Apple ist der Leviathan unter den Unternehmen der Welt, cash-gewordener Alptraum im Zirkel der Aspiranten auf die erste Market-Cap-Billion. Weiterlesen im lexikon2.de

WhatsApp weist die Schuld am Hackerangriff auf Jeff Bezos zurück.

Hackerangriff: Nick Clegg ist "sehr, sehr zuversichtlich", dass Jeff Bezos nicht über WhatsApp gehackt wurde, verteidigt Facebooks Chefkommunikator die App-Tochter bei der BBC. Die Technologie der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sei sicher. Die Sicherheitslücke liege im "Betriebssystem", gibt Clegg indirekt Apple die Schuld.
twitter.com, mashable.com, turi2.de (Background)

Apple will keine einheitlichen Stecker für Ladegeräte.

Apple positioniert sich gegen die Forderung, EU-weit einheitliche Ladekabel und -stecker einzuführen. Der Konzern argumentiert, entsprechende Regelungen würden Innovationen verhindern. Die aktuellen Stecker wären so nie entwickelt worden. Apple begründet zudem, viele aktuelle Geräte könnten in dem Fall unbrauchbar werden. Beobachter gehen davon aus, dass Apple zudem kein Interesse an einheitlichen Steckern hat, weil die Firma verstärkt auf kabelloses Laden setzen will.
spiegel.de

Apple weicht die Verschlüsselungspläne für iPhone-Backups auf.

Apple begräbt die Pläne, Backups von iPhones künftig so stark zu verschlüsseln, dass selbst Apple selbst nicht mehr darauf zugreifen kann, meldet Reuters. Apple reagiere damit auf Beschwerden des FBI, das im Zweifel für Ermittlungszwecke auf Daten zugreifen wolle. Zuvor kritisierte US-Präsident Trump, Apple helfe dem FBI nicht ausreichend bei der Aufklärung des Angriffs eines saudischen Offiziers auf einen US-Marinestützpunkt.
spiegel.de, reuters.com

Apple will den Standort München deutlich ausbauen.

Apple will in München expandieren, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Konzern habe das Bürogebäude Karl, dass 2021 auf dem ehemaligen Mahag-Gelände fertiggestellt werden soll, komplett angemietet. Das Gebäude wird Raum für rund 1.500 Beschäftigte bieten. Derzeit arbeiten in München 300 Ingenieure für Apple. Schon jetzt sucht Apple nach weiteren Mitarbeitern, offiziell bestätigt das Unternehmen die Expansionspläne jedoch noch nicht.
sueddeutsche.de

Microsoft will eine positive Klimabilanz erreichen.

Microsoft will bis 2030 "CO2-negativ" werden. Der Ausstoß soll um mehr als die Hälfte gesenkt werden, zusätzliche Ausgleichsprogramme sollen eine noch größere Menge aus der Atmosphäre entfernen. Auch Tech-Konzerne wie Facebook, Apple oder Amazon wollen klimanegativ werden, sind es bisher aber nicht. Google ist nach eigenen Angaben seit 2007 klimaneutral. Mit ihren Rechenzentren verursacht die Digitalbranche rund 4 % der weltweiten CO2-Emissionen.
handelsblatt.com

Nielsen: Musik-Streaming knackt 2019 in den USA erstmals die Billion-Grenze.


Auf die Ohren: Musik-Streaming ist 2019 in den USA um 30 % gewachsen und knackt damit erstmals die Marke von einer Billion Streams, errechnet Nielsen. Streaming-Dienste decken 82 % des gesamten Musikkonsums in den USA ab, 2018 lag die Zahl noch bei 77 %. Physische Albumverkäufe sinken um 19 % auf nur noch 9 % des Gesamtvolumens. Treiber des Booms seien u.a. Veröffentlichungen der Künstler Taylor Swift, Billie Eilish und Post Malone gewesen.

