlkraft des iPhones.

Apple: Tim Cooks Strategie, sich wirtschaftlich weniger von den iPhone-Absatzzahlen abhängig zu machen, zeigt Wirkung, schreibt das "Handelsblatt". Die Kundschaft sei "größer als je zuvor", was zu mehr Umsatz führe. Apple nutze die Strahlkraft des iPhones geschickt für die Markteinführung von neuen Dienstleistungen wie Kreditkarte oder dem Streamingdienst Apple-TV+.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)

Zahl des Tages: Apple steigert Umsatz, verliert aber beim Gewinn.

Zahl des Tages: Auf 64 Mrd Dollar steigert Apple seinen Umsatz im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019, ein Plus von 2 % und Apples bisher höchster Umsatz in einen vierten Quartal. Der Nettogewinn fällt um 3 % auf 13,7 Mrd Dollar. Der Umsatz von Appples Cashcow, dem iPhone, fällt nur noch um 9 % auf 33,4 Mrd Dollar, eine Verbesserung gegenüber den letzten Quartalen.
faz.net, notebookcheck.com

Apple gründet ein eigenes Filmstudio.

Apple will sich für sein geplantes Streaming-Angebot Apple+ Lizenzgebühren sparen und gründet ein eigenes Filmstudio. Die erste Produktion im neuen Studio ist die Serie "Masters of the Air", die Tom Hanks und Steven Spielberg produzieren. Die Serie erzählt vom Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg. Hinter ihr steht das gleiche Team, das zuvor für HBO die Serien "Band of Brothers" und "The Pacific" gedreht hat.
hollywoodreporter.com via heise.de

Zahl des Tages: Google-Mitarbeiter haben Elizabeth Warren bisher 127.000 Dollar gespendet.

Zahl des Tages: Unzerschlagene 127.000 Dollar hat die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren bisher als Spenden von Google-Mitarbeitern erhalten, errechnet das Center for Responsive Politics. Apple-Angestellte spendeten ihr 45.000 Dollar. Damit erhalten sie und ihr Mitstreiter Bernie Sanders im Silicon Valley große Unterstützung, obwohl sie die Zerschlagung von Tech-Konzernen fordern.
welt.de

Meinung: Tim Cook ist nicht so moralisch, wie er sich präsentiert.

Apple: Chef Tim Cook gibt auf Twitter gern den Mann mit moralischen Prinzipien, beugt sich aber gleichzeitig in China rasch dem Druck der Regierung, kritisiert Roland Lindner. Auch Trump gegenüber zeige er sich kompromissbereit – was kühles Kalkül und ihm damit nicht zu verübeln sei. Die "Gutmensch-Rhetorik" kaufe dem Apple-Chef aber deshalb keiner mehr ab.
faz.net