Derweil machen Streamingdienste große Verluste durch Passwortpiraterie und unter Freunden geteilten Accounts. Im Jahr 2019 gingen Streamingdiensten dadurch rund 9,1 Mrd Dollar flöten. Bis 2024 soll die Zahl auf 12,5 Mrd Dollar steigen, prognostiziert das Forschungsunternehmens Parks Associates.
9to5mac.com, hollywoodreporter.com

Amazon, Apple, Google und die Zigbee Alliance entwickeln offenen Smart-Home-Standard.

Gemeinsam schlauer: Amazon, Apple, Google und die Zigbee Alliance gründen eine Arbeitsgruppe, um gemeinsam einen lizenzfreien Standard für Smart-Home-Geräte zu entwickeln. Das Projekt Connected Home over IP will die Entwicklung für Gerätehersteller vereinfachen und die Kompatibilität für Verbraucher erhöhen. Zur Zigbee Alliance zählen u.a. Ikea, Legrand und Samsung SmartThings.
apple.com

CNBC: Verlage sind enttäuscht von Apple News+.

Apple News+ löst nach sechs Monaten Laufzeit keine Jubelstürme bei Verlagen aus, berichtet CNBC. Über die Plattform erwirtschafte ein Medium monatlich zwischen 20.000 und 30.000 Dollar, zitiert CNBC einen Publisher. Die anfänglichen Prognosen seien bedeutend höher gewesen. Jedoch erschließe der Flatrate-Dienst eine neue Zielgruppe, die jünger und weiblicher ist.
cnbc.com via wuv.de

Apple investiert in Kalifornien 2,5 Mrd Dollar in Wohnraum.

Apple zahlt 2,5 Mrd Dollar, um für den konzerneigenen Anteil an der Wohnraum-Knappheit im Silicon Valley zu büßen. Eine Mrd fließt in einen kalifornischen Staats-Fonds, der Häuser für Menschen mit niedrigen oder mittleren Einkommen finanziert, eine weitere an Menschen, die ihre erste Immobilie kaufen. Apple will auch Land aus seinem Besitz in San Jose für Wohnungsbau zur Verfügung stellen.
handelsblatt.com, apple.com

Apple beantragt die Befreiung von US-Strafzöllen für China-Importe.

An Apple keeps Zoll away? Apple beantragt bei der US-Regierung eine Befreiung von den China-Zöllen. Der Tech-Konzern befürchtet durch die zusätzliche Abgabe von 15 % Wettbewerbsnachteile. Apple-Chef Tim Cook sieht andernfalls "bedeutende wirtschaftliche Schaden". Der Tech-Konzern stehe im Wettbewerb mit dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung, der von den Abgaben nicht betroffen ist.

Die Ausnahmegenehmigung soll für elf Produkte gelten, u.a. für die Apple Watch sowie für Bauteile von iPhone, iMac und Airpods. Die US-Regierung sei mit der chinesischen Regierung in Verhandlung, die Strafzölle künftig abzubauen. Diese gelten seit dem 1. September.
handelsblatt.com

Meinung: Streamingmarkt ist immer noch nicht gesättigt.

Apple+: Der Streamingmarkt ist noch nicht gesättigt, sagt die Tübinger Medienwissenschaftlerin Susanne Marschall zum Start von Apple TV+ im "Spiegel"-Interview. Langfristig werden nicht alle Anbieter überleben. Das Publikum bestünde nicht nur aus "Couch-Potatoes, die bespaßt werden wollen". Zuschauer suchten heute komplexere Inhalte als früher.
"Spiegel" 45/2019, S. 125 (Paid)

Apple profitiert bei Produkteinführungen von der Strahlkraft des iPhones.

Apple: Tim Cooks Strategie, sich wirtschaftlich weniger von den iPhone-Absatzzahlen abhängig zu machen, zeigt Wirkung, schreibt das "Handelsblatt". Die Kundschaft sei "größer als je zuvor", was zu mehr Umsatz führe. Apple nutze die Strahlkraft des iPhones geschickt für die Markteinführung von neuen Dienstleistungen wie Kreditkarte oder dem Streamingdienst Apple-TV+.
"Handelsblatt", S. 18 (Paid)

Zahl des Tages: Apple steigert Umsatz, verliert aber beim Gewinn.

Zahl des Tages: Auf 64 Mrd Dollar steigert Apple seinen Umsatz im 4. Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019, ein Plus von 2 % und Apples bisher höchster Umsatz in einen vierten Quartal. Der Nettogewinn fällt um 3 % auf 13,7 Mrd Dollar. Der Umsatz von Appples Cashcow, dem iPhone, fällt nur noch um 9 % auf 33,4 Mrd Dollar, eine Verbesserung gegenüber den letzten Quartalen.
faz.net, notebookcheck.com

Apple gründet ein eigenes Filmstudio.

Apple will sich für sein geplantes Streaming-Angebot Apple+ Lizenzgebühren sparen und gründet ein eigenes Filmstudio. Die erste Produktion im neuen Studio ist die Serie "Masters of the Air", die Tom Hanks und Steven Spielberg produzieren. Die Serie erzählt vom Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg. Hinter ihr steht das gleiche Team, das zuvor für HBO die Serien "Band of Brothers" und "The Pacific" gedreht hat.
hollywoodreporter.com via heise.de

Zahl des Tages: Google-Mitarbeiter haben Elizabeth Warren bisher 127.000 Dollar gespendet.

Zahl des Tages: Unzerschlagene 127.000 Dollar hat die US-Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren bisher als Spenden von Google-Mitarbeitern erhalten, errechnet das Center for Responsive Politics. Apple-Angestellte spendeten ihr 45.000 Dollar. Damit erhalten sie und ihr Mitstreiter Bernie Sanders im Silicon Valley große Unterstützung, obwohl sie die Zerschlagung von Tech-Konzernen fordern.
welt.de

Meinung: Tim Cook ist nicht so moralisch, wie er sich präsentiert.

Apple: Chef Tim Cook gibt auf Twitter gern den Mann mit moralischen Prinzipien, beugt sich aber gleichzeitig in China rasch dem Druck der Regierung, kritisiert Roland Lindner. Auch Trump gegenüber zeige er sich kompromissbereit – was kühles Kalkül und ihm damit nicht zu verübeln sei. Die "Gutmensch-Rhetorik" kaufe dem Apple-Chef aber deshalb keiner mehr ab.
faz.net

Tim Cooks Trump-Kontakte vereinfachen Apples Lobbyarbeit.

Apple gibt für Lobbyarbeit weniger Budget aus als Facebook, schreibt das "Wall Street Journal". Apple-Chef Tim Cook (Foto) habe ein enges Verhältnis zu US-Präsident Trump, obwohl Cook bei der Klima- oder Flüchtlingspolitik anderer Meinung sei. Cook treffe sich "regelmäßig" mit Vertretern der Regierung, um Apples Interessen zu kommunizieren.
wsj.com (Paid), businessinsider.de

Laut einer Kundenbefragung muss Netflix Disney und Apple nicht fürchten.

Netflix braucht keine Wechselwelle seiner Kunden zu neuen Konkurrenten fürchten, behauptet die Investmentbank Piper Jaffray, Einer Befragung von Netflix-Kunden im September zufolge planen nur 28 %, Disney+ zu abonnieren. 23 % ziehen ein Abo von Apples Streaming-Dienst in Betracht. Von den Nutzern, die sich für die neuen Konkurrenten interessieren, tendierten zudem die meisten dazu, die neuen Angebote zusätzlich zu nutzen.
cnbc.com

Apple schickt Filme für TV+ vorab exklusiv ins Kino.

Schau einer an: Apple will sich in Hollywood beliebt machen und plant, für Apple TV+ produzierte Filme zunächst "wochenlang" in Kinos laufen zu lassen, bevor sie auf dem Streamingdienst verfügbar werden. Der Konzern will sich damit einerseits den Ärger ersparen, den Netflix einsammelte, als die Firma Filme parallel zum Kinostart auch auf der Plattform zeigte.

Nebenbei will Apple damit auch prominente Produzenten und Regisseure locken, die neben dem Geld auch auf Preise wie die Oscars schielen. Netflix bringt gerade zehn Filme in die US-Kinos, Streaming-Mitbewerber Amazon lässt für Prime produzierte Filme auch für einen Zeitraum exklusiv im Kino laufen, bevor sie auf die Plattform kommen. Teilweise nur zwei Wochen, teilweise zwölf wie beim Drama "Manchester by the Sea", für das Hauptdarsteller Casey Affleck einen Oscar einheimste.
wsj.com (Paid), theverge.com, turi2.de (Background)

Meinung: Apple sollte Sonos übernehmen.

Apple sollte Sonos kaufen, meint Darrell Etherington. Anders als seine Konkurrenten habe Apple zuletzt keine neuen Smartspeaker präsentiert, so dass Experte Sonos eine gute Ergänzung des Portfolios wäre. Beide Unternehmen würden sich zudem auf Premiumprojekte konzentrieren und hätten ähnliche Design-Ideen. Auch für Sonos würde der Schritt Sinn ergeben: Bisher versuche das Unternehmen alle Streaming- und Sprachassistenz-Anbieter einzubinden. Insbesondere Amazon versuche aber zunehmend Sonos auch direkt Konkurrenz zu machen.
techcrunch.com

Zahl des Tages: iOS-Ansturm knackt mit 7,1 Terabit pro Sekunde den Daten-Weltrekord.

Zahl des Tages: Schnelle 7,1 Terabit pro Sekunde ist der neue Weltrekord für transferiertes Datenvolumen, registriert der weltgrößte Internetknoten DE-CIX in Frankfurt. Auslöser des Download-Ansturms ist Apples Smartphone-Betriebssystem iOS 13, das nach der Veröffentlichung von zahlreichen iPhone-Besitzern gleichzeitig heruntergeladen wurde.
gruenderszene.de, welt.de

Apple investiert in US-Glasspezialist Corning.

Corning, US-Glaslieferant für iPhones, erhält von Apple weitere 250 Mio Dollar. Die Forschung rund um das Glasherstellungsverfahren solle ausgebaut werden. Apples Initiative "Advanced Manufacturing Fund" wolle die US-Produktion stärken. Corning produziert u.a. Gorilla-Glas, das als besonders widerstandsfähig gilt und auch in Smartphones anderer Hersteller verbaut ist.
heise.de, apple.com

Apple bringt sein Streamingangebot zum Kampfpreis auf den Markt.


Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Apple meint den Angriff auf Amazon, Netflix und Co ernst und startet das eigene Streamingangebot Apple TV+ zum Kampfpreis von 4,99 Dollar monatlich. Hierfür gibt es nicht nur einen Account, sondern direkt ein ganzes Familienpaket. Der Streamer läuft ab dem 1. November in über 100 Ländern, u.a. auch in Deutschland. Hardware-Käufer erhalten das Angebot im ersten Jahr gratis.

Für seinen Schlag gegen Gaming-Plattform Twitch nennt Apple weitere Informationen zum Spiele-Angebot Arcade. Hier haben Nutzer für ebenfalls 4,99 Dollar im Monat über einen Tab im App Store Zugriff auf vorerst 100 exklusive Spiele. Im Tab sind ab 19. September außerdem Trailer, Empfehlungen sowie redaktionelle Inhalte zu finden.

Auch das iPhone kriegt eine neue Nummer: Das iPhone 11 wird zum Nachfolger des iPhone XR. Auf iPhone XS und XS Max folgen die iPhones 11 Pro und 11 Pro Max mit deutlich mehr Akkulaufzeit.
techcrunch.com, dwdl.de, giga.de (Live-Ticker)